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Shy ...
Stallarbeiter
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...   Erstellt am 26.01.2007 - 00:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Durch einen Schleier hört Shy der Geschichte Velandras zu und auch die feinen Stimmen der Feen nimmt sie jetzt wahr. Ihr Atem hat sich wieder beruhigt und die Schmerzen in ihrer Lunge haben nachgelassen. So öffnet sie die Augen und setzt sich auf um überrascht und entzückt zugleich die kleinen Wesen wahrzunehmen, die in der Luft schwirren. Nur einmal hatte sie bisher das Glück solchen zu begegnen und konnte sie damals noch nicht einordnen, bis ihr einmal Geschichten von kleinen Feen zu Ohren kamen, denen sie als Heranwachsende mit Faszination zugehört hat. Und jetzt hatte sie das Glück, sie noch einmal zu erleben. Doch so sehr sie sich darüber auch freut, die Geschichte Velandras trübt diese Freude doch erheblich.




Pixies 
Sklave




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...   Erstellt am 28.01.2007 - 20:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Die Fee in dem grünen Kleidchen fliegt noch einmal auf Velandra zu.
"Pssst! Jetzt nicht mehr reden tun und auch nicht fragen. Nur Augen zu machen und zuhörn."
Während sie wieder hoch zu den anderen fliegt, fängt sie leise an zu summen. Nach und nach stimmen die anderen ein und kurz darauf ist die Luft von einer wunderschönen Melodie erfüllt, die sich einer wohligen Decke gleich über die erschöpften Körper zu legen scheint. Langsam beginnen die Feen, sich in anmutigen, fließenden Bewegungen im Rhythmus der Melodie zu bewegen und ziehen einen immer größeren Kreis über die am Boden sitzenden Elfen. Die Töne scheinen ihre Körper zu durchdringen und sie spüren, wie der Schmerz und die Erschöpfung von ihnen abzuperlen beginnt. In das Lied der Feen beginnt sich nun ein leises, silbirg-helles Klingen zu mischen und kurz darauf überzieht ein wunderbar angenehmes, beruhigendes Kribbeln ihre Haut. Shy, die ihre Neugier nicht zügeln kann, öffnet kurz die Augen. Feenstaub. Grün-golden schimmernder Feenstaub rieselt wie feiner Schnee auf sie herunter. Jeder Millimeter ihrer Haut, ihrer Kleider und Rüstungen ist davon bedeckt. Shy, die die Augen vor Erstaunen noch nicht wieder geschlossen hat, sieht wie sich die Wunden auf ihren Händen zu schliessen beginnen, vollkommen schmerzlos. Kein Ziehen, kein Brennen, gar nichts. Die Feen kreisen noch immer um die Gruppe herum, sie scheinen wie in Trance zu sein, als würden sie von ihrer eigenen Melodie getragen werden, bewegen sie sich in dieser verstörend schönen, wunderbar anmutigen Art. Dann beginnt der in der Luft tänzelnde Feenstaub vor Shys Augen zu wirbeln, immer schneller, so daß es ihr scheint als liege sie in einem Kokon aus grün-goldenem Licht. Schlagartig muss sie ihre Augen wieder schliessen, doch nicht vor Schmerz oder Entsetzen, sondern aufgrund eines Gefühls, das sie mit Worten niemals wird beschreiben können. Ihr kommt es vor, als befände sie sich im Inneren des Glücks, als der Feenstaub ihren Körper durchdringt. Doch nicht nur ihren, auch die der anderen, sie alle scheinen für einen Moment zu schweben, als würden sie nun selbst von der Melodie der Feen getragen werden....

Langsam beginnt die Lied der Feen leiser zu werden und schließlich verstummen die kleinen Waldwesen. Auch das wunderbare Gefühl der Entspannung und des Glücks, welches vor einem Augenblick noch die Körper der Elfen erfüllt hat, ebbt langsam ab, verschwindet jedoch nicht ganz. Sie spüren keine Schmerzen mehr, ihre Wunden haben sich ohne irgendeine Narbe geschlossen, die Erschöpfung ist wie ein böser Fluch von ihnen genommen worden. Doch bleiben sie alle noch mit geschlossenen Augen liegen und durchleben in ihrer Erinnerung noch einmal das, was ihnen soeben wiederfahren ist.
Plötzlich ertönt neben ihnen eine tiefe ruhige Stimme, gefolgt von einem freudigen Quieken aus vier kleinen Kehlen.
"Euch ist ein wunderbares Geschenk zuteil geworden, ein Geschenk von dem selbst viele der hier lebenden Waldelfen nicht einmal zu träumen wagen. Ihr müsst wahrlich etwas Besonderes sein, denn euch hat soeben einer der reinsten und stärksten Zauber des Waldes berührt."




Naleafin 
Stallarbeiter
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Registriert seit: 28.01.2007
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...   Erstellt am 28.01.2007 - 21:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Der hochgewachsene Waldelf, der soeben die Lichtung betreten hat, nimmt langsam die Kapuze seines Umhangs ab. Er hat ein schönes, ebenmäßiges Gesicht, tiefgrüne Augen und auf der Höhe seines linken Wangenknochens hat er eine ungefähr daumenlange, sehr feine Narbe. Noch ehe er ein weiteres Wort an die am Boden liegenden Elfen, an Shy oder Tingylia richten kann, schießen vier kleine Gestalten pfeilschnell auf ihn zu. Zwei von ihnen setzen sich links und rechts auf den Schulterpanzer seiner dunkelbraunen Lederrüstung, eine nimmt auf dem Knauf seines Schwertes Platz, weches er auf den Rücken geschnallt trägt und beginnt, mit seinen langen schwarzen Haaren zu spielen, die ihm bis weit über die Schultern hinunter reichen. Die letzte schließlich lässt sich auf der Handfläche seiner linken Hand nieder. Er hebt die Hand vorsichtig auf Gesichtshöhe und sieht die kleine Fee lächelnd an.
"Na Mylady, wieder mal ein kleines Wunder vollbracht?"
Begeistert, mit einem strahlenden Lächeln in dem kleinen Gesicht, nickt die Fee.
"So sehr habt ihr euch aber schon lange nicht mehr ins Zeug gelegt."
"Ja, weil, weil, weil......" Und plötzlich bricht ein wildes Geplapper los, weil alle vier die Geschichte gleichzeitig erzählen wollen. Naleafin hebt die Hand.
"Halthalthalt, das könnt ihr mir später erzählen. Da ihr diese Reisenden so nett und freundlich begrüßt habt, werdet ihr mir doch gestatten dasselbe zu tun, oder?"
Die Feen verstummen und nicken, dennoch sieht man ihnen an, daß sie aufgrund der Neuigkeiten, die sie ihm erzählen wollen, fast zu platzen scheinen.
Naleafin geht einen Schritt auf die Gruppe zu und reicht Velandra die Hand. Nicht nur sie, auch die anderen sitzen noch leicht benommen auf dem Boden, was aber aufgrund des soeben Erlebten nicht ungewöhnlich ist. Ein derartiger Zauber, auch wenn es ein guter Zauber war, muss erstmal verdaut werden.
"Ich kann leider nicht nachvollziehen, wie ihr Euch gerade fühlt, da mir diese Erfahrung noch nicht zuteil wurde. Deswegen will ich euch im Moment auch nicht mit Fragen über Eure Herkunft, Eure Beweggründe und Eure bisherigen Erlebnisse belästigen. Ich möchte Euch eigentlich nur einen guten Rat geben."
Mit einem Lächeln beugt er sich etwas tiefer hinunter.
"Ihr solltet aufstehen, denn obgleich es Euch im Moment vielleicht egal ist, der Waldboden ist trotz allem kühl."
Daraufhin zieht er Velandra mit sanfter Gewalt auf die Beine. Leicht zweifelnd blickt er sie an, als sie mit noch recht wackligen Knien vor ihm steht.
"Hmm, vielleicht wäre es doch besser...."
Er nimmt ihre Hand und führt sie zu einem nahegelegenen Baum.
{Lächelnd.}"Lehnt Euch hier an diesen Baum und versucht einfach stehenzubleiben. Wie ich schon sagte, Ihr wurdet von einem mächtigen Zauber berührt und selbst die reinsten haben ihre Nebenwirkungen.
Verzeiht mir, wenn ich euch jetzt kurz verlasse, aber ich glaube, einige Eurer Freunde...{Er wirft einen Blick auf die sich langsam und schwankend erhebenden Elfen.
...brauchen doch noch ein wenig Hilfe scheint mir.
Mit diesen Worten dreht er sich um und geht zu den anderen zurück. Er hilft zuerst Farudin und Calem auf die Beine. Während die beiden sich um Luthien, Shy und Tingylia kümmern, geht Naleafin zu Rhâniel und Barad. Kurz darauf stehen alle wieder mehr oder weniger sicher auf ihren Beinen.

[Dieser Beitrag wurde am 28.01.2007 - 21:27 von Naleafin aktualisiert]




Shy ...
Stallarbeiter
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...   Erstellt am 28.01.2007 - 23:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Langsam kehrt Shy wieder in die Realität zurück, noch immer ungläubig über das, was ihr gerade wiederfahren ist. Sie reibt sich die Augen, als ob sie sicher sein will, dass sie nicht träumt und blickt in die Runde. Anscheinend haben alle mehr oder weniger Probleme, sich wieder mit der Realität konfrontiert zu sehen. Das beruhigt Shy ein wenig, obgleich sie schon bemerkt, dass die Elfen wohl etwas leichter mit so starken Zaubern zurechtkommen. Shy hat bisher nur wenig mit Magie zu tun gehabt, doch zweimal am Tag mit derartiger Wucht war ihr doch erheblich zu viel, auch wenn sie den Feen dankbar ist und diese Erfahrung bei weitem dem ersten vorzieht.
Als sie langsam ihre Gedanken wieder sortieren kann, schießt ihr eine beklemmende Frage durch den Kopf, die sie auch leise vor sich hin ausspricht.

"Was ist mit Sgillin? Wo ist er.."




Farudin 
Bauer
......

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...   Erstellt am 30.01.2007 - 01:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Durch die neuerlichen Ereignisse überrascht, kommt Farudin nicht dazu, seine Worte der Antwort an Velandra zu richten. Erst als Sie alle wieder aufrecht beisammen stehen, das Zittern der Knie nachgelassen und die Flut der Emotionen sich etwas beruhigt hat, findet er einen Augenblick um sich unauffällig an Velandra zu wenden:

"Ich denke wir sollten unser Gespräch später fortsetzen. Doch veratet mir vorher nur schnell eines. Meint Ihr, dass dieser Dämon sich sich mit Lorea zusammen getan haben könnte? Oder wird der eine durch den anderen beeinflusst? Wer mag dann der Mächtigere und somit Dominierende sein?
Wir sollten dringend mit Sgillin über die Sache reden. Vieleicht kann er uns noch etwas zu dieser neuerlichen Bedrohung erzählen. Leichter macht diese Entwicklung unsere Lage aber auf keinen Fall."

Als Farudin seinen Blick in die Runde schweifen lässt, fällt auch ihm auf, dass er Sgillin bereits seit längerem nicht mehr gesehen hat. Da dieser jedoch auf sich selber aufpassen kann, macht Farudin sich nicht weiter Sorgen um ihn.

Eher Sorgen bereiten ihm die Blicke Calems, die seit der überaus charmanten Begrüssung Velandras durch den Waldelfen, eifersüchtig zwischen den beiden hin und her blitzen. Beruhigend legt Farudin Calem die Hand auf die Schulter und dieser entspannt sich langsam wieder.

Nun richtet sich der Blick der beiden Elfen auf den Neuankömmling.

"Seid gegrüßt Edhel. Mein Name ist Farudin. Was macht Ihr in dieser Gegend, so dass sich unsere Wege hier kreuzen?"




Velandra ...
Bauer
......

...

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...   Erstellt am 30.01.2007 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Langsam atmend lehnt Velandra an dem Baum, zu dem Naleafin sie geführt hatte.
Das eben Erlebte war zwar ein unbeschreibliches Gefühl und eine Erfahrung, von der jeder träumen würde, aber doch war es auch eine gewaltige Anhäufung von Magie. Als Magierin kann Velandra zwar mit solchen Impulsen besser umgehen, aber dennoch brauchte sie einige Momente, um wieder völlig zu sich zu kommen.

Erst jetzt, als sie Neleafin genauer betrachtet, realisiert sie wirklich, wer ihnen da geholfen hat. Mit Erleichterung stellt sie fest, dass sie sich in einem Waldelfengebiet befinden müssen.

Als Farudin sie anspricht, wendet sie sich ihm zu.
"Ja, ich denke wir sollten später weiter darüber sprechen. Ob der Dämon mit Lorea in Verbindung steht, kann ich nicht sagen. Aber wieso sollte er mit ihr paktieren? Er stammt von Kaefondéra, ich glaube nicht, dass er großes Interesse an Boltares hat. Aber das sind wie gesagt nur Vermutungen...
Wir müssen sogar ganz sicher mit Sgillin darüber sprechen, aber das habe ich ja schon seit dem Sommerfest versucht zu erklären. Vielleicht versteht ihr und Calem jetzt endlich meine Beweggründe, da ihr den Dämon persönlich kennenlernen durftet"

Ihr Blick wandert in Calems Richtung. Sie kann den Ausdruck in seinen Augen nicht deuten, jedoch hofft sie, dass nicht noch ein weiteres Missverständnis entstehen wird, als es schon mit Sgillin der Fall war.
Sie kann nicht leugnen, dass Naleafin sehr charmant ist und vielleicht auch anziehend wirken mag, aber sie haben ihn gerade erst kennengelernt und sie hat nicht vor, einen weiteren Streit zu provozieren.

Geduldig beobachtet sie, wer er ihren Freunden die Hilfe anbietet, um dann, wie es Farudin bereits versucht, herauszufinden, wie weit sie sich im Elfengebiet befinden. Vielleicht kann er ihnen den kürzesten und sichersten Weg zur Küste zeigen, damit sie so schnell wie möglich mit dem Schiff zurück nach Kaefondéra können.

Sie muss unbedingt dem Rat Bericht erstatten und sie warnen. Noch ist es zu gefährlich hier in der Nähe Kontakt zu einem der Weisen aufzunehmen. Das Risiko, dass Caraid sich doch noch in der näheren Umgebung aufhalten könnte, war zu groß.




Naleafin 
Stallarbeiter
...

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...   Erstellt am 30.01.2007 - 23:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Naleafin dreht sich zu Farudin um, als dieser ihn anspricht.
{lächelnd.} Nun, bevor wir meine und Eure Beweggründe erörtern sollte ich mich erst einmal vorstellen. Mein Name ist Naleafin {Er macht eine kleine Verbeugung.} und ich bin sehr erfreut Euch kennenzulernen. Es kommt nicht oft vor, daß Wanderer diesen Teil der großen Wälder passieren und Elfen, außer natürlich mein eigenes Volk, habe ich hier schon sehr lange nicht mehr gesehen. Doch da Ihr nun meinen Namen kennt, möchte ich Euch bitten, mir die Euren zu nennen. Ich denke, daß das die nachfolgenden Unterhaltungen...naja, einfacher macht."
Die kleine Fee auf seiner linken Schulter ist während Naleafins Vorstellung unruhig auf und ab gelaufen. Soeben hat sie begonnen, ihn an seinen Haaren zu ziehen und ihm dabei ins Ohr zu pusten.
Er dreht den Kopf nach links.
"Noch einen kleinen Moment Geduld mein Herz."
"Aberaberaber, die Geschichte.....!"
{Er lächelt die kleine Fee an.} "Die hat bestimmt noch einen kleinen Moment Zeit, oder?"
"Neinneinnein, weil...weil...weil...etwas Böses ist hinter denen dort her...etwas ganz Böses...die Elfin mit den schönen braunen Haaren {Sie deutet auf Velandra.} hat das erzählt."
Naleafin blickt Velandra an.
"Jajaja, etwas...etwas...hmmmhmmmhmmpf."
Naleafin hat der Fee behutsam seinen kleinen Finger auf den Mund gelegt und lässt nun seinen Blick über die Elfen gleiten. Die drei anderen Feen haben mittlerweile ihre Plätze verlassen und fliegen neben ihm ohne etwas zu sagen auf und ab, allerdings sieht man Ihnen die Anstrengung still zu sein deutlich an.
Sein Blick bleibt auf Velandra ruhen und er sieht Ihr für einen Moment direkt in die Augen.
"Vor was seid Ihr geflohen?"
Doch nun gibt es für die Feen kein Halten mehr und aus vier kleinen Kehlen schallt es laut:
"Vor einem Dämon, einem sehr bösen Dämon. Und sehr sehr sehr mächtig." Dann beginnen die Feen in wildem Durcheinander zu erzählen.
"Haben es gespürt, haben wir, als wir sie geheilt haben, von einer dunklen Macht wurden sie berührt, jajajaja, hat uns sehr, seeeehr viel Kraft gekostet sie zu heilen und das, was der böse Dämon ihnen angetan hat wieder aus ihnen rauszubekommen weil sie hatten ein Gift in ihrem Körper, schlimmes, schlimmes Gift, hätte sie getötet, wenn wir sie nicht gefunden hätten und....."
Naleafin hebt die Hand in Richtung der Feen.
"Den Rest später meine Damen, wir müssen weg von hier."
"Aaaber..."
{mit freundlicher, aber nachdrücklicher Stimme.} "Später, in Ordnung."
Mit schmollenden Gesichtern lassen sich die Feen wieder auf seinen Schultern nieder und fangen an, leise miteinander zu tuscheln. Naleafin wendet sich wieder den anderen zu.
"Kommt, die Begrüßung eurerseits verschieben wir auf später. Wenn dieser Dämon noch immer hinter Euch her ist müssen wir diesen Ort verlassen. Hier kann ich Euch keinen Schutz bieten. Folgt mir in das Waldelfendorf aus dem ich stamme, es wird von einem sehr alten und mächtigen Zauber geschützt, welcher es diesem Wesen unmöglich machen sollte, es zu betreten."
Er blickt sie nachdenklich an.
"Ich weiß, daß Ihr noch erschöpft seid, aber wir müssen von hier fort, wenn dieses Wesen tatsächlich so mächtig ist, wie es mir Nacinda und ihre Schwestern geschildert haben."
{Eine trotzige Stimme von seiner linken Schulter.}
"Ist es!"
Während ein kaum merkliches Lächeln um seine Mundwinkel spielt legt Naleafin die Handfläche seiner rechten Hand an seine linke Schulter. Mit trotzigen Schritten geht Nacinda, die Fee mit dem grünen Kleidchen, auf seine Hand, dreht ihm aber beharrlich den Rücken zu. Behutsam hebt Naleafin die Hand in Richtung seines Gesichts, so dass sich die kleine Fee auf Augenhöhe mit ihm befindet.
Leise, für die anderen kaum hörbar, beginnt er mit ihr zu sprechen.
"Nacinda. Nacinda. Na komm, wer so ein schönes Gesicht hat sollte niemandem absichtlich seinen Rücken zeigen."
Er nimmt ihren Kopf vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger und dreht sie zu sich herum. Nacinda blickt jedoch weiterhin stur nach unten, als betrachte sie mit großem Interesse ihre Füße.
{schmunzelnd.}
"Na, immer noch soo sauer?"
Naleafin legt seinen Zeigefinger unter ihr kleines Kinn und hebt ihren Kopf behutsam nach oben. Mit einem immer noch recht grummeligen Gesichtsausdruck sieht sie ihn an. Allerdings beginnen ihre Mundwinkel bereits leicht zu zucken. Naleafin stimmt leise eine kleine Melodie an, ohne seinen Blick von Nacinda abzuwenden.
"Mit dem Gesicht kann man sich nur verstecken, mit dem Gesicht schafft man es nicht..."
Prustend beginnt die kleine Fee zu lachen.
"Du bist doof, bist du."
Dann fliegt sie von seiner Handfläche weg und landet wieder auf seiner Schulter, allerdings nicht ohne ihn vorher nochmal kräftig am Ohr zu ziehen.
Kurz darauf wendet sich Naleafin wieder den anderen zu.
"Kommt, es wird Zeit."
Und er lenkt seine Schritte in Richtung der dicht stehenden Bäume, weg von der Lichtung.

[Dieser Beitrag wurde am 30.01.2007 - 23:23 von Naleafin aktualisiert]




Velandra ...
Bauer
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...   Erstellt am 31.01.2007 - 08:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Velandra zieht es vor die Geschichte in Ruhe zu erzählen, wenn sie das Waldelfendorf erreicht haben. Dort konnte sie auch Farudins Fragen beantworten, soweit sie dazu in der Lage ist.
Außerdem hat Naleafin seinen Weg durch den Wald so rasch fortgesetzt, dass keine Zeit blieb, sich richtig vorzustellen oder ihm etwas über die Geschehnisse zu berichten.

Schließlich drückt sie sich von dem Baum weg und folgt auf Calems Höhe dem Waldelfen.

Für sie gibt es keinen Grund, ihm zu misstrauen. Ihr würde es nicht in den Sinn komm, den Worten eines anderen Elf keinen Glauben zu schenken.

[Dieser Beitrag wurde am 31.01.2007 - 09:44 von Velandra aktualisiert]




Tingilya ...
Stallarbeiter
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...   Erstellt am 31.01.2007 - 23:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Tingilya ist noch sichtlich verwirrt von den rasch aufeinander folgenden Ereignissen. Zuerst Caraid, dann die Feen, jetzt dieser Elf. Es scheinen Tage vergangen zu sein, dass Shy auf die Gruppe gestoßen ist, doch auch das ist wohl erst einige Stunden her.

Sie mustert den Waldelfen genau. Ein wehmütiger Schmerz durchfährt ihre Brust. Immer wenn sie einen männlichen Waldelf kennenlernt, wird sie unweigerlich an die ergebnislose Suche nach ihrem Vater erinnert. Ob sie ihn wohl je finden wird? Wahrscheinlich nicht. Wie viele Waldelfendörfer hatte sie gemeinsam mit Rhâniel durchkämmt, ohne Erfolg... Doch dies war nicht der richtige Moment um in der Vergangenheit zu wühlen. Schnell verdrängt sie die Gedanken, versteckt sie im hintersten Winkel ihres Bewusstseins, wo sie niemand je finden wird.

Trotz ihrer Müdigkeit bemüht sie sich den Gesprächen zu folgen, in der Hoffnung, dass ihre Freunde ihre Wehmütigkeit nicht bemerkt haben. Als Naleafin aufbricht folgt sie ihm, auch wenn ihre Knie noch etwas wackelig sind. Sie muss schmunzeln, als sie beobachtet wie die vier Feen auf seiner Schulter Platz genommen haben.




Naleafin 
Stallarbeiter
...

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Status: Offline
Registriert seit: 28.01.2007
Beiträge: 10
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...   Erstellt am 02.02.2007 - 21:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nach einer Weile recht schnellen Laufes durch den Wald macht die Gruppe eine kurze Rast an einem Bach. Der Zauber der Feen hatte zwar ihre Wunden geheilt und ihre Erschöpfung vertrieben, nicht aber ihren Durst gestillt. Während die anderen sich an dem klaren und kühlen Wasser gütlich tun geht Naleafin auf Shy zu und setzt sich ihr gegenüber auf einen Stein. Sein Blick ist kurz auf den Boden gerichtet, dann sieht er ihr direkt in die Augen.
"Neben all den Sorgen, die in den Gesichtern der anderen stehen, wohl wegen dieses Dämons vermute ich, scheint Euch noch etwas anderes auf der Seele zu lasten."
Er lässt seinen Blick kurz über die anderen gleiten und sieht dann wieder Shy an.
"Wen vermisst Ihr?"




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