Honigdieb  Hobby-Autor

Status: Offline Registriert seit: 08.01.2007 Beiträge: 152 Nachricht senden | Erstellt am 17.01.2007 - 09:11 |  |
Angon ist meine Welt. Eine Welt die in meinem Kopf umherspukt, seitdem ich 8 Jahre alt bin. Ich habe mich endlich dazu aufgerafft, auf meiner Homepage verschiedene Sachen dazu zu veröffentlichen, bin aber noch nicht sonderlich weit gekommen (Es wäre schön, wenn mir jemand sagen könnte, wie man Karten zeichnet).
Zuerst einmal eine Beschreibung, was Angon eigentlich ist.
Die Welt hinter den Spiegeln...
Das Mädchen war nun schon Stunden im Schloss umhergeirrt. Ihre nackten, kleinen Füße tapsten auf den Stein. Sie waren schon taub, aber das machte nichts aus. Ein Blick über die alte Steinmauer, die die Seitenbegrenzung dieses Ganges darstellte, zeigte ihr einen großen Garten mit unzähligen, wild wachsenden Blumen und Obstbäumen, sogar einem kleinen Teich in der Mitte. Der silbrige Mond spiegelte sich darin. Es war ganz still, bis auf ihre Schritte und die Stimme eines kleinen Vogels, der einsam seine Lieder sang. Am Horizont konnte sie ein Gebirge erkennen. Der graublaue Himmel darüber, nicht Tag, nicht Nacht, raubte ihr jedes Zeitgefühl. Sie hatte nicht gewusst, dass es so riesig war. Es war eine unglaubliche, wunderbare Welt. Direkt hinter ihrem Badezimmerspiegel...
Was ist Angon?
Eine Welt wie die unsere? Eine Welt zumindest. Eine blühende, fantastische Welt, in der Fantasie und Magie die wahren Stärken sind. In denen ein David einen Goliath besiegen kann und eine Maus einen Drachen. Wo die Fabelwesen existieren. Wo die Geschichten spielen... das ist Angon. Die Welt, die wir uns alle (mit großer Wahrscheinlichkeit) als Kinder einmal erträumt haben, wenn wir den Märchenerzählungen zuhörten. Sie ist da. Sie existiert. Und das Tor dazu sind die Spiegel. Wer Fantasie und Mut besitzt, die die reinen Herzens sind, sie können diese Welt betreten und alle Abenteuer erleben, die sie sich immer gewünscht haben. Also komm mit: Nach Angon.
Das klingt wie aus einem Werbeprospekt, für ein neues Ferienparadies? Ja, genau, Disneyland reloaded. Das stimmt aber nicht. Angon ist mehr. Ein paar Fakten:
Angon hat gegenüber unserer Welt eine Zeitverschiebung. Während hier ein Tag vergeht, vergeht dort ein Jahr. Das hat natürlich den Vorteil, dass man, wenn man diese Welt betritt, kaum vermisst wird, da hier währenddessen kaum etwas geschieht, hat jedoch den Nachteil, dass wenn man Angon zu oft betritt und seine Fantasien zu sehr an das Land bindet, sich die Lebenszeit die man übrig hat, diesem Land, dieser Zeitzone anpasst. Das heißt: Wenn man wieder zurück in diese Welt geht, kann man sich nur sehr schwer oder überhaupt nicht umgewöhnen und welkt innerhalb weniger Tage dahin. Zwar nicht körperlich, aber geistig. Man sollte also entweder sich nie verlieren oder diese Welt dann nicht wieder verlassen. Denn sie lässt einen nicht mehr los. Und die Zeit ist ein unbarmherziger Geselle.
Angon ist ein großes Land. (Eine Karte davon ist ins Arbeit.) So groß, wie unsere Welt, vielleicht größer. So hat es auch viele verschiedene Zeitzonen. Doch sind es nicht die vom Menschen eingeteilten Stundenverschiebungen, sondern die um Jahrhunderte oder auch um Jahrtausende. Jeder Teil Angons, ist durch Tore verbunden. Wenn man durch diese Tore geht, kann man sich in der Zukunft, aber auch in der Vergangenheit befinden. Das herauszufinden ist schwer. Außerdem ist in jedem Teil mit einem anderen geistigen Fortschritt der Bewohner und mit völlig anderen Rassen zu rechnen. Kein Eiself sollte sich in die Lavaebene der Dämonenwelt wagen und umgekehrt. Man muss wissen, was geschieht. Und das weiß man nur, indem man lernt. Wer kopflos durch die Gegend läuft wird schnell von einem Drachen zum Früstück verspeist oder dient einem halbdämonischen Alchimisten als Studienobjekt. Die Welt ist ständig neu. Und man kann nie wissen, was einen erwartet.
Nun gibt es aber nicht nur Angon, sondern auch diese Welt, die von den Angoniern Numen genannt wird und eine Welt, die sie Marnon nennen. (Zu Marnon später näheres unter dem Punkt Götter)
Hier, in Angon, herrscht noch die Magie. Das Land ist seit jeher friedlich, keine Kriege oder Zwistigkeiten. Man könnte es als ein Paradies bezichnen. Könnte. Aber es gibt Dinge, die das verhindern:
Die Hauptzeit, die in Zentral-Angon, ist noch immer Mittelalter. Und dort geht es auch zu, wie zu dieser Zeit, wenn es auch keine Ritter gibt, keine Burgen und keine Inquisition. Keine Kirche, die die Macht zu ergreifen versucht. Die Institution, die über alles herrscht und waltet ist der hohe Rat mit Sitz in Zentral-Angon auf dem Tafelgebirge. Wichtige Städte sind Garranstadt, die Hauptstadt des Reiches und Tarnubia, die Stadt der Ausgestoßenen. Hier werden sich die Hauptgeschehen der von mir erzählten geschichtlichen Episoden abspielen.
Bis diese Geschichten zu Papier gebracht sind, ist es an euch, diese Welt leben zu lassen. Lehnt euch zurück, lasst euch fallen und versucht, zu träumen...
Ich habe schon zwei Charakterbeschreibungen der Hauptpersonen fertiggestellt, bin mir aber etwas unsicher, ob sie hier hineingehören. Ich werde auf jeden Fall bald mehr schreiben.
Signatur I dream, the vision is behind, of a life to find... nevermind... |