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Calem  Bauer
 

Status: Offline Registriert seit: 07.02.2005 Beiträge: 65 Nachricht senden | Erstellt am 24.12.2006 - 16:46 | |
Ein paar Schritte abseits der Steingruppe, bereitete Calem Velandras Sitzdecke erneut aus.
Auf dem moosigen Untergrund, lassen sich die beiden sogleich nieder.
Calem zog es vor sich nicht gemeinsam mit dem alten Mann bei der Steingruppe aufzuhalten. Der Reisende hatte sein Gesicht bisher noch nicht zu erkennen gegeben, was ihm etwas seltsam erscheint.
Auf seinen Reise hatte Calem gelernt Vorsicht walten zu lassen und ein gesundes Maß an Mißtrauen gegenüber Fremden an den Tag zu legen.
Farudin ließ sich neben den beiden nieder und lehte sich an einen Baum.
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Shy  Stallarbeiter


Status: Offline Registriert seit: 11.12.2006 Beiträge: 26 Nachricht senden | Erstellt am 31.12.2006 - 16:25 | |
Shy bleibt verwirrt zurück. Langsam lässt sie sich am Waldboden nieder, lässt die Gedanken und Gefühle über sich hereinbrechen um sie zu sortieren. Auch das, was ihr Sgillin gerade erzählt hat, spielt dabei eine Rolle... wenn er nicht ihr Vater sein kann, wer war es dann? Ihre Mutter hatte ihr immer erzählt, dass sie keinen Mann vor ihm und keinen nach ihm gehabt hätte, was wohl auf das nach ihm mit Sicherheit zutrifft, sonst hätte Shy dies mitbekommen. Sollte ihre Mutter gelogen haben? Wenn ja, warum? Shy war es einerlei, wer ihr Vater war, sie wollte diesen nur kennenlernen und es wäre egal ob es nun Sgillin oder jemand anderer wäre. Doch ihre Mutter hatte ihn ihr beschrieben, schwörte noch an ihrem Sterbebett, dass nur Sgillin es sei.
Die Geschichte, die sie gerade gehört hat und die sie sich auch bei nicht kompletter Schilderung als äusserst grausam empfand, hat sie erschüttert. Es musste fürchterlich sein, mitanzusehen zu müssen, wie ein geliebter Mensch und dessen ungeborenes Kind bestialisch hingerichtet wird, und nichts dagegen tun zu können. Doch beinah genauso schrecklich ist es, endlich den Vater gefunden zu haben und dann zurückgewiesen zu werden. Langsam bahnen sich Tränen über Shys Wangen ihren Weg. Und genauso langsam kommt ihr die Erkenntnis, dass sie und Sgillin ein sehr vertrautes Gefühl verbindet, das sie bis jetzt bei noch niemandem ausser bei ihrer Mutter empfunden hat. Es kann nicht sein, dass er nicht ihr Vater war, dessen ist sie sich ganz sicher. Sie steht auf und folgt seinen Spuren, schwört sich dabei, nicht eher zu ruhen, bis sie sich sicher war, ob er ihr Vater ist oder nicht.
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Shy  Stallarbeiter


Status: Offline Registriert seit: 11.12.2006 Beiträge: 26 Nachricht senden | Erstellt am 01.01.2007 - 22:09 | |
Mittendrin überlegt sie es sich anders. Shy wollte ihren angeblichen Vater erst noch ein wenig in Ruhe lassen und ihn in seiner Trauer nicht stören, während sie selbst wohl ein wenig bei seinen Gefährten hier Informationen über ihn sammeln möchte. Also ändert sie die Richtung und steht bald vor Velandra, Calem und Farudin.
"Darf ich euch stören und euch ein paar Fragen stellen?"
[Dieser Beitrag wurde am 02.01.2007 - 18:16 von Shy aktualisiert]
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Velandra  Bauer
 

Status: Offline Registriert seit: 22.02.2005 Beiträge: 59 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 09:19 | |
Velandra ist ein wenig überrascht, dass Shy alleine zurückkehrt, lässt sich aber nichts anmerken.
Sie blickt auf und sieht die Frau direkt an
"Nun, ich weiß zwar nicht, ob ich all eure Fragen beantworten kann oder möchte, aber ich werde es versuchen"
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Tingilya  Stallarbeiter


Status: Offline Registriert seit: 18.04.2005 Beiträge: 12 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 17:37 | |
Tingilya beobachtet wie Shy alleine wieder aus dem Wald zurückkehrt. Neugierig auf das Gespräch, dass sie gerade mit Velandra begonnen hat, steht Tingilya auf und gesellt sich zu Velandra und den anderen. Vielleicht kann sie so etwas mehr über die Fremde und ihre Geschichte erfahren.
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Shy  Stallarbeiter


Status: Offline Registriert seit: 11.12.2006 Beiträge: 26 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2007 - 18:18 | |
Nachdenklich sieht Shy Velandra an. Wo soll sie anfangen? So viele Fragen drängen sich ihr auf, so wenig weiß sie über ihren Vater..
"Wie lange kennt ihr Sgillin schon?"
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Farudin Bauer
 

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2006 Beiträge: 50 Nachricht senden | Erstellt am 03.01.2007 - 15:50 | |
Eine geringe Veränderung der Sitzposition ermöglicht es Fardudin sowohl Shy als auch den auf dem Stein sitzenden Fremden im Blickfeld zu haben.
Er nickt Shy freundlich zu.
" Bitte nehmt doch Platz, so lässt es sich leichter reden. Vieleicht können wir Euch eure Fragen beantworten und Ihr Euch von eurem sehr........fulminanten Auftritt erholen."
Während Calem und Farudin darauf warten, dass Shy Ihre Fragen stellt, versuchen Sie durch die Schatten der Kaputze des Gesicht des seltsamen Fremden zu erkennen. Seit er sich auf die Steingruppe gesetzt hat, war von Ihm keine Regung mehr zu erkennen. Ein gar seltsames Betragen.
In Gedanken: " Groß wird meine Freude sein die Länder Boltares wieder zu sehen. Loec sei mit uns, dass uns nach den anstrengenden und gefahrvollen Wochen der Suche ein ruhiger Heimweg vergönnt sei. Hoffentlich finden wir einen Weg um ein Portal zu öffnen. Ich hoffe Luthien wird mich auch auf diesem Weg begleiten. Sie erscheint mit in letzter Zeit abweisend und gereizt. Hat sich zwischen uns etwas verändert?"
Nach einem kurzen Blick auf Luthien in dem sich, für jemanden der Farudin lange und gut kennt, sowohl Trauer als auf tiefste Zuneigung erkennen lassen, schweifen seine Gedanken weiter:
" Wohin wird mich mein Leben und meine Reise führen? Egal wohin, solange ich solch hervorragende Gefährten, wie ich sie kennenlernen durfte, an meiner Seite und den Schutz Loecs bei uns weiß ist mir nicht bang den Weg meines Schicksals weiter zu beschreiten. Ich bin gespannt was es noch für mich bereit hält."
Nachdem Shy es sich noch gemütlich macht und noch nicht zum sprechen angesetzt hat, wendet sich Farudin an Calem.
"Vieleicht sollten wir den Fremden fragen wer er ist und warum er die letzten Tage ohne Rast gewandert ist? Ich werde ihm etwas zu essen und trinken anbieten um sich zu stärken. Da es nur ein paar Schritte sind, kann ich trotzdem den Worten Shys lauschen. Bitte hab ein Auge auf mich, den so ganz geheuer ist mir das Betragen deses Mannes nicht."
Mit diesen Worten greift Farudin nach seinem Brotbeutel und dem Wasserschlauch.
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Niklas Sklave

Status: Offline Registriert seit: 22.12.2006 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 03.01.2007 - 20:19 | |
Als er Farudin auf sich zukommen sieht, lächelt Niklas, allerdings nicht sichtbar für die anderen, unter seiner Kapuze. Er kramt ein wenig in seinem Weidenkorb herum und zieht ein Stück gut abgehangenen Schinken und ein kleines Körbchen voller Früchte heraus und breitet diese auf dem Boden aus, in der Hoffnung, der ihm unbekannte Elf möge ein wenig bleiben und sich mit ihm unterhalten. Zu lange hat er mit niemandem mehr gesprochen. Er reibt sich kurz sein schmerzendes Bein und erhebt sich ächzend.
{Zu Farudin gewandt} "Würdet ihr mir die Ehre erweisen mit mir zu speisen. Ich habe euresgleichen noch nie gesehen und würde gern mehr über euch und das Land, aus dem ihr kommt erfahren, vor allem über die Pflanzenwelt. Mein Name ist Niklas, ich bin ein Kräutersammler und Trankbrauer und komme von Kaefondera, genauer gesagt aus der näheren Umgebung der Stadt Nefra, falls euch dieses Land etwas sagen sollte."
Nach einer kurzen Verbeugung lässt er sich langsam wieder auf den Stein sinken, da ihm das Stehen im Moment sichtlich Beschwerden bereitet.
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Shy  Stallarbeiter


Status: Offline Registriert seit: 11.12.2006 Beiträge: 26 Nachricht senden | Erstellt am 03.01.2007 - 20:34 | |
Ein kleines Lächeln zeigt sich auf ihren Lippen, als sie die Einladung erhält. Nachdem sie sich gesetzt hat, nimmt Shy einen kleinen dürren Zweig und beginnt ihn zwischen den Fingern nervös hin und herwandern zu lassen.
"Ich würde gern soviel über meinen Vater... äh.. Sgillin wissen. Wo er überall war, wie er ist, was er so macht, ausser Frauen nachzustellen und zu saufen.. ich glaube, er ist ein im Grunde armes Geschöpf.."
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Calem  Bauer
 

Status: Offline Registriert seit: 07.02.2005 Beiträge: 65 Nachricht senden | Erstellt am 03.01.2007 - 22:35 | |
Sgillin... dieser Halbelf ist nun wirklich nicht ein Thema über das Calem gerne sprechen möchte.
So gut kennt er ihn ja schließlich auch wieder nicht. Und das was er über Sgillin weiß läßt diesen mit Sicherheit nicht in einem für Shy geeigneten Licht erscheinen. Wenn er der jungen Frau die ungeschminkte Wahrheit über ihren Vater erzählen müßte, würde das sicherlich nicht angenehm für sie werden.
Aus diesem Grund beschließt er - auch wenn er Sgillin nicht besonders schätzt - sich nicht über ihn zu äußern.
Hingegen wendet er sich Farudin zu, der sich gerade eben an ihn gerichtet hatte. Mit einem Nicken bestätigt er Farudin, daß er aufmerksam sein wird, während sich dieser zu dem alten Wandersmann begibt, welcher sichtlich erschöpft auf der Steingruppe rastet. Calems Hand legt sich wachsam, aber dennoch unauffällig, über den Griff seines Dolches.
Farudin wird schon wissen was er macht. Loec wird sicherlich über ihn wachen...
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