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...   Erstellt am 07.12.2005 - 14:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Arthritis

Vor allem Erwachsene und ältere Menschen leiden an chronischen Erkrankungen wie Gelenkentzündungen, auch Arthritis genannt. Die Arthritis tritt besonders häufig an den Grund- und Mittelgelenken der Hände und Füße auf. Erste Anzeichen der Erkrankung sind Gelenksteifigkeit am Morgen, Gelenkschwellungen sowie Schmerzen.

Kleine anatomische Rundreise

Das menschliche Skelett besteht aus mehr als 200 Knochen. Gelenke verbinden Knochen und lassen Bewegungen zu. In der Regel hat ein Knochen einen Gelenkkopf, der andere Knochen eine Gelenkpfanne. Beide sind mit einer elastischen Knorpelschicht überzogen. Die Gelenkkapsel umschließt das Gelenk und besteht aus einer äußeren Faserschicht und einer inneren Gelenkhaut. Knorpel zählt zum Stützgewebe des Körpers und ist eine spezielle Form des Bindegewebes. Der Gelenk- Knorpel übernimmt die Aufgabe eines ‚Stoßdämpfers‘. In das Knorpelgewebe sind Knorpelzellen eingebettet, die für den stetigen Aufbau des Gewebes
verantwortlich sind.

Das Knorpelgewebe
besteht aus einer Masse, die sich aus Kollagen und Proteoglykanen aufbaut. Wie wir aus der Zellular Medizin wissen, sind zur Kollagenherstellung Vitamin C, Prolin und Lysin nötig. Proteoglykane sind Verbindungen aus Kohlenhydraten mit Eiweißen. Sehr wichtige Formen dieser Verbindungen sind Chondroitinsulfat und Glucosamin. Die „Zutaten“
für den Knorpelaufbau erhalten die Zellen aus der Gelenkflüssigkeit.

Die Gelenkflüssigkeit
wird von der Gelenkinnenhaut gebildet. Sie ist dickflüssig und wird auch als „Gelenkschmiere“ bezeichnet, weil sie die Reibung der beiden Gelenkflächen herabsetzt. Sie ist mit dem Motoröl eines Autos vergleichbar. Die Gelenkflüssigkeit enthält unter anderem Fetttröpfchen, Eiweiße und Proteoglykane. Bei Belastung des Gelenks wird sie in den Knorpel gepresst, wodurch diese „Zutaten“ in den Knorpel und zu den Knorpelzellen gelangen.#

Die Gelenkinnenhaut
bildet den inneren Teil der Gelenkkapsel und besteht aus lockerem, zellreichem Bindegewebe. Hier befinden sich Erhebungen, die besonders reich an Blutgefäßen,
Nerven und Bindegewebszellen sind. Die Gelenkinnenhaut produziert die Gelenkflüssigkeit.

Die äußere Faserschicht bildet den äußeren Teil der Gelenkkapsel. Sie besteht aus einem kollagenreichen, faserigen Bindegewebe und ist sehr straff. Häufig verstärken Bänder die äußere Faserschicht, die ebenfalls aus Bindegewebe bestehen.

Gelenkentzündung
Die Arthritis ist eine Gelenkentzündung, bei der sich die äußere Faserschicht und die Gelenkinnenhaut entzünden (Synovitis). In der Gelenkinnenhaut kommt es zu einer Überproduktion von Gelenkflüssigkeit, die zu einer schmerzhaften Anschwellung des Gelenks führt. Gleichzeitig verändert sich auch die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit. Dadurch kommt es zum Ausfall der Schmierfunktion. Langfristig zerstören Enzyme, die sich bei einer Entzündung bilden, den Knorpel und greifen den Knochen an. Als Folge kommt es zu einer eingeschränkten Beweglichkeit und Versteifung des betroffenen Gelenks.
Zur Krankheitsabwehr verfügt der Körper über weiße Blutkörperchen, die auch Polizeizellen genannt werden. Sehr wichtig sind Fresszellen, die überall im Körper verteilt sind. Sie bekämpfen Bakterien und erkrankte Zellen und bauen Stoffe ab, die bei Entzündungen freigesetzt werden.

Wie gelangen die Abwehrzellen zum entzündeten Gelenk?
Botenstoffe locken sie in das betroffene Gewebe. Für die Einwanderung bilden sie kollagenverdauende Enzyme, die das Bindegewebe auflösen, so dass sie ungehindert zum Entzündungsort gelangen.
Sind die Fresszellen am betroffenen Gelenk angekommen, scheiden sie hohe Mengen an ‚Kampfstoffen‘ aus, zu denen kollagenverdauende Enzyme und freie Radikale gehören. Die freien Radikale schädigen erkrankte Zellen oder Bakterien und erleichtern so der Fresszelle, diese Zellen zu vernichten. Dauert eine Entzündung jedoch sehr lange an, kommt es zu einer Überproduktion von kollagenverdauenden Enzymen und freien Radikalen. Diese Stoffe werden nun selbst zum Problem, da sie das gesunde Gewebe angreifen.

Gelenkentzündung und Zell-Vitalstoffe
Die Gelenkentzündung ist durch den gezielten Einsatz von Zell-Vitalstoffen positiv beeinflussbar. Wichtige Maßnahmen sind:

Stärkung und Wiederaufbau des Binde- und Stützgewebes.
Die Bindegewebszelle stellt mit Hilfe von Vitamin C und Aminosäuren wie Prolin und Lysin Kollagenfasern her. Ähnlich einem Fischernetz werden Kollagenfasern miteinander verknüpft.
Es bildet sich ein dichtes Netz, das Bindegewebe. Vor allem Kupfer hilft, Kollagenfasern miteinander zu vernetzen.

Hemmung kollagenverdauender Enzyme
In unserem Körper gibt es neutralisierende Enzyme, die kollagenabbauende Enzyme blockieren. Bei einem gesunden Menschen besteht ein Gleichgewicht zwischen den kollagenabbauenden Enzymen und den körpereigenen Blockern. Bei Arthritis kommt es zu einem dauerhaften Übergewicht der kollagenverdauenden Enzyme. Durch den Einsatz der Aminosäure Lysin ist es möglich, die kollagenverdauenden Enzyme auf natürliche Art zu blockieren. Lysin ist eine essentielle Aminosäure, d.h. sie muss mit der Nahrung aufgenommen werden, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.

Abfangen freier Radikale
Bei Entzündungsreaktionen bilden Abwehrzellen freie Radikale, die die Zellwände erkrankter Zellen oder Bakterien schädigen. So können die Fresszellen besser angreifen. Auch die Produktion freier Radikale und ihre Hemmung kann aus dem Gleichgewicht geraten. Statt schadhafte Zellen anzugreifen, schädigen sie nun gesunde Körperzellen. Die Zufuhr von Antioxidantien ist eine besonders effektive und natürliche Möglichkeit, freie Radikale abzufangen. Hier sollten Vitamin C und Vitamin E, aber auch Selen sowie Pycnogenol zum Einsatz kommen.

R.i. 1/03

[Dieser Beitrag wurde am 08.02.2006 - 09:46 von lebenslust aktualisiert]





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...   Erstellt am 11.01.2009 - 14:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In einer weiteren ausführlichen, hervorragenden Zusammenfassung wurde Arthritis und Arthose zu einem Hauptthema im Gesundheitsmagazin Rath international Ausgabe 4/2008 gemacht.

Bitte klicken Sie nachfolgenden Link und gehen Sie auf Seite 22 (PDF-Datei, bitte warten, wird hochgeladen)
www.dr-rath-gesundheitsallianz.org/infothek/ri/pdfs/2008_04_de.pdf


Lernen Sie darin, welche Rolle Zellvitalstoffe bei der natürlichen Vorbeugung und Therapie spielen und wo die Urschen dieser chronischen Entzündung und ihrer Folgen liegen.

Lesen Sie zum Thema auch in unserem Forentread Arthrose





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...   Erstellt am 11.01.2009 - 14:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenden Sie sich zwecks Beratung zum Thema an einen
Zellular Medizin - Gesundheitsbarater vor Ort (anklicken)..........in Ihrem Postleitzahlgebiet
oder Ihrer Wahl und informieren Sie sich über Veranstaltungen und Termine der Dr. Rath Gesundheitsallianz in Ihrer Nähe: hier





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...   Erstellt am 15.02.2012 - 12:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


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