AlonWright  Todesser arbeitslos

Status: Offline Registriert seit: 20.08.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 20.08.2006 - 00:58 | |
Name
Alon Leith Wright
Alter
34 Jahre
Familie
Vater: Gregory Wright, Zauberer (Todesser), ermordet
Mutter: Meredith Wright, Hexe (Todesserin), ermordet
Schwester: Kianna Wright, elf Jahre jünger als Alon, tot geglaubt
Beruf
Todesser
Haare
dunkelbraun
Augenfarbe
grau
Körper/Statur
Alon, der früher muskulös war, ist nach Askaban nun abgemagert und geschwächt. Er ist durchschnittlich gross und in keiner Hinsicht auffällig, was für den Todesserberuf von Vorteil ist.
Besonderheiten
Obwohl Alon einer der unscheinbaren Todesser ist und sich niemals aufspielt oder andere herumkommandiert, ist er ein äusserst zuverlässiger und geschätzter Anhänger Voldemorts.
Charakter
Alon ist ein sehr schweigsamer und in sich gekehrter Mann. Der Tod seiner Familie verbitterte ihn und er konnte den Schmerz über diesen Verlust niemals verarbeiten, was dazu führte, dass sein Hass stetig wuchs. Trotz seines Hasses gelang es ihm nie seine Gefühle oder Zweifel vollständig zu besiegen, weder während seiner Todesserzeit noch während der Zeit, die er in Askaban verbrachte. Er verdrängt sie folglich und ist vor allem sehr darauf bedacht, sie vor dem Dunklen Lord und seinen Anhängern zu verbergen. Durch seine Okklumentikfertigkeiten gelingt ihm das auch hervorragend.
Alon hat sein Temprament und seine Aggressionen vollkommen unter Kontrolle. Er handelt nie aus Wut, wenn diese ihn überkommt, sondern wägt immer kühl ab. Er ist eine Person, die alle Möglichkeiten beurteilt und dann handelt. Er zieht logisches Denken dem Instinkt vor.
Stärken
Alon ist ein sehr talentierter Zauberer. Er erzielte schon in der Schule, im bereich der ‚legalen’ Magie, gute Resultate und in seiner Todesserzeit eignete er sich zusätzlich ein umfangreiches Wissen über die dunklen Künste an. Er ist ein hervorragender Okklumentiker – eine Notwendigkeit für ihn, da er sicher ist, dass Voldemort nicht begeistert wäre, wenn er wüsste dass Alon nicht so gefühlslos ist, wie er sich gibt.
In seiner Zeit als Todesser lernte Alon nicht nur viel über die dunklen Künste, sondern auch Dinge wie sich lautlos fortbewegen, sich Tarnen und Menschen einzuschüchtern oder zu manipulieren.
Durch seine Bedachtheit, seine Fähigkeit, Reaktionen von Menschen vorherzusagen und sein Talent im taktischen Bereich wurde er ein zuverlässiger Todesser, welcher seinen Herrn nur selten enttäuschte.
Schwächen
Obwohl Alon schon viele grausame Taten für seinen Herrn begangen hat ohne mit der Wimper zu zucken beweist die Tatsache, dass er den Schmerz über den Verlust seiner Familie nie überwand, dass er noch immer Gefühle besitzt. Alon ist der Meinung, dass Gefühle das schlimmste sind, was einem Todesser passieren kann und er verdrängt sie deshalb erfolgreich. Zumindest glaubt er das. Jedoch schadet er sich selbst, und seine Gefühle zerstören ihn langsam von innen her.
Alon ist sehr unnahbar. Niemand kann sagen was in ihm vorgeht, da Alon das niemandem zeigt. Er tut das vor allem weil er nicht weiss, wie er mit anderen Menschen umgehen soll und sich davor fürchtet, was sie von ihm denken könnten. Dadurch ist er noch einsamer als die meisten anderen Todesser.
Eine grosse Schwäche von Alon ist seine Angst vor dem Versagen. Er hat panische Angst davor, dass er sich oder seinen Herrn enttäuschen könnte, oder dass er sich selbst nicht vollkommen unter Kontrolle hat.
Vorlieben
Alon arbeitet am liebsten alleine und mag auch sonst die Einsamkeit. Er zieht es vor, sich von den anderen Todessern isoliert zu halten und beteiligt sich nicht an ihrem Kräftemessen.
Früher, in seiner Schulzeit, bevor er Todesser oder Häftling in Askaban war, mochte Alon Quidditch und Musik und veranstaltete leidenschaftlich gerne Schneeballschlachten im Winter. Unter den Schulfächern mochte er Kräuterkunde und Zaubertränke am liebsten. Kurz - er war ein normaler Schüler. Doch heute hat Alon schon lange keine richtige Freude oder Zufriedenheit mehr empfunden. Er hält nichts von Glück, da es für ihn ein Gefühl ist und deshalb schädlich. Alon versucht darum, sich ausschliesslich auf seinen Beruf zu konzentrieren, etwas wie Freizeit kennt er nicht. Es ist seine Art, sich selbst davon abzuhalten über seine Situation nach zu denken.
Abneigungen
Alon hasst alle Mitglieder des Phönixordens, da er ihnen den Tod seiner Verwandten zuschreibt. Er gibt ihnen die Schuld für den Krieg und alles Leiden, welches dieser ausgelöst hat.
Alon hat auch eine Abneigung gegen grosse Menschenmassen. Er bevorzugt, wie schon erwähnt, die Einsamkeit und fühlt sich unwohl, wenn zu viele Leute an einem Ort sind.
Und dann, was er um keinen Preis der Welt zugeben würde, hat er eine Abneigung gegen die Arbeitsweise der Todesser. Während töten und Foltern den meisten seiner Kollegen Befriedigung zu bringen scheint, konnte Alon nie etwas Positives daraus ziehen. Er foltert selbst nur zum Zweck der Informationserpressung und nie zum Vergnügen. Natürlich lässt er die anderen Todesser mit unbewegter Miene gewähren, wenn sie das tun, oder mehr Menschen töten als Alon für notwendig hält, aber im Grunde verabscheut er dieses Verhalten.
Vorgeschichte
Alon wurde im Norden Englands, nahe der schottischen Grenze geboren. Seine Eltern waren beide Todesser. Die Familie war nicht reich, wies aber einen bemerkenswerten Stammbaum auf, worauf Alons Eltern sehr stolz waren. Auf ihren erstgeborenen Sohn waren sie auch sehr stolz und legten viel Wert darauf, dass er eine gute Erziehung bekam und ein geschickter Zauberer wurde. Und auch wenn es für viele Leute, die auf der anderen Seite stehen, unverständlich klingen mag, die Wrights liebten ihren Sohn über alles und Alon verbrachte eine glückliche Kindheit mit ihnen, soweit das während dem Krieg möglich war.
Als Alon elf Jahre alt war, kam er nach Hogwarts und wurde wie erwartet nach Slytherin eingeteilt. Im selben Jahr kam auch Alons jüngere Schwester Kianna zur Welt. Seine Eltern hatten eigentlich nicht geplant, noch ein Kind zu haben, aber ihre Freude über das Mädchen war trotzdem gross. Auch Alon liebte seine kleine Schwester über alles und während seiner Ferien waren die beiden stets unzertrennlich. In Hogwarts hatte Alon hingegen ein schwereres Leben. Natürlich gab es in seinem Haus einige Kinder, die den gleichen Hintergrund hatten wie er, doch sonst war die grosse Mehrheit der Schüler und die Schulleitung auf der anderen Seite, was den Krieg betraf. Alon wurde oft mit Misstrauen oder Angst behandelt, da seine Eltern verdächtigt wurden, Todesser zu sein.
Alons Welt brach zusammen, als seine Eltern kurz vor Ende seines letzten Schuljahrs ermordet aufgefunden wurden. Ihre Leichen wurden vor ihrem Haus gefunden, welches bis aufs Fundament niedergebrannt war. Von der sechsjährigen Kianna fehlte jede Spur, also nahm man an, dass sie im Haus gewesen war, und ebenfalls starb. Für Alon war klar, dass seine Familie von den Mitgliedern des Phönixordens ermordet wurde. Er war verstört und verzweifelt und in ihm wuchs Hass gegen den Orden und alle, die auf der anderen Seite standen als er. Kurze Zeit nachdem er von den Morden erfuhr verliess er die Schule, indem er seinen Selbstmord vortäuschte und schloss sich Voldemort an um seine Familie zu rächen.
Was Alon nicht wusste, war dass seine Eltern beschlossen hatten, die Seite zu wechseln und in der Nacht, als sie ermordet wurden, vor Voldemort flohen. Offensichtlich waren sie mit ihren Plänen nicht vorsichtig genug gewesen, denn sie wurden nicht von Ordensmitgliedern, sondern von Anhängern Voldemorts getötet, welcher von ihrer Untreue erfuhr. Das zweite, was Alon nicht wusste, war dass seine Schwester Kianna nicht im Brand ihres Heimes ums Leben kam, sondern schon früher zu Vertrauten ihrer Eltern geschickt wurde. Diese versuchten auch Alon zu informieren, aber als sie in Hogwarts ankamen, hatte er die Schule schon verlassen und so kehrten die Freunde seiner Eltern im Glauben zurück, dass der Junge aus Verzweiflung Selbstmord begangen hatte.
Alon schloss sich also Voldemort an. Da der Junge trotz seines Alters ein guter Zauberer war hatte Voldemort kein Interesse daran, ihm die Wahrheit über seine Familie zu sagen. Zwei Jahre lang arbeitete Alon für den Dunklen Lord, bis zu dessen Fall. Danach ging alles sehr schnell und Alon wurde von einem anderen Todesser verraten und nach Askaban gebracht.
Er wurde zusammen mit anderen Todessern von dort befreit, als es Voldemort gelang, wieder menschliche Gestalt anzunehmen und seine Gefolgsleute um sich zu scharen. Er konnte zwar fliehen, doch er hatte keinerlei Geld mehr und einen gewöhnlichen Beruf konnte er nicht mehr ausüben, da er nun vom Ministerium gesucht wurde. Allerdings waren diese Probleme für ihn zweitrangig und er kehrte zu seinem Meister zurück, bevor er sich darum sorgte.
Avaperson
Hugh Jackman
Kesselkuchen
Signatur
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