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<Minotaurus> unregistriert
| Erstellt am 23.02.2009 - 23:21 |  |
Gott sei Lob und Preis und Dank!
Ja, da sind sie ja! Wie konnte ich das nur übersehen? 
Denn siehe, ich sage euch: Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr sehet.
(Matthäus.13,16 oder so)
Bibelfeste Grüße vom Mino. 
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2158 Nachricht senden | Erstellt am 24.02.2009 - 10:29 |  |
Gestern Abend...
Aus einer Büttenrede (nicht wortwörtlich):
"...jeder Mensch sehnt sich nach einem Glauben,
selbst bekennende Atheisten. Sie ersetzen ihren
Glauben an einen Gott durch den fanatischen
Glauben, dass es eben keinen gibt. Sie sind ein
trostloser Haufen biochemischen Zerfalls..."
)
Lacht mal wieder!
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<Minotaurus> unregistriert
| Erstellt am 24.02.2009 - 17:59 |  |
Ja ja, der biochemische Zerfall. 
Viele möchten ihn ja gerne verhindern, indem man sich die Mär vom "ewigen Leben" schafft. Auf einer Wolke schwebend, von Weißbier und Manna umgeben, im Hintergrund das Frohlocken der himmlischen Chöre und die ewige Jugend sowieso.
Leider nur ein nettes Märchen, aber was wäre für naive Kinder eine Welt ohne Märchen.
Märchenhafte Grüße vom Mino. 
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Pipasi 

Status: Offline Registriert seit: 01.03.2007 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 24.02.2009 - 18:29 |  |
Was ist daran falsch Gott als Märchenprinz oder als Weihnachtsmann zu benutzen?
Worum es wirklich geht, ist der Einfluss, den es auf meinen Geist ausübt.
Erhält ein Pseudogott mir meine geistige Gesundheit, was ist an diesem Gott dann pseudo?
Die Frage nach der Existenz Gottes, nach dem Realitätsgehalt Gottes, ist eine schlecht gestellte Frage, mit der namentlich viele mittelalterliche Philosophen ihr Talent vergeudet haben.
Es gab keinen Grund für sie zu fragen, was Gott genau ist.
Darauf gab die Bibel ja Antwort genug.
Jede andere Antwort war Gotteslästerung.
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Epikur 

Status: Offline Registriert seit: 04.02.2007 Beiträge: 479 Nachricht senden | Erstellt am 24.02.2009 - 19:10 |  |
[Zitat=Minotaurus]
Ganz so einfach ist es aber nicht, falls man wirklich zu diesem Begriff steht.
[Zitat=Wikipedia]Mit dem Ausdruck Atheismus kennzeichnet man im weiteren Sinn eine Position, welche jede Religion oder religiösen Glauben ablehnt, im engeren Sinne eine Position, derzufolge der Satz „Gott existiert“ falsch ist. [1]
[/Zitat]
Ich meine es gibt einmal den kämpferischen Atheismus. Da wären wir bei
Richard Dawkins
Aber auch Ludwig Feuerbach ebenso Marx waren kämpferische Atheisten.
Beide sagten: "Ich glaube, dass es Gott nicht gibt." Und dafür sind sie eingetreten.
Dann gibt es den anderen Atheisten, der nur sagt: "Ich glaube nicht, dass Gott existiert."
Das heißt, er leugnet gar nichts sondern bekennt nur seinen Unglauben.
Und dann gibt es noch eine dritte Sorte Atheisten. Das sind die, die gottlos leben, aber gar keinen Begriff davon haben, was es sein könnte von Gott oder aus Gott zu leben.
Ich bin ein Ungläubiger. Aber ein Ungläubiger muss ja nichts bekennen.
Man kann ja negative Tatsachen nicht bekennen.
Man muss ja nicht beweisen, dass es Rotkäppchen nicht gibt.
In dem Sinne würde ich den skeptischen oder ungläubigen Atheismus bezeichnen.
Und dann gibt es noch die Sorte, mit der ich mich identifiziere, und das ist der fromme Atheismus.
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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 24.02.2009 - 19:37 |  |
Gott als Weihnachtsmann, da ist etwas dran.
Wünschen wir uns nicht von ihm Frieden, Liebe, Brot, Wohlstand? Und wenn wir diese Wünsche äußern, ist es in dem Moment doch egal, ob wir vielleicht ein Pseudo benutzen.
Wichtig ist doch wohl nur, dass uns jemand zu hört, wir unsere Sorgen, Bitten und Wünsche äußern können. Ein Gebet erleichtert, ob es einen Gott gibt oder ob wir zu einem Pseudo beten.
Es gibt ja sehr merkwürdige Formen von Religiosität und Atheismus.
Es gibt Menschen, die glauben nicht an Gott, aber an Schutzengel.
Und es gibt Menschen, die glauben nicht an Gott, aber ans Horoskop.
Bei allem kommt es darauf an, wie weit man den Begriff Religion fast.
Wenn man sagt, Religion ist etwas für Trancelenz, für Überirdisches dann wird das so weit, dass man dann auch in der Kunst religiöse Erfahrungen machen kann.
Vor einiger Zeit hat Judith ein Geo Heft über "Glaube und Religion" empfohlen.
Ich habe es mir gekauft. Es ist spannend wie ein Krimi zu lesen und bringt Menschen, die nicht mit einem Glauben aufgewachsen sind und sich noch nicht mit Religionen beschäftigt haben, dem Thema allumfassend näher.
Alles ist eben eine Frage des Glaubens.
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Loreley 

Status: Offline Registriert seit: 14.04.2007 Beiträge: 291 Nachricht senden | Erstellt am 25.02.2009 - 08:14 |  |
Solange es Menschen gibt, die aufgrund ihrer Ausrichtung, Religion, Ausbildung, ihres Wissens, Habens, Glaubens oder eben Nichtglaubens denken, etwas Besseres als andere zu sein, solange werden wir wohl auf dieser unserer schönen Erde weiterhin Terror, Mord und Todschlag haben ...
Liebe Grüsse aus meinem Herzen
Brigitta
Signatur Es wird einmal der Tag in deinem Leben kommen, von dem an du nur noch lieben kannst ... |
Ingeborg 

Status: Offline Registriert seit: 08.12.2008 Beiträge: 727 Nachricht senden | Erstellt am 25.02.2009 - 08:24 |  |
Danke, liebe Brigitta,
kurz und bündig,
einfach und saftig,
wahrhaft und gut,
ich hab deine Worte genossen.
Zu solchen gewichtigen Themen schreibe ich
keine Beiträge in einem Forum. Ich habe schon
im letzten Jahr betont, dass ich unterscheide
zwischen Forengeschreibsel und Gespräche an
meinem Tisch.
Ich bin immer noch konsequent.
Ingeborg
Signatur lasst uns wachsam sein |
besucherin unregistriert
| Erstellt am 25.02.2009 - 08:27 |  |
atheist........was ist dass eigentlich streng definiert??
ich hab dass gefühl, es ist eine *in* erscheinung zu behaupten, man sei atheist.
ich bin agnostikerin, was nicht mit ein atheist gleichzusetzen ist.
ob es einen gott gibt?
ich weiss es nicht.
mein beziehung zu höhere mächte ist von kindesbeinen an sehr skeptisch und dank ein katholische priester auch sehr gestört.
im laufe meines lebens hab ich sehr viel gelesen.
pro und kontra religion, aber wirklich schlauer bin ich nach wie vor nicht.
bücher wie bibel, koran,avesta, usw.....es sind alle von menschen geschrieben worden, also mit vorsicht zu geniessen.
ich hab mir mal eine theorie zurechtgelegt, wie gott und religionen entstanden könnten.
da kommt so ein wesen von ein baum runter, sein verstand fängt an sich zu öffnen.
aber vieles versteht er nicht, bzw. kann er nicht erklären.
so ein wesen muss doch in jeden blitz oder donner, in jede erdbeben ein macht vermuten, die er sich nicht erklären kann.
ebenso könnte es sich mit krankheiten und tod verhalten, und aus diese verehrung, die in prinzip naturgewalten galt, durften die religionen nach und nach sich entwickelt haben.
was daraus später wurde, haben wir menschen uns alleine zuzuschreiben.
selbstverständlich akzeptiere und respektiere ich jeden, wer gläubig ist, solange man mich nicht missíonieren möchte.
[Dieser Beitrag wurde am 25.02.2009 - 08:29 von besucherin aktualisiert]
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Robert 

Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 351 Nachricht senden | Erstellt am 25.02.2009 - 08:40 |  |
[Zitat= ]
Heutzutage ist es leicht, sich als Atheist zu bezeichnen: Man tritt (zumeist aus wirtschaftlichen Gründen) aus irgendeiner Kirche aus, "spart" sich damit einen Teil der Kirchensteuer und man darf sich fortan als "Atheist" betiteln,
[Zitat=Wikipedia]
Das ist nicht ganz richtig. Wer aus der katholischen Kirche austritt, ist ein säumiger Zahler, aber immer noch Katholik.
Wie er sich nach dem Kirchenaustritt betitelt,
bleibt ihm überlassen.
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