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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5057 Nachricht senden | Erstellt am 08.12.2005 - 15:56 |  |
Alzheimer — Wirkung der Zell-Vitalstoffe
Die Alzheimer Krankheit betrifft heute mehr Menschen als je zuvor. Experten schätzen, dass rund eine Million Menschen in Deutschland an dieser Krankheit leiden. Da die Zahl alter Menschen in den nächsten Jahren weiter zunimmt, rechnen Experten mit rund 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Bis 2010 könnte so eine Zunahme von 35 Prozent gegenüber 1987 erreicht sein.
Was ist Alzheimer
Die Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer benannt, der 1906 als erster die Symptome und typischen Gehirnveränderungen beschrieb. Alzheimer ist eine sich langsam entwickelnde Erkrankung des Gehirns, bei der langsam aber stetig Nervenzellen, vor allem im Bereich der Hirnrinde, des limbischen Systems und des Hirnstammes, zerstört werden. Alzheimer ist kein normaler Alterungsprozess, sondern eine Erkrankung der Zelle. Alzheimer ist auch keine Randgruppenkrankheit. Es kann jeden treffen: Auch ein Nobelpreis schützt vor Alzheimer nicht! Kranke mit einem hohen Bildungsgrad können jedoch Ausfälle länger verbergen und vertuschen.
Anatomischer Hintergrund
Das menschliche Gehirn ist das wichtigste Organ des Zentralnervensystems. Es besteht aus einer Vielzahl von Zellen, die sich in ihrem Aussehen und ihrer Funktion von einander unterscheiden. Die wichtigsten und häufigsten Zellen sind die Nervenzellen. Jeder Mensch hat ungefähr 200 Milliarden Nervenzellen. Eine Nervenzelle besteht aus einem Zellkörper mit den Nervenzellfortsätzen (Dentriten) und dem Achsenzylinder (Axon). Am Berührungspunkt mit der Nachbarzelle befinden sich die Synapsen. Über die Synapsen erfolgt der Informationsaustausch mittels chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter). Das Gehirn ist für all unsere Aktivitäten verantwortlich, sowohl bewusste als auch unbewusste. Es wird häufig als „Sitz der Persönlichkeit“ eines Menschen bezeichnet – mit all seinen Gefühlen, Gedanken und Fähigkeiten. Über zwei dicke Nervenstränge ist das Gehirn mit der Körpermuskulatur verbunden und kann so Verhaltensanweisungen geben.
Krankheitsursache
Zwar verstehen Ärzte und Forscher heute wesentlich mehr von Veränderungen und Verlauf der Erkrankung als Alois Alzheimer, jedoch sind die Ursachen bisher nicht bekannt. Aktuell werden bei der Ursachenforschung Einflüsse von genetischen Veranlagungen, Stoffwechselstörungen des Gehirns, Vergiftungen, Arzneimittelnebenwirkungen, hormonellen Störungen, Umweltfaktoren etc. diskutiert. Die Alzheimer Krankheit ist die häufigste Demenz. Unter Demenz versteht man den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeiten wie Denkvermögen, Gedächtnis und Orientierung und praktisches Geschick. Dieser Verlust kann so weit führen, dass es für den Kranken unmöglich wird, den alltäglichen Tätigkeiten nachzugehen. Laut Statistiken kann Alzheimer nach 5 bis 15 Jahren unbehandelt zu schwerster Pflegebedürftigkeit und infolge Immunschwäche sogar zum Tod führen.
In den letzten Jahren hat sich zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich bei Krankheitsbeginn ein Protein im Gehirn ansammelt, um sich zu Fibrillen (kleinen Fasern) zu bündeln und als Plaque abzulagern. Durch diese unnatürlichen Eiweißablagerungen entsteht eine Entzündung, die Ablagerungen weiterer Proteine begünstigt. Diese Ablagerungen verhindern vermutlich, dass sich die Nervenzellen untereinander verständigen können. Im Laufe der Zeit sterben dann diese Nervenzellen ab. Ob die Ablagerungen allerdings die Ursache oder eine Begleiterscheinung des Zelltodes sind, ist bisher nicht eindeutig geklärt.
Auch was ursächlicher Auslöser für diese Ablagerungen ist, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Wissenschaftler vermuten Stoffwechselunter- oder -fehlfunktionen in den Zellen des Gehirns, Mangel an Zellstoffwechselstoffen,Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, möglicherweise auch Oxidationsschäden der Gehirnzellen.
Krankheitsverlauf
Als erste Anzeichen der Alzheimer Krankheit werden in der Fachliteratur Vergesslichkeit, Passivität, Stimmungslabilität und emotioneller Rückzug genannt. Betroffene und deren Angehörige stellen bei Krankheitsbeginn oft Schwierigkeiten
mit dem Gedächtnis fest. Nach und nach treten weitere Beschwerden auf und die geistigen Fähigkeiten lassen nach. Betroffene erkennen nur noch schwer Situationen, Gegenstände oder Personen. Die Leistungsfähigkeit im Alltag nimmt immer mehr ab und Alltäglichkeiten, wie Waschen oder Anziehen, fallen schwer oder können gar nicht mehr verrichtet werden. Hinzu kommen auch Stimmungsschwankungen, Depressionen bis hin zu einem Realitätsverlust mit Wahnsymptomen.
Die Krankheitssymptome bei Alzheimer Patienten können so schwerwiegend werden,dass der Betroffene völlig von Pflegepersonen abhängig ist, nicht mehr weiß, wer er ist, wo er sich befindet und in welcher Zeit er lebt.
Behandlung der Alzheimer Krankheit
Bislang gibt es keine ursächliche Therapie, wohl aber vielfältige Möglichkeiten, die Symptome und den Krankheitsverlauf medikamentös und nicht-medikamentös zu beeinflussen. Heute stehen der Schulmedizin Medikamente zur Verfügung, mit denen sich die Gedächtnisleistungen verbessern und Verhaltensstörungen zeitweise lindern lassen. Von besonderer Bedeutung für Demenz-Kranke sind jedoch menschliche Zuwendung, angemessener Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten, Aktivierung und Beschäftigung sowie demenzgerechte Gestaltung der Umwelt.
Alzheimer und Zell-Vitalstoffe
Der Verlauf der Alzheimer Krankheit und deren Prävention ist durch den gezielten Einsatz von Zell-Vitalstoffen positiv beeinflussbar.
Leistung für das Gehirn
Vor allem B-Vitamine sind besonders wichtig für die Energieproduktion und –nutzung der Gehirnzellen und notwendig für den Erhalt der Myelinschicht der Nervenzellen. Coenzym Q10 und Carnitin verbessern die Energieversorgung in den Nervenzellen des Gehirns. Coenzym Q10 wirkt gleichzeitig als Antioxidanz zum Schutz vor freien Radikalen.
Förderung der Informationsweitergabe
Bei Alzheimer-Patienten ist der Acetylcholinspiegel oft sehr niedrig. Dieser wichtigste Botenstoff im Gehirn ist jedoch notwenig, um Informationen an andere Zellen weiterzugeben. Cholin, Inositol und Panthotensäure (Vitamin B5) sind wichtige Bausteine von Acetylcholin. Auch Cholin steigert die Wirkung von Vitamin E als Antioxidanz.
Abfangen freier Radikale
Die Zufuhr von Antioxidantien ist eine besonders effektive und natürliche Möglichkeit, freie Radikale abzufangen. Hier sollten Vitamin C und Vitamin E gegeben werden. Vitamin C ist ein Energielieferant für den Stoffwechsel der Nervenzellen und schützt vor Oxidationsschäden. Aber auch Selen sowie Pycnogenol übernehmen Abwehrfunktionen bei freien Radikalen.
Senken des Homocysteinspiegels
Da Alzheimer-Patienten vermehrt erhöhte Homocysteinwerte aufweisen, ist es ratsam, diese mit Hilfe von Zell-Vitalstoffen zu senken, da Homocystein für die Nervenzellen giftig sein kann. Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Abbaus der essentiellen Aminosäure Methionin. Es gibt zwei Wege, auf denen Homocystein im Stoffwechsel weiterverarbeitet wird. Zum einen kann mit Hilfe von Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure Homocystein wieder zurück in die Aminosäure Methionin umgewandelt werden, und zum anderen kann Homocystein mit Hilfe von Vitamin B6 weiter verstoffwechselt werden.
Die Anwendung der Zellular Medizin bei Alzheimer hat zum Ziel, die gesunden und auch die bereits erkrankten Nervenzellen optimal mit Zell-Vitalstoffen zu versorgen. Nur so können die Nervenzellen sich wieder regenerieren und ihre Funktionen erfüllen.
R.i. 10/03
[Dieser Beitrag wurde am 16.08.2007 - 07:00 von lebenslust aktualisiert]
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
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