Ashitaka  Moro - Wolfsgöttin
       

Status: Offline Registriert seit: 11.05.2006 Beiträge: 588 Nachricht senden | Erstellt am 25.07.2006 - 22:34 |  |
So, meine erste Mononoke FF^^
Hoffe euch gefällt sie :D
Ach ja: "Anata ni tame ni Mononoke" heißt so viel wie "Für dich Mononoke" für den, dens interessiert ^.~
Ihr mal der gaaaaaaaaaaaaaanz grobe Inhalt:
Ein Jahr ist seid dem Tod des Waldgottes vergangen und dort wo damals die Eisenhütte war, steht jetzt ein Dorf. Doch auch wenn alles sehr friedlich scheint müssen Ashitaka und San sich weiteren Gefahren entgegenstellen...
So, und jetzt genug geschwatzt, los gehts xDDDDD
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Anata ni tame ni Mononoke
Prolog - Ein neuer Tag
Es war früh am Morgen, als Ashitaka erwachte. Ein leichter Nebel lag noch in den Straßen des Dorfes, dass früher die Eisenhütte war.
Seit dem Tod des Waldgottes war ein Jahr vergangen und vieles hatte sich verändert.
Sein Weg zum Wachturm führte vorbei an den Scheunen, in denen Reis, Sake und die Vorräte gelagert wurden, den Holzhäusern der Bewohner, den Lagerhäusern der Fischer und den Ställen der Bauern.
Wie jeden Morgen um diese Uhrzeit schliefen die Bewohner noch und die Stille des Sonnenaufgangs war eine willkommene Abwechslung gegenüber des lauten Treibens, dass am Tag herrschte. In wenigen Stunden würden die Bauern ihren Tätigkeiten auf den Feldern nachgehen, die Händler würden ihre Karren volladen und zum Markt in die nächste Stadt reisen und die Frauen würden in die Webereien gehen, oder den Haushalt führen, während die Kinder auf den Straßen spielten.
Kaum war er am Wachturm angekommen, stieg er die Leiter hoch und sah Matchi, der alte Wächter. Ashitaka seufzte, als er neben dem alten Mann die Sakeflasche und -schale sah. “Das er immer so viel trinken muss…”, dachte er sich. Matchi war Ende 60, ein etwas tollpatschiger aber liebenswerter alter Mann. Manchmal erinnerte er Ashitaka an Chi-san aus seinem Dorf.
Er stellte sich neben Matchi auf und sah aus dem Ausguck. “Schon wieder!”, fluchte er in Gedanken, als er auf die Felder der Bauern sah. “Sie waren heute Nacht schon wieder da!” Er ging zurück und rüttelte am alten Wächter. “Matchi-san, Matchi-san, wachen sie auf.”, flüsterte er in leisem Ton. Der Angesprochene schlug langsam und blinzelnd die Augen auf und sah seinen Aufwecker verschlafen an. Er rieb sich die Augen während er gähnte und sich sein Blick von einem verschlafenden in einen fragenden veränderte. “Oh mein Junge, bin ich etwa eingeschlafen?”, fragte er sich eher selbst als Ashitaka. “Ja, Matchi-san.”, antwortete dieser ruhig. Der alte Mann sah sich um. “Ist es etwa schon morgen?”, fragte er unglaubwürdig. Ashitaka nickte. “Und weißt du schon, ob sie heute Nacht wieder da waren?” Ashitaka nickte erneut. Matchi schaute mit einem reuevollen Blick auf den Boden. “Tut mir leid Sohn, ich weiß, ich sollte aufpassen und dich holen, aber ich bin alt und meine Augen sind nicht mehr so wachsam wie früher.” Die buschigen Augenbrauen hingen ihm bei diesen Worten tief in den Augen, sein faltiges Gesicht streute eine gewisse Traurigkeit aus. Ashitaka lies seine forschenden Augen wieder über die Felder gleiten, als er sagte: “Ach Matchi-san, das macht nichts… Ich werde ab heute Nacht Wache halten…” Er drehte sich zu Matchi, “du wirst dann nachts richtig schlafen können und dir ein Schälchen Sake auch ohne schlechtes Gewissen gönnen können.”
Nun war die Sonne ganz aufgegangen und die Stille des Morgens wurde bald durch die Geräusche der erwachten Bewohner ersetzt.
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So, das war mal der Anfang... würde mich freuen, wenn ihr mir sagen würdet, ob die Geschichte euch interessiert...
Aber keine Sorge, es wird noch viel spannendes passieren ^________^
Signatur “Mit ungetrübtem Blick die Wahrheit sehen, das will ich!” |
Ashitaka  Moro - Wolfsgöttin
       

Status: Offline Registriert seit: 11.05.2006 Beiträge: 588 Nachricht senden | Erstellt am 15.08.2006 - 08:02 |  |
So, für meine San jetzt das erste Kapi ^-^ *dich knuddel*
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Kapitel 1 - Feuer?!
Ashitaka sah vom Wachturm auf das wachsende Treiben in den Straßen des Dorfes hinunter. Er presste seine rechte Hand gegen seine Schläfe und schloss kurz die Augen. “Diese verdammten Kopfschmerzen!” Wie oft hatte er diesen Gedanken wohl schon? Sicher seit ein paar Tagen, vielleicht auch länger als eine Woche. Diese Kopfschmerzen kamen und gingen wann sie wollten. Mal waren sie stark, mal schwach. Ashitaka wusste nicht, ob es am Wetter lag oder ob er einfach nur krank war. Er hatte zwar zur Zeit immer ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, aber trotzdem schloss er letzteres aus. Aber irgendwas ging hier vor, dass wusste er.
Der alte Mann legte eine Hand auf Ashitakas Schulter. “Ist alles in Ordnung, Sohn?”, fragte er besorgt nach. “Ja, alles in Ordnung Matchi-san” antwortete er “ich habe heute Nacht nur nicht sonderlich gut geschlafen!” Und das hatte er auch wirklich nicht. Er war plötzlich schweißgebadet mitten in der Nacht aufgewacht, mal wieder. “Es ist zum verrückt werden!” dachte er und kletterte die Leiter des Wachturms hinunter.
Er ging an den Händlern vorbei - natürlich nicht ohne sie zu grüßen - die ihre Karren volluden und steuerte auf ein ganz bestimmtes Haus zu. Er klopfte kurz an und ging dann hinein. “Oh, guten Morgen Ashitaka!”, begrüßte ihn Toki “Du bist bestimmt da, um meinen Mann abzuholen, aber da musst du leider noch warten, der Nichtsnutz kommt mal wieder nich in die Gänge!” Ashitaka musste bei diesen Worten lächeln, und auch Toki konnte sich ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen, so ernst sie auch wirken wollte. Guruko, der ehemalige Ochsentreiber kam noch halb verschlafen in den Raum geschlürft, aber als er Ashitaka erblickte wurde er mit einem Schlag hell wach. “Ashitaka, du bist schon da?” fragte er verwundert. “Nun ja, Guruko, was muss das muss!” “Er tut wenigstens was, der Junge!”, sagte Toki beiläufig und warf ihrem Mann einen ernsten Blick zu. Dieser versuchte diese Aussage einfach zu umgehen. “Warst du schon beim Wachturm?” Ashitaka nickte. “Sie waren wieder da und wie es aussieht haben sie dieses mal, sehr viel verwüstet, soweit ich das von oben her sehen konnte.” Ashitaka wante sich an Toki. “Toki, könntest du mir einen Gefallen tun und heute Nacht Wache am Turm halten? Matchi-san ist nicht mehr konzentriert genug dazu und ich habe noch etwas wichtiges zu erledigen, dass wohl bis morgen dauert.” “Natürlich mach ich das Ashitaka, neben dem seinem Geschnarche - Sie zeigte auf Guruko - kann man eh nicht schlafen!”, antwortete Toki und zwinkerte Ashitaka zu. “Toki!”, kam ein Ruf ihres Mannes, der wohl so viel heißen sollte wie “So laut bin ich gar nicht!” “Ich danke dir Toki! So, und nun trommle alle Bauern zusammen Guruko! Aber keiner soll alleine auf die Felder gehen! Ich hole Jakkul und dann gehen wir los.” Mit diesen Worten verließ er die Hütte. “Sag mal, ist dir nicht auch aufgefallen, wie müde er aussieht?”, fragte Toki besorgt ihren Mann. “Ach was!”, antwortete dieser “Er sah doch wie immer prächtig aus!” Toki schaute ihn verärgert an, boxte ihm in die Seite und nannte ihn einen Idiot. “Aua, wofür war das denn?” “Dafür, dass du Augen im Kopf hast, sie aber wohl nicht benutzt und jetzt mach schon und tu das , was Ashitaka dir aufgetragen hat!” “Ja, ich mach ja schon…”, antwortete Guruko kleinlaut.
Als Ashitaka im Stall ankam wurde er freudig von Jakkul begrüßt. “Na alter Junge, wie geht’s dir denn heute?” Jakkul leckt ihm übers Gesicht. “Gut, wie ich sehe.”, lachte Ashitaka und nahm Jakkuls Zügel in die Hand, so dass er neben Ashitaka her trabte.
Am Marktplatz des kleinen Dorfes angekommen wartete er schon mit den versammelten Bauern auf die restlichen, die dann auch nach kurzen Verzögerungen eintrafen. So ging die Gruppe zum Tor, dass daraufhin sofort geöffnet wurde, damit sie den Weg zu den Feldern antreten konnten. Die Felder waren nicht weit vom Dorf entfernt, es waren nur gute 10 Minuten zu Fuß.
An den Feldern angekommen steig Ashitaka - der durch Jakkul als erster da war - von seinem treuen Gefährten hinunter und betrachtete die Verwüstung. Diese betraf zwar nur 1/5 der bestellten Felder, jedoch reichte sie locker um einen nennenswerten Schaden anzurichten. Die angekommenen Bauern fluchten. Sätze wie “Möge man sie doch endlich zum Teufel jagen” oder “Das diese Feiglinge immer nachts kommen, sind wohl feige, es tagsüber zu versuchen” waren zu hören. Ashitaka beugte sich hinunter und nahm eine schwarz verkohlte Pflanze in die Hand, die sich Augenblicklich in kleine Aschenteilchen auflöste. “Feuer?!” kam es ihm in den Sinn. Während er mit seinen Gedanken abschweifte konnte er zur Hälfte ein Gespräch von Guruko und einem jungen Mann - der neu im Dorf war - hören. “Guruko, wer war das?” “Ach so Shin, du bist ja neu, ich vergaß, ist ja klar, dass du das noch nicht weißt! Das (er zeigte auf die Verwüstung) waren die Affen.” Der junge Mann riss verwirrt die Augen auf. Aber ich dachte, hier lebe der friedlebende Stamm der Affen?” “So friedlebend sind sie nicht mehr.”, warf Ashitaka in das Gespräch der beiden ein und erinnerte sich an das Geschehen vor über einem Jahr. Nein, friedlebend waren sie wirklich nicht mehr, damals wollten sie ihn sogar essen, weil sie so stark wie die Menschen sein wollten. Ashitaka stieg wieder auf Jakkul. “Arbeitet bitte weiter wie normal, auch das verbrannte Feld muss wieder bestellt werden!”, befahl er und riss die Zügel von Jakkul um. “Und wo gehst du jetzt hin?”, rief im Guruko fragend nach. “Ich werde mich in einer etwas anderen Art um das Problem kümmern!” bekam er als Antwort.
Ashitaka ritt mit Jakkul einen kleinen Pfad in Innere des Waldes entlang. “Na mein kleiner Freund? Schön dich zu sehen!”, sagte er lächelnd, als er den kleinen Baumgeist bemerkte, der neben ihm herlief. Ashitaka liebte die Stille dieses Weges, kein lautes Treiben der Händler, kein Lärm. Nur das rauschen der Blätter und das plätschern der Bäche und das gelegentliche klappern der Baumgeister. Eigentlich genau das richtige für seine Kopfschmerzen, aber aus einem für ihn unersichtlichen Grund wurden die Schmerzen nicht schwächer sondern stärker, je mehr Weg er hinter sich ließ. Nach einer kleinen Weile war er endlich dort angekommen, wo er auch hinwollte. Die Höhle war schon in Sicht. Er schaute sich suchend um.
“San, bist du da!?”, rief er, während er von Jakkul abstieg. Und ehe er die Worte zu Ende gesprochen hatte, sah er sie auch schon am Eingang der Höhle. Auch die beiden Jungwölfe waren nicht weit entfernt. Ashitaka konnte ihre weißen Felle etwas abseits der Höhle sehen.
“Hallo Ashitaka!”, begrüße San ihn mit einem Lächeln. “Warum kommst du den heute so früh?”, fügte sie etwas erstaunt hinzu. Er ließ Jakkuls Zügel los, so dass er zur Quelle trabte und stieg hoch zu San. “Ich wollte in Erfahrung bringen, wie deine Verhandlungen mit den Affen stehen.” Er blickte San ernst an. “Nicht gut, sie sind stur, da können wir machen, was wir wollen, sie werden nicht aufhören!”, antwortete San ebenfalls ernst. “Irgendwie kann ich sie ja auch verstehen.”, fügte sie noch murmelnd hinzu. “Ich ja auch…” antwortete Ashitaka “aber so kann es auch nicht weitergehen verdammt noch mal!”, sagte er schroff.
Dann war da plötzlich eine bedrückende Stille.
Ashitaka ergriff als erster wieder das Wort. “Sag mal San, könntest du dir vorstellen, dass die Affen sogar Feuer verwenden würden, um die Felder zu verwüsten?” San sah ihn sichtlich überrascht an. “Nein, dass würden sie nie tun, sie hätten viel zu viel Angst davor, dass das Feuer dann auch auf den Wald übergreifen könnte. Warum fragst du?” “Weil die Felder dieses mal verbrannt wurden.” “Verbrannt?”, fragte sie ungläubig nach. “Ja.” “Das… das verstehe ich nicht… so was würden sie nie tun!” Sie lief aufgeregt hin und her. “Na ja… ich werde jetzt erstmal zum Grab des Waldgottes gehen und dann meine Kontrollen durch den Wald machen, ich bin bald zurück.”, sagte sie schließlich nachdenklich und rief die beiden Wölfe her. “Warte hier, ja?” “Ok, ich warte.”, sagte Ashitaka lächelnd.
Die Abwesenheit Sans wollte Ashitaka eigentlich dazu nutzen, um sich hinzulegen, doch gerade als er die Augen schließen wollte, hörte er eine Stimme, die nach ihm rief. Er setzte sich wieder auf und sah sich in der Höhle um, doch da war - nichts. Doch wieder hörte er diesen Ruf. Schließlich stand er auf und ging wieder aus der Höhle, er ging den Hang hinunter und sah sich dann unten um. Wieder nichts zu sehen. Der Wind pfiff durch die Baumwipfeln und mit ihm die Stimme. Er folgte der Stimme bis zum Grab Moros. Und was er da sah, ließ selbst ihn für eine kurze Zeit erstarren, vor ihm war der Geist Moros zu sehen.
Kapitel 1 - Feuer?! [Ende]
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