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GeneralEtienneRoda ...
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 14.10.2005 - 22:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich würde mal sagen dieser "Briefwechsel" verdient es veröffentlich zu werden. Nicht schlecht ! Gesellschaftspolitische Sachkompetenz in einem solchen Maße, daß ich kaum noch in der Lage bin herauszufiltern wer sich hier die Geschichte wie verbiegen will so daß es ins gewünschte Bild der Zeit passt. Sehr, sehr gut !

Da könnte ich nie mitreden - aber ich bin ja auch nur ein einfacher Soldat. Übrigens mein lieber Republicain: Ich war in der Italienarmee und bin 1795 Divisionsgeneral geworden. In der Rheinarmee wäre das nicht gegangen, da hast Du völlig recht ! Denn am Rhein wäre ich schon als Caporal erforen.

Diskutiert weiter auf solchem Niveau, dann dürft Ihr bald die vo Euch vielzitierten Vorbilder sogar ohne überheblich zu sein kritisieren, denn die waren auch nicht besser als das was Ihr hier zum Besten gebt, Respekt !

Etienne Roda





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"Gott ich danke Dir, daß Du mich nicht geschaffen hast wie jene..."

Katja ...
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...   Erstellt am 14.10.2005 - 22:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Von der Aufklärung zur Emanzipation......ein vollkommen richtiger Gedankenschritt- denn er zeigt den Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Denn um den geht es doch hier im Grunde:
Die Theoretiker der Aufklärung die den MENSCHEN als frei und Herr (oder Dame ;-))) über das eigene Schicksal bezeichnen und dann als erstes bei den Frauen scheitern.
Praktische Umsetzung der Aufklärung- wir haben gegenüber den Zeitgenossen die Gnade der späten Geburt und können aus viel mehr Wissen urteilen- wie sehr sind die Aufklärer gescheitert,oder hat das Wesen des Menschen ihre Gedanken ad absurdum geführt?
Mir fällt dazu immer der Philosoph ein der Enthaltsamkeit predigte, selbst aber soff (entschuldigung,stimmt aber!)- daraufhin angesprochen sagte er nur "Der Wegweiser steht doch auch nicht am Ziel!"
Feigling der Gute,Feigling!





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GeneralEtienneRoda ...
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 15.10.2005 - 00:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Männer waren auch nicht frei und selbstbestimmt.
Beispiel: Eines Abends tritt der Baron Meneval während eines Feldzuges ins Zelt des armen Marschalls Berthier. Der sitzt in Tränen aufgelöst an seinem Schreibtisch und erklärt: "Was nützt es mir daß der Kaiser mir 2 Millionen im Jahr zukommen lässt wenn ich so ein Leben führen muss, jedem der einfachsten Soldaten in der Armee geht es doch besser als mir". Damit spielt er u.a. darauf an, daß er schon vor Ägypten eine italienische Gräfin heiraten wollte in die er unsterblich verliebt war. Diese Heirat hat ihm der Kaiser nie genehmigt, er hatte andere Pläne mit Berthier. Berthier, Marschall von Frankreich, souveränder Fürst eines eigenen kleinen Reiches, mit Orden und Würden übersät,täglich 24 Stunde im Dienst, er brauchte eine Heiratserlaubnis ! so wie die meisten anderen Männer damals auch!

Und wenn nicht solche Zwänge der Erfüllung von Herzenswünschen entgegenstanden, dann waren es in der Regel wirtschaftliche.

Es gab keine Freiheit und der allerunfreieste von allen - war der Kaiser selbst. Er hat sich nicht freiwillig von Josephine getrennt. Er dachte es sei besser sich in Frieden mit den anderen europäischen Potentaten zu vernetzen, anstatt sie einfach zu killen. Fataler Fehler ! Hat er später auch eingesehen.

Warum gehts uns Heute besser ? Vielleicht weil Justus-von-Liebig den Kunstdünger erfunden hat und wir weniger schuften müssen für unseren Lebensunterhalt. Heute können selbst Nasen wie ich stundenlang im Internet philosophieren statt bei der Ernte mitzuhelfen...

Salut
Stefan










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Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 15.10.2005 - 08:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Menschenrechte ,
Freiheit und Gleichheit ,
wenn wir diese Worte gebrauchen , sind wir heute fähig , das selbe zu meinen , wie die Frauen und Männer vor 300 oder 200 Jahren ?????
Wir haben schon Probleme, die Vorstellungen unserer Großeltern nachzuvollziehen.....





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der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht .....

madameKaya ...
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...   Erstellt am 15.10.2005 - 20:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freiheit war vor 2oo Jahren für 90% der Bevölkerung etwas was nicht satt machte und den Analphabetismus sowie die katastrophale medizinische Versorgung nicht beseitigen konnte.

Gedankensprung...

Der arme Berthier war wirklich zu bedauern unsterblich in die Sängerin Visconti verliebt..Er schleppte sogar eine eigenes Zelt mit nach Ägypten um darin so eine Art "Guiseppina Visconti Gedächtnis Schrein" zu erichten. Der General Bonaparte foppte seine Stabschef gerne damit, wie folgende Anekdote zeigt:

Napoleon und Berthier kamen bei der großen Pyramide an und inspizirten die Arbeiten, die Napoleon angeordnet hatte:
Die halb im Sand verborgene Sphinx sollte freigelegt werden. Berthier beschloß die Pyramide zu besteigen und Monge (ein Wissentschaftler) ,der mit von der Partie war, begleitete ihn. Monge erreicht auch die Spitze, aber der liebeskranke Berthier hielt auf halber Höhe an und drehte sich verzweifelt um.
"Kommen sie schon wieder herunter?",rief Napoleon.
"Sie ist nicht auf der Spitze, mein armer Berthier, aber hier unten ist sie auch nicht!"


Welche Dame hat denn der Berthier schließlich geheiratet?

[Dieser Beitrag wurde am 15.10.2005 - 20:13 von madameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Nanny ...
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...   Erstellt am 15.10.2005 - 20:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


lexikon.freenet.de/Louis-Alexandre_Berthier
eine Prinzessin von Bayern. auf Befehl!




madameKaya ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 15.10.2005 - 20:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So, so eine bayrische Prinzessin also..
Merci Nanny





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Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 16.10.2005 - 08:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jerome Bonaparte war verheiratet (mit E Patterson , einer Amerikanerin ), das hat im auch nix genützt....





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GeneralEtienneRoda ...
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 17.10.2005 - 19:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der arme Berthier fiel in Bamberg aus dem Fenster...(Hony soit..)

Wer weiß was ihm mit der Italienierin (ich dachte es wäre eine adelige Dame gewesen) passiert wäre ?

In Ägypten hatte Bonaparte leicht lästern, es ging ihm auch nicht viel besser. Da halfen auch die wenigen Intermezzi nicht. Damals war er auch nicht in der Position Herrn Berthier die Heirat zu erlauben oder zu verbieten. Das kam erst fast 10 Jahre später.

Salut
Stefan





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Katja ...
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...   Erstellt am 17.10.2005 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Von der Aufklärung zur Emanzipation und nun zum Freiheitsbegriff!

Aber es hat ja eine gemeinsame Grundlage: die Frage- In welcher Situation befindet sich ein Mensch und was kann er daraus machen und was würde er gerne daraus machen?

Freiheit ist so relativ und meiner Meinung nach kaum pauschal zu definieren.
Wer (ob heute oder früher) in einem unterdrückenden Staatssysthem lebt will frei von diesem sein um sich zu verwirklichen, wer dagegen diese Art der Freiheit hat will frei von äußeren Zwängen sein- frei von der Notwendigkeit zu arbeiten oder sich der Gesellschaft an zu passen.

Sehe ich das zu phsychologisch und zu realistisch?Man sagt mir oft nach das ich das tun würde!





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