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Fremder ...
Stallarbeiter
...



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Registriert seit: 22.03.2006
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...   Erstellt am 12.01.2007 - 16:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als die Elfen, Tingylia und Shy über eine kleine Waldlichtung laufen, spüren sie plötzlich, wie sich der Boden unter ihren Füßen verändert. Blitzschnell schießen kleine Ranken aus dem Boden und umschlingen ihre Füße, sowie ihre Unter- und Oberschenkel und kleine Stachel bohren sich vollkommen schmerzfrei durch ihre Beinkleider hindurch ins Fleisch ihrer Beine. Unmittelbar nachdem die Stachel sich in ihre Körper gebohrt haben werden sie von einer unnatürlichen Lähmung befallen, die sie innerhalb kürzester Zeit bewegungsunfähig macht. Farudin und Calem haben noch einen verzweifelten, jedoch erfolglosen Versuch gestartet, sich mithilfe ihrer Schwerter, die mittlerweile nutzlos zu ihren Füßen liegen, von den Ranken zu befreien. Hilflos müssen sie beobachten, wie die Schlingpflanzen sich langsam, ganz langsam an ihren Körpern nach oben bewegen und überall dort, wo sich keine Rüstung befindet ihre kleinen Stachel in ihre Arme und Oberkörper bohren.
"Ihr hättet auf die Worte des Kräutersammlers hören sollen. Hatte er euch nicht vor diesen tückischen kleinen Pflanzen gewarnt?"
Mit langsamen Schritten betritt das, was früher einmal Caraid war, die Lichtung. Die Kapuze hat er abgenommen, sein linkes, rotglühendes Auge wandert mit hasserfülltem Blick langsam über die Gesichter der Elfen, Tingylia und Shy, das rechte, mittlerweile fast weiße Auge folgt kalt und düster dem Weg seines Bruders.
"Das wirklich interessante an diesen Pflanzen ist ihre Art zu jagen. Sobald sie ihr Opfer auch nur berührt haben, suchen sie nach einer durchlässigen, weichen Stelle und, ihr werdet es sicherlich schon bemerkt haben, spritzen ein recht starkes, sich schnell ausbreitendes Lähmungsgift in das bedauernswerte Wesen. Wenn sie dann ihre Beute vollkommen umhüllt haben, fangen sie an, eine Art Verdauungssaft auszuscheiden und ihr Opfer bei lebendigem Leibe langsam aufzulösen. Aber gnädigerweise spürt man davon nichts, da ja das Lähmungsgift beharrlich weiter in den Körper gepumpt wird, man hat aber das Vergnügen, dabei zuzuschauen, wie der eigene Körper verdaut wird. Eine wirklich faszinierende Pflanze. Leider konnte noch keiner, außer euer befreundeter Kräutersammler, davon berichten, da noch keiner den Kontakt mit dieser Pflanze überlebt hat. Aber bis zu eurem Ableben wird noch ein wenig Zeit vergehen, die wir nutzen sollten."
Er geht langsam auf Farudin zu und lässt vor ihm ein wenig Asche auf den Boden rieseln.
"Euer Seil, verehrter Blutelf. Ich muss sagen, es war eine beeindruckende Aktion von Calem und dir...beeindruckend aber....hmmm, völlig sinnlos."




Shy ...
Stallarbeiter
...

...

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...   Erstellt am 12.01.2007 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Shy hat anfangs noch versucht, sich die Schlingpflanzen vom Leib zu reissen, bis sich die Lähmung ausbreitet, doch schon bald musste sie einsehen, dass es umsonst war. Verzweifelt hält sie nach Sgillin Ausschau und hofft, dass er nicht in die Nähe des Geschehens kommt.




Farudin 
Bauer
......

...

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...   Erstellt am 16.01.2007 - 19:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Völlig überrascht vom heimtückischen Angriff der aus dem Boden schießenden Pflanzen, dauert es ein paar Augenblicke bis Calem und Farudin begreifen, dass Ihre Schwertschläge das drohende Unheil nicht abwenden können.
Hilflos und von in Ihnen aufsteigender Panik erfasst, müssen Sie mit ansehen wie die Pflanzen an Ihnen und Ihren Gefährten langsam höher steigen.

Doch noch während Sie die Worte Caraids vernehmen, beginnt ein Funke der Hoffnung und ein wahnwitziger Plan in Farudins Geist Gestalt an zu nehmen.

Nachdem die Pflanze, aufgrund der dicken Lederrüstungen und Kettenhemden der Blutelfen, ihr tödliches Gift bisher nur in geringer Menge in die Körper der Elfen pumpen konnte, bleibt nur ein Weg zur Rettung.

Mit aller Kraft macht Farudin zwei schnelle und kräftige Schritte in Richtung Calem. Durch den plötzlichen Ruck werden die sich bereits in Farudins Unter- und Oberschenkel verankerten Ranken, viele kleine Wunden hinterlassend, herausgerissen. In der Bewegung treffen sich die Blicke der beiden Blutelfen und als Farudin die wenigen Meter bis zu Calem mit dem Ruf "Loec´s Flug!!!" überbrückt, weiß dieser sofort, was er zu tun hat.
Leicht sinkt Calem in die Knie und verschränkt die Finger, eine Mulde bildend, vor dem Körper. Nur einen Wimpernschlag später setzt Farudin seinen Fuß in die vorbereitete Trittstufe. Stahlharte Muskeln spannen sich explosionsartig an, als Calem Farudin in die Höhe katapultiert. Die Vorwärtsbewegung beibehaltend, trägt der gewagte Sprung Farudin genau auf sein Ziel zu: einen etwa zwergenhohen Felsbrocken, der 3 Schritt abseits liegt. Mit Müh und Not erreicht er diesen und schlägt hart auf der rauhen Oberfläche auf. Ein lautes Stöhnen durchbricht seine zusammengebissenen Zähne, als ihm die Luft schmerzhaft aus dem Brustkorb gepresst wird.
Doch dies ist nicht der Zeitpunkt sich dem Schmerz hinzugeben. Mit wackligen Knien richtet er sich auf und zieht ein prall gefülltes Säckchen vom Gürtel. Mi einer fließenden Bewegung führt er das Säckchen an seinem Dolch vorbei, so dass die scharfe Schneide mühelos einen tiefen Schnitt im weichen Leder verursacht.

"Kennst du diese Sporen schon Kräutersammler?"
Den Worten Farudins folgt ein wuchtiger Wurf, der das aufgeschlitzte Säckchen mitten in das Pflanzenknäul und die weitgehend eingewobenen Gefährten trägt. Durch den Aufprall reißt der Beutel nun ganz auseinander und entlässt eine Wolke feinster Samen.
Die unter den Pflanzenkundigen Boltares als Bärlappsamen bekannten Sporen verteilen sich in einer staubigen Wolke schnell in der Luft der näheren Umgebung. Noch bevor einer der anwesenden reagieren kann, wiegt Farudin einen schnell gezogenen Feuerstein in der Hand. Mit einem "Loec führe meine Hand bei diesem Wurf" auf den Lippen, lässt er den scharfkantigen Stein durch die Luft schwirren. Durch Glück oder göttliche Fügung trifft er das am Boden liegende Schwert Calems.
Die verheerende Reaktion des Treffers und des damit einhergehenden Funkenschlags, ist ein gewaltiger Feuerball, der Farudin und Caraid zu Boden wirft und die Gefährten tosend einhüllt. Nachdem die Hitze des Feuers vergangen ist, zeigt sich deren Wirkung.
Die Pflanzen, die die Gruppe soeben noch eingehüllt hatte, liegen verbrannt und verdorrt auf dem Boden. Die Gefährten, die durch die unfreiwillige "Pflanzenrüstung" geschützt wurden, überstehen das Inferno, von ein paar versengten Haaren und kleineren Brandwunden abgesehen, jedoch nahezu unverletzt.
Sofort nutzen Sie Ihre wieder gewonnene Freiheit um die Flucht zurück zum Weg anzutreten. Calems Weg führte Ihn zuerst zum benommen daliegenden Farudin um diesen mit sich zu schleifen.
Noch ehe Caraid sich wieder gefasst hat, sind sie alle bereits von der Lichtung entkommen und auf dem Weg zum vermeintlich sicheren Weg.




Pixies 
Sklave




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...   Erstellt am 23.01.2007 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nachdem die Gruppe einige Zeit durch den Wald gelaufen ist, sinken sie auf einer kleinen, moosbewachsenen Lichtung erschöpft zu Boden und betrachten schwer atmend ihre zerissene Kleidung und befühlen vorsichtig ihre zerschundenen Gesichter. An keinem ist das Erlebte spurlos vorbeigegangen. Kratzer und kleinere Brandwunden zieren die schönen, ebenmäßigen Gesichter der Elfen, die weichen, glänzenden Haare sind teilweise angesengt. Es scheint fast wie ein Wunder, daß sie keine schwereren Verletzungen davongetragen haben, denn ihre Köpfe waren bei Farudins und Calems Feuerzauber im Gegensatz zu ihren Körpern nicht durch die Schlingpflanzen "geschützt".
Tingylia und Shy geht es am schlechtesten, allerdings weniger wegen ihrer Verletzungen. Sie liegen beide schwer atmend mit geschlossenen Augen am Boden, da ihre halbmenschlichen Körper leider nicht mit der Ausdauer der Elfen gesegnet sind. Calem hat sich zu Velandra gesetzt und untersucht vorsichtig die Wunden in ihrem Gesicht, Farudin sitzt bei Luthien und versucht das selbige, doch Luthien nimmt, wie so oft, die Hilfe nur sehr widerstrebend an. Rhâniel spricht einige leise elfische Worte und desinfiziert dabei Barads Verletzungen mit einer klaren, scharf riechenden Flüssigkeit.
So vergeht einige Zeit, in der die Gruppe einfach nur still dasitzt und an das eben Erlebte zurückdenkt. Velandra hat sich mittlerweile zurücksinken lassen und liegt nun mit geschlossenen Augen auf dem weichen Moos. Calem versucht unterdessen, ein kleines Feuer in Gang zu bringen, während sich Farudin, nachdem er Luthien notdürftig versorgt hat, um Shy und Tingylia kümmert.
Plötzlich hört Velandra ein leises Sirren an ihrem linken Ohr. Sie schlägt die Augen auf und sieht ganz kurz eine kleine, geflügelte Gestalt, die aber blitzschnell wieder verschwindet. Dann hört sie das gleiche Geräusch neben ihrem rechten Ohr und dreht blitzschnell den Kopf in Richtung des Geräuschs.
Vor ihren Augen, so schnell mit den Flügeln schlagend, daß selbst die Augen der Elfen ihm nicht folgen können, schwebt eine etwa daumengroße Fee in einem waldgrünen Kleidchen. Mit großen Augen blickt sie Velandra an und deutet auf ihre Wunden. Sie schüttelt ihren kleinen Kopf und Velandra vernimmt ein mit leiser, hoher Stimme gesprochenes "Aua."
Dann fliegt die Fee einmal um ihren Kopf herum und hält schließlich wieder vor ihrem Gesicht an.
"Ich kann dich wieder heile machen, wenn du willst."
Eine zweite Fee blickt währenddessen belustigt Farudin an, schaut deutet dann aber traurig und betroffen auf Shy und Tingylia.
"Doch nicht tot, oder?" sagt sie, während sich ihre großen Augen mit kleinen Tränen füllen.
Eine Dritte schwebt über Luthiens Kopf und streicht mit einer kleinen Hand über ihre Haare und murmelt dabei leise Worte vor sich hin.
Eine Vierte schwebt neben Rhâniels linkem Ohr und scheint ihr irgendetwas ins Ohr zu flüstern. Kurz kräuselt sich ein Lächeln um Rhâniels Lippen.




Shy ...
Stallarbeiter
...

...

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...   Erstellt am 24.01.2007 - 03:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Shy ist zu müde und erschöpft um auf das was um sie herum geschieht zu reagieren und so tut sie das Gesumme um ihren Kopf als das von Insekten ab. Sie bleibt mit geschlossenen Augen liegen, lässt die Versorgung von Farudin über sich ergehen und denkt nur noch an Schlaf. Doch die Ereignisse der letzten Stunden ziehen in Bildern an ihren Augen vorbei, lassen sie nicht zur Ruhe kommen und so gibt sie es endlich auf, einschlafen zu können.




Tingilya ...
Stallarbeiter
...

...

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...   Erstellt am 25.01.2007 - 10:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Tingilya liegt am Boden und versucht sich zu sammeln. Ihr Schädel brummt, doch es geht ihr nicht ganz so schlecht wie Shy. Vorsichtig setzt sie sich auf und blickt, noch etwas benommen, um sich. Auch wenn sie eigentich selbst in der Lage wäre ihre Wunden zu versorgen, ist sie im Moment sehr froh, dass Farudin das übernimmt und schenkt ihm ein dankbares Lächeln.

Erst nachdem sie sich einigermaßen erholt hat, wird sie sich allmählich der Anwesenheit der kleinen geflügelten Gestalten bewusst. Zuerst traut sie ihren Augen nicht. Noch nie, nicht einmal, als sie mit Rhâniel unterwegs war um ihren waldelfischen Vater zu suchen, hat sie eines dieser sonderbaren Wesen zu Gesicht bekommen. Doch es besteht kein Zweifel, es mussten Feen sein die um die Gruppe schwirrten, so benebelt konnte ihr Kopf nicht sein.

Ihre ganze Müdigkeit ist beinahe schlagartig verschwunden, und mit neugierigen Blicken folgt sie den anmutigen Bewegungen der Feen.




Farudin 
Bauer
......

...

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...   Erstellt am 25.01.2007 - 15:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nachdem Farudin die erste Versorgung von Shy und Tingylia erfolgreich zu Ende gebracht hat, schaut er sich im Kreise seiner Gefährten um. Auch Ihnen sieht man an, dass an keinem von Ihnen das erlebte spurlos vorüber gegangen ist. Die sich normalisierende Atemfrequenz von Shy und Tingylia bestätigen ihm, dass die beiden wenigstens keinen körperlichen Schaden davon tragen werden und nur etwas Ruhe benötigen.
Selbst das lustig um seinen Kopf schwirrende Wesen, kann die düsteren Gedanken nicht aus Farudins Kopf vertreiben.

In der Hoffnung, dass durch ein gemeinsames Gespräch, die sich überstürzenden Ereignisse einen Sinn erhalten, begibt sich Farudin zu Calem und Velandra hinüber und lässt sich neben Ihnen nieder.
Nachdem er sich umgeschaut und vergewissert hat, dass dieses fliegende Wesen bei Shy geblieben ist bzw. das bei Velandra inzwischen mit einem Tanz um Barads Kopf beschäftigt ist, fängt er an zu sprechen.

"Da mir im Moment alle beschäftigt bzw. versorgt erscheinen, denke ich wir sollten den Augenblick nutzen. Sicherlich werdet Ihr euch gewundert haben, warum ich diesem Fremden so plötzlich die Kapuze vom Kopfe gerissen habe. Die Erklärung dafür liegt in dem, was er mir, für euch unhörbar, zugeflüstert hatte. Aus seinen freundlichen und interessierten Worten schälten sich plötzlich Bilder des Schreckens. Durch die Einflüsterungen war mir so, als wenn er meinen Geist auf die Schlachtfelder Boltares geschickt hätte. Ich konnte Lorea hören, die uns und unseren Kampf gegen sie verhöhnte, konnte die Schreie der Verstümmelten geradezu spüren und sogar das Blut der Sterbenden schmecken. Über allem lag der Gestank des Todes und der Verdammnis......

{Nach einigen weiteren Minuten in denen Farudin von den erlebten Schrecknissen berichtet}

.....Nur mein Glaube, die Hoffnung und die Erinnerung an euch meine Gefährten, wiesen mir den Rückweg in die Realität. Ich bin mir sicher, dass das Gesehene nicht der Wahrheit entspricht, doch ich fürchte, dass es sich bewahrheiten wird, falls wir mit unserer Aufgabe scheitern oder bei deren Erfüllung zaudern.
Der Sinn dieser Offenbarung Loreas war sicherlich uns zu entmutigen. Doch gerade dies muss uns darin bestärken, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und die Feindin uns bzw. die Erfüllung unserer Mission bereits fürchtet.

{Er blickt Velandra direkt an.}

Was mir allerdings mehr sorgen bereitet, ist der Fremde. Als sein Gesicht enthüllt wurde, erschien mir euere Reaktion emotionaler als sie lediglich ein entstelltes Gesicht hervorrufen würde. Was ist so besonders an dem Mann?
Wir müssen alles über ihn wissen. Bisher dachte ich Lorea hätte Ihre Handlanger noch nicht bis in diese Welt schicken können, doch da wurde ich wohl eindrucksvoll eines besseren belehrt. Wie kommt er hierher?
Auf jedenfall müssen wir noch vorsichtiger sein und unser Vertrauen noch sparsamer vergeben, als dies bisher schon geschehen ist."




Velandra ...
Bauer
......

...

Status: Offline
Registriert seit: 22.02.2005
Beiträge: 59
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...   Erstellt am 25.01.2007 - 20:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Velandra war zwar noch durcheinander, wurde sie doch in der Sekunde, in der sie in Caraids Gesicht oder in das des Dämons blickte, von so vielen Gedanken und Bildern überschüttet. Sie war froh über einige Sekunden Ruhe bis die Feen auftauchten. In dem Moment durchfuhr sie eine große Erleichterung. Solche zauberhaften und überaus magischen Wesen würden nicht auftauchen, wenn sich noch eine immense dämonische Kraft in der Nähe aufhalten würde, außerdem war es für Velandra als Elfe und als Magierin ein großes Glück, diese wunderschönen Wesen des Waldes um sich zu haben.
Jedoch ist das kleine Geschöpf zu schnell weitergeflogen, bevor Velandra antworten konnte, um auch den anderen etwas Gutes zu tun.

Als sich Farudin zu ihnen setzt, ist Velandra jedoch schnell wieder aufmerksam und gewillt seine Fragen zu beantworten.

Sie setzt sich gerade auf und sieht dabei in Farudins Richtung.

"Nun, ich werde versuchen, die Geschichte etwas abzukürzen. Es wäre mir lieber, wenn jemand anderes euch die Details schildern würde, habe ich es doch auch aus zweiter Hand erfahren.
Als wir in Lethaien waren, hat Sgillin mir einiges erzählt und das meiste war alles andere als erfreulich"

Kurz blickt sie dabei in Calems Richtung, hat er ihr doch Vorwürfe gemacht, dass sie sich solange mit Sgillin unterhalten hat, worauf sie mehr als einmal versucht hat, ihm zu erklären, wie wichtig diese Sache ist. Vielleicht würde er es ja jetzt verstehen...

"Als wir das erste Mal Boltares betreten haben, war ein junger Waldläufer in unserer Gruppe, sein Name war Caraid. Ihr habt sicher schon von ihm gehört und dass seit einiger Zeit um ihn getrauert wird.
Er hat auf Boltares sein Leben gelassen, jedoch war es uns möglich, seine verirrte Seele mit Hilfe eines Rituals wieder in seinen Körper zu bringen. Was wir jedoch nicht wussten, war, dass Lorea damals diesem Ritual beiwohnte. Dadurch wurde etwas in ihm geweckt, etwas altes, etwas das niemals hätte existieren dürfen"

Ihr Stimme wird etwas leiser und schwerer

"Ein alter Dämon Kaefondéras, dem es möglich war von der Insel zu fliehen, hat es geschafft, Besitz von einem Körper zu ergreifen. Das geschah auf Grünland, wo man versuchte ihn zu bannen und zu töten. Jedoch suchte er kurz vor seinem Ende Schutz im Körper von einem der Streiter, die ihm entgegenstanden. Dieser Mann war Caraids Vater. Ohne jedes Wissen über dieses furchtbare Geschehen, brachte man den schwerverletzten Mann nach Hause, zu seiner Familie, zu seinem kleinen Sohn. Der Dämon schaffte es dort, kurz bevor der Vater starb, in den Körper des Jungen zu gelangen. Lange war er jedoch zu schwach, um das Bewusstsein des heranwachsenden Jungen zu beeinflussen, genoss Caraid doch eine gute und fürsorgliche Erziehung seines Onkels und teilweise auch der Waldelfen von Grünland. Als er jedoch bei dem Ritual zurückgeholt wurde, hat Lorea etwas in ihm bewirkt, was den Dämon so sehr bestärkt hat, dass er es geschafft hat, Caraids Willen zu brechen und die gute Seite in ihm auszulöschen.
Sgillin wusste von der Geschichte, da er Caraid aufwachsen sah und ihn die Geschehnisse wahrscheinlich mehr schmerzen als jeden anderen und mehr als er es jemals zugeben würde.
Er hat mir davon erzählt, weil er uns schützen wollte, da er weiß, zu was dieser Dämon fähig ist"

Kurz muss Velandra an die Ereignisse in der Botschaft denken, als Sorras sie beschuldigt hatte, dass sie ihr Nichte getötet hätte und versucht hat, Velandra das gleiche anzutun

"Ich bin mir nicht sicher, aber eigentlich dachte ich, dass Lorea nichts von alldem wüsste. Wenn dem so ist, ist dieser Dämon mächtiger als wir bisher erwartet haben, denn er ist in der Lage das Kriegsgeschehen eines ganzen Landes zu verfolgen und dabei von einer Dämonin wie Lorea es ist, unentdeckt zu bleiben."

Velandra blickt Farudin direkt in die Augen

"Vielleicht versteht ihr jetzt, warum ich mich so mit diesem Thema beschäftigt habe und weshalb ich vorhin so überstürzt gehandelt habe."

[Dieser Beitrag wurde am 26.01.2007 - 08:32 von Velandra aktualisiert]




Pixies 
Sklave




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Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 3
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...   Erstellt am 25.01.2007 - 21:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Die Fee, die kurz zuvor von Velandra weggeflogen ist um sich, wie ihre Freundin, die ihr unbekannte Waldelfe anzuschauen, die neben dem großen, düster dreinschauenden anderen Elf sitzt, kehrt, als Farudin und Velandra ihre Unterhaltung anfangen, in die Mitte der Lichtung zurück und verharrt lautlos über ihren Köpfen, um ja kein Wort zu verpassen. (Diese Feen sind von Natur aus sehr neugierig.)
Je länger sie jedoch ihren Erzählungen folgt, desto größer werden ihre Augen und desto weiter geht ihr kleiner Mund auf. Als Velandra geendet hat, stößt sie einen angsterfüllten Seufzer aus, schlägt die Hände vor den Mund und schüttelt wieder ganz entsetzt den Kopf. Dann schlägt sie dreimal schnell mit ihren Flügeln, worauf die anderen drei Feen auf sie zugeflogen kommen.
{Zu den anderen} OOOhooooohoooooohhoooo, ganz schlimme böse Geschichte, ojeojeojeojeojeoje!!!!!
"Was, Wie, Was ist denn passiert?" schallt es aus den drei anderen Mündern, "Wir wolln die Geschichte auch hörn, wolln wir, jaaaa!"
"Also, passt auf...."
Die Feen stecken die Köpfe zusammen und die Fee in dem grünen Kleidchen fängt mit leiser Stimme an zu erzählen. Als sie fertig ist haben alle vier den exakt selben Gesichtsausdruck, große, angsterfüllte Augen, die Hände vor dem Mund und schütteln den Kopf. Und man hört durch vier, auf den Mündern übereinandergelegte Handpaare ein leises "Ojeojeoje".
"Wir ihnen helfen, oder?"
"Ja, schon."
"Ja helfen, o ja, helfen."
"Hmmhmm, helfen ist gut, Hmmhmm."
Daraufhin fliegt die Fee in dem grünen Kleidchen zu Velandra und sieht sie mit einem strahlenden Lächeln an.
"Wir haben einstimmigst beschlossen, daß wir euch helfen tun, ja. Wir können eure Wunden heilen, daß man nichts mehr davon sieht und die tun dann auch überhauptgarnichtkeinbißchenmehr weh. Aber ihr seit zu weit auseinander, zu weit auseinander für unseren Zauber. Müsst euch alle hier in die Mitte setzen, dann können wir tanzen und zaubern und zaubern und tanzen und tanzen und zaubern undundundund... (Die Stimme der anscheinend noch recht jungen Fee überschlägt sich fast vor Begeisterung, während sie Velandra weiterhin anstrahlt.)...und dann tut nichts mehr weh und euch geht's wieder besser, gaaanz viel besser, gaaanz bestimmt, gaaanz grooooooßes Ehrenwort, hmmhmm."
Dann fliegt sie wieder nach oben, und Feen stecken wiederum die Köpfe zusammen und fangen leise an zu tuscheln. Das einzige was man hört ist
"...sie müssen näher zusammen..."
"...jajajaja, das müssen sie, sonst geht's nicht..."
"...jaja, viel näher,...."
"...huh, aber diese Geschichte, huh, so grauslich..."

[Dieser Beitrag wurde am 25.01.2007 - 21:52 von Pixies aktualisiert]




Velandra ...
Bauer
......

...

Status: Offline
Registriert seit: 22.02.2005
Beiträge: 59
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...   Erstellt am 25.01.2007 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Überrascht blickt Velandra hoch, als die kleinen Feen hektisch durcheinander fliegen.
Es war nicht ihre Absicht die Waldwesen zu erschrecken.
Mit einem angedeuteten Lächeln steht Velandra auf und setzt sich wenige Meter weiter ins Gras, in die Nähe der anderen. Auch Calem folgt ihr und deutet Farudin an, es ihm gleichzutun.
Velandra weiß, dass es für so reine und gute Wesen das Höchste ist, anderen zu helfen und an ihrer Magie teilhaben zu lassen, wenn sie sich sicher sind, dass ihre Hilfe angenommen wird und von ihren Gegenübern keine Gefahr ausgeht.
Geduldig wartet sie nun, dass die Feenwesen ihren Zauber ausführen und auch darauf, wie Farudin auf die Geschichte reagieren wird. Nun, da sie in Sicherheit zu sein scheinen, haben sie etwas Zeit gewonnen.
Dann wendet sie sich jedoch noch kurz an die Fee, die sich zuvor schon bei ihr aufgehalten hat

"Sagt mal, woher kommt ihr denn eigentlich so plötzlich?"

Velandra weiß, dass Feen sich nicht ständig an Waldwegen aufhalten und fremde Wanderer aufsuchen. Schließlich kommt es nicht sehr oft vor, dass man solchen Wesen begegnet.




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