lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5050 Nachricht senden | Erstellt am 28.07.2008 - 21:39 |  |
Artensterben viel dramatischer als gedacht
Viele Tierarten sollen stärker vom Aussterben bedroht sein, als bisher angenommen. In Wahrheit könnte das Risiko bis zu 100-Mal höher sein, meinen US-Forscher. Zwei wichtige Einflüsse auf das Überleben von Arten wurden ihrer Ansicht nach schlichtweg unterschätzt.
16.000 Arten sollen nach einem Bericht der International Union for Conservation of Nature weltweit vom Aussterben bedroht sein. Das allein wäre schon erschreckend. Nun glauben Forscher jedoch, dass das Risiko für viele Tierarten noch 100 Mal größer sein könnte: Zwei Faktoren, die in alten Berechnungen kaum Beachtung fanden, haben wohl einen viel größeren Einfluss auf Tod oder Überleben von Arten als man bisher dachte, berichten Forscher im Fachblatt "Nature". Nun haben sie ein Modell entwickelt, das das ganze Ausmaß der Bedrohung zeigen soll.
weiter: www.stern.de/
Wer merkt nun an dieser Berichterstattung, wie ernst die Warnungen waren, wollt ihr noch länger tatenlos zusehen ?
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
Freiberger Strasse 1, 09544 Neuhausen
Tel: 037361 14836 oder 49991 Fax: 037361 15786 mobil: 0173 378 25 18
Home , AEVU Zukunfts-Allianz ; Zukunftsreport |
lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5050 Nachricht senden | Erstellt am 03.08.2008 - 10:15 |  |
Artentod wegen Agrarausbau - DUH warnt vor ökologischem Super-GAU durch den Anbau auf stillgelegten Flächen.
Der Hunger nach nachwachsenden Rohstoffen und energiereichen Getreidesorten für die Agrarindustrie führt nicht nur im Amazonas-Regenwald zum Verlust der biologischen Vielfalt. Auch in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern, Brandenburg und den anderen deutschen Flächenstaaten fördern Energiekrisen und hohe Getreidepreise das Artensterben und den Schwund von Biodiversität, hat eine Analyse der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) ergeben. In zehn landwirtschaftlich relevanten Bundesländern wurden im vergangenen halben Jahr zwischen 38 und 80 Prozent der ehemals stillgelegten Flächen wieder unter den Pflug genommen, anstatt sie weiterhin für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu nutzen. Auf 304.000 Hektar der ehemaligen ökologischen Ruheflächen wachsen in diesen Bundesländern nun Mais, Raps und Getreide für die agrarindustrielle Produktion. „Wir beobachten daher ein beispielloses Artensterben in der deutschen Agrarlandschaft. Besonders Vogelarten, wie Braunkehlchen, Grauammer, Rebhuhn, Heidelerche, aber auch die als Frühlingsbote bekannte Feldlerche sind davon betroffen“, sagte Dr. Frank Neuschulz, Leiter des Bereichs Naturschutz bei der DUH.
Die enormen Flächenausweitungen übertreffen noch die kühnsten Voraussagen des Deutschen Bauernverbandes, der Ende 2007 deutschlandweit mit 200.000 Hektar wieder bewirtschafteter Fläche auf ehemaligen Brachen gerechnet hatte. Im September 2007 hatten die EU-Agrarminister in einer Eilentscheidung beschlossen, dass die Aussetzung der Flächenstilllegung für die Ernte 2008 auf Null gesetzt wird. Waren seit Anfang der 1990er Jahre die Landwirte in der EU verpflichtet bis zu zehn Prozent ihrer jeweiligen Betriebsfläche stillzulegen, konnten sie daraufhin im Herbst 2007 und Frühjahr 2008 auf diesen Flächen wieder frei über ihre Anbauplanung entscheiden. „Die Agrarminister haben die fatalen ökologischen Folgen billigend in Kauf genommen“, kritisierte Neuschulz. Er fürchtet einen „Super-GAU für die ökologische Vielfalt in der Kulturlandschaft“.
Mindestens 120.000 Feldlerchenpaare verlieren allein in den zehn von der DUH befragten Bundesländern ihren Lebensraum, schätzt Neuschulz. „Wir brauchen dringend ein EU-weites Programm zur Kompensierung dieser Flächenverluste insbesondere auf ertragsarmen Standorten mit entsprechenden Angeboten an die Landwirte“, forderte Neuschulz. Die vorherige Koppelung an die jeweilige Betriebsgröße sei „eine gute Lösung“, betonte Neuschulz. „Nun muss aber statt der Marktentlastung endlich auch der ökologische Effekt im Focus der Interessen stehen.“
Allein in Brandenburg, einem Bundesland mit besonders armen Standortbedingungen, überlebten von den knapp 102.000 Hektar Brachen und Stilllegungsflächen im Jahr 2007 nur noch etwas mehr als die Hälfte das letzte Winterhalbjahr. Rund 45.000 Hektar – oder 450 Quadratkilometer – wurden wieder unter den Pflug genommen, wobei der Maisanteil um 12 Prozent stieg. Entsprechende Zahlen liegen mittlerweile auch aus Teilregionen vor. Im landwirtschaftlich stark geprägten Landkreis Prignitz, im nordwestlichen Brandenburg verblieben von den knapp 10.000 Hektar Brachen des Jahres 2007 nur noch die Hälfte.
Ungenutzten Brachen kommt in der deutschlandweit intensiv genutzten Agrarlandschaft eine besonders wichtige Funktion als Rückzugsraum für viele Tier- und Pflanzenarten zu. So zeichnen sich Stilllegungsflächen im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Ackerflächen durch einen wesentlich höheren Blütenpflanzen- und Insektenreichtum aus und bieten so eine weit bessere Nahrungsbasis für Feldvögel, aber auch für Hasen, Feldhamster und Kleinsäuger. Feldvögel wie die seltene Grauammer, deren Bestände in den letzten 30 Jahren in den meisten Regionen Deutschlands um bis 80 Prozent abnahm, haben Dank des Stilllegungsprogramms in Norddeutschland wieder einen Lebensraum gefunden.
Zur Begrenzung der horrenden Agrarüberschüsse führte die EU Anfang der 1990er Jahre die Flächenstilllegung ein. Alle landwirtschaftlichen Betriebe, die Agrarzuschüsse in Anspruch nahmen, waren seitdem verpflichtet 10 Prozent ihrer Betriebsfläche aus der Nutzung zu nehmen. EU-weit waren das 2007 ca. 3,8 Millionen Hektar, in Deutschland ca. 1 Million Hektar. Wenngleich diese Regelung bei Landwirten und deren Interessenvertretungen stets unbeliebt blieb, war die Flächenstilllegung in Deutschland ein zwar unbeabsichtigtes, aber erstmals flächenwirksames Instrument zur Ökologisierung der artenarmen Agrarlandschaft. Das lag vor allem auch daran, dass die meisten Landwirte ihre ertragsärmsten Standorte und schlechtesten Böden nicht mehr nutzten, die jedoch ökologisch besonders artenreich sind.
Die dramatische Entwicklung in unserer Kulturlandschaft steht auch im Widerspruch zu den erklärten Zielen der Bundesregierung. Gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedstaaten beschloss sie 2001 in Göteborg die „Europäische Nachhaltigkeitsstrategie“ und im November 2007 eine „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ mit dem Ziel, bis 2010 den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. In einem „Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt“ wurden u.a. 59 Vogelarten aufgenommen, deren Bestandsentwicklung bundesweit anzeigen soll, ob das erklärte Ziel erreicht wurde. Für den Lebensraum Agrarland stehen auch Feldlerche, Grauammer, Braunkehlchen, Heidelerche und Goldammer – just jene Arten, die besonders unter der Anbauausweitung leiden.
Quelle:
Pressemitteilung vom 29.07.2008
Deutsche Umwelthilfe
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
Freiberger Strasse 1, 09544 Neuhausen
Tel: 037361 14836 oder 49991 Fax: 037361 15786 mobil: 0173 378 25 18
Home , AEVU Zukunfts-Allianz ; Zukunftsreport |
lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5050 Nachricht senden | Erstellt am 25.11.2008 - 22:02 |  |
Amphibien in Not
Weltweit verschwinden die Amphibien in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit.
Die Amphibien verlassen den Planeten. Dort, wo es früher quakte und platschte, ist es heute still. Experten sprechen bereits vom größten Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Die Folgen sind kaum absehbar. Das Magazin natur+kosmos berichtet in seiner Dezember-Ausgabe (Erscheinungstermin 17. November) über Hintergründe, Ursachen und weltweite Anstrengungen zur Rettung der Frösche und Salamander.
"Es ist ein Tragödie", sagt Sir David Attenborough, berühmter Tierfilmer und einer der führenden Köpfe im Amphienschutz. Mittlerweile sind mindestens die Hälfte aller Arten bedroht. Viele Frösche sind noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn erforscht - dennoch stehen sie bereits vor der Ausrottung.
Sonnenseite
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
Freiberger Strasse 1, 09544 Neuhausen
Tel: 037361 14836 oder 49991 Fax: 037361 15786 mobil: 0173 378 25 18
Home , AEVU Zukunfts-Allianz ; Zukunftsreport |
lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5050 Nachricht senden | Erstellt am 26.04.2009 - 17:36 |  |
Öl-Multis bedrohen Grauwale
Öl-Konzerne bedrohen die letzten 130 Westpazifischen Grauwale. / BP und Exxon verweigern Gespräche mit Expertengruppe
Vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin geraten die letzten rund 130 Westpazifischen Grauwale zunehmend unter Druck, denn dort entsteht derzeit das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Erste Folgen sind bereits absehbar: Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Grauwale gezählt als üblich. Der WWF fordert von den beteiligten Konzernen – Exxon, Shell, Gazprom, BP und Rosneft – ihre Entwicklungsvorhaben zu stoppen, bis eine Expertengruppe den Einfluss auf die Wale beurteilt und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise herausgegeben hat. Das Gremium trifft sich am 21. April in Genf, um neu gewonnene Daten auszuwerten und über Schutzmaßnahmen zu beraten. Exxon, BP und der russische Rosneft-Konzern lehnten im Vorfeld eine Teilnahme an der Konferenz ab. Zur internationalen BP Group gehört auch die bekannte Tankstellenkette Aral. Exxon, das derzeit umsatzstärkste US-Unternehmen, ist in Deutschland vor allem mit seiner Marke Esso bekannt......
weiter: WWF
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
Freiberger Strasse 1, 09544 Neuhausen
Tel: 037361 14836 oder 49991 Fax: 037361 15786 mobil: 0173 378 25 18
Home , AEVU Zukunfts-Allianz ; Zukunftsreport |
lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5050 Nachricht senden | Erstellt am 08.07.2009 - 09:07 |  |
Fast 17 000 Tierarten vom Aussterben bedroht
+ 07.07.2009 + Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlage: Vor allem Abholzung, Umweltverschmutzung, Überfischung und der unerwünscht ins Netz gegangene Beifang sorgen für eine anhaltende Ausrottung von Tierarten.
Immer noch ist der Artenreichtum, die Biodiversität, der Erde im Abnehmen. Nach neuesten Zahlen der Internationalen Naturschutzunion IUCN iucn.org kann das Ziel einer Verringerung des Artensterbens bis 2010 nicht erreicht werden. Ein Drittel aller Amphibien, ein Viertel aller Säuger und jede achte Vogelart sind vom Aussterben bedroht. Die Analyse basiert auf insgesamt 44.838 Arten, die auf der Roten Liste der IUCN stehen.
weiter: -->> Sonnenseite
[Dieser Beitrag wurde am 08.07.2009 - 09:07 von lebenslust aktualisiert]
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
Freiberger Strasse 1, 09544 Neuhausen
Tel: 037361 14836 oder 49991 Fax: 037361 15786 mobil: 0173 378 25 18
Home , AEVU Zukunfts-Allianz ; Zukunftsreport |