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Widanje
unregistriert

...   Erstellt am 05.02.2009 - 15:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Love me love" ist ein gutes Motto! Spitzen-Krimi mit einem echt genialen Will Danin und einer wüsten Schießerei!




ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 14.11.2011 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auf eine unerwartet gefährliche Motivsuche begeben sich Karau und Laufen, um für eine Filmproduktion einen verlassenen und heruntergekommenen Hinterhof zu suchen. Während Karau, dank eines Schutzengels, dem Tod noch von der Schippe springen kann, wird Laufen wenig später dahingemetzelt. Da die eigentlichen Beweggründe der Tat zunächst noch im Dunkeln des gefundenen Hinterhofes verborgen liegen, müssen sich daher auch Derrick und Harry "Auf Motivsuche" begeben. Auf diese Weise ist der erste Teil der Folge der doppelten Motivsuche gewidmet, der zweite Teil, nach Zutagetreten des Mordmotivs dann der Dingfestmachung der Täter

Die von Regisseur Zbynek Brynych, einem ausgewiesenen Spezialisten für verkommen-skurrile Hinterhöfe, routiniert in Szene gesetzte Folge überrascht mit einer für Derrick-Verhältnisse ungewohnt ausgedehnten Ballerei, zunächst in der von den Tätern als Unterschlupf auserkorenen Pension, dann nach gelungener Flucht am Anwesen der drei Kronzeugen. Gegen den Pulverdampf, der da in der Luft schwebt, ist ein Clint-Eastwood-Western eine bleifreie Zone.

Die schrägste Szene der Folge ist für mich, als Derrick in der von den Gangstern verlassenen Falschgeld-Höhle lediglich noch ein Kofferradio vorfindet, aus welchem gepflegte Duval-Mucke an den Gehörgang dringt. Auch ansonsten wird die Folge von coolem Duval-Sound passend untermalt.

Nicht besonders überzeugend ist hingegen das Ende der Folge im Parkhaus: Die dortige "Geiselnahme" ist, aus Sicht der Ganoven wenig zielführend und durchdacht, und für den Betrachter ist sie zu theatralisch geraten.

Bei den Gastdarstellern haben "Piräus-Abenteuerin" Ute Christensen und "Pecko" Pierre Franckh diesmal leider nur kleinere Rollen. Im Zentrum stehen Will Danin und Beate Finckh, die ihre Sache gut machen. Am besten gefällt mir aber Rudolf Wessely als kauzig-tutteliger "Künstler", der mehr zufällig an echte Gangster gerät und damit zunehmend überfordert ist.

Insgesamt ist die Folge ordentlich-solide, liegt bei mir daher trotz des schwächeren Endes noch locker über dem Durchschnitt.





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

StephanDerrick 
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...   Erstellt am 16.11.2011 - 23:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wobei bei den letzten Wiederholungen der Folge (wohl, um mehr Werbung im Vorabendprogramm unterzukriegen) doch etwas geschnitten wurde, und zwar die "Annäherungsszene" zwischen Will Danin und Beate Finckh, wobei der Kürzungs-Schnitt schon auffällig ist. Interessanterweise ist das auch abgesehen vom Abspann die einzige Szene, in der "Love me, Love" zu hören ist. Aber was beschwert man sich über das ZDF, dass Jahr lang den "Alten" und "Siska" auf 50 Minuten eingerzt hat, um das "heute journal" um 21.45 Uhr beginnen zu können ... Ich hoffe mal, die DVD-Fassung ist ungekürzt...

[Dieser Beitrag wurde am 09.10.2014 - 20:35 von StephanDerrick aktualisiert]




Tian1806 
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...   Erstellt am 17.11.2011 - 08:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


...ist ungekürzt !!!





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http://derrick-database.com

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Kabeck ...
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...   Erstellt am 17.11.2011 - 10:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


StephanDerrick schrieb

    Ich hoffe mal, die DVD-Fassung ist ungekürzt...


Bislang waren - sieht man einmal von WALDWEG und eventuell (??) SCHOCK und EIN HINTERHALT ab - alle Folgen der Collector's-Box-DVDs ungekürzt. So gehört es sich auch für DVD-Veröffentlichungen. Allerdings gab es vor einigen Jahren (sicherlich erinnert ihr euch) einige Einzel-DVDs mit jeweils zwei Folgen, von denen die meisten gekürzt waren. Ich selbst habe den Hersteller damals auf diese Ungeheuerlichkeit aufmerksam gemacht, der merkwürdigerweise gar nicht wusste, was das ZDF ihm da für Ausgangsmaterial geliefert hatte.

Zur Erinnerung an alte (Sende-)Zeiten: Bei den ZDF-Vorabendausstrahlungen an den Tagen Montag und Freitag waren alle Folgen um zwei bis drei Minuten auf meist 54:30 plus Pseudoabspann gekürzt.





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"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

Fabio 
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 23.11.2011 - 16:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


uber laufzeit .. in italy for many years RAI broadcasts cut episodes .. 43' 50' but the RECORD 37' !!!

[Dieser Beitrag wurde am 23.11.2011 - 16:13 von Fabio aktualisiert]





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" la madre lui la amava, la prostituta l'ha scaraventata giù per le scale "(Kollwitz, " Mord im treppenhaus ")

Kabeck ...
Ehreninspektor
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...   Erstellt am 07.10.2012 - 12:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Diesmal führen die Ermittlungen Derrick zu einer Bande von Geldfälschern, die einen Mord auf dem Gewissen hat, wodurch der Oberinspektor und sein Assistent in einige lebensbedrohliche Situationen geraten.

Das wirkungsvoll herausgearbeitete Geheimnisvolle, das die Geschichte zu Beginn noch umgibt, weicht einer konventionellen Handlung aus Falschmünzerei, finanzieller Not und Rache, die allein von äußerer Spannung geprägt wird. So kommt es zu einem ungewöhnlich lauten Aufeinandertreffen in einer Pension, bei dem Derrick und Harry sich eine Schießerei mit den Gangstern liefern. Im weiteren Verlauf erscheint das Verhalten der Fälscher merkwürdig naiv: Zuerst unterbrechen diese ihre Flucht, um für eine Minute eine Geisel zu nehmen, die sie dann im nächsten Moment wieder laufen lassen, um schließlich am Parkhausausgang von einem Polizeiaufgebot gestellt zu werden. Solche logischen Mängel verkraftet kein Krimi.

Bis zu der jäh hereinbrechenden Actionsequenz verläuft das Geschehen in gemächlichem Tempo und gewinnt vor allem durch die ausdauernd unterlegte dramatische Musik Frank Duvals an Atmosphäre. Die Darsteller agieren starr und kontrastieren in ihrem Spiel mit der auffallend dynamischen Kameraarbeit von Franz X. Lederle, die das Geschehen abwechslungsreich einfängt. Ungeschickt wirkt der abrupte Einsatz der Weichzeichnerlinse innerhalb der Liebesszene. Unter Zbynek Brynychs Regie überzeugen nur einzelne Momente, während die Geschichte als Ganzes in sich nicht stimmig erscheint.

Mein Urteil: *** von *****. In ihrem Verlauf zunehmend unlogische Folge, die jedoch annehmbar unterhält.

Kabecks DERRICK-Rangliste: Platz 141





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"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

Alexander ...
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 13.05.2015 - 09:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Brynychs Regie überzeugt mich einmal mehr, es lag in seinen Händen, die Stimmungen gut einzufangen.
Mich hat erstaunt, dass die eigentliche Täterfrage doch sehr in den Hintergrund geraten ist, zu sehr wurde dem Falschgeld hinterhergeeilt. In Summe fühlte ich mich aber gut unterhalten, das Tempo wurde gut aufrecht erhalten und die Ballerei gegen Ende war für Derrick Verhältnise schon aussergwöhnlich. Ich tendiere zu **** von *****, 88 war ein starker Jahrgang





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Derrick zu Harry Klein:
Nun hör doch mal auf! Tippse. Nicht du. Berger

OberinspektorDerrick 
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...   Erstellt am 10.03.2017 - 00:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wieder mal ist fast alles gesagt, aber nicht von allen. Der Schluß ist in der Tat etwas hektisch und unlogisch geraten, dafür entschädigt die doch bleihaltigte Action und die Duval-Musik.

****/*****





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"Harry, der Pfarrer, der Pfarrer hat einen beneidenswerten Beruf."

OberinspektorDerrick 
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...   Erstellt am 17.06.2018 - 02:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kabeck schrieb

    Ungeschickt wirkt der abrupte Einsatz der Weichzeichnerlinse innerhalb der Liebesszene.


Das ist sogar mir aufgefallen, als ich die Folge gestern mal wieder angeschaut habe. Also das mit dem Weichzeichner. Wirkt irgendwie unpassend.





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"Harry, der Pfarrer, der Pfarrer hat einen beneidenswerten Beruf."

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