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thompazoni Einsteiger


Status: Offline Registriert seit: 10.07.2007 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2007 - 11:38 |  |
Moin,
so nachdem ich auf der wunderschönen Nordseeinsel meinen ersten Ausritt mit meinen Skikes gemacht habe (und dabei die Kinder und wohl auch deren Väter in Staunen und Extase versetzt habe), habe ich an die Experten ein paar kurze Fragen:
* leider ist die vordere rechte Schlaufe direkt an dem Metallstift bereits stark beschädigt (evtl. durch falsche Technik oder weil am Anfang die Positionierung der X/O-Flügeln nicht korrekt war!?)... wie sieht es da mit Ersatzteilen aus? Kann man die beim Händler bestellen oder muss ich sie mir selbst wieder zusammenflicken?
* welche Radposition ist bei Schuhgrösse von ca. 43 optimal? Wenn ich beide in der mittleren Position lasse, habe ich teilweise das Gefühl, dass ich den hinteren Reifen mit der Metallferse berühre?
* und zu guter letzt... ist Skiken am Anfang immer soooo anstrengend? Vielleicht lag es auch nur am Wind, aber ich war selten nach so kurzer Zeit schon so kaputt. Technik ist natürlich noch verbesserungsfähig, aber auf dem Handy-Video sah ich - gaaanz obejektiv betrachtet - schon wie der Fisch ohne Gewähr aus 
Danke schon mal für Eure Tipps!
Thompazoni
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Thorsten schreibendes Mitglied
     

Status: Offline Registriert seit: 18.04.2007 Beiträge: 14 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2007 - 13:19 |  |
Moinmoin,
Ersatzteile gibt es grundsätzlich, wer skikes verkauft sollte auch mit Ersatzteilen aufwarten können.
Radposition: Hast du kleine oder große 43? ist halt grenzwertig und auch vom Schuh abhängig. Bevor du Schleifen (und Stürze) riskierst nimm lieber den langen Radstand.
Anfang: Ja, oft, viele Muskeln sind in Aktion, die meist untrainiert sind, wird aber durch Euphorie ausgeglichen und auf Dauer macht es regelmäßiges und (technisch) richtiges Training. Bei Gegenwind fordert der asym. 2-1er nicht so sehr die Kraftausdauer, verglichen mit dem ansonsten sehr effektiven sym. 2-1er.
Gruß
Thorsten
Signatur www.skike-nordpol.de |
haweiden erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 38 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2007 - 16:13 |  |
bei mir war auch gleich einiges aufgewetzt und ich hab ein neues set stripes kostenlos bekommen,
positionen: umso besser die technik desto leichter wirst du dir in jeder position tun bzw. weißt genau was du brauchst, warte ein wenig ab und gib dir ein paar sessions im dunklen und aufbald wirst du dich locker bei licht sehen lassen können!
bei mir waren die ersten mal auch sehr anstrengend und jetzt such ich mir schon steigungen, dass ich ins schwitzen komme, sodass der spaß auch sinn macht,
hang loose
Signatur Let´s adrenalin |
Hagi  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2006 Beiträge: 237 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2007 - 20:37 |  |
thompazoni schrieb
* welche Radposition ist bei Schuhgrösse von ca. 43 optimal? Wenn ich beide in der mittleren Position lasse, habe ich teilweise das Gefühl, dass ich den hinteren Reifen mit der Metallferse berühre?
* und zu guter letzt... ist Skiken am Anfang immer soooo anstrengend? Vielleicht lag es auch nur am Wind, aber ich war selten nach so kurzer Zeit schon so kaputt.
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Hallo Thompazoni,
1. Thorsten hat es schon gesagt. Die Fersenplatte darf natürlich nicht am Hinterrad streifen.
Also Rad in erstes Loch und gut iss...
2. ja, es ist anstrengend und die Technik macht sicher sehr viel aus. Ganz wichtig ist aber der Luftdruck (mind. 6,3 bar).
Positiv ausgedrückt je weniger Luft umso höher der Trainingseffekt.
Allerdings kannst Du dann auch bald nach Ersatzschläuchen schauen, da die durch den Walk-Effekt sehr in Mitleidenschaft gezogen werden
Signatur Gruß .. Hagi
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thompazoni Einsteiger


Status: Offline Registriert seit: 10.07.2007 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 09:54 |  |
Moin,
erst mal vielen Dank für die Antworten!
Ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass es jetzt schon viel besser läuft 
Den Luftdruck werde ich vor meinem nächsten Ausritt aber auf jeden Fall überprüfen. Kann mir gut vorstellen, dass es mit ein paar bar mehr noch besser funzt.
Trotzdem habe ich noch eine ganz dumme Frage: In welche Richtung müssen denn die Gummi- und Hartmetallspitzen zeigen? Gibt es ausserdem irgendwo Informationen zur Positionierung der Stockschlaufen, Stockeinsatz und -schwung? Da scheint mir noch viel Potential noch oben vorhanden zu sein.
... und Danke!
Thompazoni
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aargoviaskiker  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 19.09.2006 Beiträge: 131 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 10:34 |  |
Hallo Thompazoni,
thompazoni schrieb
.......... Ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass es jetzt schon viel besser läuft 
Den Luftdruck werde ich vor meinem nächsten Ausritt aber auf jeden Fall überprüfen. Kann mir gut vorstellen, dass es mit ein paar bar mehr noch besser funzt.
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Mit welchem Reifendruck, fährst Du denn, wenn du von 'ein paar Bar mehr' sprichst? 6.3 Minimum sind angesagt. Einige fahren mit 7 Bar. Ich war auch so einer, habe aber jetzt wieder auf ca. 6.5 Bar runtergeschaubt, da ich mit diesem Druck relaxter Offroad skiken kann.
Was die Stöcke bzw. Spitzen betrifft, mit was für welchen skikst du denn? Meine Exel-Spitzen zeigen nach vorne. Gummi benutze ich nicht, nur Hartmetallspitzen.
Was meinst Du mit Positionierung der Stockschlaufen? Was hast Du für ein Schlaufensystem. Grundsätzlich sind die Schlaufen so einzustellen, dass sie satt am Hangelenk anliegen, jedoch das Loslassen und wieder Fassen des Stockes beim nach Hinten- bzw. wieder nach Vorneschwingen des Stockes nicht behindern. Wenn die Schlaufen zu locker sind, hast Du Mühe den Stock wieder fassen zu können.
Was den Stockeinsatz betrifft, ist es doch etwas schwer das auf dem Papier zu beschreiben.
Wenn Du mit dem Stockeinsatz nicht zurecht kommst, würde ich Dir einen Kurs empfehlen. Ist sicher am effektivsten.
Gruss Thomas 
Signatur ..in dubio pro reo.... |
thompazoni Einsteiger


Status: Offline Registriert seit: 10.07.2007 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 12:29 |  |
Hallo,
mit ein paar bar mehr meinte ich, dass ich den vorm nächsten Skiken noch mal überprüfen werde - ich denke, ich werde es auch mit 6,5 versuchen.
Ich habe die K2 Nordic Exo und fahre eigentlich auch immer ohne Gummi.
Ein Trainingskurs steht auf jedem Fall bei mir auf dem Plan...
Danke!
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Hagi  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2006 Beiträge: 237 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 21:12 |  |
thompazoni schrieb
In welche Richtung müssen denn die Gummi- und Hartmetallspitzen zeigen?
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Die Frage verstehe ich nicht. Du hast doch einen Fixlängenstock, oder ?
Da kann man die Spitze doch gar nicht falsch drehen.
Metallspitze (Nase, Haken) zeigt nach vorne, wenn Du die Stöcke (mit Schlaufenausgang zum Körper, oder nach hinten) vor dem Körper hältst.
Signatur Gruß .. Hagi
Nordic Sports - 100% fun
www.Nordic-Sports-Reutlingen.de |
Aargoviaskiker  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 19.09.2006 Beiträge: 131 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 21:55 |  |
Hallo thompazoni,
ich noch mal.
Hagi hat schon recht. Eigentlich kann man mit den Spitzen nichts falsch machen. Die Spitze ist nach vorne gerichtet.
Habe das im Inernet mal näher angeschaut.
Was Dich vermutlich verwirrt, ist der Umstand, dass die Gummikappen, dies zu den K2 Stöcken gibt, nach hinten schauen.
Das kommt daher, dass diese Stöcke ursprünglich fürs Nordic-Bladen mit den K2 Exo Inlineskates mit Allwetterrollen gedacht waren. Bei der Nordic Blading Technik (ich habe mal einen Kurs besucht) gibt es Bremstechniken, wo die Stöcke dazu eingesetzt werden. Dazu stellt man die Stöcke vor sich in einem X auf den Boden, stützt sich auf die Stöcke und macht mit den Inlinern einen Halbbogen um die Stöcke, so dass man schlussendlich in die Richtung schaut woher man gekommen ist. Das geht aber nur mit den Gummikappen. Weil man die Stöcke nach Vorne stellt, müssen die Gummis nach hinten schauen, damit sie zuerst auf den Boden ausetzen. Ziemlich einfach, oder?!!
Daher schauen die Gummis genau in die andere Richtung wie die Spitzen. Das selbe hatte ich bei meiner frühren Stockspitze von Exel, wo Spitze und Gummi fix kombiniert sind, auch. Diese Spitze war auf Asphalt gut, im Gelände kamen mir jedoch zwischen dem Schotter die Gummis in den Weg, so dass der Stock immer etwas abrutschte, bis er zwischen den Steinen Halt fand. Mit meiner jetzigen Spitze, die nur aus Hartmetall besteht, ohne Gummi, habe ich im Gelände und auf Teer einen super Halt. Zudem ist die Spitze noch gefedert, so dass ich auf Aphalt sehr leise und fein aufsetzen kann.
Da die erwähnte Bermstechnik beim Skiken nicht einsetzbar ist, kann man auf die Gummis verzichten.
Gruss Thomas 
Signatur ..in dubio pro reo.... |
Noob  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2007 Beiträge: 71 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2007 - 22:42 |  |
Hi Thorsten,
Du hattest folgendes geschrieben:
...Bei Gegenwind fordert der asym. 2-1er nicht so sehr die Kraftausdauer, verglichen mit dem ansonsten sehr effektiven sym. 2-1er...
sorry ich bin noch nicht so mit der Materie vertraut. Ich nehme an, Du meinst hierbei die Stocktechnik ?!
Worin besteht denn der Unterschied zw. der asym. 2-1 - Stocktechnik und der sym. 2-1 - Stocktechnik bzw. wie muss ich mir das jeweils vorstellen ? Kann man das etwas näher beschreiben ?
Danke schon mal im Voraus.
Grüßle Noob
[Dieser Beitrag wurde am 08.08.2007 - 22:47 von Noob aktualisiert]
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