atas Grünschnabel


Status: Offline Registriert seit: 31.08.2005 Beiträge: 16 Nachricht senden | Erstellt am 19.11.2005 - 22:53 |  |
Die Garbsener Initiative gegen Rassismus und Rechtsextremismus ruft zu einer Demonstration gegen die zunehmenden Aktivitäten rechtsextremer Gruppierungen, speziell in Garbsen, auf. Diese Initiative aus SchülerInnen, StudentInnen und anderen jungen politisch interessierten Menschen gründete sich als Reaktion auf den hohen Organisationsgrad der Rechtsextremen, gewaltbereite Übergriffe, die Verteilung der “Schulhof CD“ und illegal geklebte Aufkleber.
In den Wochen vor der Bundestagswahl wurden an mehreren Garbsener Schulen viele der so genannten "Schulhof CDs" (Werbematerial der NPD) verteilt. Auf dieser CD befinden sich Stücke bekannter Rechtsrockgruppen und Liedermacher, deren völkisch-nationalistische Texte darauf abzielen, Jugendliche für die NPD zu begeistern und dieses rechtsextreme Gedankengut in der Gesellschaft zu verstärken. Völkischer Nationalismus bedeutet: Nur “das deutsche Volk“ darf hier in Deutschland leben. Diese völkische Definition umfasst allerdings nur Menschen, die “deutschen Blutes/deutscher Abstammung“ sind. Somit wird jedem Menschen, der keine deutschen Vorfahren (Eltern) hat verweigert, hier zu leben. Dies ist gleichzusetzen mit der Parole: „Ausländer raus!“ Wohin solche rechtsextremen Einstellungen und Bestrebungen führen, sieht mensch an Hand mancher Gebiete in Sachsen: Dort erreichte die NPD bis zu 25%! der Wählerstimmen bei den Gemeinderatswahlen 2004. In diesen Gebieten herrscht oft eine “no go area“ für Menschen, die nicht in das rechtsextreme Weltbild passen, wie Homosexuelle, Linke, AusländerInnen, Behinderte, Obdachlose usw.
Nicht nur im Osten, sondern z.B. auch ganz in der Nähe südlich von Bremen in der Region Verden-Aller, existieren ähnliche Zustände. Mordversuche an Antifaschisten, das Einschüchtern und Verteilen von Propaganda an Schulen und das Aufkaufen von Anwesen, auf denen Schulungen und Wehrsportübungen mit Waffen durchgeführt werden, machen ein angstfreies Leben für viele unmöglich. Ebenso zählen regelmäßig stattfindende Aufmärsche von Neonazis, bei denen auch Garbsener Neonazis teilnehmen, zum Klima in dieser Region.
Deshalb lasst uns gemeinsam das Erstarken der extremen Rechten in unserer Region verhindern!
Ein deutliches Zeichen für das Zunehmen rechtsextremer Aktivitäten in Garbsen ist unter anderem die massive Wahlwerbung der NPD zur Bundestagswahl im September. Im Vorfeld der Wahl wurden, neben der Verteilung der "Schulhof CD", besonders viele NPD-Plakate und Sticker um Schulen und Hauptverkehrsstraßen in Garbsen aufgehängt bzw. geklebt. Dass diese massive Wahlwerbung nicht ohne Folgen geblieben ist, zeigen die Wahlergebnisse der Bundestagswahl in Garbsen. Dort erreichte die NPD immerhin 1,3% der Zweitstimmen. Zum Vergleich: Bei der letzten Bundestagswahl 2002 erreichte die NPD hier gerade mal 0,1%.
Aus all diesen Gründen wollen wir mit dieser Demonstration ein deutliches Zeichen setzen und klar machen, dass wir jegliche Form des Rechtsextremismus weder in Garbsen noch sonst wo akzeptieren werden und dürfen. Wir wollen auch auf die Akzeptanz und Eingebundenheit rechtsextremer Personen und Einstellungen in mitten der bürgerlichen Gesellschaft Garbsens aufmerksam machen. In Garbsen konnten sich in diesem Jahr öffentlich bekannte Rechtsextremisten unbehelligt auf Schützen-und Dorffesten sowie in Garbsener Vereinen bewegen und so ihre rassistischen, antisemitischen, sexistischen, autoritären und homophoben Ansichten ungestört verbreiten. Auch vor Androhung und Anwendung physischer Gewalt schrecken die Rechtsextremisten in Garbsen nicht zurück. Besonders Ausländer/innen und links-alternativ aussehende Jugendliche sind häufig Opfer ihrer Aggressionen.
Also macht diese Demonstration zu einem breiten, lautstarken und bunten Protest. Mit vielen Fahnen bzw. Transparenten und TeilnehmerInnen jeder Altersstufe und Nationalität. Denn
wir wollen das Schweigen brechen! Keine Akzeptanz dem rechtsextremen Gedankengut, weder in Garbsen, noch sonst wo!
mehr info: www.break-the-silence.tk/
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atas Grünschnabel


Status: Offline Registriert seit: 31.08.2005 Beiträge: 16 Nachricht senden | Erstellt am 20.11.2005 - 14:24 |  |
die Demo ist am 10.12 geplannt, anschließend n festival mit: Maybe Fine, SORE, Black Sheep's Shaver, Soaked in Red, Enemy Antidote u.a. wann und wo genau das dann stattfindet, poste ich noch.
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atas Grünschnabel


Status: Offline Registriert seit: 31.08.2005 Beiträge: 16 Nachricht senden | Erstellt am 26.11.2005 - 16:06 |  |
Oder was meint ihr dazu?
"Dies ist eine allgemeine Infomail. Hinweis: Im Falle dass diese zwei mal bei Dir gelandet ist, bitten wir dies zu entschuldigen.
Wir bitten darum, diese weiterzuleiten, um auf Ungerechtigkeit und Misstand in der Justiz aufmerksam zu machen. ACHTUNG - Kontaktaufnahme zu uns bitte NUR unter razzia@nix-gut.de
Deutsches Recht: Nazi-Parolen erlaubt / Antifaschisten verurteilt
In den vergangen Wochen häufen sich die Meldungen wo der Staat aus unserer Sicht aus Willkür auf Antifaschisten und Andersdenkender losgeht.
August 2005: Große Razzia beim Nix Gut Mailorder. (-- Zwei Transporter voll mit Artikel und Katalogen auf denen durchgestrichene Hakenkreuzen abgebildet werden wurden beschlagnahmt --) Verfahren läuft
Oktober 2005: Ein Jugendlicher wird von Faschos angepöpelt und seine Anfnäher von der Jacke gerissen (Hackenkreuz im Verbotszeichen). Er erstattet Anzeige. Zwei Tage später hat das Opfer eine Anzeige wegen des des Aufnähers. --) Das Opfer wird zum Täter gemacht.
November 2005: Ein Student wird verurteilt wegen des Tragens eines 20mm großen Buttons (Hackenkreuz im Verbotszeichen) --) Student geht in Revision
Wie kann es sein das in Deutschland der Spruch: “Ruhm und Ehre der Waffen- SS“ straflos ist, durchgestrichene und zerschlagene Hakenkreuze, aber verboten sind.
Es gibt immer mehr Anzeigen und Verurteilungen gegen Antifachisten die dies offen zur Schau stellen. Unter fadenscheidigen Argumenten urteilen Richter und stellen Deutschland somit in genau das Licht gegen das sie eigentlich verhindern wollen. Wir haben das Argument: "Stellen Sie sich vor, ein japanischer Tourist sieht in Tübingen diesen Anstecker und erzählt zu Hause, dass in Deutschland das Hakenkreuz immer noch verwendet wird." praktisch getestet und es war allen klar das die Symbolik klar gegen das Nazi-Regime gerichtet war. Jetzt stellen wir uns vor in was für einem Licht die Deutsche Gesellschaft steht, wenn sie die Gegner Nazionalistischen Gedankenguts verurteilt und im gleichen Atemzug SS ähnliche -Parolen erlaubt.
Auf der Seite des Verfassungsschutzes wird ausdrücklich darauf hingewiesen :
„Die Verwendung von unter §§86, 86a StGB fallenden Kennzeichen ist dann NICHT strafbar, wenn der unbefangene Betrachter in der Art der Darstellung eine ABLEHNUNG der NS-Ideologie erkennen kann.“
das sollte bei all diesen Zeichen gegeben sein.
In aktuell uns betreffenden Fall geht die Staatsanwaltschaft sogar soweit, das sie bewußt Behinderten-Arbeitsplätze gefährdet indem sie unsere Artikel und Kataloge beschlagnahmt und uns damit die Existenzgrundlage nimmt.
Wir lassen uns das dagegen sein nicht verbieten und möchten mit diesem mail die öffentlichkeit darauf Aufmerksam machen was in ihrem Namen geschieht.
Wer mehr dazu Wissen möchte, oder uns unterstützen kann sich unter folgender Adresse informieren:
razzia.nix-gut.de email: razzia@nix-gut.de
WIR BITTEN DIESE MAIL WEITERZULEITEN UM SOMIT RECHT VIELE MENSCHEN DAVON ZU INFORMIEREN"
Und noch was zum Thema www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=761&sid=138
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