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...   Erstellt am 16.09.2007 - 08:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Apfelstrudel – knusprig, saftig, einfach köstlich



Apfelstrudel gehört zu den Gerichten, die schon allein durch den Klang des Worts ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Man spürt sofort den hauchdünnen Teig auf der Zunge, wie er unter einer Puderzuckerschicht blättrig knuspert: hauchdünner Teig und üppige Füllung. Dazu Vanillesoße („Familiensoße“, wie unsere Freundin Sybille immer sagt, weil sie als Kind das schwierige Wort „Vanillesoße“ nicht richtig aussprechen konnte). Das ist ein Klassiker und in der Verbindung einfach unwiderstehlich.

Tipps rund um Strudelteig

Strudelteig ist übrigens der billigste Teig, den man sich vorstellen kann, er kostet wirklich nur wenige Cent.

Natürlich kann man Strudelteig fertig kaufen, den findet man im Kühlregal zur Rolle aufgewickelt. Er ist schön dünn und funktioniert ganz prächtig. Aber ein handgezogener Strudelteig ist einfach etwas anderes. Und es ist wirklich gar nicht so schwer!

Man kann den Teig mit Ei, ohne Ei oder auch nur mit ein wenig Eiweiß zur besseren Bindung herstellen. Geschmacklich gibt es keinen großen Unterschied. Mit ein wenig Ei ist der Teig elastischer und lässt sich leichter ausziehen.

Die Zutaten sollten von Hand zusammengeknetet werden, nicht mit der Küchenmaschine, weil man dann genau spürt, wann der Kleber des Mehls die richtige Bindung entwickelt. Der Teig, der vorher feucht und klebrig war, wird nämlich auf einmal glatt und elastisch. Am Ende ist er weich, glatt und seidig, klebt aber nicht.

Es ist übrigens einfacher, ihn mit Öl statt mit Butter anzurühren. Denn diese könnte bei zu kalten Temperaturen in der Küche bröckeln, und wenn es zu warm ist, fließt sie davon. Öl ist pflegeleichter. Ein neutrales Erdnussöl oder – ganz nach Geschmack – ein aromatisches Öl, etwa Mandelöl, Pistazien-, Haselnuss- oder Walnussöl, gibt einen schönen nussigen Geschmack.

Die Äpfel

Es müssen säuerliche Äpfel sein, damit der Strudel am Ende nicht zu süß wird. Auch sollten die Äpfel ihre Form und Farbe möglichst behalten. Es eignen sich zum Beispiel die fruchtigen Elstar, auch Rubinette oder Berlepsch.

quelle: www.wdr.de





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