crazyandy  Waldeidechse
 

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2006 Beiträge: 36 Nachricht senden | Erstellt am 14.03.2006 - 16:09 |  |
Schlangen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Reptilien-Unterordnung der Schlangen. Für andere Bedeutungen der Worte Schlange respektive Schlangen. Schlangen
Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familien
• Amerikanische Blindschlangen (Anomalepidae) • Blindschlangen (Typhlopidae) • Schlankblindschlangen (Leptotyphlopidae) • Rollschlangen (Aniliidae/Ilysiidae) • Wühlschlangen (Anomochilidae) • Riesenschlangen (Boidae) • Bolyerschlangen (Bolyeridae) • Walzenschlangen (Cylindrophiidae) • Spitzkopfpythons (Loxocemidae) • Erdboas (Tropidophiidae) • Schildschwänze (Uropeltidae) • Erdschlangen (Xenopeltidae) • Warzenschlangen (Acrochordidae) • Erdvipern (Atractaspididae) • Nattern (Colubridae) • Giftnattern (Elapidae) • Seeschlangen (Hydrophiidae) • Vipern (Viperidae)
Schlangen (lat. Ophidia oder Serpentes) sind eine Unterordnung der Reptilien. Sie stammen von echsenartigen Vorfahren ab, die ihren Körper stark verlängert und ihre Beine reduziert haben und zu einer schlängelnden Fortbewegung übergegangen sind. Die größten Arten (Pythons und Anakondas) werden ca 8 m lang in Ausnahmefällen auch 10 m. Längenrekorde über 10 m werden zwar immer wieder erwähnt jedoch nie bestätigt. Die Anzahl der Wirbel ist auf rund 200 (maximal 435) erhöht. Die Kiefer- und Gaumenknochen sind nur durch Bänder verbunden und stark verschiebbar, so dass auch größere Beutetiere in einem Stück verschlungen werden können. Im großen Magen wird die Beute mit Hilfe einer relativ hoch konzentrierten Salzsäure zerlegt. Einige Schlangen haben ihre Speicheldrüsen zu Giftdrüsen umgebildet. Riesenschlangen können über ein Jahr lang hungern. Schlangen sind weltweit verbreitet und in unterschiedlichsten Lebensräumen vom Gebirge bis zum Meer zu finden. Die mit Abstand größte Artenvielfalt gibt es jedoch in den Tropen. Zu den wenigen Orten, wo es keine Schlangen gibt gehören die Antarktis und Irland. Die giftigste Landschlange der Welt ist der in Australien lebende Inland-Taipan. Er ist eher ruhig und nicht aggressiv. Die Braunschlange dagegen (auch eine der giftigsten Schlangen) ist ziemlich aggressiv und leicht reizbar. Die giftigste Schlange überhaupt ist aber eine Seeschlange, die im Meer vor Australien lebt. Der Ort mit der höchsten Giftschlangendichte ist die Insel Queimada Grande vor der Ostküste Brasiliens. Man beachte, dass Blindschleichen keine Schlangen sind, sondern nur gliedmaßenlose Echsen. Systematik In der Systematik der Biologie ist die Unterordnung der Schlangen in der Ordnung der Schuppenkriechtiere (Squamata) enthalten, die wiederum zur Klasse der Reptilien (Reptilia) gehören. Schlangen (Serpentes) werden in 3 Überfamilien, 18 Familien, 456 Gattungen und 2922 Arten. Zu den bekanntesten Familen gehören die • Riesenschlangen (Boidae) z. B: Pythons und Boas • Nattern (Colubridae) z. B: Ringelnatter (Natrix natrix), Kornnatter (Pantherophis guttatus) • Giftnattern (Elapidae) z. B: Mambas und Kobras • Vipern (Viperidae) z. B: Grubenottern, Klapperschlangen, Kreuzotter (Vipera berus), Aspisviper (Vipera aspis), Wiesenotter ('Vipera ursinii) Detailliertere Systematik unter Systematik der Schlangen Schlangenbiss Nur ca. 400 Schlangenarten sind giftig und von diesen nur ca. 50 potenziell tödlich für Menschen. Jährlich werden etwa 5 Millionen Menschen von Schlangen gebissen und ca. 125.000 davon sterben. 90 % der Schlangenbisse bei Menschen finden in der Knöchel-Gegend oder tiefer statt. Schlangengifte bestehen aus verschiedenen Proteinen (Eiweißverbindungen) und sind von zähflüssiger Konsistenz mit milchig - weiß bis gelblich Farbe. Je nach Art wirkt das Gift auf das Nervernsystem (Neurotoxine) (Lähmung, Sinnestäuschungen, Atemnot) oder auf Blutzellen und Gewebe (Hämatoxine) (Gewebezerstörung, Nierenversagen, Kreislaufzusammenbruch). Die Zusammensetzung der Gifte unterscheidet sich von Art zu Art. Auch Mischungen aus hämotoxischen und neurotoxischen Wirkungsbestandteilen kommen vor (z. B.: Gabunviper) und führen zu besonders schweren Vergiftungen. Schlangenarten, die als besonders giftig gelten, sind allerdings nicht die Ursache für die meisten Todesfälle. Viele dieser Arten leben in schwer zugänglichen Gebieten sind sehr scheu und haben nur wenig Kontakt zu Menschen. Die Sandrasselotter hingegen hat ein weniger starkes Gift ist aber oft in der Nähe von Siedlungen zuhause und sehr leicht reizbar. Sie ist für bis zu 100.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Symbolische und mythologische Bedeutung der Schlangen Der Buchstabe S steht sowohl wegen seiner Form als auch wegen des Zischlauts als Symbol für die Schlange. Im vorklassischen Griechenland galt die Schlange als heilig. Da sie sich durch die Häutung in Menschenaugen unendlich oft erneuern konnte, hielt man sie für unsterblich. Der Schlange wurde auch Hellsichtigkeit nachgesagt, weshalb die Schlange eines der Tiere der Göttin Gaia war. Laut Hesiod war Gaia Pelope einer der vielen Namen der Erdgöttin Gaia. Im Orakel von Delphi taten Schlangenpriesterinnen (Pythea) ihren Dienst. Nicht nur in der jüdisch-christlichen Tradition gab es einen von einer Schlange bewachten Baum: In der altgriechischen Vorstellung stand im Garten der Hesperiden der lebensspendende Apfelbaum, der der Göttin Hera von Gaia geschenkt wurde und der von der Schlange Ladon bewacht wurde. Im Alten Testament der Bibel wird eine Schlangengöttin von Kadesch erwähnt, die von Moses und Jaweh abgesetzt wurde. Es handelte sich hierbei um eine "Orakelschlange", ähnlich der altgriechischen Pythia, namens Nehuschtah (in späteren Übersetzungen Nehuschtan). Auch in der indischen Mythologie gab es Schlangengöttinnen und auch dort waren sie mit den Erdgöttinnen eng verwandt: Ananta, die "unendliche Schlange", behütete die Götter und Göttinnen in ihrem Schlaf zwischen zwei Inkarnationen. Die Schlange Kundalini liegt zusammengerollt im Becken der Frauen und symbolisiert deren lebensspendende Kraft. Dieser Mythos wurde von tantrischen Gelehrten im Konzept der Kundalini-Kraft übernommen und noch heute gelehrt. Im Vordynastischen Ägypten wurde die "Schlangenmutter" Wadjet (auch Wa Zit) angebetet. Ihr Symbol war der Uräus. Des Weiteren kannten die Alten ÄgypterInnen die Mehem, eine Schlangengöttin, die des Nachts den Sonnengott Ra in seinem Schlaf umfasste. Im Vorderen Orient stand die Schlange allgemein für Weisheit und Erleuchtung, welche die tiefen Geheimnisse des Lebens verstand. Diese Vorstellung hat in der biblischen Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies überlebt, wo die Schlange Eva die "Frucht der Erkenntnis" überreichte. In einigen Gnostizistischen Sekten wurden Eva und die Schlange für das den Menschen zur Verfügung gestellte Wissen verehrt (wobei sie dort manchmal auch als männlicher Begleiter Evas, Ophion, dargestellt wurde). Im Christentum wurden die älteren Überlieferungen einer Schlangengöttin und ihrer Attribute als eine der Inkarnationen des Teufels übernommen. In der gemanischen Mythologie spielt die Midgardschlange eine wichtige Rolle, die die Welt umspannt, zugleich aber das Göttergeschlecht der Asen bedroht. Das archaische Motif Ouroboros wird häufig mit ein oder zwei sich in den Schwanz beißenden Schlangen dargestellt und symbolisiert die Unendlichkeit.
grüsschen crazyandy 
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crazyandy  Waldeidechse
 

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2006 Beiträge: 36 Nachricht senden | Erstellt am 14.03.2006 - 16:30 |  |
Winterruhe
Die Winterruhe wird wie folgt vorbereitet: Anfang bis Mitte Dezember sollte man innerhalb einer Woche die Beleuchtung eurer Terrarien reduzieren (von 14 auf 2-3 h täglich) und gleichzeitig die Temperaturen auf 22-24 °C reduzieren. Bevor man damit anfängt, müssen die Schlangen ihren Verdauungstrakt entleert haben, da während der kühlen Phase nicht verdautes Futter in Fäulnis übergeht, was unweigerlich zum Tod des Tieres führ. Aus diesem Grund sollte ca. 2-3 Wochen vor Abkühlung nicht mehr gefüttert werden. Um sicherzustellen, dass sich die Schlangen ihrer Exkremente entledigt haben, kann man die Tiere auch kurz in lauwarmen Wasser baden.
Sind die Tiere auf 22-24 °C abgekühlt, schaltet man die Beleuchtung und Heizung ganz aus und deckt den Behälter ab. Nun sollten ca. 14-16 °C (Höchstgrenze) im Becken herrschen, diese Temperaturen reichen für die Winterpause im Terrarium völlig aus. Im Behälter sollte sich jederzeit frisches Wasser befinden, auch der Bodengrund sollte nicht völlig austrocknen. Man kann z. B. alle paar Tage den Bodengrund im Terrarium ein wenig anfeuchten. Exzessives Sprühen sollte man allerdings unterlassen, ansonsten riskiert man Atemwegsinfektionen. Unter diesen Verhältnissen verbleiben die Tiere für weitere 5-6 Wochen, dann kann man wieder anfangen, den Behälter zu erwärmen und zu beleuchten. Das sollte nicht abrupt geschehen, sondern über einen Zeitraum von 1-2 Wochen.
grüsschen
crazyandy 
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