PROJEKT MYRA .de


http://myrachat.de.vu - Zum Myra-Chatraum - Ist es Dir dort zu leer? Schreib im Forum, dass du da bist und Lust hast zu chatten!
Die Myra-Enzyklopädie zum Mitgestalten: http://myrapedia.eu


ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

IrasCignavojo ...
WeltChronist und
Ex-ZSL

...............



Status: Offline
Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 2423
Nachricht senden
...   Erstellt am 28.08.2006 - 09:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am´y Syrren - Das Reich Amzonien
Der Wandererbericht


Zusammenfassung der amzonischen Kultur, wie sie einem Wanderer begegnet. (Erstellt auf der Basis der Kulturliste im Weltboten 6/7)


I. Das Land


1. Landschaft und Bodenbeschaffenheit

Das Grüne Hochland ist vulkanischen Ursprungs, was man noch an den vielerorts vorkommenden heißen Quellen, Geysiren und Erdspalten erkennen kann. Der letzte Krater ist jedoch schon vor Jahrtausenden eingeschlafen, und man sieht den Bergen ihren eigentlichen Ursprung nur noch an der Form an.
An der Küste ist das Land vom Grünen Meer immer wieder unterspült worden, und der leichte Basalt und Tuff brach ab, wodurch eine hohe Steilküste entstand, die nur durch den schmalen Zufluß des Sattelbachs ins Meer unterbrochen wird.
Im Zentrum Amzoniens entspringt der Jonsaja, der im Tiefland Jong-sai heißt. Er hat wusch sich im inneren des Hochlandes einen riesigen Kessel aus, bevor er den Durchbruch ins Tiefland schaffte. Noch heute nährt er hier einen großen See.
Der Boden ist in den Tälern lehmig und im Hochland sandig, was nur im den Tälern wirtschaftlichen Pflanzenanbau erlaubt, während die Bewohner der Berge vor allem von der Schaftzucht leben, die keine großen Ansprüche an den Boden stellt. Stellenweise ist der Sand des Hochlandes von äußerst feinem grünem Sand durchsetzt, der in der Zeit der Herbst- und Winterstürme auch tief in die Täler hinuntergetragen wird. Der Ursprung des Sandes könnten Kupferadern sein, die an einzelnen Stellen von der Erosion freigelegt wurden und von denen Wind und Wetter nun ununterbrochen die oberste oxidierte Schicht abtragen; eine andere Möglichkeit ist Jadestaub, den vielleicht die Geysire und heißen Quellen aus dem Erdinnenen herauftragen, oder aber ein bis jetzt unbekanntes, unentdecktes Mineral, vielleicht gar Smaragde.

2. Flora

Einheimische Flora:

Ursprünglich waren weite Teile des Grünen Hochlandes bewaldet. Mit Beginn der Kultivierung des Bodens wurden aber große Waldgebiete gerodet, um guten Ackerboden zu erhalten. Auch auf den Bergen sind weite Flächen der Brandrodung zum Opfer gefallen, um Acker- und Weideland zu erhalten. Die meisten noch vorhandenen Wälder bestehen vorrangig aus teilweise immergrünen Nadelbäumen. Die große Vernichtung von Waldgebieten in der Anfangszeit der Besiedelung hat die Menschen in der Folge dazu gezwungen, in Rodungsgebieten sorgfältige Wiederaufforstung zu betreiben, um nicht überhaupt keine Holzreserven mehr im Land zu haben. In den letzten 200 - 300 Jahren hat sich der Waldbestand zu keinem Moment mehr entscheidend geändert.
In den Bergen herrschen Dornenbüsche und Schneidgras vor; nur vereinzelt finden sich einzelnstehende Bäume, zumeist knorrige und windgepeitschte Exemplare.
In der Umgebung der Erdspalten tauchen auch immer leicht veränderte Pflanzen auf, die sich an die dortigen widrigen Umstände auf die erstaunlichsten Arten angepaßt haben; die meisten sind aber einmalige Exemplare ihrer Art.

Kulturpflanzen:

Die meisten fruchttragenden Laubbäume sind aus dem Tiefland importiert. Fast jede allgemein bekannte Frucht wird irgendwo in Amzonien angebaut; am wichtigsten sind jedoch Zitrusfrüchte, Nüsse und Oliven. Außer Fruchtbäumen werden vor allem Getreide, Hopfen, Wein und Rüben angebaut.

3. Fauna

Einheimische Fauna:

Vorgefunden wurden im Hochland vor allem Kleintiere - Kaninchen, Dachse u.ä. - sowie vereinzelte Füchse und Bären. Es soll in den alten Wäldern auch einige Wildkatzen gegeben haben; diese sind aber seit der starken Reduzierung des Waldbestandes nicht mehr gesehen worden.

Tierhaltung:

Tierhaltung erfolgt vorrangig im Hochland. Dort werden vor allem Schafe und Ziegen gehalten. Ansonsten haben viele Höfe noch ein paar Hochlandponys, und manche halten sich vor allem zu Transport- und Arbeitszwecken auch Pferde und Mulis. Durch die Tierhaltung kamen aber auch Hunde in das Hochland. Im Laufe der Zeit haben sich Rudel verwilderter Hund zu einer echten Gefahr entwickelt, da sie im Hochland außer den Menschen keine natürlichen Feinde haben. In harten Wintern wagen sie sich manchmal sogar in die Täler hinunter.

4. Bodenschätze

Metalle: Kupfer, Pyrit, Eisenerz
Mineralien: Jade
Rohstoffe: Pech, Kohle

5. Klima

Das amzonische Klima ist im großen subtropisch, d.h. feucht mit mittleren bis warmen Temperaturen. Durch das Hochland wird aber ein vom Umland stellenweise abweichendes Kleinklima erzeugt. So gibt es zum Beispiel im Herbst und Winter immer wieder heftige Stürme, wenn starke Winde vom Meer her über die Klippen ins Land hineinfegen und durch die Täler noch verstärkt werden (Düseneffekt). Diese Winde tragen auch den meisten grünen Staub in die Täler.





Signatur
http://projektmyra.de - http://myrapedia.eu http://myrachat.de.vu - http://myraforum.de.vu http://irascignavojo.bookcrossing.com http://irascignavojo.livejournal.com - Kampagnenblog: http://gruene.wettach.org

IrasCignavojo ...
WeltChronist und
Ex-ZSL

...............



Status: Offline
Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 2423
Nachricht senden
...   Erstellt am 01.02.2007 - 14:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Hier ein Portrait der Wanderin Thinaia na Ruhir, die lange durch Amzonien, das Land Am'y Syrren, gewandert ist.





Signatur
http://projektmyra.de - http://myrapedia.eu http://myrachat.de.vu - http://myraforum.de.vu http://irascignavojo.bookcrossing.com http://irascignavojo.livejournal.com - Kampagnenblog: http://gruene.wettach.org

IrasCignavojo ...
WeltChronist und
Ex-ZSL

...............



Status: Offline
Registriert seit: 14.05.2006
Beiträge: 2423
Nachricht senden
...   Erstellt am 20.08.2007 - 23:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Anwyn an Corenja, genannt der Fuchs, war der erste, dem es jemals gelang, aus den elf Tälern des Grünen Hochlandes eine Einheit zu erschaffen. Er war der zweite Sohn des Fürsten vom Wagental, des zweitwohlhabendsten unter den Tälern. Mit sieben Jahren wurde er zur Pflege zur Familie des Fürsten vom Kesseltal gegeben, des reichsten unter den Tälern. Dieses lag zu jener Zeit in einer blutigen Fehde mit dem Speertal. Eines Nachts überfiel eine Gruppe aus dem Speertal den Großhof, in dem Anwyn wohnte, und alle wurde umgebracht bis auf ihn, und dies war nur dem Umstand zu verdanken, daß jemand ihn als Angehörigen der Familie Corenja erkannte. Er wurde zum Fürsten des Speertales gebracht, der ihn als Geisel behielt, zum Schutz gegen mögliche Rachezüge des Wagentals wegen des Überfalls. Es gelang Anwyn jedoch, das Vertrauen der Familie zu erlangen, und eines nachts gelang ihm die Flucht - nicht zu früh, denn als zweiter Sohn von fünf war seine Haut nicht so viel wert, wie seine Entführer gehofft hatten, und sein Vater war bereits mit einem Kriegshaufen unterwegs.
Nach seiner Flucht blieb er über Jahre verschwunden, und man sagt, er sei von einer Familie im fernen Taschental aufgezogen worden, nahe dem Wald von Mannaun. Als er zu seiner Familie ins Wagental zurückkehrte, war sein Vater alt und gebrechlich, und sein älterer Bruder in einer der unzähligen Fehden gefallen. Schnell übernahm er die Zügel im Haus.
Schon ehe sein Vater starb, hatte er in dessen Namen ein starkes Bündnis der Nordtäler geschaffen. Kesseltal, Wagental, Dolchtal und die drei hinteren Täler profitierten gleichermaßen von einer gesicherten Handelsroute entlang der Flüsse, und mit dem Erben des Speertales hatte Anwyn während seiner Gefangenschaft eine enge Freundschaft geschlossen, die bis zu Anwyns Tod halten sollte. Mit dieser Macht im Rücken gelang es ihm im Laufe der Jahre, lediglich über Verhandlungen und geschicktes Taktieren auch die anderen Täler von den Vorteilen eines Zusammenschlusses zu überzeugen. Die Fehden kamen niemals ganz zum Erliegen, doch wurden sie weniger und kontrollierter. Zu erwähnen wäre auch, daß er beim Tod seines Vaters auf die Herrschaft über das Wagental zu Gunsten seines jüngeren Bruders verzichtete, um klarzustellen, daß er nicht die anderen Täler dem Wagental unterwerfen, sondern alle als gleichberechtigte Partner zusammenschließen wollte. Auch sonst hielt er sich stets im Hintergrund und zeigte keine eigenen Machtbestrebungen, sondern half lediglich den anderen, zu einer Einheit zu finden.
Berendor, Anwyns Sohn, übernahm seine Bemühungen nach seinem Tod. Er schuf einheitliche Gesetzesrichtlinien für die Täler und förderte den Austausch von Handelsgütern und Wissen zwischen den Tälern. Zum ersten Mal begann sich wirklich ein Einheitsgefühl zu entwickeln, und das Reich gab sich einen Namen: Ymarre. Noch heute nennen wir uns Marreni, wenn wir von allen im Grünen Hochland lebenden Menschen sprechen. Gemeinsam mit der Reichsgründung wählten die Fürsten auch ihren ersten König, und dieser wurde Berendor.
Berendor führte während seiner Regierung das Reich zur ersten Blüte, da es zum ersten Mal in eine lange Periode des Friedens eintauchte. Die einzelnen Fehden erstarben langsam, und neue wurden durch Schiedssprüche abgewendet. Jeder merkte schnell, daß der Frieden allen zum Vorteil gereichte, und der König, der keine eigene Hausmacht besaß, wurde mit einer starken Garde ausgestattet, die es ihm erlaubte, seine Beschlüsse durchzusetzen, solange er nur die Mehrzahl der Fürsten auf seiner Seite hatte. Berendor mußte diese Garde jedoch nur äußerst selten einsetzen, den seine Beschlüsse waren weise und vorausschauend, bis auf einen: er machte die Herrschaft erblich. Bereits seinen Söhnen fiel nichts besseres ein, als sich bei seinem Tod gegenseitig den Thron streitig zu machen, so daß das Land wiederum gespalten wurde, und die Streitigkeiten seiner Enkel waren es schließlich, die den Barbaren im Grünen Hochland Tür und Tor öffneten.





Signatur
http://projektmyra.de - http://myrapedia.eu http://myrachat.de.vu - http://myraforum.de.vu http://irascignavojo.bookcrossing.com http://irascignavojo.livejournal.com - Kampagnenblog: http://gruene.wettach.org


Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


PROJEKT MYRA .de


http://myrachat.de.vu - Zum Myra-Chatraum - Ist es Dir dort zu leer? Schreib im Forum, dass du da bist und Lust hast zu chatten!
Die Myra-Enzyklopädie zum Mitgestalten: http://myrapedia.eu


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Bosch PAD 20001
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
corenja
blank