mickydhappy unregistriert
| Erstellt am 19.02.2006 - 14:51 |  |
Meine erste YGO FF. Ich finde den ersten teil nicht so gut, das zweite Kapitel is mir besser gelungen ich hoffe sie gefällt euch trotzdem.
Cira
Vor rund 3000Jahren lebte ein gutmütiger und weiser Pharao. Er herrschte mit Gerechtigkeit über das Volk seines Landes. Unter seiner Herrschaft erreichte Ägypten die schönste Blüte seines Lebens. Eben dieser Pharao, namens Atemu, stand nun auf dem Balkon seines Schlafgemaches und bereitete sich auf das große Fest, ihm zuehren, heute Abend vor.
"Ist das ätzend. Ich habe echt keine Lust schon wieder auf so eine Veranstaltung zu gehen. Es ist doch eh immer dasselbe alle verbeugen sich, wünschen mir alles Gute und versuchen sich, jeder auf seine weise, einzuschleimen. Das ist so was von langweilig. Ich habe es allmählich satt Pharao zu sein." Es klopfte an der Tür. "Herein!" Ein Diener öffnete und überbrachte dem Pharao eine Botschaft: "Mein Gebieter das Fest hat schon begonnen. Es sind bereits alle eingetroffen." "Was? Schon? Warum hat man mir nicht eher Bescheid gesagt? Gut, sagen sie ich komme gleich!" "In Ordnung" Der Diener verließ den Raum und Atemu machte sich auf den Weg zur Feier. Ich muss das wohl oder übel tun. Na dann auf ins Getümmel, dachte er seufzend.
Als der Pharao den Raum betrat fielen alle auf die Knie und verbeugten sich vor ihm. "Ihr könnt euch wieder erheben!" Atemu ging zu seinem Thron und setzte sich. "Ich freue mich hier zu sein und danke euch dass ihr erschienen seid. Mit diesen Worten möge das Fest beginnen. Musik!" Puh. Das wäre geschafft. Hoffentlich kümmern sich alle um sich selbst. Ich habe keine Lust auf irgendwelche Fragen oder andere Nichtigkeiten. Plötzlich kam einer der Priester auf ihn zugeschritten. "Mein Pharao, erlaubt ihr mir euch eine Frage stellen zu dürfen?" "Natürlich. Sprich!" "Man fragt, ob ihr morgen zum Fest auf dem Marktplatz erscheint?!" "Ich denke schon. Das wäre eine vollkommene Abwechslung. Wann erwartet man mich denn?" "So gegen 8.00 Uhr, wenn es euch nichts ausmacht." "Nein, nein. Ich werde dort sein. Du kannst dich zurückziehen!" "Wie ihr wünscht." Nachdem das Fest zu Ende war und alle Gäste gegangen waren, zog Atemu sich in seine Gemächer zurück. "Endlich ist das alles vorbei! Ich bin sooo müde. Morgen wird es bestimmt anstrengend.“ Atemu zog sich sein Gewand aus und legte sich in sein großes Himmelbett. Nach ein paar Minuten war er eingeschlafen.
Die Sonne strich über sein Gesicht und ließ seine Haut goldbraun schimmern. Atemu schlug seine Augen auf. Gähhnn.... Hab ich gut geschlafen. Wie spät ist es eigentlich? Um sieben schon. Dann ist es Zeit aufzustehen. Der junge Pharao erhob sich und machte sich auf den Weg um zu baden. Nachdem er dies erledigt hatte zog er sich an und legte sich seinen reichhaltigen Goldschmuck um. Er machte sich auf den Weg nach unten in den großen Saal. "Guten Morgen mein Pharao." Die Diener verbeugten sich. "Danke."
Atemu strahlte. Er hatte gute Laune. Er spürte heute würde ein guter Tag werden. "Wo sind meine Wachen?" "Hier sind wir. Mein Pharao wir können los." Atemu machte sich zusammen mit seiner Leibwache auf den Weg zum Marktplatz. Die Sonne schien schon ziemlich warm auf Ägypten. Trotzdem schien es, als sei die ganze Stadt auf den Beinen. Hier und dort sah man Menschen Stände aufbauen oder ihre Waren ausbreiten. Atemu zog es ins Zentrum. Dort waren die Händler eifrig dabei ihre Waren anzupreisen. Atemu ging an jedem Stand vorbei und besah sich die einzelnen Stücke. Hier und dort fand er etwas was ihm gefiel und wies seine Wachen an, es für ihn zu verwahren. Plötzlich rannte ein kleines Mädchen auf den Pharao zu und stieß ihn um. "Hey!" Der Pharao wusste gar nicht wie ihm geschieht. Er blickte in das verschmitzte Gesicht eines etwa 11 Jährigen Mädchens mit großen lila Augen, dessen lange blonde Haare ihr wild ins Gesicht hingen. Schnell rappelte sie sich auf. "Bitte...entschuldigen sie, dass war nicht mit Absicht. Ich habe nicht darauf geachtet, wo ich hingelaufen bin." Mit einem Mal wurde sie unsanft nach oben gerissen. Einer der Wächter hielt sie am Kragen gepackt. "Was fällt dir ein, den Pharao zu berühren. Geschweige den so mit ihm zu reden. Dafür wirst du büßen!"
Noch ehe der Pharao etwas sagen konnte hörte er eine Mädchenstimme rufen: "Zarah, wo bist du?" Das Mädchen blickte sich auf dem Marktplatz um. Wo kann sie denn bloß sein?
Was ist denn da los? Oh mein Gott da ist sie ja, aber wieso hält sie ein Wachendes Pharao am Kragen fest? Hat sie etwas angestellt!?
Atemu sah ein Mädchen mit schulterlangem schwarzem Haar auf in zueilen. Sie hatte einen zierlichen Körperbau und sehr hübsches Gesicht. Wer ist das den? Sie sieht ziemlich besorgt aus. Sie kommt auf mich zu. Was sie wohl will?
"Was ist denn los?" "Schwester. Da bist du ja. Ich habe den Pharao umgerannt. Ich habe nicht auf den Weg geachtet. Ich Habe mich auch schon entschuldigt. Aber der Wachmann hält mich immer noch fest. "Würdet ihr sie bitte loslassen? Ist schon gut Zarah. Hab keine Angst. Ich weis dass du es nicht mit Absicht gemacht hast. Sie hat sich entschuldigt. Bitte. Es wird nicht wieder vorkommen!"
„Lasst sie los Männer!“ „Aber mein Pharao….“ „Wollt ihr euch mir widersetzen?“ „Nein mein Pharao.“ Der Wachmann ließ Zarah los. Sie rannte sofort ihrer Schwester in die Arme. „Ich hatte solche Angst“, wimmerte sie. „Schon gut. Es ist ja vorbei.“ Meine Schwester zitterte am ganzen Leib. Ich versuchte sie abzulenken. „Wenn wir zu Hause sind dann spielen wir dein Lieblingspiel, okay?“ „Wirklich?“ „Ja, wirklich!“ Geschafft! Jetzt war sie wieder glücklich.
Den Pharao hatte sie ganz vergessen. „Ähm!“, räusperte sich Atemu. Keine Reaktion. Das gibt’s doch nicht, da ignoriert man mich einfach. „ Du Mädchen!“ „Ja?“ „Was hältst du davon wenn du und deine Schwester mich ein wenig begleiten? Zur Wiedergutmachung!?“ „Au ja. Schwester gehen wir? Bitte!“
Zarah sah mich mit diesem Hundeblick an. Wie immer wenn sie etwas von mir wollte. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. „Na gut“, gab ich nach. Zarah freute sich, da sie schon wieder gewonnen hatte. „Na dann lasst uns gehen!“
Die Wachen die mich und meine Schwester noch immer argwöhnisch beobachteten, gingen hinter dem Pharao her. „Ach wie heißt du eigentlich?“, fragte mich der Pharao. „Oh, entschuldigen sie bitte. Wie unhöflich von mir. Mein Name ist Cira.“ „Ein sehr schöner Name, für ein sehr schönes Mädchen. Ich heiße übrigens Atemu.“
Ich wurde rot. Nicht nur das der Pharao mir gerade ein Kompliment gemachte hatte, nein, er, DER PHARAO, hat mir auch noch so mir nichts dir nichts, seinen Namen gesagt. Atemu kicherte. Das Cira rot geworden war, belustigte ihn. Er mochte dieses Mädchen, sehr sogar.
Nachdem der Pharao, Cira und Zarah, die während der ganzen Zeit um die beiden herumgehüpft war, den ganzen Marktplatz abgegangen waren, wurde es dunkel.
„Wir müssen nach Hause. Es ist schon dunkel.“ „Natürlich. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Endlich hatte ich mal eine etwas freundlichere Begleitung.“ Er nickte in Richtung seine Wachen und zwinkerte Zarah zu, die nur vergnügt kicherte. Shinato sprang auf den Pharao zu und umarmte ihn stürmisch. „Zarah, was machst du denn da? Das gehört sich nicht!“ Ich war entsetzt, wie konnte sie nur den Pharao umarmen?! Doch ihm schien das nichts auszumachen ihm Gegenteil er ging in die Knie, wie bitte, der Pharao ging in die Knie? und umarmte sie ebenfalls.
Die Wachen standen mit offenen Mündern da, während ich nur die Augen vor Erstaunen aufriss. Der Pharao stand auf, schaute mich an und sagte: „Nach stieren kommt der Wahnsinn!“ Erst jetzt war mir bewusst, wie dämlich ich ausgesehen haben musste. Beschämt senkte ich den Kopf, doch Atemu lachte nur. Er ging auf mich zu, umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die Wange. Zum zweiten Mal heute wurde ich rot. Da die Sonne inzwischen untergegangen war, konnte er es nicht sehen, doch ich wusste dass er sich so etwas dachte. Ich verabschiedete mich noch Einmal, bedankte mich und ging mit meiner Schwester nach Hause. Atemu hatte recht gehabt, dass war ein lustiger Tag gewesen. Doch davon durfte ich mich nicht ablenken lassen. Ich durfte mich nicht in den Pharao verlieben. Das würde mich nur ablenken. Ich musste mich auf mein Leben konzentrieren und das war schon schwer genug.
Bitte Kommis
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