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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
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...   Erstellt am 17.11.2007 - 23:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ama Enshû


Aussehen: Er ist ein wenig größer als Oto, 1,87m und 22 Jahre alt. Seine Haut ist von der Sonne Braun gebrannt. Leider hat er auch Narben an Bauch und Armen. Er trägt eine kurze Hose, kein Oberteil und Sandalen. Seine Haare sind schwarz, mit einem blauen Glanz. Zur Frisur ist zu sagen, dass er einen Zopf hat, sonst hat er lange Haare.



Alter:21


Element: Wasser


Charakter: Seine Familie wurde von einem Sturm auf dem Meer umgebracht, als die einen Ausflug gemacht hatten. Er denkt, dass das Meer und er selber eins sind. Er lebt an der Küste, denn er glaubt immernoch fest daran, dass seine Familie eines Tages zurückkommt. Er hat, genauso wie Ryoma, eine enge Beziehung zu seinem Vater. Am Ende der Story kommen Oto und er zusammen, ganz zum Bedauern von Ryoma.


Mein Kommentar:Ama ist einfach ein cooler Chara Er ist fast genauso wie Ryoma, was ich ziemlich lustig finde^^. Nunja... Ich hoffe, dass ich es schaffen werden, ihn und Oto zu verkuppeln (armer Ryoma )

[Dieser Beitrag wurde am 18.11.2007 - 20:07 von kazenogaara aktualisiert]





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kazenogaara ...
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...   Erstellt am 23.11.2007 - 20:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hier mal Ama



Die Hautfarbe passt mal so garnicht!





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kazenogaara ...
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...   Erstellt am 25.03.2008 - 14:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Spezialkapitel A – Die unendliche Gier des Meeres

„Ama, wach auf“, sagte eine Frau mit sanfter Stimme und rüttelte leicht an Amas Schulter. „Deine Schwester ist schon wach...“
„Guten Morgen, Mama...“, murmelte er, setzte sich auf und gähnte herzhaft.
„Du weißt ja, was heute für ein Tag ist?“
Er nickte und grinste sie an.
„Das ist gut. Zuvor sollten wir aber noch frühstücken, findest du nicht auch?“
„Japp, das sollten wir“, antwortete er gut gelaunt.
„Dann zieh dich doch an und komm runter, wir sehen uns gleich...“
Er sah seine Mutter die Treppen herunter laufen und bemerkte, wie sehr ihre langen schwarzen Haare, die sie wie gewöhnlich zu einem Zopf zusammengebunden hatte, glänzten.
Schnell sprang er aus seinem Stockbett herunter, öffnete eine Schublade einer kleinen Kommode und zog sich Unterhose, Hose und ein Shirt heraus. Eine Badehose packte er noch in seine Tasche. Wie ein geölter Blitz war er nun schnell in das Bad nach unten gerannt, kämmte seine schulterlangen Haare und band sie ebenfalls zu einem Zopf zusammen. (Dieser sieht aber anders aus XDDD ich kenn mich mit Frisuren echt nicht aus, drum kann ich nicht sagen, wie man des nennt... ich sag jetzt einfach mal Palme dazu XDDDD’’)
Grinsend stolzierte er dann in die Küche und sah dort seine Mutter zusammen mit seiner großen Schwester und seinem Vater an dem Frühstückstisch sitzen.
„Da bist du ja, Ama“, begrüßte ihn seine Schwester. „Wir haben ganz schön lang auf dich gewartet.“
Sie kicherte ein wenig, denn sie wusste, dass ihm das nicht gefiel.
„Ja und?“, fragte er. „Dafür werde ich heute Kapitän sein!“
„Du und Kapitän? Daaa muss ich noch mit deiner Mutter darüber reden“, mischte sich sein Vater ein und grinste ihn frech an.
„Mama, sag doch auch was“, entgegnete Ama in einem fast weinerlichen Ton.
Seine Mutter sah vorwurfsvoll in die Runde.
„Heute darfst du der Kapitän sein“, erklärte sie und lächelte.
„Juhuuuuuuuuuuuuuuu!!! Danke Mam!“, rief er aus und umarmte sie kräftig.
„Aber zuvor solltest du noch was essen, ok?“
Ama nickte wieder und setzte sich an den Tisch, um mit dem Frühstück zu beginnen.
Sein Vater war ein großer, stattlicher und sehr muskulöser Mann. Seine Haut war braungebrannt, wie eigentlich bei jedem in der Familie. Seine Schwester, die vier Jahre älter als Ama war, sah ihrer Mutter sehr ähnlich. Bis auf Amas Vater hatten alle längeres, schwarzes Haar. Ama selbst war zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt.
Heute war also der große Tag für Ama. Alle planten einen netten Familienausflug hinaus aufs Meer. Dort wollten sie einen Tag verbringen, angeln und schwimmen. Ama liebte das. Es machte ihm immensen Spaß, dort aufs Meer hinaus zu fahren, ins unbekannte Wasser zu springen, zu schwimmen und nach Schätzen zu tauchen. Wobei er bisher nie große Funde gemacht hatte. In seinem Regal, dass in seinem Zimmer stand, waren bisher ein paar alte Teller, mit Algen bewachsene Büchsen und ein Ring. Obwohl diese ‚Schätze’ nicht viel Wert waren, war er trotzdem ziemlich stolz auf seine tollen Funde. Was er genauso liebte war das traditionelle Wettschwimmen mit seiner Schwester, das von seinem Vater ausging. Dieser wollte Jahr für Jahr wissen, wer der – beziehungsweise die – Beste war.
Bisher gewann leider immer Ashikaga, seine große Schwester.
Aber diesmal war er sicher, dass er gewinnen würde. Er war siegessicher und sah sich schon gewinnen. Dieses Jahr musste es einfach klappen, denn in den letzten Wochen hatte er ziemlich oft geübt.
Genüsslich aß er von seinen Broten und sah Ashikaga mit diesem ‚Ich-werde-heute-hundert-pro-gewinnen-Blick’ an. (XDDD das muss so süß aussehen!)
Noch herrschte Ruhe und seine Eltern genossen noch die letzten Momente der Stille.
Als dann alle fertig mit dem Frühstück waren, deckte seine Mutter den Tisch ab und spülte noch einmal.
„Hört zu, ihr zwei...“, fing Amas Vater an zu reden. „Ihr habt jetzt noch eine Stunde, um alles Nötige zusammenzupacken. Ich werde in einer Stunde hochkommen und überprüfen, ob ihr nichts vergessen habt, verstanden?“
Beide nickten und rannten schnell hoch in ihr Zimmer.
„Heute wird ein toller Tag“, wandte er sich zu Amas Mutter und gab ihr einen langen Kuss.
Mittlerweile waren Ama und Ashikaga oben angekommen. Seine große Schwester legte sich erst in ihr Bett und ruhte sich noch ein Weilchen aus.
„Schwesterchen, warum packst du nicht?“, fragte er neugierig nach.
„Tja, Ama, ich hab alles schon gestern gepackt. Das Einzige, was mir noch übrig bleibt, ist den Bikini anzuziehen, den du wieder mal vor mir versteckt hast, damit ich nicht schwimmen gehen kann, stimmt’s?“
„Du bist guuut“, brummte er und packte schmollend seine Sachen weiter. „Aber du wirst ihn nie finden.“
Er sah sie an und streckte seine Zunge raus.
„Ich habe ihn heute Morgen, als du noch nicht wach warst, gesucht und gefunden. Es war nicht schwer zu sehen, dass er in deiner Matratze steckte. Deswegen habe ich ihn auch gleich angezogen...“ Sie grinste ihn überfreundlich an und bewies es ihm, indem sie ein Stück ihres Oberteils nach unten zog und somit der Bikini sichtbar wurde.
Ama setzte einen wütenden Blick auf und packte stumm ein paar Dinge ein. Ein Netz und ein paar andere Kleinigkeiten.
Die Zeit verging ziemlich schnell und Ama stopfte dieses Mal gar nicht so viele Dinge in seinen kleinen Rucksack. Bevor sein Vater zur Visite kam, zog er sich noch schnell aus und schlüpfte in seine Badehose.
„Musst du das hier machen!? Ich sehe deinen... ARGH!“, schrie Ashikaga durchs ganze Zimmer.
„Du musst doch nicht hinschauen...“, sagte er unschuldig.
„ARGH!!!“, brüllte sie noch mal und ging ziemlich schnell aus dem Zimmer.
Das ganze Haus, das eigentlich nicht wirklich groß war, bestand nur aus Holz. Es stand am Rande eines Strandes. In dieser Gegend war es ziemlich ruhig. Die einzigen zwei näheren Orte waren zum einen das kleine Dorf Kogeta und zum anderen die große Hafenstadt Vernezye.
„Was hast du denn nun schon wieder angestellt?“, fragte sein Vater, als er das Zimmer betrat.
„Ich habe mich doch nur umgezogen!“, verteidigte sich Ama.
Sein Vater seufzte und setzte sich neben Ama aufs Bett.
„Weißt du, deine Schwester kommt langsam in so ein Alter. Da ist sie nun mal etwas empfindlicher, wenn sie unsere Strullermänner sieht. Du solltest da auch in Zukunft vorsichtig sein, ok? Geh doch zum Umziehen einfach ins Bad, geht das klar?“
„Ja, Paps...“
„Und noch etwas...“, fügte er hinzu. „Sei zu anderen Frauen und Mädchen doch auch nicht so.“
„Ich verstehe das Ganze nicht, aber ok, wenn du meinst.“ Er sah ihn wieder grinsend an und zeigte seinen Rucksack vor.
„Ah, na gut, dann lass mich mal sehen“, meinte sein Vater und kramte in der Tasche rum. „Das hast du gut gemacht. Jetzt nimm deine Sachen und komm mit nach unten, ok?“
Fröhlich gestimmt ging er mit seinem Vater nach unten und verließ das Haus. Sie gingen gleich auf ein kleines Holzboot zu, in dem schon seine Mutter und seine Schwester saßen, die ihn wieder so giftig ansah.
Sein Vater ruderte das Boot zu einem kleinen Schiff, auf dem sie den Tag verbringen sollten. Dieses kleine Segelschiff fand Ama faszinierend. Er empfand es als ein großes Abenteuer, jedes mal damit in See zu stechen. Es war kein modernes, aber auch kein uraltes Schiff. Aber wie alt das Schiff war, kümmerte keinen.
Amas Vater erzählte ihm oft, dass er dieses Schiff einmal von seinem Vater geerbt hätte und wenn Ama groß wäre, er das ebenfalls erben würde. Darauf freute er sich schon riesig.
Seine Mutter und seine Schwester brachten die Verpflegung aufs Unterdeck in die Küche. Ama warf seinen Rucksack in das Steuerräumchen und half seinem Vater dabei, die Segel vorzubereiten. Als er jedoch nicht helfen konnte, versuchte er, den Anker von Hand aus dem Wasser zu ziehen, was ihm aber nicht gelang.
Lachend kam sein Vater und zog den Anker mit Hilfe eines Drehmechanismus aus dem Wasser.
Die Reise konnte beginnen. Der Anker war gelichtet, die Segel gesetzt und nichts konnte die Familie noch aufhalten, einen wunderschönen Tag auf dem Meer zu verbringen.
Es dauerte etwas mehr als eine Stunde, bis sie endlich wieder den Anker setzten. Es war eine schöne Fahrt gewesen und Ama roch schon die ganze Zeit diesen tollen Meeresduft.
Das Schiff befand sich nun in der Nähe eines Korallenriffs. Ama war schon so aufgeregt, dass er gleich ins Wasser springen wollte. Natürlich fragte er erst nach der Erlaubnis seines Vaters. Dieser nickte nur und sah zu, wie der fröhliche kleine Junge ins Wasser sprang.
Das Salzwasser fühlte sich so schön an.
Schnell schwamm Ama ein paar Runden um das Schiff, um sich aufzuwärmen.
„Komm doch, Ashikaga, das Wasser ist toll!“, rief er nach oben.
Als jedoch keine Antwort kam, wollte Ama schon wieder aufs Schiff klettern um nachzusehen, aber das konnte er auch vergessen. Denn in diesem Moment sprang seine Schwester in die Luft und landetet wie eine Bombe im Wasser. Eine große Wasserfontäne schoss in die Luft und Ama bekam viel Wasser ins Gesicht.
„Hey! Das ist fies!“, brüllte er.
„Du hältst dich doch für einen besseren Schwimmer, stimmt’s? Beweise es mir! Wer schneller an dem Felsen dort ist!“, forderte sie ihn heraus und schwamm los.
Ama folgte ihr natürlich sofort.
Er schwamm so schnell er konnte aber dennoch holte er seine Schwester nicht ein. Aber nein, er wollte nicht aufgeben. Deswegen nahm er sich alle Kraft zusammen und schwamm schneller denn je.
Das ‚Finale’ war knapp. Ama holte Ashikaga fast ein, die letzten Meter bis zum Felsen waren fast zu Ende.
„GEWONNEN!“, schrie Ashikaga, die als Erste den Felsen berührte.
„Das ist unfair, du hattest Vorsprung“, erwiderte Ama und schwamm langsam zurück.
„Du schlägst mich nie, Ama!“
Stolz schwamm sie zum Boot zurück, wo ihr Vater sie gleich wie der Sieger des Tages beglückwünschte. Danach kam er zu Ama, der sich gerade abtrocknete, und tätschelte ihm auf den Kopf.
„Du bist heute Kapitän“, flüsterte er. „Außerdem schaffst du es nächstes Jahr, da bin ich mir sicher.“
Ama seufzte nur und setzte sich an den von seiner Mutter vorbereiteten Tisch.
„Ich hoffe, ihr habt Hunger!“, meinte seine Mutter und stellte ein großes Festmahl auf den Tisch. Es gab Nudeln, Reis, Sushi, Okunumiyaki und noch viele weitere Kleinigkeiten.
Ama machte große Augen und nahm sich erstmal von dem Sushi. Er tunkte es in viele verschiedene Soßen und genoss das Essen richtig. Danach nahm er sich etwas von den gebratenen Nudeln und dem Fisch, den sein Vater vorhin gefangen hatte. Es schmeckte köstlich.
„Wie ihr wisst“, fing seine Mutter an, „gibt es nach dem Essen erst mal wieder eine Pause, bis ihr ins Wasser könnt. Was wollt ihr spielen?“
„Ich wäre für ein Kartenspiel“, antwortete Ashikaga.
„Das ist eine gute Idee“, entgegnete der Vater.
„Sie weiß ganz genau, dass ich da auch immer verliere!“, brüllte Ama, stand vom Tisch auf und verschwand ins Unterdeck.
„Was hat er heute nur?“, seufzte seine Mutter.
„Nur, weil er noch nie gegen mich gewonnen hat“, protze Ashikaga.
„Du solltest nicht immer so fies zu Ama sein“, tadelte ihre Mutter sie.
„Lass ihn wenigstens einmal gewinnen, ok?“, bat ihr Vater.
„Geht klar...“
In der Zwischenzeit legte sich Ama in eine der Hängematten. Natürlich zog er sich zuvor die nasse Badehose aus. Er schlief ziemlich schnell ein.
In seinem Traum machte er wieder ein Wettschwimmen mit seiner großen Schwester. Dieses Mal gewann er. Sein Vater und seine Mutter feierten ihn wie einen Helden.
„Ama!“, riefen sie.
Ama schreckte hoch und fiel aus der Hängematte.
„Ama!“, rief ihn seine Mutter.
Blitzschnell schlüpfte er wieder in seine mittlerweile schon trockene Badehose und stürmte nach oben.
„Was ist?“, erkundigte er sich.
„Die Zeit ist vorbei, du kannst wieder ins Wasser...“
„Diesmal geh ich tauchen!“
Ama kramte seine Taucherbrille samt Schnorchel aus seinem Rucksack und sprang mit einem Hechtsprung ins Wasser.
Diese Unterwasserwelt, die sich vor ihm öffnete, war ein wunderschönes Gebilde aus Korallen, Seeschnecken und vielen verschiedenen, bunten Fischen.
Er glitt durch das Wasser, kam an den farbigsten Korallen vorbei und begrüßte einige Fische mit einem Winken.
Ama liebte es, die Unterwasserwelt zu erkunden und am Meeresboden nach Schätzen zu suchen. Glücklicherweise war das Wasser nicht allzu tief. So konnte Ama immer mal wieder hoch zum Luftschnappen kommen. Für seine Größe und sein Alter konnte er relativ lange die Luft anhalten.
Das war ein großer Vorteil für ihn.
Mit dem Netz, das er bei sich hatte, gründelte er den Meeresboden ab und suchte vergeblich nach Schätzen. Immer mal wieder musste er auftauchen, um nach Luft zu schnappen.
Es verging einige Zeit, bis er aufgab und nach schönen Muscheln suchte. Die lebenden ließ er natürlich zurück. Er suchte nur nach den verlassenen Muschelschalen, die auch noch schön aussehen sollten. Eine davon, so nahm er sich vor, wollte er unbedingt seiner Mutter schenken.
Nach einer langen Zeit fand er endlich ein schön aussehendes, großes Exemplar einer verlassenen Muschel. Voller Freude tauchte er auf, um es seiner Mutter zu schenken.
Doch was er über der Wasseroberfläche erblickte, war schrecklich für ihn.
Große Wellen schlugen dem Schiff entgegen und seine Eltern und seine Schwester versuchten hektisch alles abfahrtbereit zu machen. Sein Vater bereitete schnell das Segel aus, seine Mutter packte alles was nicht niet- und nagelfest war ins Unterdeck.
„Komm, Ama! Wir müssen los!“, schrie seine Schwester und rannte schnell ins Unterdeck.
Ama versuchte die kleine Leiter hoch zu klettern, doch immer wieder schlugen Wellen dagegen und er fiel immer wieder ins Wasser zurück.
Fast panisch schrie er um Hilfe, bis endlich sein Vater kam und ihn aus dem Wasser holte.
„Keiner gab eine Sturmwarnung für heute heraus!“, beschwerte sich sein Vater bei seiner Mutter.
„Hör auf, dich aufzuregen, wir sollten so schnell es geht zurück zur Küste. Hol den Anker ein, Schatz!“, antwortete sie.
„Mama, Papa! Lasst mich helfen!“, bat Ama.
Es fing an zu regnen. Die Wellen wurden immer heftiger und das Schiff schwankte ziemlich stark. Der Wind blies direkt ins Segel und das Schiff bewegte sich, obwohl der Anker noch auf Grund war.
„Geh zu deiner Schwester!“, brüllte sein Vater ihn an.
„Aber...“, flüsterte er, brüllte dann doch. „Ich hasse sie!!!“
„Das ist mir egal! Ab ins Unterdeck!!!“
Seine Mutter versuchte ihn mit ins Unterdeck zu zerren, doch er hielt Widerstand.
„Ich werde helfen! Ich bin heute der Kapitän! Das hast du mir versprochen, Paps!“
„Es ist jetzt keine Zeit zu streiten, wir müssen so schnell wie es geht losfahren!“, rief er, während er den Anker einholte.
Es wurde immer unangenehmer. Der starke Wind machte den Regen noch viel schlimmer, als er sowieso schon war. Die tosenden Wellen schlugen immer wieder gegen die Seite des Schiffes und brachten es immer heftiger zu Schwanken.
Ama hielt sich mit aller Kraft an dem Mast fest. Tränen liefen über sein Gesicht, als er merkte, dass er wirklich nicht in der Lage war zu helfen. Seine Wahrnehmung wurde langsam immer schlechter. Es wurde unscharf vor seinen Augen. Er hörte nur noch das Donnergrollen und die Wellen, die einfach nicht damit aufhörten, gegen das Schiff zu schlagen.
„Papaaaaaaaaaaaaaaaa!!!“, schrie er, bevor er von einer monströsen Welle erwischt wurde und wieder im Wasser landete.
Sein Vater versuchte ihm noch einen Rettungsring hinterher zu werfen, doch dieser verfehlte sein Ziel.
„AMAAAAAAAAAAAAAA!!!“, rief sein Vater ihm hinterher, doch Ama bekam nichts mehr mit.
Manche Wellen drückten ihn mehrmals unter Wasser und er versuchte immer wieder an die Oberfläche zurückzukehren.
Sein Vater versuchte noch, ihm hinterher zu schwimmen, doch das Schiff wurde von einer zweiten riesigen Welle mitgenommen und zerschellte an einem großen Felsengebilde, das in der Nähe war.
Es dauerte nicht lange, dass Ama ein Brett auf dem Wasser fand, an dem er sich festhielt. Mit einem tränenüberströmten Gesicht versuchte er gegen die Wellen anzukommen und wieder zurück zu seiner Familie zu schwimmen.
Doch vergebens. Er schaffte es einfach nicht und verlor dazu auch noch all seine Kraft. Langsam wurde er bewusstlos und trieb auf dem Brett liegend über das Meer zurück zur Küste.
Am nächsten Morgen wachte Ama auf. Neben ihm lagen ein paar Teile des Schiffes, wie der Mast und die Muschel, die er für seine Mutter gesucht hatte.
Verzweifelt kniete er sich ins Wasser und brüllte: „GIB MIR MEINE FAMILIE ZURÜÜÜÜCK!!!“
Wieder musste Ama weinen. Er war nun allein. Das Einzige was ihm blieb, war das durch den Sturm des letzten Tages in Trümmern zerlegte Haus, diese Muschel und die Erinnerungen an seine Eltern.

In den folgenden Jahren, in denen er täglich aufs Meer hinausfuhr und nach seinen Eltern suchte, war alles unnütz. Er fand sie einfach nicht. Ab und zu entdeckte er auf dem Meeresboden ein paar Bretter des Schiffes seiner Eltern, mehr aber auch nicht.
Ama hätte auch in den kommenden Jahren weiter nach seinen Eltern gesucht, wäre da nicht eine kleine Gruppe gewesen, die ihm die Augen öffnete. Ginta zog los, um sich daran zu rächen, was mit seinen Eltern geschehen war. Warum sollte er nicht dann auch losziehen, um seine Eltern zu suchen? Er kannte das Meer gut genug, um zu wissen, dass seine Eltern überall sein könnten.

Mein Kommentar:
Armer Ama *seufz *. Seine Geschichte ist echt traurig T__T Vor allem, weil er sich ja zuvor mit so ziemlich allen gestritten hatte ^^’’’ *seufz *. Es ist traurig, dass er – er ist ja 21 Jahre alt – schon 12 Jahre nach seinen Eltern suchte, aber immer noch nichts fand. Ich wünsche keinem so eine Vergangenheit *nick * Ich hoffe, das Kap hat euch gefallen ;D ich find es ziemlich interessant zu sehen, wie dieser Tag ablief ^__^ och Ama T______T hoffentlich wirst du in Zukunft glücklich *nick und hoff *





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...   Erstellt am 16.02.2009 - 09:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Kapitel ist gut. Nur der Anfang ist mir ein wenig zu lang. Es dauert einfach zu lange bis endlich mal etwas passiert. Wenn du die Stelle kürzen würdest, wäre das Kapitel imo perfekt.^^

[Dieser Beitrag wurde am 16.02.2009 - 09:29 von Jingle aktualisiert]





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