Amenachet Übermütiger Tavernenbesitzer

Status: Offline Registriert seit: 07.05.2007 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 08.05.2007 - 21:03 |  |
Vollständiger Name: Nun meinen ganzen Namen kenne ich nicht genau. Ich weiß allerdings wer mein Vater ist und er gab mir den Namen Amenachet. Meinen Familiennamen kenne ich nicht, auch wenn mein Vater ein hohes Tier war beim Hofe. Im Grunde bin ich nichts als einer seiner Bastarde. Aber das an dieser Stelle zu erwähnen ist bei weitem nebensächlich, ihr versteht?
Rufname/wird genannt: *Der Ägypter zieht die Brauen leicht in die Höhe und schmunzelt* Nun meine Freunde wie Feinde rufen mich Amenachet. Ein Name der einem Freund wie Fluch sein kann. Mag ja sein, dass man vor meinem Vater zitterte, aber wer weiß. Vielleicht bin ich mächtiger als mein Vater?
Alter: Nun ich kenne mein genaues Alter nicht aber ich dürfte gegen 25 oder 24 Jahre alt sein. Wie meine Freunde oft sagten schaffe ich es trotz größter Hurerei und übermäßigen Weingenuss immer, mein Leben weiterzuleben wie bisher. Ermüdend… sie wissen nicht zu leben.
Geschlecht: Nun ohne Zweifel gehöre ich dem männlichen und starken Geschlecht an. Als ob ich auch ein Weib wäre. *der Mann mit den schwarzen Haaren fährt sich durch die Haare und wirft euch einen spöttischen Blick zu*
Volkszugehörigkeit: Nun ich wurde im schönen Ägypten geboren und bin der Sohn eines Ägyptischen hohen Beamten und einer seiner Mätressen, die selbst Babylonierin war. Ob ich wohl von ihr meinen Stolz habe? Oder meine Feierlust und Genießerkenntnis?
Familie: Von meiner werten Familie leben sicher nicht mehr viele. Ich dürfte unzählige Brüder und Schwestern haben. Mein Vater war ein sehr tätiger Mann und besuchte, beglückte – wie man es nennen will – jeden Weiberrock, beschenkte jeden Schoss, der die Beine ihm öffnete und so habe ich sicher sehr viel Schwestern, Halbschwestern, Brüder und Halbbrüder. Gesicherter Weise ist mir nur bekannt das einer meiner Halb-Brüder ein ägyptischer Offizier im Heer der Nabatäer ist. Aber er kennt mich sicher nicht. Mein Vater war ein ziemlicher Casanova, wenn man das so nennen darf. *der Ägypter lacht dunkel und streicht sich wie routiniert einige Strähnen aus dem Blickfeld*
Meine Mutter kannte ich nie aber sie soll eine wunderbare Frau gewesen sein, allerdings verstieß mein Vater sie als er ihrer überdrüssig wurde. Sie gab mich bei einer Freundin ab und ging dann einfach. Ich glaube sie ist in ihrer verblendeten Art in den Nil gesprungen und ein Krokodil hat sich ihrer angenommen. Als ich alt genug war sagte meine „Erzieherin“ mir wer ich war. Ich ging zu meinem Vater offenbarte wer ich war und er gab mir reichlich Gold und Reichtümer mit den Worten ich solle nie wiederkehren. Nun ich hatte es nie vor. Eine besondere Person in meinem Leben war die Freundin meiner Mutter, die mich aufzog. Sie hieß Mirid-Amun. Sie war eine einfache Frau aber dennoch teilte sie mit mir alles, nahm mich auf als ihr Kind und erzog mich, allerdings ich muss gestehen, sie hatte kaum Einfluss auf mich, sie war nie jemand der verstand was ich erreichen sollte…
Glaubt an: Glauben… jämmerlich. Der Mensch nimmt sich selbst in die Hand, er entschlüpft der Mutter, der Henne schnell und rennt in die Welt. Götter sind in meinen Augen nur das Reden von einigen Milchbärten. Tragisch ist es schon, dass so wenige den Irrtum erkennen, aber gut. Man lasse der Priesterschaft ihren Glauben. Aber eines stimmt, ein Pharao ist ja bekanntlich nichts ohne das Odem des Ra, den Segen Amuns und der Gnade des Horus. Aber ich selbst bin niemand der an Götter glaubt. Und wen ich dennoch gezwungen bin etwas zu sagen, eben der meinen Gegenüber genehm ist.
Aussehen: Ich habe mich schon immer um mein Aussehen gesorgt. Das hat mir meine Ziehmutter immer wieder eingetrichtert. „Mit dem Aussehen ist es wie mit dem Ruf. Beides ist wie ein irdener Teller. Mann kann den Teller zerbrechen und wieder zusammensetzen und es reparieren, aber es wird nie wieder so sein wie es war.“ Und ich halte mich sehr genau daran. Ohne zu übertreiben bin ich kein unbedingt unansehnlicher Mann, den man mit einem Vettel einsperren würde und darauf warten würde das ich um Vergebung plärre. Ich bin ein gepflegter Mann mit relativ kurzen, schwarzen Haaren, die oft sehr wirsch liegen und die ich mir sehr oft mit einer Handbewegung, die schier routiniert scheint, aus dem Gesicht streiche. Wenn ich in den Spiegel schaute, habe ich die Eigenart an mir, mich zu betrachten und das eingehend. Ich habe ein markantes Gesicht mit dunklen Augen, die wie schwarze Diamanten glimmen. Manche sagen mein Aussehen sei eine List der Götter gewesen, soviel Bosheit in so einer verführerische Hülle zu stecken und meinen nachtschwarzen Augen den falschen Schein von Sanftmut zu geben.
Ich weiß nicht was sie haben, ich bin ein sanfter junger Mann, der relativ groß gewachsen ist und mit seinen stolzen 1,89m einer ist, der sich nicht verstecken muss, auch wenn ich sonst sehr normal in der Statur bin. Ich habe muskulöse Oberarme und einen recht trainierten Körper und trage meistens nur Kleidung, die meinen Oberkörper meist betont oder frei liegen lässt, zudem hängt mir immer eine Goldkette um den Hals, die meinen Status zeigt, den ich als Reicher genieße. Ich bin jemand, der sich gern gutes tut und auch ein sehr eitler Geck sein kann. Besonders liebe ich aromatische Bäder und unter uns gesagt: Es ist nicht leicht als einer der hübschesten Männer Ägyptens… das glauben sie mir mal…
Meine Kleidung trage ich je nach Anlass und nach Gutdünken. Ich liebe schlichte Gewänder, die den Körper mehr betonen als ihn verbergen den was man hat sollte man auch zeigen. Man mag mich für einen arroganten Bordellwirt halten der seine Meinung überschnell trifft, aber ich bin mir meines Aussehens bewusst und gerade das lässt die Sache doch interessant werden, oder? Was meinen Körper angeht, ich lasse weder unnötige Messer noch sonst etwas an meinen Körper. Man nenne mich feige oder schwach aber ich verabscheue Gewalt – meistens jedenfalls. Mein Großmut ist weitgerühmt in meiner Schänke, allerdings kann auch ich unbarmherzig sein, aber das alles passt zu meinem Aussehen – interessant und dennoch so faccettenreich…
Charaktereigenschaften: Nun, wie soll man sich selbst beschreiben? Es ist schwer zu sagen, aber es wäre einen todeswürdige Behauptung zu sagen ich wäre einfach zu nehmen. Ebenso gefährlich ist es zu sagen ich bin kompliziert. Ich mag keine komplizierten Menschen. Ich bin jemand, den man leicht begeistern kann. Wenn mir etwas gefällt tue ich viel dafür wie ich kann, das ich es bekomme und damit tun kann was ich will. Ich habe gern alles nach meinem Willen und beuge mich ungern anderen.
Zudem hasse ich es, wenn man mir droht. Ich wiederum drohe sehr gerne, auch wenn ich selten jemand bin der diese Drohungen in die Tat umsetzt. Zudem bin ich bisweilen leicht reizbar, aber nur wenn ich es will. Ansonsten ist es schwer mich aus der Fassung und Ruhe zu bringen. Zudem habe ich eine kleine Schwäche für hübsche Männer. Nun ja, was soll man sagen? Alle Männer, die wirklich bewusst sind das sie ein Mann sind und die es so gut sehen und sich auch ihrer Schönheit bewusst werden, werden sich logischer Weise dem ebenbürtigen Geschlecht zuwenden und das ist nun mal der Mann. Ich hasse es, wenn ein Mann sich vor einer Frau erniedrigen muss, wenn sie ihn warten lässt und sie sie Augen tränen lassen und dieses gesamte ekelhafte Zartgefühl, abartig.
Das ich Frauen nicht mag würde ich nicht sagen, sie sind sicher hübsche Wesen und zur Fortpflanzung nütze und man kann sicher wunderbare Nächte mit ihnen erleben.. nur diese Art die das Weibervolk an den Tag legt. Nicht zum aushalten. Dieses unangebrachte Zicken, dieses jämmerliche Aufbäumen und das Zeigen von überflüssiger Emanzipation, das endet doch immer in einer Blamage. Ich habe noch nie eine Frau getroffen die sich lange in der Gesellschaft behaupten mag. Gut, es mag Ausnahmen geben aber dennoch…
Ich lasse mich allerdings gerne überzeugen, den ich bin ja Ägypter und kein Unmensch. Ich liebe das Leben und genieße es ohne Zweifel so gut es geht und auch insoweit es geht. Ich nutze gerne aus, das ich sehr reich bin und man nenne mich ein Monster – aber ich liebes es, andere ab und an mal leiden zu lassen. Ich zergehe immer vor Lachen wenn sie betteln. Sicher, ich bin manchmal unglaublich grausam in meinen Worten und scharf wie ein Schwert in meinen Aussagen aber sonst ein sehr ruhiger Zeitgenosse, der auch sehr nett sein kann – besonders wenn ich etwas will.
Was mag dein Charakter: Welch Frage, was soll ich schon mögen? Ich genieße für mein Leben gerne. Ich umgebe mich gern mit hübschen Männern und liebe es auch, andere sprachlos zu sehen und mich an ihren Gesichtern zu ergötzen. Nenn mich bisweilen einfach nur schräg. Ich bin jemand der auch sehr gern auf die Jagd geht und auch sehr gern die Annehmlichkeiten des Lebens genießt, der Tod ist zu schnell da als das man immer ernst sein kann.
Was hasst dein Charakter: nun hassen. Hassen ist ein hartes Wort, wo Hass war muss Liebe gewesen sein. Und ich liebe zwar schnell aber hassen lernen tue ich nicht schnell. Wo Hass sich entfaltet muss schon wahrlich etwas vorgefallen sein, den ich hasse nicht gründlich, wenn strafe ich die Person, die mein Missfallen erregt hat mit Abneigung, spitzen Bemerkungen oder Ignorieren, aber hassen? Nun wenn ich jemanden hasse, oder etwas hasse, dann ist es eindeutig Verrat und ja – wenn ein wunderbarer Mann sich vor einem Weib erniedrigen lässt. Aber was ich sicher hasse ist etwas wie mein Vater. Er hat mich sehr beeinflusst und das nicht positiv...
Stärken: Stärken? *der Ägypter seufzt und verschränkt die Hände hinter dem Kopf* Nun, Stärken sind etwas interessantes, keine Zweifel zulassend. Und selbst einschätzen kann ich mich gut, da haben wir schon eine erste Stärke. Zudem bin ich von Natur aus ein Mann der Tat und gehe auch Risiken ein, aber auch wenn ich es tue, sichere ich mir oft noch ein kleines Hintertürchen. Ich vermag zudem sehr charmant zu sein und kann sehr viel durch meine Worte, ein verzücktes Lachen und ein atemberaubendes Lächeln erreichen als was manch andrer lange betteln müsste. Ich bin ein charismatischer Mann, der andere gern bezaubert und sie gern in seinen Bann zieht. Zudem kenne ich mich sehr gut mit der Wirtschaft aus und bin ein sehr rationaler Mensch, Illusionen machen ist nicht meine Stärke. War es nie. Und wird es nie werden. Allerdings bin ich auch jemand, der ein zweiloser Optimist ist. Ich gebe nie auf und sehe in vielen noch einen Nutzen und schlage ihn oft noch für mich heraus, so gering er sein mag…
Schwächen: *lacht leise* Wer gibt schon seine Schwächen gerne preis? Ich werde es nun tun, aber nur weil ihr es seit. Ich überspiele zu schnell meine Gedanken und kann, wenn es mir nicht gut geht oder ich gekränkt bin extrem launisch sein, was zum Nachteil aller sein die in meiner Umgebung sind. Was habe ich noch an eklatanten Schwächen? Nun ich gebe ungern zu das ich etwas nicht richtig gemacht habe und bin ein sehr schlechter Verlier, ich kann es nicht leiden wenn etwas nicht nach MEINEM Willen geht und wenn das so ist, bin ich äußerst reizbar… Schwächen hat jeder. So auch ich. Ich bin ab und an jemand der viel zu sehr aus der Haut fährt. Ich bin als grausam verschrien, aber ich bin es nicht wirklich. Es mag eine Stärke wie Schwäche sein - ich bin ein sehr guter Droher aber es umsetzen? Das ist nichts... nichts für mich. Ich setze es ungern um, den ich verschandele selbst ungern jemanden. Schönheit schon gar nicht. Allerdings bin ich auch sehr eifersüchtig...
Fähigkeiten: Nun ich komme sehr gut mit Menschen klar und verstehe es, sie um den Finger zu wickeln. Zudem habe ich das seltene Talent, mit Geld umzugehen. Ich kann auch sehr gut mit Kräutern umgehen, kann lesen und schreiben und spreche zudem neben dem Ägyptischen, Griechischen, Latein auch, wenn auch mit starkem Akzent das karthagische Phönizisch und die Sprache der Germanen.
Waffen/Kampf-Fertigkeiten: Nun, ich kann ganz gut mit dem Bogen umgehen und auch ich hatte – man glaube es nicht, eine Ausbildung in reiten zu Pferde und den Umgang mit der Streitaxt aber an und für sich bin ich niemand, der gerne zu Waffen greift, wozu habe ich den Wachen?
Wohnort: Ich leite ein Etablissement. Wenn man es so nennen will. Eine Lokalität. Man kann sehr gut speisen dort und man hat alles was man braucht um glück zu sein: Musik, Ruhe, Diskretion und vor allem Unterhaltung. Unter Unterhaltung versteht man natürlich auch Sklaven die für die Zeit miteinander geschaffen sind. Mann kann mein Haus im Grunde ein Freudenhaus nennen, aber ich achte auf den guten Ruf meines Hauses. Ich selbst achte auch darauf, welche Sklaven bei mir arbeiten – sie bekommen gute Kleidung und ich verpflege sie gut, aber dafür muss man auch fürstlich zahlen bei mir so dass es sich nur die reicheren Bürger leisten können. Nicht selten sind auch die oberen der Stadt da, Senatoren lieben mein Haus wegen der Diskretion und der Ruhe – es ist ein Ort der Entspannung, besser als jedes kleine Freudenhaus sonst in der Stadt.
Auf wessen Seite: Nun, ich bin immer auf der Seite des Stärkeren. Ich lebe für meine Gäste und für meine Diskretion und genau deshalb profitiere ich von jeder Lage, sei sie für oder gegen die Ordnung…
Aufgaben/Beruf: Du lieber Himmel – Pflichten! Ein lausiges, ein überflüssiges Wort. Ich lebe für das Vergnügen und auch wenn mancher mich als Männer liebender Gockel bezeichnet so bin ich doch niemand einfach seine Wahl trifft. Ich bin ein angesehenes Mitglied der Stadt und habe einflussreiche Freunde in und außerhalb der Stadt. An sich bin ich Leiter eines wunderbaren Hauses und ein reicher Mann, mehr nicht und nicht weniger. Gut, ein sehr reicher Mann. *lach*
Vorgeschichte: Nun die Geburt ist immer ein Wunder aber noch interessanter ist es, zu wissen wer meine Eltern waren, die ich nie kennen lernen sollte. Mein Vater heißt Acheton und ist einer der obersten Beamten des Pharaos in Alexandrien. Nun, zeitweise war er fast Pharao, also darf ich mich stolz Pharaonenbastard nennen. Toll oder? Nun, mein Vater war ein sehr aktiver Mann was Frauen anging. Schon in seiner anscheinend Jahrzehnte andauernden Jugend war kein Weiberschoss vor ihm sicher und keine Frau ihm zu unschön. Nun meine Mutter war eine seiner Mätressen und er mochte sie zeitweise wirklich geliebt haben. Aber ganz langsam schwand sein Interesse an ihr und als er ihrer Reize überdrüssig wurde ließ er sie fallen. Er verstieß sie gnadenlos und zog sich die nächste Frau an Lande, eine ihrer Freundinnen.
Nun, meine Mutter war babylonischen Stammes und hörte auf den Namen Anaychita. Sie war eine gute Frau, das hatte er oft von seiner späteren Ziehmutter zu hören bekommen. Nun sie war immer gut gewesen und war sehr schön. Sie war allerdings eine Dirne, eine Hure die so rein ihre Gedanken auch sein mochten auch immer noch eine war, die es für Geld mit jedem trieb. Und Amenachets Vater wurde auf sie aufmerksam, sie war ihm ähnlich und s nahm er sie zeitweise zur Geliebten und später ließ er sie fallen und vernichtete sie in ihrer Existenz. Sie gebar mich, dann ging sie einem Geist gleichend zu ihrer besten Freundin, die ihre Nachfolgerin bei Acheton geworden war und indes viel mehr tun konnte für ihren Sohn. Sie gab mich ab, den kleinen Amenachet, teilte ihr alles Wichtige mit, ging und wurde nicht mehr gesehen.
Die Freundin vermutete, sie habe sich in den Nil gestürzt und sei ertrunken oder einem Krokodil zum Opfer gefallen. Auch sie wurde verstoßen aber sie überwand es und trichterte mir Hass gegen seinen Vater ein, aber hassen vermochte er ihn nicht. Als er alt genug war, sagte sie mir wer er war und was mit seiner Mutter wahrscheinlich geschehen war. Mutig ging der junge Mann mit dem schönen Gesicht zu seinem Vater, sagte wer er war, offenbarte sich und bekam reichlich Gold und musste versprechen, auf immer zu verschwinden aus Ägypten. Der junge Ägypter ging zurück zu seiner geliebten Ziehmutter, gab ihr etwas für das Gold für die vielen Jahre, die sie auf ihn Acht gegeben hatte und reiste dann nach Napata. Dort angekommen besuchte er einige Freunde und schloss als Händler, der als reich bekannt wurde, schnell Kontakte in den Osten wie in den Norden, nach Kreta oder Zypern. Seine Reise zog ihn nach Westen und er zog an der Küste Nordafrikas mit dem Schiffe entlang, traf in Tripolis Leute, die er selbst auswählte und kaufte sich zahlreiche Sklaven. Dann zog er mit seinem kleinen Schiff weiter nach Westen, nach Karthago auf einen der größten Sklavenmärkte der Zeit und erstand dort viele ausnahmslos schöne Sklaven und Sklavinnen, mit Vorzug aber Ägypterinnen. Eines Tages jedoch kam es ihm zu Gute, das er in seiner Jugend im ägyptischen Heer gedient hatte. Zum einen hatte er einen seiner wahrscheinlichen Brüder kennen gelernt und zudem hatte er gelernt, mit Waffen umzugehen. Aber er liebte den Kampf nie. Es erfüllte ihn nie und was half es einem Land, wenn man seinen schönen, fruchtbaren Blut und saurem Blut benetzte? Meine Karawane wurde mehrmals angegriffen, sei es von dummen Lybiern oder von Numidern, aber wir konnten sie immer abwehren...
Nun war in ihm der Gedanke gereift, es seinem Vater heimzuzahlen. Er wand sich der Insel in der Mitte zu und kam nach Mediterranea zu und landete in der Stadt, kaufte dort en großes Haus eines ehemals hohem Beamten und ließ es zu einem Freudenhaus umbauen, nannte es „Goldener Ibis.“ Zum einem weil der Ibis den hohen Beamten Ägyptens, zu denen sein Vater gehörte, heilig war und es war ein Freudenhaus, alleine das reichte schon. Nun ist er schon 3 Jahre in der Stadt und hat sehr gute Kontakte zu den Herren der Stadt geknüpft. Die Kämpfe um die Macht waren für ihn nicht schädigend, eher fördernd, den viele suchten auch den Schutz seines Hauses auf und bisweilen grausam wandelte er das in eine Sklavenregentschaft um. Der junge Ägypter wandelte sich in der Situation mehrmals, unter der kurzen Regentschaft von Phobos rettete er sich sehr geschickt aus der Lage durch Bestechung – zudem unterstützte er keinen genau. Das rettete ihm wohl mitunter das Leben. Heute ist er jemand der als Freund der Stadt geachtet und als Freund gesehen ist – besonders bei vielen Oberen der Stadt ist er sehr beliebt.
Wunschusertitel: Übermütiger Freudenhausbesitzer
Was wünscht du dir hier im Forum: Gutes Schreiben… Amussement… man wird sehen *lach*
[Dieser Beitrag wurde am 10.05.2007 - 17:41 von Amenachet aktualisiert]
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