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lebenslust ...
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...   Erstellt am 26.04.2007 - 08:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Atomstromers Wunschträume durchkreuzen!

RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW wollen den von ihnen mit der Bundesregierung ausgehandelten


Zum 21. Tschernobyl-Jahrestag (26. April 2007) erklärt das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“:



Berlin, 25. April 2007: Aus Anlass des 21. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ruft das Aktionsbündnis „Atomausstieg-selber-machen“ alle privaten Haushalte und Gewerbetreibende, Unternehmen und Kirchen, öffentliche Verwaltungen und die von den vier Atomkonzernen unabhängigen Stadtwerke auf, ihre Vertragsbeziehungen mit RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW aufzukündigen und ihren Strom künftig von Ökostromanbietern zu beziehen.

Es gebe kein besseres Datum als diesen Jahrestag, den Wechsel zu einem Ökostromanbieter in die Tat umzusetzen, erklärte das Bündnis aus Umweltverbänden, Verbraucherschutzorganisationen und Anti-AKW-Initiativen. Weitere gute Gründe dafür seien die Pläne der Stromkonzerne, die ältesten Reaktoren länger laufen zu lassen und sich europaweit künftig verstärkt an Atomprojekten beteiligen zu wollen.

Aktuell würden sich RWE und E.ON für Beteiligungen am Bau neuer AKW in Rumänien und England interessieren. Sicherheitsbedenken würden dabei ignoriert. So sei geplant, im rumänischen Cernavoda in einer erdbebengefährdeten Region Reaktoren eines kanadischen Typs zu errichten, die in Kanada nicht mehr genehmigungsfähig seien. E.ON wolle außerdem neue AKW in Bulgarien, Finnland und Tschechien betreiben. Im bulgarischen Belene sei die Errichtung eines russischen Reaktors geplant, für den es nur unzureichende Sicherheitsabschätzungen gebe.

2006 hätten sich die Commerzbank, die Deutsche Bank und die HypoVereinsbank, die an einer Finanzierung interessiert gewesen seien, wegen breiter Proteste von diesem Projekt zurückgezogen. E.ON aber halte daran fest. Gegen neue AKW in Rumänien und Bulgarien gebe es vor Ort und in anderen europäischen Staaten bereits Proteste. Vattenfall wiederum betreibe über seinen Mutterkonzern zehn Atomreaktoren in Schweden. Erst im letzten Jahr habe das AKW in Forsmark wegen schwerwiegender Bedienungsfehler und verheerender Defizite im Sicherheitsmanagement traurige Berühmtheit erlangt. Aufgrund dieser Mängel sei eine ursprünglich geplante Kapazitätserweiterung für Forsmark auf Eis gelegt worden. Und der französische Staatskonzern EDF, Hauptaktionär bei EnBW, wolle in Flamanville in der Normandie den ersten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) errichten.

„Die Stromriesen wollen noch mehr Geld in ihre Kassen spülen, alles weitere interessiert sie nicht. Dafür kündigen die Konzernchefs Klaus Rauscher von Vattenfall, Ulf Bernotat von E.ON, Harry Roels von RWE und Utz Claassen von EnBW den Atomkonses skrupellos auf und träumen von neuen AKW in Europa“, erklärte ein Sprecher des Aktionsbündnisses „Atomausstieg-selber-machen“.

„Hierzulande ist niemand gezwungen, Atomstrom zu kaufen“, heißt es in einer Erklärung des Aktionsbündnisses. „Machen Sie Atomstrom, egal ob aus Deutschland oder den Nachbarländern, zu einer immer schwerer verkäuflichen Ware. Machen Sie es wie immer mehr Bürger in Deutschland: Wechseln Sie noch heute zu Ökostrom-Versorgern, die Elektrizität ausschließlich aus den erneuerbaren Energien Sonne, Wind, Wasser und Biomasse und hocheffizienter Energieumwandlung bereitstellen. Sie werden sehen: Es kostet sie fünf Minuten und wenig Geld. In immer größer werdenden Regionen liegen die Strompreise für Ökostrom inzwischen sogar unterhalb des konventionellen Strompreises aus Kohle und Atomkraft.“

Mehr Informationen zum Stromwechsel innerhalb von fünf Minuten finden Sie im Internet unter: www.atomausstieg-selber-machen.de und unter der kostenfreien Ökostrom-Hotline: 0800 762 68 52 (werktags 9:00 – 17:00)

Ein Hintergrundpapier über die Auslandsgeschäfte der deutschen Atomstromkonzerne finden Sie am Ende dieser Seite als Download.


Quelle: www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=1022&tx_ttnews[backPid]=6





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Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
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...   Erstellt am 24.07.2008 - 07:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Campact

Atomkraft abschalten: Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg

Endlich soll der Atomausstieg greifen: Vier Reaktoren sollen vom Netz gehen. Doch die Atomlobby will längere Laufzeiten für ihre AKWs erwirken. Jetzt müssen wir Bürger/innen die Abschaltung durchsetzen.
Unterzeichnen Sie unsere Erklärung!




Die Atomlobby wähnt sich im Aufwind. Geschickt versucht sie, die Sorgen um hohe Energiepreise und den Klimawandel zu nutzen, um ihre Risikotechnologie wieder hoffähig zu machen. Nach dem Atomkonsens müssten in den nächsten Monaten vier Reaktoren vom Netz gehen. Doch die Energiekonzerne wollen die Laufzeiten der Reaktoren neu verhandeln - und den Ausstieg aus der Atomkraft auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben.

Die Konzerne mögen viel Geld und Lobbymacht haben - die besseren Argumente haben wir! Mit einer von vielen Menschen getragenen Erklärung wollen wir zeigen, dass wir Bürger/innen keine Comeback der Atomkraft wollen. Wir sagen Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!

Unterzeichnen Sie unsere Erklärung!

Die Erklärung und die Namen aller Unterstützer/innen wollen wir in großen Tageszeitungen als Anzeigen veröffentlichen und bei einer medienwirksamen Aktion präsentieren: Die Namen aller Unterzeichner/innen drucken wir auf Windrädchen mit jeweils einem Schalter, die wir vor den Atomreaktoren in Biblis aufstellen. Unser Motto: "Atomkraftwerke abschalten - Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!"

Sagen Sie Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!


Lesen Sie unsere Argumente gegen Atomenergie!

Die Weichen, ob der Atomausstieg hält, werden jetzt gestellt. Lehnt eine breite Mehrheit der Bevölkerung ein Comeback der Atomenergie weiter ab, wird die SPD ihre atomkritische Haltung beibehalten müssen. CDU/CSU und FDP werden sich dann kaum durchsetzen können. Dafür müssen wir sorgen.

Mehr zu unseren weiteren Kampagnen finden Sie im Nachrichtenteil.

Herzliche Grüße,

Christoph Bautz





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