Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Acuma
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...   Erstellt am 16.02.2007 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alles ging sehr schnell. Auch Acuma wehrte sich wie ein Tier gegen den Angriff und dann hörte er die Worte der Frau, die sich eingemischt hatte und Acuma war nicht undankbar: Vier gegen einen war einfach unfair. Auch er schlug sich gut, so wie eigentlich fast alle, aber diese Frau war besonders gut. Dann traf Acuma ein Schlag auf seiner eh schon aufgeplatzen Stelle oberhalb seines Auges und dann ein weitere Schlag in den Magen. Aber auch er zeilte geschickt aus.

Das Resultat aber war, dass die vier Männer tatsächlich aufgaben und dich zurückzogen, angeschlagen und leicht gedemütigt. Ihr letzter Spruch war: »Den Kleinen werden wir es schon noch zeigen.« Dann verliessen sie den Raum.

Acuma rappelte sich auf und sah die Frau neben sich. Er hielt sich seine Hand auf die neue aufgeplatze WUnde überhalb des Auges und sagte: »Danke, das ging ja noch mal gut. Wer bist du?« Er sah die Frau ernst an und es war kein Lächeln in seiner Mimik. Er hasste alles so hier.




Aine
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 22:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit Zufriedenheit beobachtete sie wie die Männer sich schließlich zurück zogen und sie ließ auch von ihrem Opfer ab und folgte mit kalten Raubtieraugen den Rückzug. Ob es gut ausgegangen war würde sie erst erfahren, wenn sich die Kerle wieder blicken ließen.

Ich heiße Aine!stellte sie sich ohne jede Mimik in ihrem Gesicht vor. Zum Teil erfolgte ein erstauntes Raunen und irgendwo wurde leicht ehrfurchtsvoll gewispert: 'Die Löwin'.

Mit einem letzten Blick den vier Kerlen hinter ließ sie sich schließlich wieder auf ihren Stuhl zurück fallen und nahm einen tiefen Schluck Wein.

Was für elende Dummköpfe! Können ihre Gegner nicht einmal richtig einschätzen! Und so was schimpft sich Gladiator! Das ist ja schon fast eine Schande! grummelte sie vor sich hin und schenkte dem anderen keine Aufmerksamkeit. Es war ihr sogar egal wem sie geholfen hatte, zumindest hatte sie diese kurze Auseinandersetzung für ein wenig Ablenkung von ihren schwermütigen Gedanken gesorgt. Sie musste ihn wahrscheinlich nicht einmal nach dessen Namen fragen brauchen, er würde ihn ihr auch so verraten, auch wenn sie es nicht wissen wollte. Sie blieb lieber für sich, aber wenn sie Pech hatte, dann würde er sie jetzt in irgend ein belangloses Gespräch verwickeln. wieder vertiefte sie sich in ihren Wein.

[Dieser Beitrag wurde am 16.02.2007 - 22:34 von Aine aktualisiert]




Acuma
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 22:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Acuma bemerkte dann sobald, dass er es hier mit einer sehr harten Gladiatoren zu tun hatte. Zwar hatte auch er einen guten Ruf unter dem Namen: Der Daker, aber das war ihm gerade nicht wichtig. Er hatte sich hochgerappelt und sich schliesslich an ihren Tisch gesetzt. Egal, ob sier wollte.
»Ja, die reinsten Kleingeister ...« murmelte er nur. Er blickte zu den Scherben am Boden. Sein Wein war futsch, aber nun wollte er auch nicht mehr.

Ihren Namen hatte er vielleicht mal gehört? Er wusste es im Moment nicht. Stattdessen saß er nun an ihrem Tisch und rieb sich das Kinn. Obwohl es nicht seine Art war, scherzte er: »Immer auf die Kleinen ...« Und dann spürte er einen seltsamen Schmerz in seinen Rippen ... und er wurde ganz bleich im Gesicht und starrte die Frau fast ausdruckslos an.




Aine
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 22:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und wie sie es vorhergesehen hatte, versuchte er sie in ein Gespräch zu verwickeln, doch da sie von Natur aus einsilbig war, überhörte sie auch das 'immer auf die Kleinen'. Sie hatte schon vor langer Zeit gelernt, dass es nicht auf die Muskelmasse ankam, sonder eher wohl auf Schnelligkeit und Überlegenheit einem Gegner gegenüber.

Wohl aber bemerkte sie, das er blass wurde und hob eine Braue an.

Was ist? Hast du dir ne Rippe gebrochen? fragte sie ohne Mitleid. 'Meine Güte, was für eine zimperliches Mädchen', dachte sie und nippte wieder an ihrem Wein.




Acuma
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 22:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Acuma nahm fast nichts mehr wirklich wahr und dennoch hielt er sich aufrecht.

»nein, alles ist in Odnung!« Er nickte nur und dennoch wurde er immer bleicher. Er versuchte sich zusammen zureissen und doch fuhr eine Hand hinten an seinen Rücken, wo er diesen verdammten Schmerz fühlte und dann ertastete er dieses harten Gegenstand. Er ertastete hn noch und dann spürte er es erst: In seinem unteren Rücken steckte ein Dolch ...
»Nein, keine Rippe ...« versuchte er stolz herauszupressen, denn er bemerkte sehr wohl, das er es her mit einer mehr als taffen Frau zu tun hatte.

Aber egal wie taff sie war, ihm wurde immer komischer, so sehr er auch dagegen kämpfte. Sollte er den Dolch einfach rausziehen und dann weiter sehen? Er tat es einfach, doch dies kostete ihn nun wahrlich Kraft und ein unermesslicher Schmerz überkam ihn. Den blutigen Dolch hielt er ihr dann vor die Nase, sein Gesicht wurde immer bleicher, der Schmerz immer grösser und das Blut schwall nur so aus der Wunde.

»Keine ... gebrochene Rippe ... nur ein ... kleiner Dolch ...« stammelte er noch und versuchte überlegen zu lächeln. Doch die Wunde wa zu schwer, so dass selbst der taffe Acuma dem nicht mehr standhalten konnte. Und so kam noch ein schwaches Lächeln über seine Lippen, bis er dann vom Stuhl kippte und am Boden landetete.




Aine
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 23:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Von wegen alles in Ordnung! kommentierte sie trocken, als er vom Stuhl kippte und damit ein erstaunliches Durcheinander unter den Gladiatoren herauf beschwor. Den blutigen Dolch betrachtete sie wenig beeindruckt, aber dennoch verspürte sie Zorn in sich auf wallen. woher hatten diese verdammten Mistkerle einen Dolch? Außerhalb der Arena war es ihnen verboten scharfe Waffen bei sich zu tragen. Das würde sie diesen heimtückischen Feiglingen noch heimzahlen, aber erst einmal hieß es, nach dem verwundeten Gladiator auf den Boden zu kümmern.
Sie kniete neben ihm nieder und drückte erst einmal die Hand auf die Wunde um ihn provisorisch vom verbluten abzuhalten.

Wie wäre es, wenn einer von euch mal den Medicus holen würde? fragte sie kühl in die Runde. erst herrschte betroffenes schweigen, aber kurz darauf rannte einer von denen los um selbigen zu holen.
'Dummköpfe', dachte sie bei sich, und meinte damit auch den Idioten der nun blutend und bewusstlos auf dem Boden lag.




Acuma
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 23:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Acuma spürte, wie Aine die Hand auf seine blutende Wunde presste und er stöhnte auch nicht auf. Wunden war er gewohnt, nur nicht solche feigen Angriffe, obwohl ...

Er lag hab auf der Seite, halb auf seinem Bauch und versuchte seinen Kopf zu der Frau zu drehen: »Danke ...« stöhnte er. »Diese ... « er hustete schmerzhaft. »Verdammten Idioten.« Doch dann sagte er nichts mehr. Er war nämich niemand, der in solch einer Situation noch coole Sprüche von sich gab, ausser einem: »Das werden sie mir nun endtgültig büssen ... die Hurensöhne ...« Seine Laune war am tiefsten Punkt, sein Kreislauf allerdings auch.
»Die werden dafür noch ... ihr blaues ... Wunder erleben!«

Acuma kämpfte gegen diesen fies tiefen Schmerz an. Und dann stammelte er: »Sie wollen mich fertig machen, damit ... ich nicht gegen ... sie kämpfen muss ... weil ...« Wieder hustete er. »Weil sie nicht gegen mich kämpfen wollen ...«




Aine
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 23:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Halt den Mund, Dummkopf! fuhr sie ihn gewollt scharf an. Mittlerweile klebte sein Blut unangenehm an ihren Fingern.

Ohja, Feiglinge sind sie! Aber sie werden das nicht mehr lange sein! Höchstens noch tote Feiglinge! sagte sie düster und ohne jede Spur von Humor. 'Und wenn ich mich persönlich um sie kümmern muss!' fügte sie in Gedanken zu.

Wo bleibt dieser Trottel von Medicus? fragte sie gereizt in die Runde und der nächste Gladiator verschwand um nach zu sehen, wo der Medicus steckte.

Wo bin ich da nur gelandet? Lauter Idioten! Keiner hat genug Grips im Kopf! sagte sie mehr zu sich selbst.

[Dieser Beitrag wurde am 17.02.2007 - 09:00 von Aine aktualisiert]




Acuma
unregistriert

...   Erstellt am 16.02.2007 - 23:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Acuma spürte, wie der Schmerz in ihm pochte, wie das Blut aus ihm herauswollte, doch sie hielt ihre Hand auf seine Wunde. Und so verlangsamte sie es, dass er unnötig viel Blut verlor. Er wollte erst lachen, weil sie ihn Dummkopf schalt, doch er spürte die Schärfe in ihrer Stimme. Und er wurde ernster. »JA, ich war dumm ... ahhh... « Er presste kurz einen stummen Schrei über seine Lippen. Ihm wurde immer seltsamen. »Lass gut, sein, Aine ... das ist mein Sache .. ich .. habe noch ein Hühnchen mit denen ... zu rupfen ... diese Idioten ...«

Nun sank Acumas Kopf zu Boden. Wie schnell das doch machmal ging, kaum mehr Kraft zu haben, egal wie man sich bemühte, aber auch wenn Acuma viele WUnden hatte erlebt, es war ein langes Messer und es war tief in seinen Körper gerammt worden. Er spürte nicht nur aussen Schmerz, auch innen.
»Sie sind ... nur zu feige ... gegen mich zu kämpfen .. weil ich ...« Acuma wollte noch etwas sagen, aber dann war seine Stimme nur noch bleiernd und alle Farbe wich aus seinem Gesicht. Das letzte, was er noch stöhnte, war: »Gib es diesen ..
. Idioten ...«

Dann wurde er für einen Moment bewusstlos, der Schmerz war zu tief und er war eh noch verletzt und angeschlagen, wie man seinem zerschlagenen Gesicht ansehen konnte.




Aine
unregistriert

...   Erstellt am 17.02.2007 - 09:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aine verdrehte die Augen, als er immer noch nicht einsah, dass wenn er redete sich nur selbst schwächte. Kurz spielte sie mit dem Gedanken ihm eine zu verpassen, doch schien sein Körper schneller als sie es war, seinen Tribut zu fordern und er wurde bewusstlos. Seinen Worten hatte sie keine Beachtung geschenkt, warum auch, es war eher wichtiger das er jetzt nicht verreckte.

Kurz drauf kam auch endlich der Medicus schwer atmend angehetzt und kniete sich über den verletzten Gladiator und schüttelte dabei ungläubig den Kopf.
"Man könnte meinen Gladiatoren wären klüger und würden sich nicht jeden Tag gegenseitig die Rübe aus Langeweile einhauen," brummte dieser und bedeutete Aine die Hand von der Wunde zu nehmen, was sie auch gerne tat.
Aine erhob sich und griff wieder nach ihrem Becher Wein, nur war der jetzt schon leider leer. Sie holte sich neuen, während der Medicus den am Boden liegenden Gladiator untersuchte.
Irgendwie war das ein vertrauter Anblick, so wie der Gladiator auf dem kalten Steinboden lag, so lagen auch meist die verletzten und toten Gladiatoren im Sand der Arena, umgeben von ihrem eigenen Blut. Und wieder schien ich der Kreislauf des Lebens zu schließen. nachdenklich betrachtete sie das Blut, das an ihrer Hand klebte. Es würde wahrscheinlich nicht das letzte mal sein, das fremdes Blut sie benetzte und es war auch nicht das erste Mal.

Sie unterdrückte eine seufzen und lehnte sich mit der Hüfte an den Tisch an. Noch immer standen die anderen Gladiatoren um sie herum und beobachteten neugierig die Szenerie.

[Dieser Beitrag wurde am 17.02.2007 - 12:49 von Aine aktualisiert]




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