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...   Erstellt am 06.10.2008 - 12:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Allzu "freie" Demokraten.



Das Wort "Deregulierung" hört man nicht momentan mehr, seit die so ungeregelte Finanzwelt Amok läuft. Die Oberfuzzis des internationalen Geldmarkts hatten in den vergangenen Jahren ja sehr erfolgreich versucht, sich die demokratisch gewählten Regierungen untertan zu machen. Kontrollen wurden abgebaut und sie selbst sind dazu noch in Teile der Welt abgewandert, in denen sie ihre Geldblasengeschäfte zum Schaden aller besser verstecken konnten. Für diese Manager ist "Demokratie" nur etwas für Unterschichten und Kleinbürger, sie selbst haben ihre eigenen Regeln. Außer die Verluste müssten sozialisiert werden, dann ist son doofer Staat wieder gut genug!

Politisch unterstützt wurden sie hier in diesem unseren noch "blühenden" Land (also in dem doofen Staat) von den willfährigen Freien Demokraten.
Ist es noch in den Köpfen der Wähler drin, dass genau diese Partei jahrzehntelang den nun kollabierten Neoliberalismus als die beste Wirtschaftstheorie aller Zeiten propagiert hat? Ist es bei den kleinen Bürgern endlich mal angekommen, dass diese Partei sich nur für ganz ganz Reiche einsetzt und sozial völlig unterbelichtet ist? Ist es einsichtig geworden, dass der von der FDP unterstützte exorbitante Reichtum einiger weniger leider nicht zu Wohlstand der vielen Kleinen führt, nein, dass sie sogar davon noch ärmer werden? Ist es immer noch nicht klar, dass man durch Wahl dieser Partei nur die Gier, die Maßlosigkeit, die Unverantwortung der Superreichen zementiert wird?

Man sollte meinen, die Wähler lernen dazu.
Doch das ist wohl in den Wind gesprochen ....



Edit: Auf Wunsch des Threaderstellers wurde die Überschrift berichtigt.

[Dieser Beitrag wurde am 06.10.2008 - 13:09 von Minotaurus aktualisiert]




<streiflicht>
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...   Erstellt am 06.10.2008 - 12:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Anmerkung: aus welchen Gründen auch immer, ist der Titel stark verkürzt worden. Er sollte heißen:

Allzu "freie" Demokraten




Minotaurus ...
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...   Erstellt am 06.10.2008 - 13:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schrieb
    Anmerkung: aus welchen Gründen auch immer, ist der Titel stark verkürzt worden. Er sollte heißen:

    Allzu "freie" Demokraten

Ich habe die Überschrift soeben berichtigt. Leider sind dort keine Anführungszeichen möglich, deshalb wurden die darauf folgenden Satzzeichen nicht dargestellt.





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(Marcel Reich-Ranicki)

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...   Erstellt am 06.10.2008 - 13:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So, und jetzt noch etwas inhaltliches zum Thema:

@ streiflicht,

leider ist (fast) alles richtig, was Du schreibst.
Fairerweise sollte man aber noch anmerken, daß der "moderne Neoliberalismus" keineswegs eine Erfindung der FDP ist. Und schon gar nicht das Gedankengut von Menschen mit liberaler Gesinnung!

Bitte meine Äußerung nicht mißverstehen, denn es geht mir keineswegs darum, die blaugelbe Spaßpartei eines Guido Westerwelle zu verteidigen, denn die hat mit liberalem Gedankengut in etwa genauso viel zu tun wie die CDU/CSU mit christlichen Werten.
Wenn man die Politik der letzten Jahre nur etwas mitverfolgt, so kommen diese neoliberalen Strömungen, der Diebstahl von Volkseigentum und der damit verbundene Sozialabbau der Werktätigen eher von den Parteien, die sich das Wort "Christlich" auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Aber nicht nur das: Der größte Interessenverrat (und gleichzeitiger Sozialabbau) fand ausgerechnet bei einer Partei statt, die sich früher mal als die Partei der Arbeiter verstanden hatte und ausgerechnet den Begriff "Sozialdemokratisch" in ihrem Logo trägt.
Der alte ist zugleich der neue Parteivorsitzende geworden, obwohl gerade unter seiner Regie dieser Sozialverrat stattgefunden hatte.

Welch ein Hohn!

Ganz offenbar gibt es dort niemanden mehr, der sich noch in irgendeiner Weise mit der breiten Masse der Bevölkerung und mit den Werktätigen identifizieren kann.
Die Wahlergebnisse dieser "sozialdemokratischen" Partei in den letzten Jahren sprechen eine deutliche Sprache, nicht nur in Bayern. Es gibt also doch noch einige Wähler, die ein etwas besseres Langzeitgedächtnis haben als allgemein vermutet wird.

Liberale (nicht neoliberale) Grüße vom Mino!





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(Marcel Reich-Ranicki)

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...   Erstellt am 06.10.2008 - 18:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das mal etwas hier nicht funktioniert? Nunalso hat die Überschrift ihre ironisierenden Gänsefüßchen verloren, weil da die hochwohllöbliche Technik streikt, die ja für den Menschen da ist und nicht umgekehrt und ich etwas dazugelernt ...

Auf jeden Fall herzlichen Dank für die Hilfe!

@ Mino
Klar haben die Freidemokraten den Neoliberalismus nicht erfunden, das war 1938, da waren die meisten von ihnen noch nicht einmal aus ihrer Windelphase heraus. Allerdings wurde in der damaligen Theorie noch ein starker Staat gefordert, der über die Wirtschaft wacht. Denn ein wirtschaftlicher Laissez-faire-Liberalismus war damals nicht gemeint. Den haben wir aber heute, einen Casino-Liberalismus, der Sozialpolitik allenfalls als Minimalprogramm gegen extreme Mißstände erforderlich hält und jede Einmischung des Staates für grundsätzlich schädlich erachtet.

Blaugelbe "Spaßpartei", ein nun schon zynischer Ausdruck, angesichts des politischen wie wirtschaftlichen Trümmerhaufens, den sie neoliberal ungehemmt mit angerichtet haben. Es tanzt sich offensichtlich schöner im dekadenten Milieu.
Diese Partei war, vielleicht ist das noch bekannt, mal "sozialliberal". Scheel, Hamm-Brücher, noch bekannt? Dann wurde sie von Westerwelle und Konsorten auf strammen "Wirtschaftsliberalen" Kurs gebracht. Von nun an störte alles, was der massiven Geldvermehrung in Händen einiger weniger entgegenstand. Also wurde abgeschafft, dereguliert....

Dass die Sozies nicht mit den ollen Kamellen von vor 20-30 Jahren ins 21. Jahrhundert spazieren konnten und so tun, als ob wir hier eigentlich die Insel der Seeligen hätten, ist aber auch klar. Sie haben es versäumt, wie die Gewerkschaften auch, den neuen Verhältnissen gute Antworten entgegenzustellen. Sie haben bis heute keine (da stehen sie nicht alleine da).
Folge war: Sie haben hektisch "reagiert", nicht gestaltet. Wenn Politiker, gleich welcher Couleur, nur noch reagieren, sich von Interessengruppen treiben lassen, kann nichts Gescheites mehr herauskommen. (das kann man gerade wieder erleben, bei den Milliarden, die den Spekulanten (IKB u.a.) nachgeworfen werden. Milliarden, die später bei Bildung, Wissenschaft und im Sozialen fehlen. Steuer-Milliarden, die direkt durch die Bank an die Anleger bereits weitergegeben wurden, das ist nicht so bekannt. Die paar Anlage-Spekulanten haben ihr verzocktes Geld schon wieder! Danach konnte man die Bank für ein Butterbrot weiterverkaufen, das nenne ich wirtschaftlichen Verstand! Und das Spiel wird weltweit getrieben.)

Politiker die ständig ihr Fähnchen in den Wirtschaftslobbyisten-Wind hängen, ja von ihnen abhängig sind, werden nie etwas zustande bringen, da ist es Wurst ob sie in der uns veralbernden Großkoalition grünCDSUSPDFDPLinke stecken oder ...ups, gibts da überhaupt noch welche?




<Wachmann>
unregistriert

...   Erstellt am 06.10.2008 - 20:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


streiflicht schrieb
    Politiker die ständig ihr Fähnchen in den Wirtschaftslobbyisten-Wind hängen, ja von ihnen abhängig sind, werden nie etwas zustande bringen, da ist es Wurst ob sie in der uns veralbernden Großkoalition grünCDSUSPDFDPLinke stecken oder ...ups, gibts da überhaupt noch welche?

Ja, es gibt noch welche!

Wachmann schrieb
    Der Untergang der Wall Street


    Pleite der zweitgrößten amerikanischen Investmentbank „Lehman Brothers“ am Montag vor einer Woche, Verstaatlichung des weltgrößten Versicherers AIG am Dienstag darauf, Börsenpanik am Mittwoch, Liquiditätsspritzen der amerikanischen Notenbank FED in der unvorstellbaren Höhe von 200 Milliarden Dollar am Donnerstag, „Rettungspaket“ des amerikanischen Finanzministers Henry Paulson am Freitag in Höhe von fast einer Billion Dollar. Es kann kein Zweifel bestehen: Die vergangene Woche war die verheerendste für „Wall Street“ seit der Woche zwischen dem „Schwarzen Donnerstag“ am 24. Oktober 1929 und dem „Schwarzen Dienstag“ am 29. Oktober 1929, die den Beginn der „Großen Depression“ in den USA markierte, welche sich noch bis Mitte der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts erstrecken sollte.

    Auch diesmal wird – wie vor knapp 80 Jahren – die Krisenlawine der USA rund um den Globus rollen und schon bald auf die Realwirtschaft mit steigenden Arbeitslosenzahlen und Unternehmensinsolvenzen sowie sinkenden Einkommen durchschlagen. Anders als vor 80 Jahren wurzelt die neue Weltwirtschaftskrise diesmal nicht in einem kollektiven Spekulationsrausch gieriger Kleinanleger, sondern in der surrealen Komplexität eines Finanzsystems, das dubiose Kredite in vierstelliger Milliardenhöhe so lange umverpackt, verbrieft, zu Derivaten umgewandelt und weitergereicht hat, bis die Gläubiger am Ende der Kette die ursprünglichen Schuldner nicht mehr kannten. Was als vermeintliche Risikostreuung verkauft wurde, potenzierte in Wirklichkeit das Risiko, da die Banken die von ihnen vergebenen Kredite sofort weiterverkaufen konnten und deshalb insgesamt ein viel zu hohes Kreditvolumen vergaben.

    Die Summen, die nun insgesamt auf dem Spiel stehen, übersteigen nicht nur jegliches Vorstellungsvermögen, sondern dürften sich letztenendes als unbezahlbar erweisen, selbst wenn es zu weiteren Verstaatlichungen innerhalb des Finanzsektors wie schon in der vergangenen Woche kommt. Die Entkopplung des Finanzsektors von der Realökonomie hat solche Ausmaße angenommen, daß das globale Volumen der Derivate das Welt-Bruttoinlandsprodukt mittlerweile um das Sechsfache übersteigt. Vor diesem Hintergrund dürfte sich auch das „Rettungspaket“ des US-Finanzministers und früheren Goldman Sachs-Bankers Henry Paulson als Strohfeuer erweisen, das die schwer erschütterten Fundamente der US-Volkswirtschaft nicht wieder ins Lot bringt.

    Paulsons Rettungsplan ist in erster Linie ein Signal dafür, daß Politiker, Aufsichtsbehörden, Zentralbanker und der gesamte Finanzsektor mittlerweile panisch genug sind, um nahezu jedem Vorschlag zuzustimmen. Dabei wirft das Rettungspaket des amerikanischen Finanzministers eine Menge Fragen auf, die vorerst unbeantwortet bleiben. Zu diesen Fragen gehören beispielsweise: Welche Positionen sind als illiquide einzustufen? Dann ist zu klären, wer teilnahmeberechtigt ist. Sind auch die Hedgefonds teilnahmeberechtigt, deren Manager in den vergangenen Jahren hohe Millionenbeträge und in Einzelfällen sogar Milliarden verdienten, und die nun auf Steuerzahlers Kosten herausgehauen werden sollen?

    Auch die Ankündigung der Regierung, den angeschlagenen Finanzinstitutionen hypothekenbasierte Papiere „zu Marktpreisen“ abzukaufen, wirft Fragen auf. Wenn dies der Fall ist, dann ist Paulsons Rettungspaket schlicht und einfach überflüssig, denn die „Marktpreise“ können, wie der Name schon sagt, ja ohnehin am Markt erzielt werden, wenn auch zu deutlich niedrigeren Kursen als beispielsweise vor einem Jahr. Wirkliche Entlastung bringt der staatliche Fonds dem Finanzsektor aber nur, wenn er deutlich mehr zahlt als die privaten Schnäppchenjäger, die ohnehin schon lauern. Das heißt aber auch, daß die Aktion zu einem gigantischen fiskalischen Verlustgeschäft für den Steuerzahler werden muß.

    Die deutsche Politik darf nun auf gar keinen Fall den amerikanischen Forderungen nachgeben, sich mit deutschen Steuergeldern an einem „Rettungspaket“ zu beteiligen, dessen Details derart vage sind. Stattdessen müssen deutsche Politiker entschlossen handeln, um das Land auf die nun unabwendbar herannahende Weltwirtschaftskrise vorzubereiten.

    Als erste Schritte bieten sich an:

    - Eine entschlossene Re-Regulierung des Finanzsektors. Die über Nacht erfolgten staatlichen Verbote von Leerverkäufen in den USA, Großbritannien und Deutschland zeigen, daß der Nationalstaat weiterhin handlungsfähig ist, und die ständig verkündete Sachzwanghaftigkeit der Globalisierung nur eine faule Ausrede war, um die eigene Internationalisierungspolitik als alternativlos zu verkaufen.

    - Die Auflegung eines Konjunkturprogrammes, um mit Hilfe einer antizyklischen Wirtschaftspolitik den Schaden für die Realwirtschaft zu begrenzen.

    Längerfristig muß an die Stelle eines virtuellen Finanzmarkt-Kapitalismus eine raumorientierte Volkswirtschaft treten, die sich an folgenden Eckpunkten orientiert (Die folgende Aufzählung stammt aus der Broschüre „Grundlagen einer nationaldemokratischen Volkswirtschaftslehre – Raumorientierte Volkswirtschaft statt ‚Basar-Ökonomie‛“), Schriftenreihe Profil, Folge 13, Berlin, 2006):

    - Existenz einer lokalen, regionalen und nationalen politischen Kontrolle der Wirtschaft durch konsequente Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips,

    - Orientierung auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinschaft und der Gemeinde

    - Konzentration auf lokale menschliche und erneuerbare Ressourcen,

    - Flexible Arbeitsmöglichkeiten und fließende Arbeitszeit,

    - Vorrang einer vielfältig durchstrukturierten Volkswirtschaft mit einer Vielzahl an Branchen und Produktionsmöglichkeiten statt auf den Weltmarkt ausgerichteter industrieller Monokulturen,

    - Reichhaltig differenziertes Angebot an Branchen und Dienstleistungen, um Wirtschaftsflauten bei einzelnen Produkten umgehen oder zumindest abschwächen zu können,

    - Rückbildung der internationalen Finanzflüsse an die realwirtschaftlichen Ziele einer „nachhaltigen Entwicklung“,

    - Bestreben, Importe durch in der Region erzeugte Produkte und bereitgestellte Dienstleistungen zu ersetzen,

    - Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, die in jedem Staat die hauptsächliche ökonomische Grundlage für Beschäftigung, Ausbildung und Steuereinnahmen bilden,

    - Primat einer dezentralisierten Wirtschaftspolitik und Industrialisierung, um die überproportional wachsenden sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Verstädterung (Ent- und Versorgung, Umwelt, Verkehrs- und Energieprobleme, Rechtsschutz, Kriminalität usw.) zu senken,

    - Förderung der Gemeinwirtschaft jenseits von Wettbewerbsimperativ und Marktkoordination beispielsweise über selbstverwaltete warenproduzierende Genossenschaften,

    - Unbedingter Erhalt raumorientierter Finanzierungssysteme wie Landesbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Autor dieses Beitrages: Arne Schimmer, Referat Wirtschaftspolitik beim NPD-Parteivorstand


Edit: Link entfernt und Beitrag im Klartext eingefügt.

[Dieser Beitrag wurde am 06.10.2008 - 21:45 von Minotaurus aktualisiert]




<streiflicht>
unregistriert

...   Erstellt am 06.10.2008 - 21:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Notwendiger Nachtrag:

es sind Demokraten gesucht, keine ewig gestrigen, faschistisch labernde Gartenzwerge ...

.... wie komme ich da nur jetzt grade drauf?




Minotaurus ...
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...   Erstellt am 06.10.2008 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen,

ich habe soeben den unerwünschten Link des Wachmannes entfernt und dafür seinen verlinkten Beitrag als Klartext eingefügt. Über diesen kann bei entsprechendem Interesse gerne diskutiert werden.
Gegen sachlich formulierte Beiträge an sich gibt es - meiner Meinung nach - nichts einzuwenden, aber weiterführende Links zu politischen Parteien und Organisationen (nicht nur aus dem rechten Spektrum) sind auf dieser Plattform unerwünscht!
Ich möchte dringend darum bitten, in Zukunft diese Regelung zu beachten!

Beste Grüße vom Mino.





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(Marcel Reich-Ranicki)

<Wachmann>
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...   Erstellt am 07.10.2008 - 13:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Minotaurus schrieb
    ich habe soeben den unerwünschten Link des Wachmannes entfernt und dafür seinen verlinkten Beitrag als Klartext eingefügt.

Danke für diese "Rettungsaktion!"
In Zukunft werde ich eure Regelung beachten.

Aber: Hätte ich diesen Beitrag ohne eine Nennung der Quelle hier eingestellt, so wäre der Inhalt wahrscheinlich bejubelt worden. Immerhin unterscheidet er sich inhaltlich kaum von anderen Verlautbarungen der Grünen, der Liberalen und der Sozialdemokraten zum selben Thema. Politische Agitation für eine bestimmte Partei war nicht darin enthalten.
Ja, wenn dieser Beitrag nicht verlinkt gewesen wäre. Noch dazu nicht zu einer Webseite der Grünen oder zu den Sozis, sondern ausgerechnet zur "verfassungsfeindlichen" NPD!

NPD = Böse! So einfach ist das. Weitere Gedankengänge erübrigen sich.

Hier aber fühlte sich ein sogenannter "Gutmensch" dazu bemüßigt, alle Spielregeln des demokratischen Miteinanders einfach zu ignorieren und seinem gedanklichen Blödsinn freien Lauf zu geben.
er schrieb

    es sind Demokraten gesucht, keine ewig gestrigen, faschistisch labernde Gartenzwerge ...

Keine Ahnung, wie er darauf kommt, aber zu solchen "Demokraten" kann ich euch nur herzlich beglückwünschen! Dieser Typ von "Demokraten" verkörpert genau das, was den Mitgliedern der rechten Parteien immer vorgeworfen wird: Eine schreckliche Intoleranz gegenüber Andersdenkenden. Da muss man gleich mit der verbalen Keule draufhauen, nicht wahr?
Wahrscheinlich steht er in politischer Hinsicht weit rechts von mir, denn ich bin nur ein Anhänger der NPD, also nicht der Nationalen Sozialisten, sondern der Nationalen Demokraten.
Aber diese Erscheinung ist keineswegs neu, wir erleben sie fast täglich in der sogenannten "Autonomen Szene", also bei den Krawallbrüdern und -schwestern der Antifa.

Ja, es sind Demokraten gesucht, aber ein echtes Demokratieverständnis konnte ich bisher nur beim Betreiber dieser Plattform entdecken, nicht aber bei den anderen Fuzzis und faschistisch labernden Gartenzwergen, die sich sonst noch hier herumtreiben.
Den Minotaurus hingegen kenne ich noch aus dem Diskussionsportal einer anderen Plattform.




<streilicht>
unregistriert

...   Erstellt am 07.10.2008 - 15:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So wird (ich weiß nur bei Interesse!) das Thema Freie Demokraten - Liberalismus umgedreht in eine Diskussion über ein "Potemkinsches Dorf" aus der radikalextremen rechten Ecke. Vor einer Diskussion sollte man sich sicher nicht drücken, obwohl der zitierte Text nichts mit der wahrlich hinlänglich bekannten undemokratischen Gesinnung dahinter zu tun hat, die doch nur kreidefressend verschleiert werden soll (milde ausgedrückt).
Auch wenn sie noch so oft sich "Demokraten" nennen, sie werden es NIE, sie wollen es gar nicht sein, weil es ihrem Denken widerspricht, was man aus vorstehenden "wachhabenden" Text wiedermal entnehmen kann. Sie eifern lieber den alten Ewig-Gestrigen nach und beweisen in Parlamenten in aller Regelmäßigkeit ihre völlige Inkompetenz, streiten sich dafür untereinander um Abgeordenten-Bezüge und Fraktionsgelder und andere Lappalien, fühlen sich schon groß, wenn sie den Hitlergruß zeigen können.

Schade ums Ursprungsthema!

Fuzzigrüße




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