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maccoi ...
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...   Erstellt am 17.07.2007 - 23:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


liebe rollerfreunde - bevor die story total aus meinen windungen entschwindet hab ich hier mal im schnelldurchgang die hinfahrt festgehalten
bilder (schraubers bilder folgen noch) stelle ich
unter pics/media 2007

je 2 räder für schrauber + mac_coi

der plan:
Tag 1.) start 13.06. - 17.00, erste etappe über, lofer, kitzbühel, pass thurn, felbertauern, matrei, lienz nach silian ins hotel post da wollten wir dann bis 10.00 abends sein.

Tag 2)
gut frühstücken und über cortina d'ampezzo über san vito di cadore, longarone, ospitale di cadore, ponte nelle alpi, vittorio vèneto, conegliano, susegana, treviso, mestre, chióggia, über das po delta weiter nach mésola, porto garibaldi, ravenna, cervia, cesanàtico, bellária, rimmini, ospedaletto, cavallino, trarivi nach montescudo hoffentlich noch bei tageslicht.


die technik:
dass man die fahrzeuge vor so einer reise (seekirchen via schraubers garage nach monte scudo italy = one way 649 km)
in ordnung bringt – eh klar. wir haben uns beide für origanle 200er blöcke entschieden die nur geringfügig voneinader abweichen (schraubers rally 200 er, erste serie absolut original mit femsa und meine P200e original bis auf auspuff simonini RH und etwas größerer Hauptdüse), das spart ersatzteile die wir uns aufteilten.


TAG 1:
T minus 2 stunden:
nach sehr angespannten tagen, arbeit, vespa reisefertig machen, route studieren, wetter beobachhten,
ging es dann nach einem hektischen arbeitstag um
15. 00, ab nach hause wo die PX schon fast reisefertig gewartet hat

abfahrt pm
mittwoch 13.06.07

16.30 uhr: seekirchen

16.32 uhr: extremwolkenbruch - unterstellen in einer unterführung und die erkenntnis dass am fahrzeug irgend etwas nicht stimmt, drehte nicht mehr aus.nach 10 minuten unterstellen hats dann noch stärker geregnet ich musst aus der überfluteten unterführung flüchten und bin zum autohaus gschaider seekirchen unters vordach gefahren. nach weiteren 10 minuten hats dann noch viel mehr geregnet, der michi meinte dann am telefon dass auch in salzurg jetzt das wetter aus meiner richtung kam - tolle aussichten - nach weitern 10 minuten hat es sich dann auf normalen regen gemäßigt. Nach weiteren 10 minuten war es mir dann egal und ich bin los und hatte dann so nicht wirklich feuchten regen bis zur stadtgrenzen dann ging es wieder richtig los mit regen. also rein beim feinen herren frohnwieser, gleich mal mein leid geklagt mit aussetztern, peter frohnwieser hat sofort alles liegen und stehen gelassen, platz geschaffen und die px und ich waren im trockenen - diagnose - vergaser (ich hätte auf elektrik getippt) am vergaser rumgemacht, düse geändert, ohne luftfilter 1A, dann auch mit filter -

18.05 uhr: super - läuft wieder - dann bricht der haken von der seitenbacke - p. frohnwieser gleich mit elektrode und schirm zur hand - ging auch wieder (recht herzlichen dank peter - für den nach 18.00 uhr kostenlos-spezial-einsatz)

18.15 uhr: abfahrt zu schraubers garage auf den letzten metern dann wieder - aussetzer, diagnose S. (für Schrauber) = vergaser, also runter mit der abdeckung und filter und lief wieder wie geschmiert, michis kennerblick betrachtet meinen luftfiler, faselt etwas von komisch kein herz, keine löcher, einen anderen aus dem regal gezogen an richtiger stelle ein loch gebohrt zusammengesteckt - läuft. (ich hab wirklich den falschen luftfilter verbaut der in meiner werkstatt lag hatte das herz von dem ich nie zuvor gehört hatte)

18.55 uhr: läuft wider (und ich hätte wieder auf elektrik getippt)

19.15 uhr: eine männerportion red bull, die nassen handschuhe angezogen und endlich los

20.30 uhr: kitzbühel tankstopp, durchwegs trocken 2 x leichter nieselregen
21.00 uhr: pass thurn, noch im dämerlicht trocken - super - die erste belohnung nach dem ganzen stress

21.20 uhr: felbertauern, notstopp - regenprogramm, im hotel post anrufen wir kommen später als 10.00 uhr antwort man würde auf uns warten - beruhigend bei dem regen.

21.30 uhr: rauf auf den felbertauern, mit jedem höhenmeter hat es dann noch mehr geregnet und es wurde auch mit jedem meter kälter oben hatten wir dann noch 3° C, am felbertauern waren gerade markierungsarbeiten und es gab keine weissen seitenstreifen und keine mittellinie wie S. da irgendetwas sehen konnte bleibt mir verschlossen - ich konnte meinen kotflügel nicht erkennen, nasses visir, angelaufene brillen. durch den tunnel durch und wieder runter richtung lienz (meine PX begann wieder mit ihren spielchen - aussetzer), mit jedem meter wurde es jetzt trockener doch bemerkten wir bald die regenfront im rücken man konnte den geruch eines sehr warmen sommertages deutlich riechen - speziell in dem moment in dem die ersten regentropfen auf den heissen asphalt auftrafen.

21.45 uhr: nix mehr - null licht - null motor PX aus, S. kommt etwas weiter hinten erst dachte mir schon dass bei ihm auch etwas nicht stimmt, er war über das geweih eines totgefahrenen rehbockes gerauscht und hatte riesenglück (michi fährt immer innen und ich in der straßenmitte hat sich irgenwie so eingespielt) ich hatte das tier gar nicht gesehen.

21.50 uhr: klar ist - null funken, klar ist auch weg von der dunklen schnellstraße, 5 min. schieben bis zu einer seitenstraße mit laterne - einstimmige diagnose - elektrik - also CDI tauschen, hatte ich eine reserve an das reserverad geklebt, war schnell getauscht. kein regen mehr endlich.

22.10 uhr: wieter gehts

22.15 uhr: tankstopp lienz, der tankwart bestätigt uns dass es ein sehr schöner tag war und meinte es sind noch 40 km bis silian, wir haben mal was getrunken eine geraucht und dann guter dinge weiter richtung hotel - in der zwischenzeit waren wir aber schon gut nass geworden.

22.45 uhr: silian in 7 km, und es beginnt aus allen rohren zu schütten - konnten das hotel dann kaum finden da man keine 5 meter mehr gesehen hat, war irgendwie so waschküchenmäßig.

23.10 uhr: ankunft hotel post (€ 29 im EZ mit Frühstück!), man hatte uns sofort gehört und die geniale großgarage die in den berg geschlagen ist geöffnet - die beiden fahrzeuge waren bestens aufgehoben.

23.15 uhr: rauf aufs zimmer - trockene klamotten anziehen, die nassen sachen ins bad zum ”12-stunden-luftrocknen" und wieder runter, der wirt hatte uns noch ein bier angeboten - dass wollten wir auf jeden fall nicht ausschlagen - dann gabs noch einen aus der heimat der wirt ist kroate und dass bedeutet slivovitz bis zum rand angefüllt - prost mahlzeit - nach einem tag ohne nahrungsaufnahme - ein totaltreffer - der schnapps.

01.00 duschen laukalt, schnarch ...

TAG 2:
06.00 fenster schließen - vertrottelten bergvögel schlagen einen riesen krach kaum wirds hell

07.45 raus aus den federn, keine beschwerden, bett war OK - blick aus dem fenster - alles bestens hell, trocken, freundlich.

08.00 mal ordentlich frühstücken, 2-3 cafe trinken

09.30 abfahrt zum dolomitenpass, nach 20 minuten fahrt dann die abzweigung nach cortina und nach 20 metern ein bilderbuchanblick (BILD).
der pass ist der hammer für roller, mann kann immer gut am gas bleiben die kurvenführung ist genial das ging so bis cortina.

10.30 uhr: tankstopp, trinken, die beine vertreten weiter durch die region belluno und die region treviso nach treviso.

11.15 uhr: supergau - plötzlich gab es keine vernünftige beschilderung mehr und wir dachten auf einer autobahnauffahrt zu sein da der zubringer auf dem wir fuhren in eine zweispurige schnellstraße mündetet, wir blieben stehen, beratschlagten, umkristen eine tankstelle um festzustellen dass kein weg mehr zurück führte alles einbahnen, S. fuhr dann in richtung vermeindliche autobahn laos ich folgte schaute auf den querverkehr von links und rums, konnte ich mich nur noch einrollen wie ein igel, rechst von mir konnte ich den grund des massiven plötzlich auftretenden wiederstandes erkennen, S. hat wohl nochmal gehalten, das nächste was ich sah als ich die augen am asphalt liegend wieder öffnete war eine sehr unschöne seitenbacke, einer ansonsten makellosen rally 200er. also mal weg von der straße, schaden begutachten, die rally scheint ansonsten unversehrt der rahmen hinten ist auch etwas eingezogen. die px hat ein paar kratzer mahr am kotflügel und jetzt auch auf der linken backe, der bremshebel fehlt. michis backe eben mal so hingebogen, die körperteile überprüft - hab mir wohl das knie angestoßen und die hand ein wenig zerkratzt - so weit alles OK.

11.50 uhr: apes und vespen neben der straße eine kleine werkstat - die chance auf einen bremshebel - poblem dem meister gezeigt - kurzes gemurmel - griff in eine tiefe kiste den bremsehebel hervorgezaubert (nicht ganz neu und etwas kurz), zei gabelschlüssel und eine zange geklemmt und dann war er schon zu gange nach 5. min hatte ich wider beide bremsen der meister hat dann eine rechnung ausgedruckt € 7,-, die gibt man gerne.

12.30 uhr: tankstopp nach treviso, S. musste dringend umdüsen (fetter HD) wir nähern uns dem meeresspiegel und die beiden mühlen laufen immer besser, ich bin schon mit einer fetteren düse weggefahren und hier läuft der O-block jetzt mit richtig dampf, erste zweifel wegen meiner hand , das knie meldet sich auch - egal erst mal agip-restaurant mit toast, tramezini und cafe. kurz vorm aufbruch dann ein vertrautes geräusch ein 210er malossi nähert und entschwindet eben so schnell wie gekommen über die schnellstraße - wir konnten gerade noch erkennen das es ein landsmann auf einer rally im soloflug war..

13.30 uhr: mestre, wir wollten die tangenziale vermeiden und uns durchschlagen, eine ampel nach der anderen alle rot, dann einen sackgasse, nach 3 extrakilometren zurück auf die tangenziale und ab richtung chióggia.
von mestre nach rimini auf der schnellstraße ist kein honiglecken bei dem verkehr, das sind knapp 200 harte kilometer, die die volle aufmerksamkeit benötigen,
sehr beunruhigendes gefühl wenn man plötzlich im rückspiegel nur noch scania liest und spürt der lkw hinter einem hat noch 1 meter abstand zu dir.

16.30 uhr: mittagessen, ein lustiges kleines restaurant mit toasts und tramezine, gemütlich sitzen und genießen, die etwas angeheiterten locals betrachten.

17.30 uhr: die härteste etappe, eine kleine stadt nach der anderen, an den ampeln wuseln sich die zweiradfahrer durch die autokolonnen - und wir hinter her immer schön dem verkehrsfluss anpassen. leichter nicht wirlich „nassmachender ” regen hat uns geradezu erfrischt.

18.00 uhr: notpause, wir sind die letzten 150km extrem schnell im dichten verkehr gerast, als S. den helm runter nahm war mir alles klar - pause ist angesagt - dringende zuckeraufnahme mittels ultrakurzem cafe mit viel zucker war von nöten.

18.40 uhr: rimini ist erreicht, wir finden nicht sofort die richtige straße richtung montescudo, nach einem telefonat mit den den feinen clubkollegen die schon in der villa emma die stellung halten hat sich das schnell aufgeklärt. der weg rauf auf die hügel über cavallino nach montescudo war dann wie ein traum. kein verkehr, viele kurven und nach kanpp 20 km. war dann das dorf erreicht hat nicht lange gedauert und unsere jubelnden clubkollegen (Diana, Waltraud, Mäx, Schoko & Moritz) haben uns winkend auf der Dorfstraße empfangen.

19.30 uhr: raus aus den klamotten, rein in die shorts, rann ans pool und ein schönes kühles helles genehmigt und dann noch eines
LA DOLCE VITA


das mal die hinreise in groben zügen

und DANKE SCHRAUBER war eine eindrucksvolle reise – werd ich nie vergessen.

[Dieser Beitrag wurde am 18.07.2007 - 15:24 von DonMarco aktualisiert]





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