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Franky ...
Trassenschreiber
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...   Erstellt am 25.05.2007 - 01:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wozu es einen geschlossenen Bereich im Forum geben muss, und warum ich, obwohl ich mich offiziell angemeldet und vorgestellt habe, dort trotz Passwort nicht reinkomme, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Aus meiner Sicht gesehen:

Mal Klartext:
Es herrscht Bürgerkrieg in deutschen Landen

Das sind Auseinandersetzungen, die man wegen ihrer geschickt subtilen Ausführungen nicht als Krieg bezeichnen würde. Und doch, es ist ein zur Zeit (noch) kalter Krieg zwischen den verschiedenen Schichten und Gruppen; zwischen Besitzern und Besitzlosen, zwischen Kapitalfaschisten und Arbeitern, zwischen Aktionären und Staatswesen, zwischen Tätern und Opfern, zwischen Regierung und regiertem Volk – zwischen den Bürgern eben.

Wikipedia schreibt dazu: „.... Ein Bürgerkrieg ist ein bewaffneter Konflikt auf dem Gebiet eines einzigen Staates zwischen mehreren inländischen Gruppen, häufig unter Einmischung ausländischer Mächte.
Die Auseinandersetzungen finden entweder zwischen der Regierung und einer oder mehreren organisierten Gruppen von Aufständischen (Rebellen, Guerilla) statt. Oder diese Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. Die Gründe dafür können politischer, nationaler, religiöser oder auch sozialer Natur sein. In einigen Fällen erstreben die Aufständischen die Herrschaft über das Staatsgebiet, in anderen die Abtrennung bzw. Autonomie eines Teils des Gebietes. Ein Bürgerkrieg nimmt häufig die Form eines ungeregelten Krieges an, der ohne Rücksicht auf völkerrechtliche Regeln geführt wird. .....“
Dieser hier genannte „Krieg zwischen Bürgern“ dient dem Kampf um das Vorrecht, die Verteilung von Geld steuern zu können. Die benutzten sind nicht die Waffen, die man gemeinhin als solche zu kennen glaubt – die hier benutzten Waffen sind eher steuerbare Stellschrauben, mit deren Hilfe man den Gegner zwar nun nicht totschießt, ihn aber wirtschaftlich, rechtlich, politisch und/oder sozial in seiner Handlungsfähigkeit lahm legt.

Man kann also problemlos von einem bewaffneten Konflikt sprechen.

Dazu Wikipedia: „.... Ein bewaffneter Konflikt ist eine militärische Auseinandersetzung zwischen paramilitärischen Organisationen eines Landes bzw. dem Militär und paramilitärischen Organisationen eines Landes. Ein solcher Konflikt liegt juristisch bereits immer dann vor, wenn es noch nicht zu Kampfhandlungen gekommen ist, aber Militär oder paramilitärische Gruppen, die über zumindest regional begrenzte Macht verfügen (z.B. Kriegsherren mit ihren Milizen) drohen, ihre Macht zur Anwendung bringen, z.B. im Fall der militärischen Besetzung eines Landes. Im Fall der Gegenwehr spricht man von von Kampfhandlungen in einem Krieg bzw. Bürgerkriegs-ähnlichen Zuständen oder Bürgerkrieg. ......“

Genauer betrachtet liegt das subtile im hier genannten Bürgerkrieg in dem Benutzen der Waffe von der einen Seite und dem zeitlich großen Abstand des Treffers dazu – der Treffer wird wahrgenommen, bemerkt und er schlägt dem Gegner Wunden, doch die Herkunft ist kaum noch zu erkennen.

„Subtil“ –
Der Duden dazu: „.... sub|til : mit viel Feingefühl, mit großer Behutsamkeit, Sorgfalt, ... „

Und nichts anderes sind z. B. die derzeitigen Bestrebungen der Kapitalfaschisten, alle Vergünstigungen und Schutzmechanismen, die über Jahrhunderte von der Arbeiterschaft mit Blut und Schweiß erkämpft wurden, auszuhebeln, zu entfernen – kaputt zu schießen.
Das Feingefühl lässt allerdings bei allen Beteiligten erkennbar nach. Folgerichtig ist es auch nicht verwunderlich, dass die vom Reichtum noch partizipierenden Bürger ein verbales und mit ihrem Tun untermauertes, von der (noch) Mehrheit der Öffentlichkeit bejahtes „Halali“, eine Hatz auf „Versager“, „Sozialschmarotzer“, „Faulpelze“, „Quertreiber“ und „potentielle Terroristen“ angestiftet haben. Sie benutzen die Waffen der Gesetzgebung, der sozialen Verteiler, des „Rechts“-Wesens und des medialen Rufmordes. Und, sie benutzen diese Waffen auch untereinander. Sie „verdünnen“ die Schicht derer, welche aus dem System Nutzen ziehen können und ziehen dadurch selbst noch größeren „Nutzen“.

Dieses Tun ist zielgerichtet und vorsätzlich. Alle daran Beteiligten machen sich schuldig. Und nicht selten scheuen sie sich auch nicht davor, sich die Hände dabei blutig zu machen. Die steigenden Fälle des „Entzug durch Selbsttötung“ bei den „Getroffenen“ zeichnen ein deutliches (Treffer)- Bild.

Der Verteilungskampf um existenzielle Sicherheiten von den so Getroffenen auf der „anderen Seite“ wird, untereinander, aber zunehmend auch gegenüber des „Gegners“, immer gewalttätiger, rücksichtsloser und respektloser. Zusätzlich wirkt die fehlende materielle Macht, an etwaige Steuerungsmechanismen (Waffen) heranzukommen, betäubend bis lähmend. In der Folge dessen „heult“ man sich gegenseitig etwas vor, dreht sich im Kreise (dabei können auch Strömungen erkannt werden) und sucht, verzweifelt schon, nach Auswegen.

Überläufer zur Gegenseite werden von dieser nicht geduldet – der zu ziehende „Nutzen“ würde geschmälert werden können. Das „Abducken im Gelände“, also die „vorsätzliche“ Nichtnutzung von Sozialunterstützungen z. B., hilft nicht – Schnüffeldienste spüren auf was sich der „Kontrolle“ entziehen will, und damit eine unberechenbare „Masse“ werden könnte.

Einige „Dumpfbacken“ planen den Sprung nach vorne, wollen die politische Macht übernehmen und die „Waffen“ unter ihre „Fuchtel“ bringen. Das „Gehäuse“ bliebe so wie vorgefunden – anpassbare Gesetze, steuerbare Geldtransfers, beeinflussbare Rechte und willkürliche Machtanwendung einiger weniger. Oberflächlich gesehen ein vermeintlicher „Sieg“ für diese. Doch die Produktionsmittel - die Gelddruckmaschinen – die eigentliche Macht – bliebe in den Händen der schon vorher Mächtigen. Und selbst eine „Ablösung“ des Eigentums brächte keine Linderung: Wer machtgeil ist, ist auch geil auf Materielles. Ergebnis: Der Bürgerkrieg begänne von vorne.

Dennoch – es werden Strategien entwickelt. Strategien, die geeignet scheinen, die gegnerischen Waffen unbrauchbar werden zu lassen. Im Ergebnis der Umsetzungen wird das Geld (die Munition) entwertet. Damit werden Treffer wirkungslos. Abhängigkeiten, die Nabelschnüre zum „Verteil“-körper, werden gekappt. Eigenständige, solidarisch gestaltete Ökonomien ersetzen zunehmend die zum Leben notwendigen Nährlösungen.

Wenn die Kombinationen, vom Entstehen selbstverwalteter Betriebe und der schrittweisen Übernahme schon bestehender Firmen in Selbstverwaltung, die geldlose bedarfsorientierte Produktion von Gütern und das Verringern bis zur Neutralisierung von Wertigkeiten gelingen würde, bestünde die Chance Bürgerkriege zu beenden.

[Dieser Beitrag wurde am 25.05.2007 - 01:08 von Franky aktualisiert]





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