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gert19 



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...   Erstellt am 04.10.2008 - 18:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo zusammen,


heute waren wir, wie schon seit 3 Jahren bei unserer örtlichen Mosterei und haben unseren Apfelertrag von 2 Bäumen (9 Säcke) zu Saft verarbeiten lassen.
Wir haben eigentlich nur ein 100 Liter Süßmost-Fass. Wurde es mal etwas mehr (20l letztes Jahr), haben wir die halt verschenkt und schnell ausgetrunken.

Nun hieß es dieses Jahr plötzlich: über 250 Liter. Ups...
Daraufhin haben die Mitarbeiter der Mosterei gemeint, wir sollen halt Apfelwein draus machen: Kunststofffass + "Gär-Stumpen" = fertig.
Wieder daheim 100 Liter abgekocht, und die anderen 150 Liter in (mit heißem Wasser ausgewaschene) 60Liter Kunststofffässer mit Gäraufsatz in den Keller gestellt.

Wenn man sich dann mal genauer (stundenlang...) informiert, liest man dann von Hefen, Schwefel und abfüllen in Flaschen. Nun, Hefen und Schwefelsäure kann man sich ja besorgen, aber über 150 Flaschen?

Ich würde nun mir nach eurem Rezept Sherry-Hefe (wo?) und Zucker besorgen. Ziel ist ein Apfelwein, mit viel Alkohol (Haltbarkeit?) aber gewisser Restsüße.
Ich habe gelesen, Mostäpfel haben so 55Oe. Um dann auf das Limit von Sherry zu kommen, braucht man dann 22kg und der Rest für die Restsüße? Aber wieviel braucht man da?

Das ganze müsste man dann ja abziehen, schwefeln und zurück in das ursprüngliche Fass. Was könnte man anstellen, damit man nicht in Flaschen umfüllen muss?


Euer, leicht in Panik versetzter,
Gert




Birgit ...
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...   Erstellt am 04.10.2008 - 18:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Gert,

das Problem ist das der Wein jetzt ohne Hefe ist. Es können alle möglichen Mikroorganismen Blödsinn machen. Wann kommst Du de denn an Hefe? Außerdem wäre Hefenährsalz nicht schlecht.

Alle anderen Dinge kann man in den nächsten Tagen und Wochen noch regeln.

Gruß Birgit





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Aus dem Feuerquell des Weines, aus dem Zaubergrund des Bechers,
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gert19 



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...   Erstellt am 04.10.2008 - 18:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Birgit,


tja, die meisten Geschäfte werden wohl kaum noch offen sein. Am Montag wäre dann wohl der frühste Termin, wenn es nicht gerade Trocken-Backhefe sein darf. Wo bekommt man solche Hefe, ohne jetzt auf den Versand warten zu müssen? Brauchen wir dann auch Zucker?

Einen Hobby-Moster aus unserem Kaff haben wir gefragt, der verwendet jedoch keine Hefen. Er hat halt ältere Holzfässer.

Sollten wir Hefe bekommen, würde es schaden, wenn wir die Fässer in den Heizraum stellen? Dort hat es wohl so 22°C, allerdings schwankend. Oder sollen wir Decken drum herum wickeln?

Danke für die Hilfe!

Grüße,
Gert




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2008 - 19:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Gert, wo wohnst du denn? Bei mir könntest du was Hefe haben. Aber du wohnst bestimmt nicht in Wuppertal...
Du kannst natürlich einfachen Apfelwein herstellen. Da ist kein Zucker nötig und Hefen kommen aus der Luft, wenn Gute da sind. Das ist eben das Risiko.
Der Wein ist dannaber sehr herb. Aber der kann aus dem Fass gezapft werden.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

gert19 



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...   Erstellt am 04.10.2008 - 19:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


fibroin schrieb

    Gert, wo wohnst du denn? Bei mir könntest du was Hefe haben. Aber du wohnst bestimmt nicht in Wuppertal...

Nicht ganz. Ich wohne im 500km entfernten Balingen (Tübingen). Aber danke für das Angebot.

fibroin schrieb

    Du kannst natürlich einfachen Apfelwein herstellen. Da ist kein Zucker nötig und Hefen kommen aus der Luft, wenn Gute da sind. Das ist eben das Risiko.
    Der Wein ist dannaber sehr herb. Aber der kann aus dem Fass gezapft werden.

Na das wäre ja ein zumindest eine positive Nachricht: es besteht noch Chance. :D

Momentan ist es ja sehr kühl um die Fässer und es blubbert zumindest nicht (nach 2 Std).
Man kann ja ein Fass so lassen und mit den beiden anderen mit Zucker und Hefen experimentieren.
Die würden dann aber weiter in den Fässern gären, wenn noch Zucker drin wäre, oder?


Grüße,
Gert




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2008 - 19:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wenn die Fässer sehr kühl stehen, dann dauert das noch was mit dem Gärbeginn. Falls du aber einen solchen einfache Apfelwein herstellen willst, dann versuche doch bei dem oben genannten Hobbymoster einen oder zwei Liter gärenden Apfelwein zu bekommen. Dann solltest du zumindestens funktionierende Wildhefe haben.
Allerdings kannst du dann keinen Afelwein mit Aufzuckerung mehr herstellen. Darum gleich Montag die nötigen Sachen besorgen.
Wie siehts denn aus mit Nürtingen, das ist nicht ganz so weit.

http://www.bockmeyer.de





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Birgit ...
Administrator
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...   Erstellt am 04.10.2008 - 19:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Oder falls der Hobbywinzer nicht greifbar ist, dann im nächsten Laden oder Kneipe und Federweißen (Sturm, Brauser, Neuen Wein) kaufen und in den Most geben. Ich würde so oder so versuchen am Wochenende noch Hefe in den Apfelsaft geben. Dann kann man am Wochenanfang immer noch eine Südweinhefe zugeben.

Gruß Birgit





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Josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 04.10.2008 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Federweißer als Gärstarter, geniale Idee, hätte fast von mir sein können




gert19 



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...   Erstellt am 04.10.2008 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Danke für die Tipps. Wir werden mal schauen, ob wir einen Ersatz auftreiben können. Wieviel Ersatzwein bräuchte man denn?

Die Temperatur im Keller haben wir mal nachgemessen: 15°C. Bekommen wir jetzt die richtige Hefe, ist das zu kalt? Vielleicht ein paar Teppiche?

Wenn wir nun Hefe dazugeben, müsste das ganze ja dann auf die gute Art gären. Genügt es dann, in ein paar Monaten die Hefe abzulassen und man begnügt sich dann halt mit saurem Most (mit Limonade)? Jeden Tag einen halben Liter... :D

Edit:
Wir haben einmal ein wenig rumtelefoniert. Interessanterweise sagen unsere ganzen Hobby-Winzer, dass sie keine Hefe verwenden (trotz Kunststofffässern). Unsere Mosterei meinte gerade noch, dass der Saft den sie heute gemessen haben, etwas wenig Oechsle hat (die kannten die Einheit (!), verwenden aber keine Hefe) und sie würde noch 1kg Zucker pro Fass dazugeben.
Auch sagen sie, dass man das Fass möglichst nicht bewegen sollte. Dabei dachte ich, dass die Hefchen möglichst nicht faul auf dem Boden rumliegen sollten...

[Dieser Beitrag wurde am 04.10.2008 - 20:10 von gert19 aktualisiert]




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 04.10.2008 - 20:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


15% ist schon etwas frisch für die Hefchen. Wenn es beim Nachbarn klappt müsste es aber auch bei dir schön angären.





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Das Leben ist für das Prozac ein guter Test.
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