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Charlotte Administrator Status: Offline Registriert seit: 02.10.2005 Beiträge: 6772 Nachricht senden |
1.April 1904 ![]() Nikolai Erastowitsch Bersarin Николай Эрастович Берзарин wird in St. Petersburg als Sohn des Schlossers Eraston Bersarin geboren. Erst 1913 darf er Abendkurse in einer Grundschule beuschen und bereits im Juli 1914 beginnt er die Lehre zum Buchbinder. Im Oktober 1918 trittBesarin als Freiwilliger in die Rote Armee ein und kämpft im gleichen Jahr gegen die Invasionstruppen von Archangelsk. 1920/21 Beteiligung an Kämpfen gegen englische Interventionstruppen in Nordrußland und an der Niederschlagung des Kronstädter Aufstands. Er wird Mitglied des Komsomol. Er lässt sich als Führer eine MG-Gruppe nach sibirien versetzen. Nimmt an militärischen Lehrgängen Teil. Im Jahr 1925 heiratet Nikolai Natalja Prosinjuk. Aus der Ehe gehen die zwei Töchter Larissa und Irina hervor. Der Eintritt in die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) erfolgte 1926. 1927 wurde er Kommandeur einer Ausbildungseinheit für Offiziere im sibirischen Irkutsk. Von 1933-1940 ist Bersarin im Stabsdienst und als Kommandeur verschiedener Schützendivisionen in Sibirien tätig. Dann im August 1938 der Japanisch-sowjetischer Grenzkonflikt im Gebiet des Chassan-Sees. Die unter Bersarins Kommando stehende 32. Schützendivision hat bedeutenden Anteil an der Abwehr des japanischen Angriffs. Bersarin wird mit dem Rotbannerorden, einem der höchsten militärischen Orden in der Sowjetunion, ausgezeichnet. Im Rang eines Generalmajors ist er Stellvertretender Oberkommandierender der 1.Armee im Fernen Osten. 1941 ersucht Bersarin aus familiären Gründen um Versetzung nach nach Riga. Er wird Oberkommandierender der 27. Armee, die nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion gegen die Truppen der Heeresgruppe Nord der Wehrmacht kämpft. Im März 1943 wird Nikolai Besarin bei den Kämpfen um Wjasma schwer verwundet, der Lazarettaufenthalt dauert bis August. Die Ernennung zum Oberbefehlshaber der 5. Stoßarmee erfolgt im darauffolgenden Jahr. August 1944 Bersarins Truppen durchbrechen die deutsche Linie am Djnestr. Er erhält dafür den Leninorden und wird zum Generaloberst befördert. Gemeinsam mit den Truppen von Marschall Georgi K. Schukow überquert er im Januar 1945 die Weichsel südlich von Warschau. Unter Führung von Bersarin und Schukow wird Polen befreit und der Sturm auf die Reichshauptstadt Berlin eingeleitet. 22. April: Die 5. Stoßarmee erreicht den östlichen Berliner S-Bahn-Ring und das östliche Spreeufer. 24. April: Bersarin wird von Schukow zum ersten Stadtkommandanten von Berlin ernannt. 1. Mai: Er wird mit dem Titel "Held der Sowjetunion" geehrt. 11. Mai: Bereits wenige Tage nach der deutschen Kapitulation stellt Bersarin für Berlin eine Stadtpolizei auf. 19. Mai: Er führt den ersten Nachkriegsmagistrat von Groß-Berlin unter Leitung des Oberbürgermeisters Arthur Werner (1877-1967) ins Amt ein. Bersarin sorgt für den schnellen Aufbau einer Stadtverwaltung und für die Wiederherstellung des Gesundheitswesens. Für eine bessere Versorgung der Menschen mit Grundnahrungsmitteln setzt er Andreas Hermes als Leiter des Zentralen Ernährungsamts ein. Juni: Der Theaterliebhaber Bersarin trifft sich mit deutschen Schauspielern und Regisseuren, u.a. mit Heinrich George, Gustaf Gründgens und Paul Wegener. Sein Wunsch ist eine möglichst schnelle Wiedereröffnung von Theatern und eine Erneuerung des kulturellen Lebens, um den Menschen im zerstörten Berlin ein Stück Normalität zu schaffen. 16.Juni 1945 Nikolai Erastowitsch Bersarin verunglückt in Berlin mit seinem Motorrad tödlich. Am 16. Mai 1946 wird der Baltenplatz im östlichen Stadtzentrum am ersten Jahrestag der Befreiung Berlins in Bersarinplatz umbenannt. 2.Mai 1975 Bersarin wird postum die Ehrenbürgerschaft von Ost-Berlin verliehen. Nach der Deutschen Einheit wird er nicht in die Gesamtberliner Ehrenbürgerliste übernommen. Dann der 12. Febvruar 2003 : Der Berliner Senat aus Sozialdemokratischer Partei Deutschlands (SPD) und Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) beschließt die Ernennung Bersarins zum Ehrenbürger der Stadt. Zuvor gab es eine jahrelange Kontroverse von Gegnern und Befürwortern der Ehrenbürgerwürde für Bersarin, dessen Verdienste für die Infrastruktur, Kultur und Religion im zerstörten Berlin unmittelbar nach Kriegsende von Vielen hervorgehoben werden. Kritiker einer erneuten Ehrung erkennen darin eine kaum herausragende Pflichterfüllung eines Stadtkommandanten und verweisen auf Bersarins Tätigkeit für das diktatorische Regime von Josef W. Stalin. Am Am 1. April 2004 jährte sich der Geburtstag des ersten sowjetischen Stadtkommandanten für Berlin, Nikolai Erastowitisch Bersarin, zum 100.Mal. Aus diesem Anlass lud das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin und das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst zu einer Gedenkveranstaltung für Nikolai Bersarin. Einschliesslich einer Kranzniederlegung an der Gedenktafel Alt Friedrichsfelde 1. ![]() Die mehrspurige Wuhlebrücke an der Landsberger Allee/Ecke Zossener Strasse erhält am 21. April 2005 den Namen des ersten Stadtkommandanten Berlins nach der Zerschlagung des Faschismus an seinem Ausgangsort. Quelle- Quer durch das www Signatur Kleine Sünden straft Gott sofort. Für die Großen aber schickt er mich! http://www.premier-thoroughbred-deals.li/ | |||
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