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pianissimo 
Neuling


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...   Erstellt am 29.01.2007 - 15:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo an alle

ich spiele schon seit ca 11 Jahren Klavier und habe jetzt noch mit Cello angefangen, um mir ein Musikstudium zu ermöglichen (man braucht 2 Instrumente), außerdem fand ich Cello schon immer toll !!
Ich hoffe, die Fragen wurden nicht schon tausendmal beantwortet, die ich jetzt stelle
Das schwierigste ist denke ich die Bogenhaltung und -führung, bzw. mit dem Bogen einen anständigen Klang zu bekommen. Ich finde es schon allein schwierig, ihn zu halten, ohne dass nach 5 Minuten die Hand wehtut...
Ging das alle so? Wie lange dauert es denn, bis man ein Gefühl dafür bekommt?
Und nochwas: An der Spitze ist ja der Hebel größer, weshalb ich mehr Kraf benötige um einen Ton zu erzeugen. Woher kommt diese Kraft? Aus den Fingern? Aus welchem? Aus dem Unterarm, Oberarm, Schulter, Rücken? Der Ellbogen muss locker sein, oder?
dankeschön!

liebe Grüße

pianissimo





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Wenn unser Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir zu dumm um es zu verstehen

Erzengel ...
schon länger dabei
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...   Erstellt am 29.01.2007 - 16:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich spiele zwar noch nicht Cello, aber ich denke die erste frage kann ich dir dennoch beantworten. Ich denke es ist mit der Gitarre zu vergleichen. Die Saiten die Du niederdrückst tun irgendwann ordentlich an den Fingern weh und man sieht auch die rillen (um nicht das Wort Schlucht zu verwenden ^^) nach kurzer Zeit, natürlich nur wenn man fleißig übt, ansonsten dauerts eben länger als ein paar Tage) bildet sich hornhaut. Bei der Haltung des Bogens wird es nicht anders sein, oder? Die hand muss sich erst an diese Haltung gewöhnen. Spiel einfach jeden Tag wenigestens einige Minuten (oder eben auch länger, wie du magst) und öfters statt nur alle paar Tage dann aber stunden lang. Von Tag zu Tag wird das ganze besser. Und ich glaube es geht jedem so. Es sei denn er ist durch andere Dinge schon an so eine haltung gewöhnt




heinz 
schon länger dabei
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...   Erstellt am 29.01.2007 - 17:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo pianissimo!

Zunächst einmal Glückwunsch zu deiner Entscheidung.
Das Cello ist das Streichinstrument, was meiner Ansicht nach die größte Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten bietet, dies einmal im Hinblick auf seinen Tonumfang (4 Oktaven!) und seiner Klangpotenz.

Versuch, das Cellospiel nicht schon von Anfang an zu sehr zu verkopfen. Erspüre mal selbst, wie su die Töne am besten hinbekommst, aber lass dich von einem erfahrenen Lehrer begleiten. Wie du schon richtig bemerkt hast, ist der Hebel an der Bogenspitze am größten. Darum wird z. B. ein f, ff oder fff nie an der Spitze gespielt. Hierzu nimmt man mindestens die Bogenmitte, bei krassen lauten Stellen wendet man sich dem Frosch zu.

Ziehst du den Bogen, sollte der Zeigefinger einen leichten Druck auf die Saite ausüben, je nach Lautstärke zu variieren. Du siehst also, die Kraft kommt an der Bogenspitze hauptsächlich aus dem Zeigefinger. Beim Schieben des Bogens sollte der Druck vom Zeigefinger etwas verlagert werden auf die restlichen Finger, die den Bogen dann "wirklich" aufwärts schieben, im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei immer alle Finger auf dem Bogen liegen lassen. In Wirklich keit resuliert die Druckkraft auf die Saiten aber aus einer Summe, die aus der Schulter, dem Arm, der Hand und den Fingern kommt. Je nach dem wird die Hauptkraftquelle verlagert. Zur Übung versuche einfach mal, einen Ton zu spielen mit dem ganzen Bogen und einigermaßen langsam. Erspüre dann, wie sich die Kraft verlagert. Übe das täglich. Das ist aber nur die Hand, es gehören viele Bewegungsabläufe dazu wie die des Armes und des Oberkörpers. Man spielt fast mit dem ganzen Körper, je nach Art des Stückes. Deshalb ist schlecht, hier im Forum komplett zu erklären.

Viel Erfolg!
H.





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"Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten." (Gustav Mahler)

pianissimo 
Neuling


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Registriert seit: 29.01.2007
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...   Erstellt am 29.01.2007 - 19:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo heinz

vielen Dank für diesen schönen Eintrag!
Ich habe natürlich eine Cellolehrerin und hoffe bzw. denke, dass sie mir das auch erklären kann (ich hatte erst 2 Stunden Unterricht ), aber erst wieder am Donnerstag... außerdem ist es natürlich Gold Wert, solche Antworten aus vieler Münder zu hören.
Natürlich ist mir klar, dass das nicht gleich klappt, es braucht Zeit. Das kenne ich schon vom Klavier. Aber man will ja nichts falsches üben
Dank auch an Erzengel, aber diese theroetischen Dinge sind mir schon von meinem ersten Instrument bekannt

echt praktisch so ein Forum !

Stilblüte





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nalbi ...
erfahrener User
......

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...   Erstellt am 29.01.2007 - 21:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi, pianissimo,
schön von Dir zu lesen.
Ich bin auch Anfänger und spiele grundsätzlich nie länger als 10 Minuten, damit Hand/Arm/Finger nicht zu sehr "lahm" werden...
Prinzipiell ist es - wie erzengel sagt, ähnlich wie bei der Gitarre, da muss man auch pausieren, damit die Finger/Hände am Anfang nicht zu arg strapaziert werden.

Die Erklärungen von Heinz sind (mal wieder!) Spitze




heinz 
schon länger dabei
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...   Erstellt am 30.01.2007 - 14:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@nalbi;
vielen Dank für die Blumen;

nochmal zu den Beschwerden:
richtig ist auf jeden Fall, sich am Anfang nicht zu übernehmen. Beim Spiel werden durch die ungewohnten Bewegungen Muskelgruppen angesprochen, die wir sonst kaum oder gar nicht belasten. Gelenke und Sehnen seien hier gar nicht erwähnt.

Sehr gut ist es, Pausen einzulegen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nach einer Spielpause vn zwei-drei Wochen (Urlaub z. B.) genau entgegen meiner Befürchtung mit viel mehr Kraft an die Sache herangehen konnte und meine Sinne besser geschärft waren für Intonation und Bogentechnik als sonst. Irgendwie ist das wie ein "Resetten". Ich bewundere deswegen die Profis, deren täglich Brot das Spielen ist und die immer Top-Leistung bringen müssen. Früher hatten die ja auch mal eine Sommerpause und konnten ihr Instrument in die Ecke stellen. Aber mit den ganzen Festivals usw., die heute im Sommer stattfinden, fällt dies wohl oft auch flach.

Viele Grüße
H.





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madmops 
Neuling


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Registriert seit: 07.03.2010
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...   Erstellt am 31.01.2007 - 10:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

da möchte ich doch gleich nochmal die Produkte der Cello Academy empfehlen. Gerade bezüglich der Haltung von Instrument und Bogen fand ich das erste Video sehr hilfreich.

Viel Erfolg noch




erwin 
schon länger dabei
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Registriert seit: 22.08.2005
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...   Erstellt am 06.02.2007 - 17:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


zu erwähnen wäre vlt. auch die hier auf der erde herrschende "anziehungskraft".

Diese lässt sich hervorragend einsetzen um kraft zu sparen.
Vor allem equipment das gut in der ansprache ist kann fast schon ein spielgefühl hervorbringen bei dem mensch scheinbar gar kein druck mehr ausüben muss.

Voraussetzung dafür wäre wohl aber eine gewisse lockerheit im spiel.




Jimmy ...
schon länger dabei
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Registriert seit: 17.06.2008
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...   Erstellt am 02.10.2008 - 20:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zum Tonunfang^^
Der ist mehr als 4 Oktaven, wenn man Flageolettöne mitzählt sinds sogar 6.




iShaman ...
Neuling


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Registriert seit: 06.03.2009
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...   Erstellt am 07.03.2009 - 20:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich habe da ein problem. ich habe ein neues cello und beim spielen schnarrt es direkt an der stelle wo der bogen die saite berührt. der bogen war voller kolophonium als ich ihn bekam (sehr viel kolo meiner meinung nach). liegt es vllt daran? ich habe dann noch einen anderen bogen probiert (carbonbogen mit weniger kolo) und bei dem schnarrt es nicht so stark. weiß jemand rat?




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