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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 27.11.2005 - 15:27 |  |

Dieser sehr große Raum wird für verschiedene Angelegenheiten genutzt. Zum einen ist er Aufenthaltsraum für die Gladiatoren, die hier essen und trinken können, sich unterhalten oder Spiele spielen können. Dieser Raum ist aber auch für die hohen Herrschaften da, um die Gladiatoren kennenzulernen und mit ihnen zu feiern, wie es üblich war.
Signatur Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ... 
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 16.12.2005 - 18:11 |  |
aus: Raum der Heilung
Sie mussten immer wieder jemanden nach dem Weg fragen, den die Räumlichkeiten um die Arena herum, waren vielzählig und über mehrere Stockwerke verteilt. Irgandwann dann traten sie in den gesuchten Raum, in dem schon einige andere Kämpfer verteilt an den vielen Tischen saßen, schwatztend und einige auch mit einem Becher Wein oder einem anderen Getränk vor sich. Manche spielten sogar irgendwelche Spiele.
An einer Wand stand eine lange Tafel auf der allerlei Köstlichkeiten standen: Oliven und Feigen, Schafskäse verschiedener Sorten, kalte Und mit Rosmarin gewürzte Hühnerschenkel und noch weit mehr als das.
Doch auf einmal verstummten einige Gespräche und über die Hälfe der Gladiatoren schauten zu Acuma und Junia, die eingetreten waren, auf. Manch einer warf Acuma einen verächtlichen Blick zu.
Acuma war sicherlich kein Feigling, aber im Moment wäre er am liebsten rückwärtz wieder aus dem Raum gestolpert. Aber natürlich blieb er, allerdings setzte er nun eine noch finstere Miene auf. Er konnte sich denken, daß viele den Mann kannten, welchen er eben in der Arena getötet hatte und Acuma war neu hier.
Er war den Gladiatoren, welche ihm diesen verächtlichen Blick zuwarfen, einen nun fast warnenden Blick zu und maschierte dann zielsicher auf das Buffet zu, als einer der Männer aufstand und auf ihn zu kam. Acuma war innerlich schon darauf eingestellt, daß es nun Ärger geben könnte, doch dann hörte er die Worte des breitschultigen und hünenhaften blonden Mannes: "He, Leute! Portus wußte, auf was er sich ein ließ. Es kann bei jedem unserer Kämpfe auch uns passieren!"
Eine nickten, zuckten die mit den Schultern und die meisten wandten sich dann auch wieder ihren Gesprächen zu. Der Hüne legte Acuma kameradschaftlich eine Hand auf die Schulter und sprach mit tiefer und anerkennender Stimme: "Du hast gut gekampft. Nun esse und trinke gut!" Dann wandte er sich wieder ab. Acuma stand immer noch vor dem Tisch mit den Speisen und Getränken. Er hatte seine Schultern gestrafft und ein kaum erkennbares tiefes Durchatmen ging durch seinen Brustkorb.
[Dieser Beitrag wurde am 16.12.2005 - 18:12 von Acuma aktualisiert]
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Junia unregistriert
| Erstellt am 17.12.2005 - 13:30 |  |
Junia hatte sich hinter Acuma gehalten und so beides gut im Blick behalten können: wie sich die anderen Gladiatoren benahmen und wie Acuma darauf reagierte. Den Hünen, der sich schließlich für Acuma verwandte kannte sie vom sehen her und war ihm dankbar, dass er die drohende Prügelei verhindert hatte. Denn zu nichts anderem häte das eben wohl geführt. So waren Männer nun einmal. Wenn Acuma weiterhin so verspannt war würde das der Heilung seiner Wunde überhaupt nicht zuträglich sein, vielleicht konnte sie da Abhilfe schaffen? Allerdings mussten alle in diese Richtung gearteten Gedanken warten bis sie gegessen hatten. Junia folgte also Acuma, sagte aber nicht sondern bediente sich nur großzügig beim Essen. Schließlich hielt sie kurz Ausschau nach ein paar freien Plätzen.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 17.12.2005 - 13:41 |  |
Acuma sammelte sich eher lustlos ein wenig der Köstlichkeiten zusammen in einer der Holzschalen, welche links neben dem Essen standen. Er war immer noch in Gedanken bei den Männern hier und äusserst angespannt, was eigentlich gar nicht seine Art war. Aber heute hatte er einfach schlechte Laune, was hauptsächlich am Kampf lag. Aber die Szene eben mit den anderen Gladiatoren hatte dem ganzen nur noch die Krone aufgesetzt und auch wenn er nicht großartig fähig für eine Prügelei gewesen wäre, so hätte er es ihnen schon allen gezeigt.
Und da kam wieder etwas in ihm hoch, was er lange verdrängt hatte: Er hasste es, ein Gladiator zu sein, aber noch mehr hasste er es, ein Sklave zu sein. In Rom hatte man ihm nach seinen vielen Siegen wenigstens mit mehr Respekt behandelt. Hier durfte er wieder von klein auf anfangen, sich diesen Respekt zu verdienen.
Schließlich blickte er zu Junia, welche sich nun ebenfalls nach freien Plätzen umsah, welche bald in einer dunkleren Ecke gefunden waren. Lustlos ließ er sich auf der Bank nieder und stellte seine Schale mit dem wenigen Essen vor sich hin. Er angelte sich eine Olive heraus und schob sie sich gedankenverloren in den Mund.
Was er jetzt brauchen konnte, wäre ein Wein gewesen. Den gab es sicherlich auch irgendwo, aber er verspürte keine Lust mehr, noch einmal aufzustehen und durch den Raum zugehen. Obwohl er versuchte, ein wenig erhaben dreinzuschauen, starrte er irgendwie nur auf die Schale mit dem Essen.Der Arm der verletzten Schulter hing schlaff an seinem Körper, den anderen Arm legte er neben der Schale auf den Tisch und fragte dann genervt: "Ob es hier auch was zu trinken gibt?"
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Junia unregistriert
| Erstellt am 17.12.2005 - 21:29 |  |
Junia war eine eher zarte Person. Diese zarte Person hatte allerdings einen ziemlichen Berg von Essen vor sich stehen und den Appetit ausgehungerten Wolfes. Dementsprechend sah sie nicht die leiseste Veranlassung für Acuma etwas zu trinken holen zu gehen und murmelte zwischen zwei Bissen nur: "Sicher." Anscheinend störte sie die Anwesenheit der anderen Gladiatoren nicht im geringsten - im Moment zumindest. Und auch Acumas lustloses Benehmen machte ihr überhaupt nichts aus. Junia hatte gutes Essen immer schon zu würdigen gewusst -sie kochte selbst gerne. Eigentlich hatte sie auch immer Hunger und konnte zu jeder Tages- oder Nachtzeit essen. Glücklicherweise war sie einer dieser Menschen, denen man diese Neigung überhaupt nicht ansehen konnte.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 17.12.2005 - 21:55 |  |
Acuma sagte nichts und aß ein wenig von der Schale Essen die er vor sich hatte. Er hatte Junias Worte vernommen, ging aber nun nicht weiter drauf ein. Nein, wenn er ezwas zu trinken wollte, dann konnte er es sich auch selber holen. Und nun aß er einfach langsam und gedankenverloren seine Schale leer.
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Junia unregistriert
| Erstellt am 18.12.2005 - 14:05 |  |
Als Junia schließlich ihr Essen beendet hatte, schob sie den Stuhl ein Stück zurück und seufzte zufrieden. Allein der Gedanke, dass sie irgendwann gleich einmal aufstehen musste um den Raum wieder zu verlassen behagte ihr nicht so recht. Am liebsten würde sie sich jetzt aufs Bett legen und eine Runde schlafen. Mit sich und der Welt außerordentlich zufrieden blickte sie schließlich Acuma an, der immer noch eine Flunch zog. "Wie kann man dich aufmuntern, hm?", fragte sie schließlich weil ihr im Moment selbst das denken zu anstrengend war.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 18.12.2005 - 16:19 |  |
»Ich weiss auch nicht. Ignoriere mich einfach ...« sagte er leise und starrte auf seine Schale mit Essen, die immer noch nicht leer war. »Ich werd mich gleich in meine Kammer begeben und mich einfach ausruhen.« Und dann wurde ihm bewusst, was für ein denkbar schlechtes Bild er abgeben mußte und auf einmal hob er den Kopf und drehte diesen in den Raum. »Wenn hier jemand was zu sagen hat, wegen dem Kampf mit Portus, so soll er es gerne tun!« Das mochte gerade ziemlich unklug sein, aber Acuma hatte einfach schlechte Laune und war bereit, es dem ein oder anderen zu zeigen. Einige Gespräche verebbten und wieder lagen einige Augenpaare auf ihm, denen er aber mit seinem finsteren Blick trotzte. »He, Kleiner, hast du ein Problem?« rief irgendwer und nun nversteifte sich Acume erst recht.
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Junia unregistriert
| Erstellt am 18.12.2005 - 20:12 |  |
"Er ist nur ein klein wenig frustriert. Kümmert euch nicht um ihn - das mache ich schon.", erklärte sie in Richtung der anderen mit charmantem Lächeln. Wie ärgerlich, dass sie jetzt doch tatsächlich in Aktion treten musste. Warum waren Männer nur so schrecklich...nein, dafür gab es kein Wort. Sie waren halt einfach Männer... Junia erhob sich geschmeidig -sie selbst war erstaunt, dass sie das nach dem Essen überhaupt noch konnte- und ging um den Tisch herum um sich schließlich einfach bei Acuma auf den Schoß zu setzen. "Du benimmst dich gerade sehr ungesund, mein Lieber. Ich hoffe du weißt das Opfer zu schätzen, das ich bringe -später mal." Und dann at sie das einzige, was ihr auf die Schnelle einfiel damit er den Mund hielt - sie küsste ihn.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 19.12.2005 - 14:56 |  |
Da hatte ihn doch tatsächlich jemand Kleiner genannt, stellte Acuma nun säuerlich fest und in ihm gärte nun der Zorn auf. Und nur, weil Junia sich nun einmischte, entgegnete er nichts, obwohl er kurz davor war, auf zu springen und sich mit dem Kerl anzulegen, der ihn beleidigt hatte. Doch dazu kam er nicht. Denn plötzlich saß Junia auf seinem Schoß, was ihn sehr irritierte. Und als sie ihm dann auch noch einen Kuß gab, war er mehr als verwirrt und von seiner schlechten Laune abgelenkt. Sie schmeckte gut und ihre Lippen waren weich und erregend. Zuerst erwiderte er den Kuß erst noch zaghaft, da er erst langsam begriff, was mit ihm geschah, dann aber legte er seinen gesunden Arm um ihre Taille und nun wurde sein Kuß etwas fordernder. In diesem Moment schien seine schlechte Laune wie weggeblasen und er sah ein, daß er sich tatsächlich kindisch benommen hatte. Nach dem Kuß blickte er sie schmunzelnd an und fragte: "Was denn für Opfer?"
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