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...   Erstellt am 02.01.2007 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wäre es theoretisch möglich im Sternbild Reticulum Planeten nachzuweisen?
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Sterne innerhalb eines Sternbildes liegen nicht alle in einer Entfernung, sondern oft nur zufällig von der Erde aus gesehen in der jeweiligen Konstellation zusammen. Deswegen kann es durchaus sein, dass bei dem einen Stern eines Sternbildes der Nachweis von Planeten mit den uns aktuell zur Verfügung stehenden Methoden möglich ist, bei seinem "Nachbarn" im Sternbild aber nicht. Im Sternbild Reticulum, oder auf deutsch Netz, wurde aber tatsächlich schon ein Planet entdeckt und zwar um den Stern Epsilon Reticuli (siehe: Extrasolare Planeten: AAT entdeckt drei Exoplaneten, 12. Dezember 2000). (ds/2. Januar 2007)

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...   Erstellt am 05.01.2007 - 10:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Woher kommen die ganzen schweren Elemente, die sich in unserem Sonnensystem befinden?
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Unsere Sonne ist kein Stern der ersten Generation, sie entstand aus Material, das von anderen Sternen ins All geblasen wurden - durch starke stellare Winde und Supernova-Explosionen. Dadurch waren in der Gaswolke aus der Sonne und Planeten entstanden sind schon schwere Elemente vorhanden. Je mehr Sternengenerationen vor der Geburt eines Sterns liegen, desto mehr schwere Elemente sind in den neugeborenen Sternen enthalten. Ganz alte Sterne hingegen, wie man sie beispielsweise in Kugelsternhaufen findet, weisen nur sehr wenige schwere Elemente auf. (ds/3. Januar 2007)

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...   Erstellt am 05.01.2007 - 10:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gibt es um den Stern Zeta Reticuli auch Planeten?
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Bislang hat man um Zeta Reticuli keine Planeten entdeckt. Es ist auch nicht unbedingt wahrscheinlich, dass es in diesem System Planeten gibt, da Zeta Reticuli ein Doppelsternsystem ist. Es besteht aus den Sternen Zet 1 Ret und Zet 2 Ret, die die Katalognummern HD 20766 und HD 20807 tragen. Planeten um Zeta Reticuli interessieren vor allem Alien- und UFO-Anhänger, die immer wieder behaupten, dass dieses System die Heimat einer außerirdischen Zivilisation ist, deren Vertreter auch schon mit der Erde in Kontakt getreten sind. Aus wissenschaftlicher Sicht ist dies selbstverständlich großer Quatsch. (ds/4. Januar 2007)

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...   Erstellt am 05.01.2007 - 17:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Welche Temperatur herrscht auf Pluto?
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Vor recht genau einem Jahr berichteten wir über entsprechende Temperaturmessungen (Pluto: Neunter Planet zehn Grad kälter, 10. Januar 2006). Die neuen Daten ergaben eine Oberflächentemperatur Plutos von -230 Grad Celsius. Diese dürfte noch weiter sinken, da sich Pluto derzeit immer weiter von der Sonne entfernt. (ds/5. Januar 2007)

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...   Erstellt am 09.01.2007 - 17:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie groß ist das Auflösungsvermögen des Very Large Telescope, wenn man es etwa auf den Mond richtet?
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Das kommt ein wenig drauf an, in welchem Wellenlängenbereich man beobachten möchte. Im optischen Bereich haben alle großen Teleskope mit der Luftunruhe der Erdatmosphäre zu kämpfen, so dass das Auflösungsvermögen auf etwa eine Bogensekunde beschränkt ist. Diese Auflösung entspricht bei Mondentfernung rund 1,7 Kilometern. Man kann allerdings ein wenig tricksen und erreicht manchmal ein wenig bessere Werte, in bestimmten Wellenlängenbereichen braucht sich das VLT auch vor dem Hubble-Teleskop nicht verstecken. Dieses hat ein Auflösungsvermögen, das besser ist als 0,1 Bogensekunden was auf dem Mond einer Distanz von 170 Metern entspricht. (ds/8. Januar 2007)

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...   Erstellt am 09.01.2007 - 17:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kann man sich aus der heutigen Sicht der Wissenschaft auch Leben unterhalb der Oberfläche eines scheinbar unwirtlichen Planeten vorstellen?
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Vorstellen können sich Wissenschaftler viel und natürlich spekuliert man, ob es etwa unter dem Eispanzer des Jupitermondes Europa Leben geben könnte. Um Antworten auf die Frage zu finden, wo Leben überhaupt möglich ist, setzt die Forschung auf die Untersuchung von extremen Lebensräumen auf der Erde und hat in den letzten Jahren an den unwirtlichsten Stellen der Erde Leben entdeckt (siehe etwa: Jupitermond Europa: Leben ist, wo man es findet, 14. Dezember 1999). Das führt zu dem Schluss, dass Leben offenbar unter sehr extremen Bedingungen existieren kann, wenn auch nur sehr primitives Leben. Ob Leben aber auch unter solchen Bedingungen auch entstehen kann oder ob es nur sehr anpassungsfähig war, ist natürlich eine andere Frage. (ds/9. Januar 2007)

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...   Erstellt am 11.01.2007 - 07:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In welcher Richtung drehen sich die Planeten um die Sonne? Im oder gegen den Uhrzeigersinn und warum?
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Alle Planeten drehen sich, wenn man von "oben" (also von oberhalb des Nordpols) auf unser Sonnensystem schaut gegen den Uhrzeigersinn um die Sonne. Dieser Sachverhalt hängt mit der Entstehungsgeschichte des Sonnensystems zusammen: Die Planeten entstanden nämlich alle aus einer sich drehenden Staubscheibe um die junge Sonne. Diese Bewegung haben auch die fertigen Planeten beibehalten. (ds/10. Januar 2007)

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...   Erstellt am 11.01.2007 - 17:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stimmt es, dass sich die Sternbilder verschieben und jemand mit dem Sternzeichen Widder eigentlich im Sternbild Fische geboren ist?
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Das ist in der Tat richtig: Im Tierkreis der Astrologen, auf den sich auch die in den Zeitungen abgedruckten Horoskope beziehen, ist das Jahr bzw. der Himmel in 12 gleichgroße Bereiche eingeteilt. Dieser Tierkreis stimmte vor langer Zeit einmal mit dem astronomischen Tierkreis überein, also einer Zone am Himmel, durch die sich Sonne, Mond und Planeten bewegen. Wegen der Präzession der Erdachse ist das inzwischen allerdings nicht mehr der Fall. Beispielsweise fällt das Sternbild Fische heute mit dem Tierkreiszeichen Widder zusammen. Für die Astronomen gibt es sogar noch ein 13. Tierkreissternbild, nämlich den Schlangenträger. Es würde sich in der Reihenfolge der Sternbilder zwischen Skorpion und Schütze einordnen. (ds/11. Januar 2007)

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...   Erstellt am 14.01.2007 - 07:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Auf welchen Seiten kann man sich den Schattenverlauf von künftigen Sonnenfinsternissen ansehen?
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Die wohl umfangreichste Seite zum Thema Finsternisse ist Fred Espenaks Eclipse Home Page bei der NASA. Für Finsternisse gibt es hier neben detaillierten Berechnungen auch Karten, auf denen der genaue Verlauf des Kernschattens eingezeichnet ist. (ds/12. Januar 2007)

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...   Erstellt am 15.01.2007 - 18:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stimmt es, dass Phobos dem Mars immer näher kommt, so dass er in 50 Millionen Jahren kollidieren wird?
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Ja, das ist in der Tat so. Beobachtungen der europäischen Sonde Mars Express haben dies Ende 2004 noch einmal bestätigt (siehe: Marsmond Phobos: Auf schicksalhafter Todesspirale?, astronews.com 12. November 2004). Phobos dürfte durch die Gravitationskräfte des Planeten in etwa 50 Millionen Jahren auseinander gerissen und zu einem kurzlebigen Marsring werden. Oder aber der Mond stürzt auf den Mars. (ds/15. Januar 2007)

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