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Tsuji ...



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...   Erstellt am 03.01.2018 - 18:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich fühlte mich schon etwas ruhiger und musste unweigerlich Lächeln als kota erwähnte wie ich ihm damals eine Ohrfeige verpasst hatte. als er dann fragte wieso ich mich so aufgeregt hatte versuchte ich es nochmal mit dem schlucken. ich musste ein paarmal schlucken bis ich den Kloß los wurde. "wir hatten politessendienst. Kawasaki schlug eine Route vor und kurz darauf waren wir bei einem Cafe. dort kam eine ex von ihm raus gesprungen, direkt in seine Arme und sagte sie wären verabredet gewesen. da..da hab ich einfach rot gesehen."das letzte sagte ich sehr leise."ich war sauer, angeekelt, weil ich dachte er hätte noch was mit anderen neben mir am laufen...ich weiß ich hätte nicht gleich so aussrasten dürfen...es ...ich bin einfach so empfindlich was kawasaki angeht.."versuchte ich mir selbst mich zu erklären.





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Kota ...



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...   Erstellt am 03.01.2018 - 18:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hörte Onii-chan aufmerksam zu "hmmm" machte ich schließlich "Ich verstehe, dass du da sofort rot gesehen hast, schließlich ist das schon ein irrer Zufall, dass ihr zufällig bei seiner Verabredung auftaucht" überlegte ich "War es denn der Klammeraffe?" fragte ich Tsuji. Wir hatten Mr. K's Liebschaften immer Spitznamen gegeben. Onii-chan nickte "Oh die konnte ich damals schon nicht leiden! Die war doch immer bei Kawasaki und hat ihn sogar aufs Revier begleitet" ich musste unweigerlich anfangen zu lachen "Ich weiß noch wie empört du mich angerufen hast, weil sie ihm einen Abschiedskuss auf dem Revier gegeben hat und du 10 Minuten darüber debattiert hast, dass das ja total unprofessionell am Arbeitsplatz ist und sich das nicht gehört und diese dumme Ziege das wissen müsste und dass Kawasakis Ruf dadurch kaputt gehen könnte" ich knuffte meinem Bruder in die Seite "Wenn ich daran denke, was ihr alles treibt!" ich musste noch mehr lachen "Das ist sicher auch leicht rufschädigend!" ich kugelte mich "Dass du, als du sie gesehen hast, wie ein Stier reagiert hast, dem das rote Tuch vorgehalten wird, kann ich mir so gut vorstellen!" Tsuji schaute mich leicht bockig an "Aber auch diese Seite ist wundervoll an dir, Onii-chan" ich knuddelte ihn wieder... "Wahrscheinlich war das wirklich nur ein Zufall... deine Recherchen haben doch ergeben, dass Mr. K manchmal ziemlich verpeilt ist und wenn ich mich recht erinnere, dann hast du diese Eigenschaft als 'charmant' und 'liebenswürdig' bezeichnet und gesagt, dass du immer auf deinen Mr. K aufpasst, damit er weniger verpeilt ist und von da an hast du ihm doch Hinweise auf den Schreibtisch gelegt, wenn er eine wichtige Aufgabe vergessen hatte, damit er keinen Ärger vom Boss bekam!" ich schwieg einen Moment um nachzudenken "Tja... Fakt ist, dass er nicht bei ihr geblieben ist, sondern bei dir war und dann einen Unfall hattet... " fasste ich die Situation zusammen "Da scheint sehr viel unausgesprochenes zwischen euch zu sein... und wenn das so weiter geht, dann könnte das für dich und für ihn gefährlich enden, denn wie du schon gesagt hast... du bist empfindlich, wenn es um ihn geht... also hilft nur eins: ihr müsst klarstellen, was das zwischen euch ist..."





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Name: Kota Chiba


Tsuji ...



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...   Erstellt am 03.01.2018 - 19:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich zog hörbar die luft ein bei Kotas letztem Satz. Kawasaki auf das zwischen uns ansprechen? aber was wenn ihm dann klar wurde wie verrückt das alles war und er es beendete? ich sah kota in die Augen und seufzte dann. "du hast wohl recht."ergab ich mich dann schlussendlich doch. Es war ja richtig,nach dem heute war ganz deutlich das wir irgendwie darüber reden mussten. bevor nochmal etwas passieren würde. "hast du diese weisen sprüche aus Mum's Küchenkalender?"fragte ich mit einem grinsen und knuffte ihm gegen den Arm.
der rest des abends verlief friedlich. ich machte uns etwas zu abendessen und wir redeten ausgelassen. zur Abwechslung mal nicht über kawasaki oder die Polizei. Am nächsten Morgen, weckte ich Kota damit er nicht zu spät zur Schule kam. wir machten uns gemeinsam fertig.da mein dienst heute etwas später begann konnte ich kota noch zur schule bringen. danach wollte ich noch ins Krankenhaus kawasaki besuchen und danach zur Arbeit. höchst nervös ging ich zu kawasaki ins krankenhaus, ich hatte pberlegt ihn gleich heute anzusprechen. mit groben magenschmerzen deshalb betrat ich sein zimmer, jedoch hatte ich mir umsonst sorgen gemacht. denn kawasaki schlief tief und fest. ich blieb eine weile bei ihm, doch wecken wollte ich ihn nicht.er sollte natürlich schnell gesund werden,deshalb brauchte er seine Ruhe. ich vergewisserte mich bei einer Schwester ob es ihm gut ging bevor ich mich dann aufmachte zur arbeit





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Kota ...



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...   Erstellt am 23.05.2018 - 17:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es war schön, dass wir den Abend noch recht ausgelassen beenden konnten und ich war froh, dass Tsuji endlich den Schritt wagen würde und mit Mr. K reden wollte. Ich war mir sicher, dass er keine Angst vor der Konfrontation haben musste, schließlich war mein Bruder der liebenswerteste Kerl auf der Welt. Nur ungern machte ich mich am Morgen wieder auf den Weg zur Akademie. Auch die Lehrer schienen alles andere als erfreut mich zu sehen, denn ich wurde augenblicklich ins Büro des Direktors zitiert. Die alte Petze von Heulbojen-Lehrer, dem ich gestern einen Faustschlag verpasst hatte, thronte auf einem der Stühle im Direktorenzimmer. Ich seufzte innerlich als ich dessen selbstgefälliges, arrogantes Arschlochgesicht erblickte. Zumindest war sein Gesicht mit einem blauen Auge und einem Nasenbruch verziert. Ich war zufrieden mit meinem Werk. Das geschah ihm ganz recht und würde ihm eine Lehre sein! Der würde sich mir nicht noch einmal in den Weg stellen. Leider war der Leiter der Akademie auf der Seite der Petze und tadelte mein Verhalten. „Kota denkt er wäre etwas besseres! Er denkt er habe den Unterricht nicht nötig! Dieses Verhalten können und dürfen sie nicht länger dulden, Herr Direktor!“ fauchte die hässliche Jungfrau von Oberlehrer und der Verräter von Schulleiter stimmte ihm auch noch zu. „Wir verstehen ihre Lage!“ begann er „Aber die Vorfälle häufen sich und ihr Verhalten muss Konsequenzen haben! Sie scheinen ja zu glauben, dass sie die Prüfungen zum Polizisten ohne Unterricht meistern können, deshalb geben wir ihnen die Chance die Prüfungen abzulegen. Sollten sie scheitern, werden sie der Schule verwiesen.“ erklärte er mir. „Und was wenn ich es schaffe?“ fragte ich und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Der Direktor blinzelte verwundert und schien offensichtlich davon überzeugt zu sein, dass dies nicht im Bereich des Möglichen war. „Dann würden wir zu ihrem Abschluss gratulieren und sie in einem Revier einsetzen!“ Ich stand auf und nickte. „Ich will auf das Revier von meinem Bruder!“ sagte ich „Wann kann ich anfangen?“ Sie lachten auf meine Forderung hin, nickten aber. Sie waren überzeugt davon, dass ich scheitern würde und ich würde ihnen sowas von in ihre selbstgefälligen Hinterteile treten! Daher war es für mich keine Überraschung, dass ich sowohl schriftlich als auch mündlich überzeugen konnte. Und mal ehrlich: für jemanden der seit seinem sechsten Lebensjahr Leistungssportler war, waren die praktischen Prüfungen ein Witz. Äußerst widerwillig überreichte mir der Direx am Abend mein Zeugnis und meine Uniform. Die alte Oberlehrer-Petze konnte seine Wut kaum zurückhalten und wurde dem Raum verwiesen. Ein Triumph auf ganzer Linie. Kurzerhand packte ich meine Sachen aus meinem WG-Zimmer und machte mich auf den Weg zu Tsuji. Ich würde bei ihm wohnen, bis ich etwas eigenes gefunden hatte… oder vielleicht für immer.

[Dieser Beitrag wurde am 23.05.2018 - 17:39 von Kota aktualisiert]





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Name: Kota Chiba


Kawasaki ...



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...   Erstellt am 24.05.2018 - 22:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Leben im Krankenhaus war geprägt von einer deutlich überhöhten Dosis an Schmerztabletten, die mich dazu veranlassten fast dauerhaft zu schlafen. In den wenigen Stunden, in denen ich meine Sinne beisammen hatte, war meine Welt dominiert von einem dumpfen Kopfschmerz und einer seltsamen Bewegungsunfähigkeit. Ich hatte einige Lädierungen davongetragen, aber meinen Gegner hatte ich auch nicht ungeschoren davonkommen lassen. Zwar kein Totalschaden, aber immerhin wurde mir berichtet, dass das Auto Dellen und eine angeknackste Windschutzscheibe davongetragen hat. Auch wenn es seltsam war, aber irgendwie gefiel mir die Vorstellung, dass ich dem Auto ebenso eine verpasst hatte. Es könnte aber auch sein, dass diese wirren Gedanken mit meinem Tablettenkonsum zusammenhingen. Ich hatte zwei Rippenbrüche davongetragen und der Arm, auf den ich gefallen war, war gebrochen. Außerdem hatte mein Kopf einiges abbekommen, aber das konnte einem Dickschädel wie mir nichts anhaben. Viel beängstiger war hingegen das Taubheitsgefühl, was meinen Körper ständig lahmlegte. Es begann meist mit einem Kribbeln in den Fingerspitzen und weitete sich dann auf meinen gesamten Körper aus. Die Ärzte wirkten dem entgegen, indem sie mich einer neurologischen Therapie aussetzten, die darin bestand alles ordentlich durchzubewegen, bis das Kribbeln fort war. Als ich am späten Nachmittag zurück auf mein Zimmer kam und mir nichts sehnlicher wünschte, als mich mit Schmerzmitteln vollzustopfen und zu schlafen, sah ich die Blumen auf meinem Nachtschrank. Die Schwester erklärte mir, dass der hübsche, junge Mann gerade erst gegangen war und ich ärgerte mich umso mehr darüber, dass der Therapeut die Sitzung so lange hat dauern lassen. Ich konnte mich nur bruchstückhaft daran erinnern, was vor und nach dem Unfall passiert war, aber eines wollte ich unbedingt tun: mich bei Tsuji entschuldigen.

[Dieser Beitrag wurde am 24.05.2018 - 22:33 von Kawasaki aktualisiert]





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Name: Toma Kawasaki


Tsuji & Kawasakis erste Begegnung

Tsuji ...



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...   Erstellt am 25.05.2018 - 21:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zum Dienstende wurde ich von unserem, für seine herzlichkeit bekannt, Chef in sein Büro zittiert. Er eröffnete mir das wir morgen einen neuen Kollegen bekommen würden und da ich gerade der einzige ohne Partner war, sollte ich mich ihm ab morgen annehmen. Völlig geschockt sah ich ihn an. "Kawasaki ist mein Partner."brachte ich nur trocken hervor. Das konnte doch nicht sein ernst sein, wir hatten doch gute arbeit geleistet! Ich war so überglücklich gewesen das wir Partner geworden waren, das konnte er doch jetzt nicht einfach Rückgängig machen! "Kawasaki ist nicht hier."knurrte der Chef, deutlich verärgert das ich ihm nicht kommentarlos gehorchte. "Ich bin nicht gewillt mit ihnen zu diskutieren!"donnerte er direkt los als ch den Mund öffnete um zu protestieren. Aber so leicht ließ ich mich nicht Mundtod machen. "Kawasaki und ich sind Partner. Sie können ihn doch nicht einfach abschreiben weil er momentan nicht da ist. Er kommt wieder und bis dahin kann ich für 2 arbeiten wenn sein muss. Ich werde keinen neuen Partner akzeptieren."ich verschränkte die Arme und nun war ich es der den Chef nicht zu Wort kommen ließ. "Das köngispaar von Maldonien haben ihre großzügige Unterstützung dem Revier zugesprochen, weil wir so gute Partner abgeben."konterte ich seinen versuch etwas zu sagen. Der Chef starrte mich an und seine gesichtsfarbe wechselte schneller von weiß zu rot als man bis 3 zählen konnte. Er atemete hörbar ein und scheinbar schien er wirklich innerlich bis 3 zu zählen. "Sie werden nicht ohne Partner arbeiten. Der neue wird fürs erste ab morgen ihr Partner und damit Schluss. Sobald kawasaki wieder zu hunderprozent einsatzfähig ist, können sie wieder zusammen arbeiten." er sah mich mit einem festen Blick an. "Partner müssen sich im Dienst aufeinander verlassen können, ich trenne kein Team das aufeinander eingespielt ist. Aber bei ihrem Unfall im Dienst sollten sie vielleicht darüber nachdenken ob sie zwei vielleicht doch ncht so gut zusammen passen wie sie glauben."sagte er ernst und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Äußerlich blieb ich völlig ruhig aber innerlich fühlte ich mich in de enge getrieben. Passte ich möglicherweise nicht so gut zu Kawasaki wie ich glaubte? Weil ich Dienst und privat nicht auseinander hatte halten können... ich strafte die Schultern. "Da irren Sie sich." "Wie sie meinen, das werden wir dann sehen. Wir sind für heute fertig" mit den Worten bedeutete er mir mit einer handbewegung sein Büro nun zu verlassen. Verärgert fuhr ich nach Hause. Okay es war nur vorrüber gehend, das sollte gehen...aber es widerstebte mir einen neuen Partner zu bekommen. Gern wäre ich jetzt zu kawasaki gefahren, hätte ihm erzählt was für ein Arsch unser Chef war..aber die Besuchzeiten waren längst vorbei und ich wollte ihn ja auch nicht in seiner Genesung stören. Ich seufzte, vernunft gegen eingenütziger Wunsch war ein gar nicht zu leichter kampf.
Zu Hause angekommen brannte dort bereits Licht. //hab ich vergessen das Licht aus zu machen?// verwundernt betrat ich meine Wohnung, wo mein Bruder mich gut gelaunt begrüßte. Mit Kota hatte ich heute gar nicht gerechnet, da die Schule eigentlich zu weit weg war um jedesmal von hier aus dort hin zu kommen. "Du grinst ja so breit, hast du etwas ausgefressen kleiner Bruder?" ich musste unweigerlich lachen. Denn Kota begrüßte mich mit einem Grinsen das deutlich sagte das irgendetwas im Busch lag.





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Kota ...



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...   Erstellt am 20.09.2020 - 16:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tsuji hatte mich erst ungläubig angesehen, als ich ihm berichtet hatte, dass ich nun nicht länger zur Akademie gehen würde und ich hatte ihm angesehen, dass er gedanklich schon fiebrig nach Alternativen für mich suchte. Als ich ihn nach kurzer Schockstarre erlöste und ihm mitteilte, dass ich nämlich schon Polizist war, bewarf er mich mit dem, was er gerade zur Hand hatte. In dem Fall seine Jacke. Schmiss sich dann selbst auf mich und somit zu Boden. Ich lachte, er lachte. Es war wundervoll. Die gesamte Situation ließ mich auch nachsichtig sein, weil Tsuji wieder nicht mit Mr. K gesprochen hatte. Ich schlug vor, dass er ihn beim nächsten Mal einfach wecken soll, doch das traf auf wenig Gegenliebe. Zumindest war Tsuji mir direkt zugeteilt worden, weil er aktuell ohne Partner war und einer ja die unliebsame Aufgabe übernehmen musste den Neuen einzuweisen. Tsuji hatte mir gebeichtet, dass er dem Neuen eigentlich das Leben zur Hölle machen wollte, weil er befürchtet hatte, dass sein Chef ihn sonst doch noch von Kawasaki trennen könnte, wenn es zu gut mit einem anderen Partner laufen würde, doch bei mir würde er wahrscheinlich nett sein. Zumindest solange wir ein schlechteres Team waren als er und Kawasaki. Das akzeptierte ich, auch wenn ich gerne immer mit meinem Bruder auf Streife gegangen wäre. Eigentlich eine ziemlich langweilige Aufgabe, aber damit musste man als Neuer eben anfangen und Tsuji musste halt mitziehen. Interessant wurde es erst, als Tsuji gerade in einem Café war und für uns Neuen Kaffee besorgen wollte. Ich wartete draußen und tippte gelangweilt auf meinem Handy rum, als direkt vor mir, jemand einer Frau ihre Tasche entriss. Es war wirklich so nah vor mir, dass ich nur einen Schritt nach vorn machen musste und den Übeltäter packen konnte. Wie dumm musste man sein, wenn man direkt vor einem Polizisten jemanden überfallen wollte. Ich war einen Moment verwundert, weil die Hand einbandagiert war, die ich gegriffen hatte und vermutete fast einen Typen, der als Mumie verkleidet Leute ausraubte, doch dann blickte ich in ein bekanntes Gesicht. „Du...“ machte ich, als der Typ sich plötzlich eng an mich drückte „Kommen jetzt die Handschellen? Darauf steh ich“ säuselte er... flirtete der gerade echt mit mir?! Nachdem ich ihn auf frischer Tat ertappt hatte. „Sie sind festgenommen!“ meinte ich schließlich. Plötzlich war Tsuji bei mir und alles weitere ging ziemlich schnell. Kurze Zeit später war Tsuji mit der Frau vorn, um ihre Anzeige aufzunehmen und ich im Verhörraum mit dem Dieb. „Kaito?“ wiederholte ich, woraufhin der angesprochene nickte „wie passend.“ diesen Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen. „und weiter?“ fragte ich. Kaito war viel zu entspannt dafür, dass er keine Ausweisdokumente bei sich führte und gerade eine Straftat begangen hatte. „Nur Kaito“ sagte er gelassen. „Verarsch mich nicht! Jeder hat einen Nachnamen, also raus damit!“ knurrte ich, doch Kaito konnte nicht antworten, denn plötzlich stand mein Chef im Zimmer und überreichte Kaito die Tasche „Wir möchten uns entschuldigen und ihnen ihr Eigentum wieder aushändigen!“ sagte dieser an Kaito gewandt. Ich starrte meinen Chef an, als würde er plötzlich spanisch sprechen. „Das ist nicht seine!“ rief ich sofort. „Die Tasche gehört ihm!“ wiederholte mein Chef und blickte mich finster an. Ungläubig wandte ich den Blick ab und starrte auf das pinke mit endlosen goldenen Verzierungen überzogene Teil vor Kaito, das in einem so starken Kontrast zu ihm stand, dass ich fast laut losgelacht hätte. Für den Bruchteil einer Sekunde huschte ein selbstgefälliges Grinsen über Kaitos Gesicht, ehe er die Tasche fest an sich presste und so tat, als wäre sie das liebste auf der Welt für ihn. „Selbstverständlich ist das meine Tasche. Das habe ich auch versucht ihrem Officer mitzuteilen“ Das würde mein Chef ihm doch UNMÖGLICH abkaufen! „Im Namen des Reviers möchte ich mich ausdrücklich für Officer Chiba entschuldigen. Es wird nicht wieder vorkommen.“ sagte mein Chef und drückte meinen Kopf nach unten, damit ich mich, genau wie er selbst, vor Kaito verneigte. War der BESCHEUERT?! „Das werden wir sehen!“ erwiderte Kaito und lächelte meinen Chef an. „Und jetzt lassen sie mich und Herrn Chiba einen Moment allein.“ so wie Kaito sprach, war das keine Bitte, sondern ein Befehl. Dass mein Chef diesem Befehlston ohne Murren akzeptierte und den Raum verließ, ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen. „Keine Sorge, Kleiner...“ begann Kaito, stand auf, ließ die Tasche, die er eben noch wie einen Schatz behütet hatte einfach zu Boden fallen, ging um den Tisch und stellte sich vor mich. „Ärger wirst du keinen bekommen.“ ich war von seiner plötzlichen Ausstrahlung und Erscheinung wie gebannt, sodass ich mich nicht wehrte, als er seine Hand unter mein Kinn legte und mich zwang ihn direkt anzusehen. „Ich bin nämlich noch nicht fertig mit dir!“ er lächelte... es war unheimlich, wie süß und gefährlich das wirkte. „Es steht 1:1, mal sehen, wer das nächste Mal gewinnt, Officer!“ er presste seinen Mund auf meinen, erhob sich und verließ den Raum. Ich war noch einen Moment lang wie gelähmt, bis ich diese verdammte, bescheuerte, hässliche Tasche auf dem Boden liegen sah. Ich sprang auf, schnappte mir die Tasche, riss die Tür auf und rannte diesem Kaito hinterher. Er war im Foyer und stolzierte siegessicher wie ein König durch die Hallen des Reviers. Ich überlegte nicht lange und warf die Tasche mit voller Wucht gegen seinen Kopf. „Die hast du vergessen!“ knurrte ich und streckte ihm noch zur Untermalung meiner Gefühle für ihn meinen Mittelfinger entgegen.





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Name: Kota Chiba


Kaito ...



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...   Erstellt am 04.10.2020 - 19:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Doch etwas überrascht fing ich die Tasche auf und rieb mir den Kopf. Mit einer höchst liebevollen Geste mit seinem Mittelfinger, rauschte er an mir vorbei. Ich folgte ihm mit meinem Blick und ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen. Ich warf mir die Tasche munter über die Schulter und verließ munter das Polizeirevier. //Das werte ich als „Herausforderung angenommen“, Officer Chiba// dachte ich amüsiert. Ich hatte einen großen Spaß daran mir auszudenken wie ich diesem Kota Chiba eine Revanche zu geben, besonders nachdem ich dann wusste das er gerade frisch in den Polizeidienst eingetreten war. Und erst dieses Überzeugte Gesicht von ihm mich dran bekommen zu haben und dann die Erkenntnis zu sehen, dass ich ihn überlistet hatte. Ich hatte gedroht noch längst nicht mit ihm fertig zu sein, aber eigentlich hätte mir das 1:1 gereicht. Länger würde mich das ganze nicht interessieren, so hatte ich jedenfalls bis eben gedacht. Doch dieser Typ ließ sich wohl nicht so schnell einschüchtern. Ich strich mir summend über die Lippen, wo ich noch das gefühl seiner Lippen spürte. //Mal schauen, vielleicht versuche ich mich an einem 2:1 für mich?// Ich würde wohl in den nächsten Tag vielleicht ja doch über ein mögliches neues Spiel für den kleinen Officer nachdenken. Allerdings war ab dem nächsten Morgen dafür nicht mehr viel Zeit. In dem aktuellen „Projekt“ bei dem ich letztens der kleinen Auseinandersetzung beiwohnt hatte, fiel der junge Mann der damals den kürzeren gezogen hatte plötzlich aus. Wobei plötzlich ausfallen mehr hieß, dass er ,unerklärt’ vermisst wurde. // Da hat er wohl mehr Bedrohung bei seinem Übergestellten vermittelt, als gut für ihn war.// Es war kein Geheimnis das dieser Kerl nicht mehr lebend auftauchen würde. Doch für den Auftrag hieß eine Person weniger, das der Plan nicht mehr funktionierte. Und so geriet ich ungewollt mit hinein, da ich den gesamten Plan kannte. Aber das auch nur, weil unser Möchtegern Vizechef nach dem Sex so ausgiebig über seinen Plan geprahlt hatte, bevor ich meine eigentlich gewollten Informationen über diesen Kota Chiba bekam. So bekam also ich kurzerhand die Ehre einzuspringen. Was mir absolut nicht gefiel, aber ich stimmte munter zu. Ich hatte eh keine Wahl, es war keine Bitte oder Angebot. Das war ein befehl. Es kam immer mal wieder vor das ich an Aufträgen beteiligt wurde, aber es brachte mir nichts außer Arbeit. //Langweilig, dann muss ich wieder die ganze Arbeit machen, mich mit Idioten rumschlagen ohne ihnen sagen zu können das sie dumm wie Stroh sind. Und gehe am Ende von allen leer aus// dachte ich mir innerlich seufzend. Schade das unser Big Boss grad nicht in der Stadt war, da könnte ich ihn überzeugen mich für den Tag des Auftrages lieber ans Bett zu fesseln. Aber da er nicht da war, konnte ich mich nicht davor drücken. Die nächsten 3 Tage war ich also bei den Planungen und Vorbereitungen mit beschäftigt, wobei ich es so einfädelte das meine Ideen immer so aussahen als wäre einer von ihnen darauf gekommen. Ich schwamm ruhiger, wenn ich unter dem Radar blieb. Sonst endete man schnell wie die Personen dessen Platz ich eingenommen hatte.
An Tag 4 sollte das ding dann starten. Erst schien der Raub glatt zu verlaufen, aber dann wurde uns der größte Schwachpunkt im Plan dann doch zum Verhängnis. Und wie ich es vor ein paar Tagen geahnt hatte, wäre hier der vorlaute Typ, der mit der besseren Idee, als Bauernopfer gefallen . Doch nun sollte ich auch diesen Platz einnehmen. „Ist doch schließlich dein Fachgebiet oder?“ ich nickte grinsend. „Oh wei, na da will ich mal versuchen euch den Hintern zu retten. Aber lasst mich nicht zu lange schmoren.“ Seufzte ich und zog kurz einen Schmollmund. Da ich jedoch innerlich kochte, wandte ich mich rasch ab um der Polizei direkt in die Arme zu laufen und sie gehörig abzulenken. //Klar, warum sonst wollte mich dieser feige Mörder im Team haben?// dachte ich genervt, als ich mich von einer Gruppe Polizisten festnehmen ließ. Ich würdigte Sie keines Blickes und sah trotzig an ihnen vorbei. Ich hatte keinen Nerv auf diesen Verhörmist. Wie lange müsste ich mir das heute wohl anhören müssen, bevor man mich rausholte? Ich wusste, das dies meine Rolle auf dieser Welt war, daraus konnte ich nur das beste machen, aber Polizisten waren immer so anstrengend, langweilig und fast allesamt korrupt.

[Dieser Beitrag wurde am 07.08.2021 - 23:10 von Kaito aktualisiert]





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Kota ...



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...   Erstellt am 08.10.2020 - 15:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kaito hatte recht behalten. Ärger hatte ich keinen bekommen, was in Anbetracht dessen, dass ich ja angeblich einen Unschuldigen festgenommen hatte, sehr seltsam war. Tsuji hatte die Vermutung aufgestellt, dass es sich bei dem Vorfall um einen Beziehungsstreit zwischen Kaito und der Frau gehandelt haben muss. Ich versuchte mich mit der Erklärung anzufreunden, doch so recht wollte mir das nicht gelingen. Und auch, wenn ich keinen Ärger bekommen hatte, war mein Chef kein Fan von mir… oder bessergesagt von uns. Er hatte was gegen meinen Bruder und versuchte nicht einmal dies zu verstecken. Er drückte ihm eine Doppelschicht nach der anderen auf, weil er das ja als gefeierter Held aushalten müsse. Mir war augenblicklich der Kragen geplatzt, sodass ich nun auch Doppelschichten schieben musste und das meist ohne meinen Bruder – wohl auch ein Teil unserer Strafe. Wenn ich nach Hause kam, machte sich Tsuji auf den Weg und umgekehrt. Es war zum Kotzen. Aber ich gönnte meinem Vorgesetztem nicht die Genugtuung. Nie im Leben würde ich aufgeben. Ich würde mich durch die Scheiße durchfressen und mit meiner Leistung überzeugen. Mit den Worten „Ich mach jetzt Pause, übernimm du das!“ ließ mich mein fetter Kollege, der nur eine Schicht schieben musste, einfach allein. Dass er locker drei Jahre durch seine Fettpolster ohne Essen überleben könnte und ich kurz vor der Hungerohnmacht stand, war ja egal. Sollte sich dieser Fettsack doch zu Tode fressen! Ich riss die Tür zum Verhörzimmer auf, studierte genervt die Akte und ließ mich wie ein nasser Sack auf den Stuhl gegenüber des Verdächtigen fallen. Ich wollte gerade ansetzen und mein Gegenüber über seine Rechte aufklären, als mir bereits der erste Satz im Halse stecken blieb. Ich starrte ihn kurz mit noch geöffnetem Mund an. Er sah gestresst aus, trotz allem hatte er schlagartig wieder dieses selbstgefällige Lächeln auf den Lippen. In diesem Setting gab es nur einen Gewinner und auf einen bereits verlorenen Kampf würde ich mich ganz sicher nicht einlassen. Kurzerhand stand ich auf, verließ einen Moment den Raum und kam mit einer Pizza wieder, die ich bereits in meiner letzten Schicht hatte essen wollen und die bereits eiskalt war. Mein Verhalten schien Kaito tatsächlich etwas zu verunsichern. „Willst du mich nicht langsam mal befragen?“ kam es von Kaito, während ich mir das erste Stück Pizza in den Mund stopfte. Ich rollte mit den Augen, schlug mit meiner freien Hand die Akte auf und las kurz drüber. „Du wirst verdächtig bei einem Raub beteiligt gewesen zu sein.“ Ich blickte auf „Dein Aufzug… ein Anzug… sicher Armani... du wirst mir gleich erzählen, dass du auf der Spendengala an der 31. Ecke warst, dich mit deiner Freundin verkracht hast..“ ich deutete auf die Rotweinflecken auf seinem weißen Hemd… „und den Polizisten dann zufällig in die Arme gelaufen bist… ich weiß zwar, dass du dich nur so aufgebrezelt hast, damit du mindestens ein plausibles Alibi hast und sehr wohl was mit dem Raub zu tun hast, aber seien wir doch ehrlich… bald wird hier jemand rein schneien und Aufnahmen und Zeugen bringen, die deine Aussage bestätigen! Und deshalb mache ich jetzt Pause.“ Ich lehnte mich zurück und aß weiter. Kaito schaute mir eine ganze Weile einfach nur zu. Sein Blick scannte mich so intensiv, dass ich beinahe meinen Blick abgewendet hätte, aber irgendwie schien er genau dies zu wollen und deshalb entschied ich mich dagegen. Ich schob den Pizzakarton zu ihm „Dauert heute wohl länger, also willst du auch was?“ fragte ich. Er sah nicht so aus, als hätte er in letzter Zeit viel zu essen gehabt.





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Kaito ...



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...   Erstellt am 08.08.2021 - 01:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ohne bisher ein Wort mit einem der Beamten geführt zu haben saß ich etwas später in einem Verhörzimmer. Kurz schritt ich in dem kleinen Zimmer auf und ab. Dann nahm ich auf einem von den 2 Stühlen platz, welche sich gegenüber an einem Tisch standen. Mehr Einrichtung besaß das Verhöhrzimmer auch nicht. Ich hatte keine Lust mir Mühe zu geben meinen Unmut zu verstecken, am ende war es eh egal wie gut ich meine einstudierte Geschichte darstellen würde. Am Ende musste die Polizei mich eh gehen lassen, denn zu meinem Glück unterschied mich das von dem verschwundenen Typen. Solange ich dem Chef gehörte würde man es immer irgendwie hinbekommen mich rauszuholen. Dafür war sein Einfluss zu weit verzweigt, weit über den Untergrund hinaus bis selbst in dieses Revier. //Hoffentlich lassen die sich heute nicht wieder ewig Zeit...// dachte ich genervt während ich ungeduldig auf die einzige Tür im Raum blickte, durch die jeden Moment wohl ein Polizist kommen würde um mich zu verhören. Ich hatte mit den letzten Tagen echt genug Zeit verschwendet und hatte wirklich keine Lust mehr. Es wurde höchste Zeit mich wieder spaßigeren Dingen zu widmen. Ein paar Minuten später wurde die Tür schwungvoll geöffnet und wer da, höchst genervt dreinblickend, den Raum betrat ließ meinen Ärger vor Überraschung verblassen. //ja welch freudige Überraschung!// dachte ich während der kleine Officer von neulich sich in dem Stuhl mir gegenüber fallen ließ. Er hatte den Blick bisher noch nicht von der Akte gehoben und öffnete gerade den Mund um etwas zu sagen als sein Blick sich auf mich richtet und er mich nun nur noch stumm anblickte. Die Erkenntnis darüber wer da vor ihm saß ließ mich ihn unweigerlich angrinsen. An ihn hatte ich gerade gar nicht mehr gedacht und selbst wenn, dann war es diesmal Zufall das er mich verhörte. //glücklicher Zufall für mich// entschied ich schon deutlich besser gelaunt. Dann würde diese Tortur hier heute vielleicht doch nicht alt zu schrecklich werden. Im nächsten Augenblick stand er wortlos auf und verließ den Raum. Neugierig beobachtete ich nun erneut die Tür. Er hatte zwar nichts gesagt, aber ich war mir ziemlich sicher, dass er nicht gegangen war weil er einfach aufgegeben hatte. Den Eindruck hatte er mir vor 4 Tagen nicht vermittelt. Also was er wohl jetzt vor hatte? Doch als er etwas später zurück kam, war ich dann doch etwas verwirrt. Ich wäre weniger verwundert gewesen, wenn er mit jemanden zurück gekommen wäre der mich verprügelt hätte, aber das ein Officer sich eine Pizza während eines Verhörs holte war mir dann doch zu ungewöhnlich. Ich beobachtete wie Kota sich mit der Pizza wieder setzte und da er keinerlei Anstalten machte mich zu befragen sondern sich direkt ein Stück Pizza nahm, konnte ich nicht anders als zu fragen. Irgendwie war der Typ seltsam. Doch als er auf meine Frage, ob er mich nicht langsam mal befragen wollte, mit einer derartigen Erläuterung meiner vorbereiteten Geschichte antwortete, wurde ich hellhörig. Denn ich hatte noch kein Wort zu irgendjemanden gesagt und er hatte nur anhand der Akte, meines Outfittes und dem wenig Wissen über mich diese Schlussfolgerung gezogen? Ohne den Blick von dem jungen Officer vor mir abzuwenden beobachtete ich wie er weiter ass. Interessant, er schien nicht auf den Kopf gefallen zu sein und hatte mich direkt durchschaut. //das ist neu . . . und spannend.// Gut, wenn er nicht reden wollte ,dann war das auch okay. Provokant sah ich ihn dafür halt unverwandt an, musterte ihn eingehend und machte mir ein Spiel daraus ihn damit provozieren zu wollen. Doch als Antwort auf meine Herausforderung schob er mir plötzlich den Pizzakarton über den Tisch herüber. Bisher hatte ich das schmerzhafte ziehen in meiner Magengegend ignoriert, es war schließlich nichts neues für mich das man meine Versorgung mal vergass. Und nach den letzten Tagen hätte es mich jetzt nicht umgebracht auch noch etwas länger zu warten, aber das könnte wie Kota eben sagte wirklich noch eine weile dauern. Denn Joel sah sich zwar schon heimlich als neuer Chef, aber er konnte ihm in Wahrheit nicht das Wasser reichen. Es würde also noch etwas dauern bis er bei seinem Planungstalent alles in die Wege geleitet hatte. Ohne den Blickkampf aufzugeben lächelte ich Kota nun verführerisch an. „Und was verlangst du dafür als Gegenleistung?“ fragte ich neckisch und beugte mich etwas über den Tisch ihm entgegen. Für einen Moment schien er zu überlegen ob er mich gerade richtig verstanden hatte. „Wow.. das ist nur kalte Pizza, komm runter.“ wies er mich schließlich ab. „Kein Grund sich zu zieren. Ich hab schon für weit weniger mit Leuten geschlafen.“ Doch auf meinen weiteren Versuch erntete ich nur einen ersten Blick. Ich lachte leicht enttäuscht über seine erneute Ablehnung auf und ließ mich zurück auf meinen Stuhl sinken. Schade, aber ein Versuch wars Wert gewesen. Aber wie ich mich nun der Pizza zuwandte war ich trotzdem bestens gelaunt. Es war lange her das es mir jemand so schwer machte. Dieser Kota war irgendwie anders, ein komischer typ, aber das machte ihn auch irgendwie interessant. Es würde Spaß machen sich noch eine weile Spiele mit ihm auszudenken. Ich hatte ja eh vorgehabt mich an einem 2 zu 1 zu versuchen. Während ich mir ein Stück von der Pizza nahm dachte ich an unser letztes Zusammentreffen vor 4 Tagen, wo sein Verhalten am Ende überhaupt erst dafür gesorgt hatten das ich mir das vorgenommen hatte. //Lustig wie ich jetzt am Ende gar nichts Planen musste.// dachte ich und nahm einen Bissen. Die Pizza hatte offensichtlich schon etwas länger gestanden. „Kalte Pizza und Pause während eines Verhöres. So habe ich mir mein 2 zu 1 nicht vorgestellt.“ meinte ich gespielt vorwurfsvoll, auch wenn mir selbst dieses kalte Stück Pizza gerade wie ein geschmacklicher Gral vorkam. „Hab doch gesagt die ist kalt.“ Kota zuckte mit den Schulter während er sprach, bevor er sich plötzlich protestierend auf seinem Stuhl strafte. „Außerdem was heißt hier 2 zu 1? Das hier zählt ja wohl nicht.“ Konterte er ,was mich heute erneut überraschte. „Ach nicht?“ ich blinzelte ihn verwundert an. „Das wäre geschummelt. Oder kannst du ohne Hilfe deiner Leute nicht gegen mich punkten? “ Kam es entschieden zurück und dieses Herausfordernde das er dabei hatte ließ mich lachen. „Nagut, dann steht es weiterhin 1 zu 1.“ Stimmte ich munter zu. „Fürs erste.“ Fügte ich Augenzwinkernd hinzu. Diese Herausforderung nahm ich doch nur zu gerne an. Dann würde ich für unser nächstes Spiel halt etwas außerhalb des Reviers planen nahm ich mir bereits jetzt mit vorfreude vor.

[Dieser Beitrag wurde am 08.08.2021 - 02:13 von Kaito aktualisiert]





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