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Acuma unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 12:36 |  |
Die Verletzungen zerrten an Acumas Kräften und auch wenn er dem Gegner das Schwert aus der Hand geschlagen hatte, so konnte er dem Wurfdolch nicht mehr ganz ausweichen und die Klinge traf ihn am Oberarm, wo sie einen hässlichen Schnitt verursachte, jedoch streifte der Dolch Acuma nur und fiel schließlich zu Boden. Dennoch brannte auch dieser Schnitt wie Feuer und Acuma mußte den Kampf so schnell wie möglich beenden. Und die Menge hatte ihr Blut, wie sie es wollte, auch wenn es eher an Acuma herunterrann, statt bei seinem Gegner.
Nun aber war dieser ohne Waffen und Acuma damit im Vorteil. Er hechtete auf den Mann zu, sein Schwert vor sich haltend und während er nun auf den Schild des Mannes eindrosch und ihn so ein wenig nach hinten trieb, streckte er ein Bein nach dem Bein seines Gegners aus, verhakte seinen Fuß an dessen Ferse und versuchte ihn zu Fall zubringen.
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Portus unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 13:13 |  |
Portus wurde massiv zurückgedrängt und stürzte, als Acuma ihm ein Bein stellte. Er verlor seinen Schild und lag nun hilflos vor seinem Gegner, während sich Raserei bei den Zuschauern breit machte. Er sah zu Acuma und hielt abwehrend und bittend die Hand. Er wollte nicht sterben, und gab dabei ein recht jämmerliches Bild ab.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 13:36 |  |
Als Portus schließlich zu Boden ging, stürzte sich Acuma auf seinem Gegner und drückte ihm sein Knie auf den Brustkorb, und verlagerte das Gewicht seines Körpers darauf, so daß sein Gegner Mühe hatte, sich noch großartig zu bewegen und dann hielt er ihm von oben das Schwert an die Kehle und funkelte ihn böse an.
Doch Acuma hatte nicht vor, Portus zu töten und so nutzte er einfach den Moment, um selber etwas zur Ruhe zukommen, denn der Kampf war anstrengend gewesen und er hatte einige Verletzungen abbekommen.
Und für Augenblicke schien Acuma nichts mehr um sich wahrzunehmen. Selbst die Reaktion des Publikums nahm er nur als tosenden Lärm wahr, er wußte nicht, ob sie jubelten oder nicht. Sein Atem ging schnell und sein Herz raste.
Erst nach einer Weile hob er den Blick und suchte in den Zuschauerreihen nach Jaana in ihrer Loge. Wie würde die Arenaleiterin entscheiden?
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Portus unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 15:12 |  |
Portus lag schwer atmend auf dem Boden uns sah zu seinem Gegner. Er hörte die Rufe des Volkes und wusste, was nun geschehen würde. Sein Blick wanderte zur Tribüne zur Arenaleiterin. Eine Frau, die unter den Kämpfern als schwach galt, was ihre Handlung zuvor mit der Sklavin belegt hatte. Er war fest davon überzeugt, davon zu kommen, doch als sie ihn zum Tode verurteilte, konnte er es kaum glauben. Er schnappte nach Luft und sah unwillkürlich zu seinem Gegner auf.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 15:44 |  |
Nun nahm Acuma das extasische Tosen der Zuschauermenge war und noch bevor er Jaanas Geste sah, ahnte er, was gefordert wurde von ihm bei seinem ersten Kampf auf dieser Insel, so sehr er es auch hasste. Doch für Gefühle hatte er keine Zeit und auch nicht für Überlegungen war kein Platz. Und für Mitleid schon gar nicht, denn dies war ein gartes Geschaäft und es hätte ihn genauso erwischen können.
Dann sah er, wie Jaana ihren Daumen an ihr Herz zeigen ließ, was bedeutete, daß er seinen Gegner umbringen sollte. Alles schien nun wie in Zeitlupe zu passieren, doch Acuma handelte schnell, wollte er seinen Gegner schnell erlösen. Dennoch traf ihn der Blick des Mannes, der auch Jaanas Geste gesehen hatte und sein Blick traf ihn tief in seinem Herzen, auch wenn Acumas dies noch nicht wirklich an sich heranließ. Und dann wurde sein eben noch böse funkelner Blick weicher, ja fast schon entschuldigend, als er zum Schlag mit dem Schwert ausholte und es seinem Gegner tief in dessen Brust rammte, genau dort, wo dessen Herz saß. Er spürte den Widerstand der Haut und Muskeln, doch Acuma blendete nun alles um sich herum aus und registierte nur das Letzte Aufbäumen des anderen Gladiators. In diesem Moment prägte Acuma sich den Blick und das Bild des Mannes genau ein und es brannte sich in seine Seele, wie schon so manch andere dieser Bilder. Seine Augen verschloss er niemals vor so etwas, nur seine Ohren wollten nicht den Jubel der Menschenmassen hören, die er in diesem Moment abgrundtief verachtete, wie auch Jaana und sich selber für einen kurzen Moment auch.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 17:16 |  |
Acuma verharrte lange in seiner Position, die Hand am Schwert, mit dem er gerade das Leben eines ihm fremden Menschen ausgelöscht hatte. Fast glaubte er zu spüren, wie er durch das Schwert in seiner Hand spürte, wie der Mann sein Leben aushauchte. Seine Hand war wie elektrisiert und er umklammerte den Knauf mit einer Festigkeit, daß seine Fingerknöchel vor Anspannung sich deutlich von seinem Handrücken abzeichneten. Die ganze Zeit schaute er in das Gesicht des Mannes, dessen Körper sich ein letztes Mal unter ihm aufgebäumt hatte: Er sah dessen Panik, Verzweiflung, dessen grenzenlose Fassungslosigkeit, welche sich in seinem letzten Blick und Atemzug zeigte: Die Augen weit aufgerissen, ein letztes Mal Luft in die Lungen saugend starrte er Acuma an und dieses Bild brannte sich tiefer und tiefer in Acumas Seele, die in diesem Augenblick hart wie der Fels an der Küste war. Sein eigener Blick war emotionslos und spiegelte nur eines wieder: Töten oder getötet werden und doch lag in seinen Augen so wtas wie lähmende Trauer.
Doch in diesem Augenblick verdrängte Acuma alles um sich herum, er selber war zu sehr gelähmt und damit beschäftigt, kalt und herzlos zu wirken, denn ihm blieb nichts anderes übrig. Nun, vielleicht stimmte dies nicht: Er hätte den Mann auch leben lassen können. Aber zu welchem Preis? Man hätte Acuma verlacht und ausgepfiffen. Obwohl ihm nichts an einem heroischen Ruf lag, so wußte er, was passiert wäre, wenn er den Mann am Leben gelassen hätte und doch dachte er nicht weiter darüber nach. Nein, er durfte nicht darüber nachdenken und verdrängte daher auch alle Gedanken, die sich einschleichen wollten. Er war ein Gladiator, ein Kämpfer und wurde für das Töten jahrelang ausgebildet. Er war nicht nur darin geübt, sich geschickt zu bewegen und sichere Angriffe auszuführen, man hatte ihm auch eingetrichtert, Gefühle zu verdrängen und kalt wie das Stahl des Schwertes zu werden, wenn es darum ging, zu töten.
Und sein Gegner wußte, was auf ihn zu kam. Nein, in diesem Moment durfte Acuma nicht darüber nachdenken, was er getan hatte. Es wurde von ihm verlangt und wenn er es nicht getan hätte, wäre er zum Gespött der Leute geworden. Später würde er darüber nachdenken und wie so oft in eine tiefe Melancholie fallen, wenn er alleine war, fern ab der Feierlichkeiten. Dann würde er in seiner Kammer hocken, die Beine an den Oberkörper gepresst, von seinen Armen umschlungen und an einen blinden Punkt vor sich starren, sich bewußtwerdend, daß es das nicht war, was er eigentlich wollte.
Doch nun hatte er seinen letzten Gang zu tun in diesem grausamen Spiel, welches die Massen amüsierte, erregte und unterhielt. Mit einem Ruck zog er in einer fast schon erhabenen und stolzen Geste sein Schwert aus der Brust des leblosen Mannes, würdigte ihm einen letzten Blick und stiess dann sein Schwert neben dem Toten hart in den Sand, kniete sich mit einem Bein daneben und legte für einen kurzen Moment seine Stirn um den Knauf des Schwertes, welches seine Hände noch umfassten.
Die Menge tobte und es schien seine Ohren zu zerreissen. Nie gewöhnte er sich an diesen Jubel, egal, ob er ihm galt. Nie gewöhnte er sich daran, daß Menschen einen solchen Spass daran haben konnten, für den Tod eines Mannes und für den Sieg des Gegners so zu applaudieren. Er ließ es dennoch über sich ergehen und dann stand er auf und blickte in die Menge. Das Schwert steckte vor ihm und nun kam der Moment, wo er eigentlich seine Ehrenrunde hätte dehen müssen und dem Publikum danken müsste.
Aber er tat es nicht. Diesmal nicht. Immer noch hatte er den verzweifelten Blick seines Gegners vor Augen.
Acuma begann zwar nun einige Schritte weg von dem Toten zu machen und zog einen weiten Kreis mit seinen Schritten, jeden Winkel der Arena anblicken und dem Publikum in die Augen zu schauen, aber er hob weder siegreich die Hände, noch war ein freudestrahlendes Siegeslächeln in seiner Mimik zu erkennen.
Und dann verließ er die Arena und begab sich erst einmal in den Raum der Heilung.
(Weiter dort)
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Claudius unregistriert
| Erstellt am 11.12.2005 - 17:38 |  |
Auch Claudius hatte den Kampf mitverfolgt. E hatte weder gejubelt noch sonst eine Regung gezeigt. Er war es gewohnt, was passierte und freute sich einfach nur über die tosenden Massen. Allerdings würde er Acuma eine Standpanuke halten, denn sein Abgang aus der Arena hätte etwas strahlender sein können, aber dazu später. Er wies einige Männer an, den Leichnahm von Portus herauszubringen, was diese dann auch taten. Schade, dachte Claudius noch, Portus war ein sehr vielversprechender Gladiator gewesen, den er sogar richtig mochte und nun wurde er von so einem mikrigen Zwerg besiegt ...
Als die Männer Portus Leiche aus der Arena brachten, blieb nur eines zurück: Acumas Schwer, an dem das Blut heruntertropfte und den Sand, in dem es steckte, rot färbte.
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 04.03.2006 - 16:52 |  |
(aus: Verlies unter der Arena)
Hinter einem Tor
Nur kurz in der Waffenkammer hatte man Normin die Ketten abgenommen, um ihm eine Rüstung zu verpassen.
Nun stand er, umringt von vier Wachen, in Ketten gelegt vor dem großen hölzernden Tor, durch welches er bald schreiten würde, um in den Kampf zu ziehen.
Seine Gedanken überschlugen sich. Athena hatte gesagt, daß er einmal ein Gladiator war. Würde er seine Kampftechniken noch wissen oder waren diese auch im Nirvana seiner verlorenen Erinnerungen untergegangen? Sein Herz pochte so stark, daß er glaubte, es wurde gegen die Rüstung schlagen.
Jetzt schon rann ihm der Angstschweiss unter der Maske herunter und die leicht salzige Flüssigkeit juckte unangenehm auf seiner Haut. Er würde sich so gerne kratzen, aber selbst wenn seine Hände nicht gebunden wären, würden seine Finger nicht unter diese verdammte Maske kommen.
Draußen hörte er die Menge brüllen. Einige andere Kämpfe waren wohl schon ausgefochten. Bald würde er dort hinaus gehen und er wollte es voller Stolz und Würde, also mußte er nun seine Angst besiegen und sich konzentrieren.
Signatur Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ... 
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Ceirdwyn unregistriert
| Erstellt am 04.03.2006 - 17:02 |  |
gegenüberliegendes Tor
Ceirdwyn war relativ ruhig und lehnte sich an die kühle Steinmauer hinter dem Tor. Man hatte ihr nur gesagt, es sei ein Neuer, mit dem sie kämpfen sollte. Sie fragte sich, ob er oder sie eines dieser Opfertiere war, die man dem Blutdurst der Zuschauer opferte, oder ein erfahrener Kämpfer.
Von draussen drang Jubelgeschrei durch das Tor und ließ Ceirdwyns Gesichtszüge noch mehr verhärten. Sie haßte diese Menschen, und vielelicht auch ein sich slebst, weil sie ihren Vergnügen diente. Doch als Gladiatorin war sie gut bezahlt... Egal, ob die armen Schweine in der Arena vor Publikum sterben, oder von Legionären in ihrer Heimat niedergemetzelt werden. Eines wie das andere.... sagte sie im Stillen zu sich selbt.
Noch ein Jubelgeschrei und die hölzernen Tore öffneten sich. Ein verletzter Mann wurde hereingeschleift, eine Blutspur nach sich ziehend. Ceirdwyn folgte ihm mit ihrem Blick und stieß sich dann von der Wand ab.
Mitten im tor stehend, wartete sie auf die Ankündigung des Arenameisters.
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 04.03.2006 - 18:05 |  |
Hinter einem Tor
Normin versuchte ruhigre zuatmen. Wäre doch diese verdammte Maske nicht, die ihn nicht nur entsetzlich einengte und ihm immer wieder leicht die Luft nahm, nein, auch sein Sichtfeld war dadurch ziemlich eingeschränkt. Und würde er mit seinen bangagierten Händen und den verletzten Handgelenkten überhaupt ein Schwert halten können?
Was war das nur für ein grausames Vergnügen für die Menschen hinter diesem Tor? Und wer würde sein Gegner sein?
Weiterhin versuchte Normin tief durchzuatmen und die Schmerzen zu verdrängen, die permanent an ihm nagten, wenn auch nicht mehr so schlimm wie vor Tagen ...
Und dann schien es in der Arena ruhiger zu werden. Normins Herz klopfte aber immer noch und dann trat eine Wache hinter ihn und nahm ihm die Ketten ab.
Signatur Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ... 
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