Caralynn

Status: Offline Registriert seit: 20.02.2006 Beiträge: 3407 Nachricht senden | Erstellt am 01.08.2006 - 21:26 |  |
Geschichte von Tabatha:
Es war einmal ein niedlicher Meerschweinbock, der wohnte mit seinem Freund und Herrchen in einer kleinen, aber sehr gemütlichen Mansardenwohnung. Jan war ein sehr liebevolles Zweibein und verwöhnte Nino, seinen Rosettenmix, wo er nur konnte. Nino hätte sehr zufrieden sein können, wenn da nicht eine Sache gewesen wäre....
"Du-u, Ja-an", fing Nino gerade wieder an und versuchte mit seinen schwarzen Knopfaugen möglichst treuherzig zu schauen, "du-u, Ja-an, wenn du zur Arbeit gehst bin ich doch immer sooo alleine. Könntest Du mir nicht doch....??" Jan seufzte tief, setzte sich an den Tisch und nahm sich einige Unterlagen her. Während er am Sortieren und Rechnen war sprach er so vor sich hin: "Mein Gehalt minus Lohnsteuer und andere Abzüge; die Miete weg, der Strom...." Als sich Jan dann mit ernstem, sorgenvollem Gesicht wieder an Nino wandte, wusste dieser schon, was nun kommen würde und sein kleines Schweineherz wurde ihm ganz schwer. "Nino", sagte Jan liebevoll und strich ihm durch sein Fell, "du weißt doch, dass ich nicht viel verdiene und das Geld kaum reicht, aber ich verspreche dir, wenn ich eine Gehaltserhöhung bekomme, kaufe ich dir die schönste Schweinefrau, die ich finden kann. Eine richtige Prinzessin soll es für dich sein!" Nino seufzte schwer und fragte sich, wann und ob es jemals so weit wäre. Missmutig sprang er auf das Dach seines Meerschweinchenhäuschens und wollte dort ein wenig von seiner Schweineprinzessin träumen. Dabei fiel sein Blick in den nachbarlichen Garten, den man von hier oben wunderbar einsehen konnte. Wie musste es sich wohl anfühlen in dem dichten grünen Gras zu liegen?? Ob man wohl schlimmes Bauchweh bekam, wenn man von all den wunderbaren Äpfel, die da im Gras lagen, ein wenig naschte? - Doch was war das? War da nicht gerade eine dunkle Gestalt gewesen? Nino wusste genau, dass in dem Nachbarhaus mit dem wunderbaren Garten nur eine alleinstehende Frau wohnte. Er beobachtete den Garten täglich, wenn er alleine war, weil Jan arbeitete. Er hatte sich schon so oft vorgestellt, wie es wäre mit seiner Schweineprinzessin gerade in diesem Garten....- Da war doch wieder was! Nino spürte Unbehagen in sich aufsteigen und sein sowieso schon wirbeliges Fell sträubte sich noch mehr. Sein siebter Sinn meldete Gefahr. Und dann sah er es genau: Eine dunkle Gestalt machte sich in der Dämmerung daran auf das Nachbargrundstück zu gelangen. Nino erschrak zutiefst und sein Schweineherz begann zu rasen. Was sollte er nur tun? Er war doch so klein und konnte weder Käfig noch Wohnung verlassen. Ach ja, es gab ja auch noch Jan, sein Zweibein. "Quieck, Muig, Jan, Ja-an!" verzweifelt stand er an seiner Käfigtür. Doch Jan reagierte nicht. Er saß da und träumte vor sich hin, wahrscheinlich wieder von seinem Traumland Hawaii. "Typisch Zweibein!" dachte Nino und begann wie ein Besessener an seinen Gitterstäben zu rütteln. "Jan, Jan schnell guck, dort drüben schleicht jemand durchs Grundstück!", quieckte Nino nun in voller Panik. Endlich stürzte Jan aus seinem Traum zurück in die Wirklichkeit. Er schaute in den Nachbarsgarten und begriff schnell was da vor sich ging. Sofort alarmierte er die Polizei, dann ging er hinunter. Nino konnte von seinem Hochsitz auf dem Meerschweinchenhausdach beobachten was nun passierte. Sein mutiger Jan - Nino war so aufgeregt, dass er an der Dachkante nagen musste - pirschte sich an die dunkle Gestalt heran. Da kam auch schon die Polizei. Der Einbrecher versuchte zu fliehen, aber Jan, der ja fast bei ihm war konnte ihn festhalten und der Polizei übergeben. Aufgeschreckt durch den Lärm kam nun auch die Besitzerin aus ihrem Haus. Sie bedankte sich bei Jan und unterhielt sich eine Weile mit ihm. Hach, Nino war ja so stolz: Sein Jan hatte den Einbrecher geschnappt!
Von diesem Abend an war Jan öfter im nachbarlichen Garten. Nino konnte ihn von seinem Ausguck aus Rasen mähen, Hecke schneiden oder andere Arbeiten verrichten sehen. Zwar brachte Jan ihm immer von dem duftenden Gras und einen der köstlichen Äpfel mit, aber Nino war noch mehr alleine als zuvor. Gerade als Nino sich überlegte, ob es wohl ein günstiger Zeitpunkt wäre, Jan nochmals wegen einer Frau anzusprechen - schließlich hatte er ihm ja sogar eine Prinzessin versprochen - tat dieser sehr geheimnisvoll. Er nahm ein Körbchen, legte ein Handtuch und eine Möhre hinein, setzte Nino dazu und verließ so die Wohnung. Nino war sehr aufgeregt; schließlich kommt ein Schweinmann nicht sehr oft hinaus. Was würde geschehen? Würde Jan mit ihm eine Schweinefrau suchen?? Oder - oh Schreck - würde Jan seinen pelzigen Freund weggeben, weil er ja kaum Zeit hatte und Nino sowieso immer nur Wünsche hatte? Vorsicht lugte das Böckchen über den Rand des Körbchens. Sie gingen in den nachbarlichen Garten. Die Besitzerin kam ihnen entgegen und begrüßte Jan, Nino strich sie sanft durch sein strubbeliges Fell. Nino wurde mutiger und sah sich um. Er sah einen gedeckten Tisch auf der saftigen, grünen Wiese, die köstlichen Äpfel, die ins Gras gefallen waren und dann sah er sie.... Eine - nein - seine Schweineprinzessin - Jan setze ihn zu ihr in das große Gehege auf der weichen grünen Wiese. Nino erschrak, würde das der Abschied von Jan sein?? Muss er sich zwischen seinem Freund und seiner Prinzessin entscheiden? Mit großen Knopfaugen schaute er Jan an. Doch der lächelte ihn liebevoll an und sagte: "Nein, Nino dich geb ich nie her. Geh nur zu Chezarya, deiner Prinzessin. Tagsüber dürft ihr beiden hier in diesem herrlichen Garten sein und am Abend gehen wir drei dann nach Hause." Nino war überglücklich; kann sich ein Meerschweinchenmann mehr wünschen?? Das Gras war weicher als gedacht, Chezarya schöner als jede Prinzessin. Wie in Ninos Traum tobten die beiden durchs Gras....
Signatur Bunnies aren't just cute like everybody supposes!
They've got them hoppy legs and twitchy little noses!
And what's with all the carrots?
What do they need such good eyesight for anyway?
Bunnies! Bunnies!
It must be bunnies!
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Caralynn

Status: Offline Registriert seit: 20.02.2006 Beiträge: 3407 Nachricht senden | Erstellt am 01.08.2006 - 21:27 |  |
Geschichte von Jessy:
Es war einmal ein Meerschweinchenbock der Rasse Peruaner und der Farbe Creme-Weiß namens Klausi Gehoja, der liebte Urlaub. Er träumte oft von Urlaub, auch bei seiner Arbeit als Meerschweinchen-Gourmet-Koch, in dem Restaurant Zur grünen Gurke, welches nähe Salatdorf seinen Hauptsitz hatte. Weltweit kamen viele Meerschweinchen zu diesem Ort, nur um seinen Karottenpürree mit Grasbeilage', oder sein Gurkengeschnetzeltes mit Paprikasoße zu kosten.
Doch eines Tages sollte beim kleinen Klausi Lohnsteuer eingeführt werden, also machte er sich auf dem Weg zu einem Reisebüro, dem Reisebüro Guinea Pigs Travel Agents. Dort fragte er den Reisebüroleiter Laurenzio Barkaas: Entschuldigen Sie, haben sie eine Last-Minute-Reise für eine Person, ohne Rückflug, und am Besten billig? So, So, ein Auswanderer
Haben Sie auch mit der Lohnsteuer zu kämpfen? Naja, ich bin ja selbstständig
Warten Sie, ich schaue mal
Herr Barkaas ging hinten in sein Lager, und kam kurze Zeit später mit einem Ticket wieder. Hier, schauen Sie mal, gnädiger Herr, eine Reise nach Hawaii, in genau 5 Stunden geht der Flug. Dann kommen Sie in ein 4 Sternfrüchte Hotel, das Mö(h)r Karotte, ein sehr gutes Hotel mit sehr geräumigen Zimmern, dann können sie bequem nach einer Wohnung schauen. Das ganze würde dann 400 Tomeuros kosten., sagte Herr Barkaas sehr gelassen. Oh, schön, da gibts ja keine Lohnsteuer!, jauchzte Klausi und legte 400 Tomeuros auf den Tisch. Und sogleich rief er bei der Arbeit an um zu kündigen, und rief alle Freunde und verwandte an um Abschied zu nehmen. Als er Zuahause seine Koffer gepackt hatte, konnte es losgehen. Dann fuhr er mit der GB (Gehegebahn) Richtung Gurkentöpfler Flughafen, wo er neben einer Teenie-Sau saß. Diese hörte gerade auf ihrem MKM-Player (Mega Karotten Musik-Player) Musik, soweit Klausi hören konnte war es die Karottiner Bananen Band mit ihrem Lied Durch den Salatblättersturm Klausi lehnte sich entspannt zurück. Bald musste er aussteigen, um mit dem Gurkentöpfler Bus zum Flughafen zu fahren. Als er nach etlichen Kontrollen nun endlich im Flugzeug saß und schlief, träumte er von einer Prinzessin, die er in Hawaii treffen würde, und zwar im Mö(h)r Karotte. Als er aufwachte und der Flug fast zuende war, bemerkte er traurig das alles nur ein Traum war. Entschuldigen Sie, möchten Sie etwas kaufen? Wie wärs mit der New Yorkarotter Gehegestatue, damit alle ihre Freunde denken Sie wären in New Yorkarott?, kam eine Stewardess lächelnd. Es war eine bezaubernde Peruaner-Sau, in der Farbe Creme-Weiß, wie er. Nein, danke, nett gemeint, lächelte Klausi zurück. Er hatte sich verliebt. Ähm, gnädige Frau, *Brommsel, Brommsel* dürfte ich Sie in Hawaii, äh, zu einem Litchishake einladen? *Stotter*, fragte Klausi schüchtern. Oh, ja, aber natürlich!, antwortete diese erfreut. Da hatte Klausi seine Traumprinzessin gefunden, und bald heirateten sie und hatten in Hawaii vier putzige Babys.
THE END
(Edit: Für die Kästchen kann ich nichts... bei mir kam die Mail leider auch schon so an O.o)
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