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Billy 



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...   Erstellt am 17.10.2005 - 09:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auf immer und ewig nur DU

Für Dini


„Schau mal Diana, der Neue sitzt schon wieder ganz alleine im Park und schreibt. Also irgendwie ist der komisch“ „Typisch Außenseiter halt“ zerreißen sich meine Klassenkameradinnen mal wieder das Maul über unseren neuen Mitschüler. Eine Woche ist er nun schon hier und noch Keiner scheint mit ihm gesprochen zu haben, alle sind so gleichgültig ihm gegenüber. Mit dem ersten Schritt durch die Tür in unser Klassenzimmer hat er mich fasziniert, dieser melancholisch, nachdenkliche Blick und die verletzliche, aber intensive Ausstrahlung sind es auch heute, die mich ihn unbewusst beobachten lassen. Sieben Tage lang habe ich versucht, mehr über ihn heraus zu finden, durch seine Unnahbarkeit hindurch zu sehen; habe stille Beobachterin gespielt und versucht, seine lautlosen Signale zu deuten. Und heute ist der Punkt, an dem ich einen Schritt weiter gehen möchte… Etwas unsicher, aber dennoch innerlich entschlossen, setze ich einen Schritt nach dem anderem auf ihn zu. Ich höre mein Herz etwas nervös klopfen – warum kann ich mir auch nicht erklären – und alle Worte, die ich mir zurecht gelegt hatte, scheinen in dem Augenblick zu verschwinden, in dem ich genau vor ihm anhalte und seine konzentrierte Körperhaltung näher betrachte.
„Hallo Chris, darf ich mich vielleicht zu dir setzen?“ frage ich in einem ruhigen, aber für mich überwindungsbedürftigen Ton und verschränke die Hände vor meinem Körper, damit das leicht aufgeregte Zittern in meinem Fingern nicht auffällt. Als er nach oben blickt und das sanfte, immer recht kalte Blau seiner Augen mich fixiert, scheint alle Nervosität zu verfliegen. Das kleine, gütige Lächeln auf seinen Lippen und der freudige Blick, der nur von seinen blonden strähnigen Haaren geschnitten wird, lassen dann jegliche Verklemmtheit in mir fallen. „Gerne doch“ höre ich jetzt zum ersten Mal ganz bewusst seine Stimme in meinen Ohren klingen.


Es zu mal'n, fehl'n die Farben
dich zu beschreiben, fehlt das Wort
mir fehlt die Sprache, Dir zu sagen,
was Du mir bist und so weiter und sofort


So lange ist dieser Augenblick schon her, ein Augenblick, der mein Leben total verändert hat. Ich habe es noch vor mir, als wäre es gestern gewesen. Der süßliche Geruch, so lieblich und doch so kräftig, umgibt mich noch immer und schenkt mir das Gefühl, als würde ich alles noch einmal durchleben.
Dasselbe Bauchgefühl wie damals schleicht sich in mein Inneres ein und erweckt jede noch so kleine Erinnerung in mir; jede noch so zarte Berührung scheint sich auf meiner Haut wieder abzuzeichnen und löst die kleinen, angenehmen Explosionen in mir aus, die ich damals sowie heute nicht in Worte fassen kann.

Und je mehr ich das begreife,
desto größer wird der Drang,
dir zu erklär'n, dass ich bezweifle,
dass ich Dich je entbehren kann.


Keinen Moment, den wir zusammen durchlebt haben, möchte ich jetzt in meinem Leben vermissen müssen. Keinen Abend, an dem wir zusammen am Fenster saßen und die Sterne beobachteten. Keinen Tag, den man uns nicht trennen konnte. Keinen Morgen, an dem ich neben dir aufwachte und unendlich dankbar darüber war, dass ich dich an meiner Seite wissen konnte.

Es auszusprechen fehlt der Leichtsinn
dich zu zeichnen fehlt der Stift
mir fehlt der Geist, um zu begreifen,
wie wundervoll du bist
und je mehr ich das verstehe,
desto mehr will ich mitteil'n
dass du das Beste bist im Leben
bevor Du kamst, war ich allein'


Du hast mich so verändert, mir mit deiner Liebe begreiflich gemacht, was wirklich wichtig ist, was von größerer Bedeutung ist, als die scheinbaren Oberflächligkeiten in dieser kleinen, mikrigen Welt, die im Vergleich zu unserer Eigenen kalt und herzlos erschien. Du hast mich aufgefangen, wenn ich dich brauchte, hast mich losgelassen, wenn es nötig war. Du hast mir alles gegeben, was ich zum Leben und zum Lieben benötigte, ohne jemals irgendetwas von mir zu verlangen, ohne irgendwelche Bedingungen an mich zu stellen. Du hast jeglichen Schmerz und alle Kälte aus meinem Leben vertrieben, die Menschen in deinen Schatten gestellt, die mir Leid zufügen wollten. Hast mich beschützt und vor dem bewahrt, was unsere perfekte Welt zum Einstürzen hätte bringen können.

dich zu besingen fehl'n die Töne
es aufzuschreiben fehlt das Blatt
wie ist das unbeschreiblich Schöne
festzuhalten, dass ich hab


Du warst immer derjenige von uns beiden, der unser Glück festgehalten hat, der dafür gesorgt hat, dass es nicht aus den Angeln gehoben wurde. Derjenige, der mir ausgeredet hat, dass du zu gut für mich wärst. Für mich wurde es mit jedem Moment, den ich mit dir verbrachte, unbegreiflicher, womit gerade ich dich verdient hatte, aber immer fandest du einen Beweis dafür, dass wir beide zusammen gehörten, dass man uns einfach nicht trennen durfte. Und heute weiß ich, dass ich vertrocknet wäre wie eine Rose in der Wüste, wenn ich auf meinen Kopf und nicht auf mein Herz gehört hätte.

und je mehr ich an dich denke
desto deutlicher wird klar
dass seitdem ich dich kenne
nichts mehr ist, wie es mal war



„Alles Gute zum 10. Jahrestag mein Schatz“ berührte ein warmer, sanfter Atem meine Wange und liebliche Worte drangen an mein Ohr. So vertraut und so unentbehrlich. Zwei Hände, die mich wohl besser kannten als ich mich selbst, umfassten meine Taille und schickten sofort ihre angenehme Wärme durch meinen Körper. „Du weißt das noch?“ flüsterte ich zurück und lehnte mich gegen den Mann, der das Ein und Alles in meinem Leben bildete.
„Wie könnte ich den Tag vergessen, der mein Leben so viel reicher gemacht hat…. Diana mein Schatz, ich liebe dich heute nur noch mehr als jedes Jahr zuvor“ beteuerte Chris mir, wie so oft und dennoch für mich jedes Mal wieder unbeschreiblich schön, seine Liebe. „Ich dich auch, Chris, ich dich auch“ versanken wir in unserer Umarmung, weitab von der eigentlichen Welt, eine scheinbare Ewigkeit lang.

Nur das leise Klicken der Tür unterbrach uns, aber das darauf folgende Tapsen stellte für mich eine schöne Störung dar, über die ich von Tag zu Tag und das schon drei Jahre lang unsagbar glücklich war. „Mama, Papa, da ist ein Monster unter meinem Bett“ brabbelte unsere kleine Maus los, die klaren blauen Augen gefüllt mit Tränen und die engelsblonden Locken total zerzaust. „Komm her mein kleiner Schatz“ ging Chris ihr entgegen und nahm Kiara auf den Arm. Als ihr kleiner Kopf sich an die Schulter ihres Papas lehnte und Chris mir denselben liebevollen Blick wie vor zehn Jahren schenkte, begriff ich wieder einmal, wie groß das Glück war, das mit ihm in mein Leben gekommen war.

-The End-





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