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Calem ...
Bauer
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...   Erstellt am 24.10.2006 - 07:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nachdem sich die Gemeinschaft, bestehend aus Barad, Rhâniel, Luthien, der liebreizenden Velandra, Farudin und Calem, von den Gastgebern aus Lethaien verabschiedet hatten, begaben sie sich wieder auf die Reise.

Calem schnürte sein Hab und Gut zusammen und marschierte entschlossenen Schrittes in der Gruppe vorne weg, erneut einen Weg nach Boltares zu finden.

Die Niederlage im Sichelseenland gegen Lorea schmerzte ihn noch immer wie eine tiefe Pfeilwunde...

Lorea mußte von Boltares vertrieben werden - koste es was es wolle!
Der Gedanke an seine Heimat, wie sie von Lorea und ihren Schergen unterjocht wurde, ließ ihn kurz erschaudern. Es mußte etwas geschehen... und zwar bald.

Mittlerweile hatte er seine Aufgabe, die ihm einst der hohe Rat auftrug, ausgeführt. Farudin hatte daran keinen unbedeutenden Anteil gehabt. Ohne ihn wäre Calem vermutlich noch auf der Suche.
Er würde dem hohen Rat über die Fähigkeiten Farudins berichten. Vielleicht wär es ihm so möglich seine Ausbildung in einer anderen Kaste fortzusetzen und noch mehr Wissen zu erlangen.
Doch zunächst galt es das Verlorene an seinen angestammten Platz zurück zu bringen.

Nochmals ein Portal nach Boltares zu öffnen würde nicht leicht werden.
Damals, als das Portal in Kaefondéra geöffnet werden konnte, standen die Sterne in einer günstigen Konstellation. Doch wer weiß, wie lange es dauern wird bis es abermals geschehen würde.
Er dachte an Velandra, wie sie ihm nach sah als er durch das Portal schritt.

Velandra... wenn er an sie dachte schlug sein Herz ein paar Takte schneller. Sie hatte sich in Lethaien seltsam verhalten. Etwas abweisend ihm gegenüber. Dagegen verbrachte sie viel Zeit mit Sgillin - wußte sie doch, daß die beiden "nicht die besten Freunde" werden würden. Vielleicht nicht einmal annähernd das...
Ihr Verhalten hatte ihn schon gewundert und etwas verwirrt.
Hatte Sie ihre Zuneigung für ihn verloren?
Schnell verbannte er die Gedanken daran und versuchte sich nichts anmerken zu lassen.
Verstohlen wandte er seinen Blick zu Velandra...

Dabei sah er auch Farudin... er mühte sich mit Luthien Schritt zu halten, doch es fiel ihm schwer - denn schließlich trug er ihr Gepäck.
Calem konnte ein leichtes Schmunzeln nicht verbergen.

[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2006 - 19:30 von Calem aktualisiert]





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<*Lorea>
unregistriert

...   Erstellt am 26.10.2006 - 04:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lorea hat sich nach dem erneuten Sieg in eine Höhle zurückgezogen, die sich unweit ihres Lagers im Tal auf einem Felsvorsprung befindet. Dort hielt sie sich immer auf, wenn sie Ruhe wollte. Das Schwert der Macht, das die Abenteurer geschmiedet hatten und das ihr bei der Schlacht in die Hände gefallen ist, hängt an der Wand gegenüber dem Fenster und spiegelt das Licht wieder. Beinah zärtlich streichelt sie über die scharfen Kanten desselben..




Velandra ...
Bauer
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...   Erstellt am 20.11.2006 - 21:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Velandra war erleichtert, als sie Lethaien verließen. Das Fest hatte ihr zwar gefallen, aber nicht die anderen Dinge die dort geschehen sind. Sie musste an die Vision von dieser Kreatur denken und daran wie sie danach gegen Rowin vorgegangen ist. Schnell versucht sie, ihre unangenehmen Gedanken abzuwenden.
Schließlich war sie auf den Weg nach Kaefondéra und freute sich schon sehr darauf, den Hafen von Osto Elenion am Horizont zu entdecken. Sie ist doch immer wieder erleichtert, in die Hochelfenstadt zurückzukehren.

Außerdem hat sie jetzt durch Sgillin vielleicht einen Weg gefunden, eine etwas längere Zeit mit ihrem Bruder verbringen zu können und auch das stimmte sie sehr zufrieden.

Doch bei dem Gedanken an das Gespräch mit Sgillin, fiel ihr auch etwas anderes ein: Caraid.
Was Sgillin über ihn erzählt hat, hat sie schockiert und schmerzlich erinnert sie sich an den Freund, der nun endgültig nicht mehr zu existieren scheint.

Ihr sind jedoch Calems Blicke und Kommentare bereits auf Lethaien nicht entgangen und so wendet sie sich nun endlich an ihn
"Calem, ich habe durchaus bemerkt, dass dich seit Lethaien irgendetwas ärgert oder belastet. Ich wäre sehr froh, wenn du mir ehrlich sagen würdest, was dein Problem ist"
Mit festen Blick sieht sie Calem direkt an




Calem ...
Bauer
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 10:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Überrascht, daß Velandra ihn anspricht wendte er seinen Blick zu ihr und bleibt stehen.
Er bedeutet ihr etwas abseits der Gruppe zu gehen. Schließlich sollen nicht alle die Unterhaltung mitbekommen.

Ein paar Schritt später spricht er zu ihr...

"Problem? Nun, mir ist aufgefallen, daß Du Dich in Lethaien mir gegenüber mehr als abweisend verhalten hast.
Hingegen hast du die Anwesenheit eines gewissen Halbelfen wohl lieber genossen..."

Er blickt ihr tief in die Augen
"Velandra, was ist passiert? So kenne ich Dich nicht!!!
Du triffst Entscheidungen die sehr tragende Auswirkungen haben können - für andere und für uns, Du verletzt mich, indem Du meinen Nebenbuhler über mich stellst...
ich... ich weiß nicht was passiert ist..."

Mit seinen Finger zeigt er Velandra die Punkte auf die für Ihn unverständlich sind. Er versucht ihr damit zu verdeutlichen, daß sie sich mehrfach - zumindest in seinen Augen - seltsam verhalten hat.

[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2006 - 19:30 von Calem aktualisiert]





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Velandra ...
Bauer
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 17:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Calem anfängt, ihr vorzuwerfen, sie hätte Sgillins Anwesenheit genossen, merkt Velandra, wie langsam Wut in ihr aufsteigt. Wäre sie ein Mensch, hätte sie wohl an dieser Stelle eine heftige Auseinandersetzung begonnen. Sie blickt jedoch Calem fast ruhig, aber dennoch kühl an.

"Das ist wirklich dein Ernst? Calem, ich habe dir das bereits in Lethaien erklärt. Ich habe mich lange mit Sgillin unterhalten, das ist richtig, aber dabei ging es um die Angelegenheit mit Caraid und das was mit ihm passiert ist. Ich kann es nicht glauben, dass du mir vorwirst, dass ich mir Sorgen um einen Freund mache, noch dazu in einer Sache die mich selbst schon betroffen hat. Sorras wollte mich töten, und wer weiß, vielleicht wäre es ihr gelungen, wenn sie mich alleine angetroffen hätte. Und dafür war dieses Etwas verantwortlich, das auch Caraid zerstört hat.
Sgillin hat mir neues darüber berichtet, denn auch wenn wir nicht immer sonderlich gut mit ihm ausgekommen, er war oder ist nunmal Caraids bester Freund.
Doch bei dir hört es sich an, als hätte ich mit ihm irgendwelche verliebte Worte ausgetauscht.
Und dass ich meinen Bruder wiedersehen möchte, werde ich auch nicht leugnen oder bereuen.

Ich habe mich soeben vor dir gerechtfertigt, was eigentlich nicht nötig sein sollte. Und sei mir nicht böse, aber ich werde das nicht wieder tun, vor allem nicht wenn deine Einschätzungen völlig unbegründet sind.

Und von welchen Entscheidungen mit tragenden Auswirkungen hast du gesprochen? Falls jemand eine Entscheidung von mir anzweifeln sollte, kann er mir das auch gleich und direkt sagen. Ich möchte die Gruppe nicht gefährden.
Oder zweifelst du meine Qualitäten als Missionsleitung generell an?"

Velandra verschränkt ihre Arme, legt den Kopf in den Nacken und sieht Calem, abwartend auf eine Antwort, direkt an.




Calem ...
Bauer
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 20:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Velandras Worte treffen Calem wie ein eisiger Wind in einer sternenklaren Winternacht. Er atmet tief durch. Eigentlich hätte es ihm klar sein müssen, daß Sie alles was er ihr sagte mißverstehen würde.

Sie waren inzwischen ein paar Schritte weiter gegangen und Calem setzte sich auf einen nahegelegenen Felsen.

"Velandra. Niemand bezweifelt, daß Du eine hervorragende und weise Missionsleiterin bist - am allerwenigsten ich.
In Drackensteig hat sich zwischen uns etwas verändert. Ich habe das Gefühl wir sind uns näher gekommen. Das macht mich sehr glücklich.
So mag es sein, daß ich die Situation mit Sgillin falsch eingeschätzt habe. Doch verstehe, es beschäftigt mich! Und das aus einem einfachen Grund - Du bist mir wichtig!
Mehr als Du vielleicht glaubst oder ich je gedacht hätte.
So wirst Du mich vielleicht auch verstehen, daß es mich beunruhigt wenn Du beabsichtigst mit Sgillin durch die Lande zu ziehen.
Dies ist übrigens auch der Punkt von dem ich meinte, es würde sich auf Andere und uns auswirken.
Ein Abenteuer ist angenehm - keiner mag das vielleicht besser verstehen als ich - doch was mich traurig und nachdenklich stimmt - Du hast bei Deiner Entscheidung weder mich, noch den Rest unserer Gruppe bedacht.
Ich habe nichts gegen Deinen Bruder Scrar - außer, daß er mir noch ein paar Beeren schuldet (Calem schmunzelt dabei) - doch es betrübt mein Herz, daß Dir eine Reise mit Sgillin durch die Welt wohl mehr bedeutet, als die kommende Zeit mit mir zu teilen.
Ich habe noch eine schwierige und gefährliche Aufgabe vor mir und hatte auf Deine Unterstützung, Zuversicht und Beistand gehofft.
Bei Loec, es wird nicht einfach werden erneut einen Weg nach Boltares aufzutun und die heiligen Steine an ihren ursprünglichen Ort zurückzubringen."

Er streichelt ihre Wange und nimmt Ihre Hände in die seinen.

"Welche Entscheidung Du auch je treffen magst - ich werde sie respektieren. Vielleicht werde ich sie als nicht richtig anerkennen oder sinnvoll, gar verstehen - aber ich werde sie respektieren!
Es war nicht beabsichtigt, daß Dich meine Worte vorwurfsvoll treffen sollen. Wenn sie dies tatsächlich getan haben, so bitte ich Dich um Verzeihung."

Mit diesen Worten erhebt er sich, küßt Ihre Stirn und macht sich auf den Weg zu den Anderen der Gruppe.





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Luthien ...
Stallarbeiter
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...   Erstellt am 05.12.2006 - 14:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Luthien ist etwas entnervt von der Zuvorkommenheit von Farudin. Sie trägt lieber Ihre Sachen selber, schließlich ist sie kein Baby. Aber leider plagen sie zur Zeit furchtbare Kopfschmerzen und sie braucht alle Kraft, um sich nach außen hin perfekt zu verstellen.

Schließlich stellt sie sich mit dem Rücken zu ihrem Begleiter und versucht ein Gespräch mit Barad und Rhaniel anzufangen. Den Streit zwischen Calem und Velandra entgeht ihr vollkommen.

"Wie sieht eure weitere Reise aus? Wollt ihr auch mit Calem nach Boltares zurückkehren oder habt ihr vor nach Kaefondera zu gehen?"

Die pochenden Schmerzen in ihrem Kopf werden immer schlimmer, doch sie lässt sich aus Stolz nichts anmerken. Schließlich wird sie nie krank!!!




Farudin 
Bauer
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...   Erstellt am 06.12.2006 - 22:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Luthien Ihre Ausrüstung wieder an sich nimmt atmet Farudin innerlich erleichtert auf. Packesel für die Ausrüstung einer stattlichen Kriegerin zu spielen versüsst nicht gerade das Wandern über Berg und Tal. Doch da ihn Luthien um eben diesen Gefallen gebeten hatte, um den Weg einige Meilen voraus besser erkunden zu können, konnte er aufgrund seiner guten Erziehung und seiner Gefühle Ihr gegenüber natürlich nicht nein sagen.

Mit hoch erhobenem Haupt schreitet Sie ein paar Schritte neben Farudin her und wendet sich dann Rhaniel und Barad zu. Etwas verwundert nimmt Farudin den genervten Blick war, den Sie ihm aus den Augenwinklen durch Ihre langen Wimpern zuwirft. Hat er etwas falsch gemacht? Was könnte Sie gestört haben?
Da er sich keiner Schuld bewusst ist und auch die anderen Gefährten der kleinen Gruppe keinen Anlass zur Unzufriedenheit bieten oder geboten haben, schiebt er die Verstimmung Luthiens auf jene Tage im Leben einer jeden Frau, an denen sogar eine Hochelfin nicht ganz so ausgeglichen wie sonst erscheint.
Vieleicht aber liegt es auch an den Kopfschmerzen, die Luthien zwar vor den anderen, aber nicht vor Ihrem Gefährten verbergen kann.
Was auch immer der genau Grund für Luthiens Verstimmung sein mag wird Farudin wohl nicht ergründen können, denn über Gefühle spricht Sie nur selten und niemals, selbst ihm gegenüber nicht, würde Sie auch nur einen Anflug von Schwäche zeigen. Stolz und unnahbar, so lernen Sie die meisten kennen, doch Farudin kennt auch Ihre andere Seite und bedauert sehr diese nur so selten und niemals in Gesellschaft erleben zu dürfen.

Langsam hören Farudins wackligen Knie auf zu zittern und auch die Schritte werden wieder sicherer und energischer. Wieder mit seinem normalen Reisegepäck ausgestattet, fällt es ihm nicht schwer mit den anderen mitzuhalten. Seine leicht verkrampften Arme reibend bemerkt er Calems belustigten Blick, der die ganze Szene amüsiert verfolgt hat. Farudin zuckt leicht und nur für Calem erkennbar mit den Schultern und weiß, dass Calem ihn versteht. Auch dieser hat sein Herz mit Velandra an eine Hochelfin verloren, die Ihm so manche innerliche und äußerliche Prüfung auferlegt hat.
Wenn man Ihn die letzten Tage in Lethaien genau beobachtet hat, konnte man so machen Blick erhaschen, wie er mit verkrampften und zu Fäusten geballten Hände, so dass die Fingerknöchel schon weiß hervortraten, da sass und mit den Zähnen mahlend Velandra und Sigillin, ins Gespräch vertieft, beobachtete.

Was das Schicksel für die zwei Blutelfen in Zukunft noch für Prüfungen bereithalten mag liegt noch unter dem Schleier der Ungewissheit und wird sich wohl nur langsam enthüllen lassen. Doch von den bisherigen Erfolgen beflügelt freut sich Farudin nun ersteinmal auf die Rückkehr nach Boltares um Ihre Suche zu einem erfolgreichen Ende bringen zu können.

Häufig stellt er sich die Frage ob Ihn Luthien wohl nach Boltares begleiten wird und wohin sich Ihrer beiden Weg dann führen wird.
Die Zeit wird es zeigen müssen.




Velandra ...
Bauer
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...   Erstellt am 07.12.2006 - 13:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Velandra macht keine Anstalten Calem zu folgen. Nach ihrer Auffassung sah er das Gespräch als beendet, da er aufgestanden und weggegangen ist, und da sie um das Gespräch gebeten hatte, sah sie keinen Grund es nochmal aufzunehmen.
Trotzdem war nach ihrer Auffassung noch nicht alles geklärt.
"Du hast bei Deiner Entscheidung weder mich, noch den Rest unserer Gruppe bedacht". Sie dachte über diesen Satz nach. Ja, sie reisten oft in einer größeren Gruppe, nicht zuletzt um bestimmte Aufträge auszuführen oder Ereignissen auf den Grund zu gehen. Das heißt für sie aber nicht, dass sie ihr ganzes Leben in dieser Gruppe vebringen muss, bzw. nie wieder allein auf eine Reise gehen kann. Teilweise sah sie Barad ein halbes Jahr nicht, und er war ihr engster Vertrauter. Davon abgesehen war ein halbes Jahr nicht viel für eine Hochelfe... Deshalb verstand sie auch Calems Aufregung über die Reise mit Scrar und Sgillin nicht. Ein Jahr vergeht so schnell in ihren Augen. Für Menschen müsste das ungefähr so sein, wenn sie einen Monat getrennt sind, und das sind schon so manche gewesen.
Außerdem musste Calem doch wissen, dass sich, wenn es wieder an der Zeit war, Boltares aufzusuchen oder einen Weg dorthin zu suchen, dann sowieso wieder alle von ihnen einfinden würden, um diese Hürde gemeinsam zu bewältigen. Eigentlich dachte Velandra, dass sie ihm das schon auf Drackensteig bewiesen hätten, aber das hat offensichtlich nicht ausgereicht.
Und die Geschichte mit Caraid war ihr eben genauso wichtig, vor allem jetzt, da er eine Bedrohung für ihr Land darstellt.

Langsam streicht sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und begibt sich an Luthiens Seite, mit einem ruhigen und wie immer nicht zu identifizierendem Gesichtsausdruck lauscht sie aufmerksam ihrer Freundin, die gerade das Wort an Barad und Rhâniel gerichtet hat.




Calem ...
Bauer
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...   Erstellt am 08.12.2006 - 10:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Auf seinem Weg zurück zur Gruppe fällt sein Blick auf Farudin. Natürlich entgeht ihm die offensichtliche Ratlosigkeit Farudins nicht. Auch sein fast scheinbares Schulterzucken bemerkt Calem sofort. Er formt seine Lippen zu einem Schmunzeln.

In Gedanken ist er aber noch immer bei Velandra.
Warum nur versteht sie nicht, daß er sich Sorgen macht.
Vielleicht vergeht ein Jahr sehr schnell, dennoch, ist der Zeitpunkt unglücklich gewählt - wie er findet.
Ich muß so schnell wie möglich nach Boltares zurück denkt er bei sich.
Sein Gefühl täuscht ihn selten - und dieses Mal hat er ein sehr schlechtes Gefühl, wenn er an seine Heimat denkt.
Von daher ist Velandras Reiselust für ihn völlig unverständlich. Schließlich wäre es günstig, am besten heute noch den Weg nach Boltares zu ebnen und nicht erst in einem Jahr... bis dahin kann es schon zu spät sein.
Er senkt seinen Kopf und bedenkt seinen verstorbenen Kameraden.

Calem ist dankbar viele gute Freunde an seiner Seite zu wissen die für Boltares schon einst ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten. Erst vor Kurzem standen sie ihm für die Erfüllung seiner Aufgabe erneut zur Seite. Dies wird er Ihnen nie vergessen!
Er bedauert, daß er abermals auf ihre Hilfe angewiesen ist. Wie gerne würde er seine Freunde aus der anstehenden Gefahr heraushalten. Doch sein Schicksal wird sich in Boltares erfüllen - das spürt er immer deutlicher seit er seine Heimat verlassen hat.

Hoffnung macht ihm hingegen Farudin. Es scheint fast so, als hätte Loec Gefallen an ihm. Das könnte sich noch als sehr hilfreich erweisen.

Calem beschließt mit Farudin zu sprechen. Vielleicht hat sein Freund die Möglichkeit über Loec an hilfreiche Informationen zu gelangen.

Der Blutelf macht auf dem Absatz kehrt und geht die paar Schritte zu den Anderen zurück. Als er auf Höhe Velandras angekommen ist, treffen sich ihre Blicke.

[Dieser Beitrag wurde am 08.12.2006 - 11:06 von Calem aktualisiert]





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