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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 03.07.2007 - 10:48 |  |
Pflanzen in Brauchtum und Aberglauben
Buchsbaum wurde oft an der Eingangstür des Hauses eines Toten aufgestellt. Vor der Beerdigung nahm jeder derTrauergäste einen Zweig mit, um ihn später ins offene Grab zu werfen. Man dekorierte auch die Brunnen damit.
Eibe: Pflanzen Sie an der südwestlichen Hausecke eine schützende Eibe an. Sie ist ein Symbol für Unsterblichkeit, da sie eine langlebige immergrüne Pflanze ist, die sich immer wieder erholt, gleichgültig wie stark sie zurückgeschnitten wird. Alle Teile des Baumes sind giftig, deshalb muss man Kinder und Tiere von diesem fern halten. Aus diesem Grund wurde die Eibe früher oft auf Friedhöfen angepflanzt.
Eisenhut ist äußerst giftig. Mit Pfeilspitzen, die man in den Saft der Pflanzen tauchte, tötete man früher angeblich Wölfe.
Erdbeeren: Eine norwegische Freundin erzählte mir die Sage von Frigg, der Göttin derVerheirateten, die die Seelen verstorbener Kinder in Erdbeeren versteckt haben soll, um sie ins Paradies zu schmuggeln.
Flieder im Haus bringt Unglück, speziell weißer (wie andere weiße Blüten auch). Er wird mit dem Tod assoziiert. Eine Blüte mit fünf Blütenblättern bringt Unglück.
Ginster galt als Symbol für Glück und Überfluss und wurde bei Landhochzeiten zu Kränzen gebunden.
Immergrün wurde schon seit langem als magische Pflanze betrachtet. Das Rosenrote Singrün (Vinca roseo) ist ein wichtiger Bestandteil von Medikamenten, die bei Leukämie eingesetzt werden.
Kirsche: Eine gute Ernte bringt Glück. Eine Freundin, die jahrelang in der Schweiz lebte, erzählte mir dass eine junge Mutter die ersten
Kirschen essen sollte, um eine gute Ernte zu sichern.
Kornblumen sollen angeblich die Sense stumpf machen. Sie wurden einst als Bestandteil von Tinte verwendet. Maler gebrauchen nach wie vor den Blütensaft der Kornblume - den sie mit Alaun mischen -für Aquarellmalereien
Ein Freier konnte seinen Erfolg vorhersagen, indem er eine Kornblume einsteckte. Blieb sie frisch, würde er seine Freundin heiraten.
Lilien, das Symbol für Jungfräulichkeit, Reinheit und Unschuld, werden gerne als Blumenschmuck für Hochzeiten und Begräbnisse verwendet. Eine 90-jährige, die in ihrer Jugend einige Jahre in Belgisch-Kongo gelebt und einige gefährliche Begegnungen im Dschungel erlebt hatte, erzählte min dass die Pygmäen als Schutz vor Löwen Feuerlilien am Gürtel trugen.
Maulbeerbaum: Wenn er austreibt, ist der letzte Frost vorüber Im alten Rom und in Birma galt er als heilig.
Narzissen: In Wales sagt man, dass derjenige, der die erste Narzissenblüte findet, in diesem Jahr mehr Gold als Silber haben wird. Deutet man mit dem Finger auf eine Narzisse, hört sie zu wachsen auf.
Nelken werden seit über 2000 Jahren kultiviert. Im Elisabethanischen Zeitalter verwendete man die intensiv duftenden Blüten als Ersatz für die teureren Gewürznelken. Eine Nelke zu tragen bedeutete, dass man bereits verlobt war
Pfirsichbäume gelten im Fernen Osten als Symbol der Unsterblichkeit
Pflaume: „Ein Pflaumenjahr ist ein schlechtes Jahr", pflegte mein Großvater zu sagen. Laut einer Frau aus Wales symbolisieren im Dezember blühende Pflaumen den Tod. Von Pflaumen zu träumen gilt jedoch als gutes Omen.
Quitte: Sie ist ein Symbol der Liebe.Von Quitten zu träumen bedeutet, von einer Krankheit geheilt zu werden.
Ringelblumen sind ein Symbol für dauerhafte Liebe. Kompott oder Tee lindern
Depressionen, mit dem Blütenkopf lassen sich Wespen-oder Bienenstiche behandeln. Pflückt man eine Ringelblume, zieht ein Gewitter auf. Kocht man die Blütenblätter, erhält man einen gelben Farbstoff, mit dem früher z. B. Haare gefärbt wurden. Ringelblumensalat schmeckt köstlich (siehe S, 59). Das ätherische Öl gilt als Wundheilmittel.
Schafgarbe wird im Französischen „herbe aux charpentiers" genannt, weil sie mit Tischlerwerkzeugen verursachte Wunden heilen soll. Der Grieche Achilles hat die Wunden seiner Krieger angeblich mit Schafgarbe geheilt, daher die botanische Bezeichnung Achillea millefolium.
Schneeglöckchen symbolisieren Hoffnung und Reinheit. Ein einzelnes Schneeglöckchen bedeutet Tod.
Schöllkraut wurde - vermutlich wegen seiner hellgelben Farbe - in der Signaturenlehre zur Heilung von Gelbsucht verwendet Eine Freundin aus Sussex und eine alte Dame aus Oxford setzen diese Pflanze erfolgreich gegen Warzen ein. Man tropft den frischen Saft des Stengels auf die Warze und lässt ihn trocknen. Die Behandlung mehrmals wiederholen, bis die Warze verschwunden ist.
Veilchen: Wenn sie sehr früh im Jahr blühten, war das ein Zeichen fürTod oder Seuchen, doch von Veilchen zu träumen sollte Glück bringen.Trug man sie um den Hals, konnte man nicht betrunken werden. Ich fand ein Rezept von 1901, nachdem in Wasser gekochte Veilchenblätter, aus denen eine Kompresse hergestellt wird, als Heilmittel bei Krebs gelten soll.
Vergissmeinnicht wurde bei Hunde- und Schlangenbissen eingesetzt. Mit dem Saft gehärtetes Stahl konnte angeblich sogar Steine schneiden. Geben Sie demjenigen ein Vergissmeinnicht mit, der am 29. Februar zu einer Reise aufbricht. Die Blume soll dem Reisenden Glück bringen.
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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 24.10.2007 - 13:41 |  |
Spinnen haben bei uns kein leichtes Leben: Kaum entdeckt, werden sie meistens auch schon platt gemacht.
Geschieht das Ganze am Morgen, heißt das Argument: »Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen.«
Aber wohlgemerkt: Die düstere Prophezeiung gilt nur bei Tagesbeginn.
Dagegen bringt »Spinne am Mittag Glück am dritten Tag«,
und
die Spinne am Abend ist sogar »erquickend und labend«.
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Q10 unregistriert
| Erstellt am 25.10.2007 - 19:20 |  |
heuer lief sie mir
oder war er es
schwarz
von rechts nach links
oder von links nach rechts
egal
den kater hab ich immer noch
gut oder schlecht
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wortundbild unregistriert
| Erstellt am 25.10.2007 - 23:55 |  |
Diese Spinn(en)sprüche haben rein gar nichts mit den von vielen so verabscheuten Tierenzu tun.
Gemeint ist das Spinnen von Wolle.
"Spinnen am Morgen - Kummer und Sorgen"
Wer drauf angewiesen ist achon am Morgen zu Spinnen (und durch diese mühevolle Arbeit seinBrot zu verdienen) hat meist auch Kummer und Sorgen - weil er (oder meistens sie) nicht weiß, ob der Lohn wirklich reichenwird.
Dagegen:
"Spinnen am Abend - erquickend und labend"
Wer abends als Zeitvertreib - und wir würden heute sagen als Hobby - spinnen kann, für denist es eben erholsam und erquickend.
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<Minotaurus> unregistriert
| Erstellt am 09.02.2008 - 23:15 |  |
Nun, für sehr vieles, was wir als "Aberglauben" bezeichnen, gibt es ganz einfache und logische Erklärungen.
Hier dazu einige Beispiele:
Lavida schrieb
Die Warzen entfernt man auch, indem man in einen Zwirnsfaden so viele Knoten schlingt, als man Warzen hat, und denselben dann unter einer Schwelle vergräbt. Wenn der Faden verfault ist, sind die Warzen ebenfalls fort. |
Das ist völlig richtig, man muß nur darauf achten, daß dieser Faden aus Nylon besteht. Wenn der (nach über 100 Jahren) endlich verfault ist, sind die Warzen garantiert weg. 
Lavida schrieb
Den ersten Zahn, den du dir als Kind hast ziehen lassen, verbrenne zu Asche und iß diese auf, so bekommst du zeitlebens keine Zahnschmerzen.
Denselben Erfolg hat man, wenn man den ersten ausgezogenen Zahn über den Ofen wirft. |
Auch das ist völlig richtig, aber hier liegt leider ein banaler Übersetzungsfehler vor: Man muß nicht den ersten, sondern den letzten Zahn über den Ofen werfen oder verbrennen. Erst dann sind die Zahnschmerzen völlig verschwunden. 
Ansonsten aber stimmt diese Regel.
Tagtraeumerin schrieb
Fliegen Bienen zurück in ihren Stock, verschlechtert sich das Wetter. |
Eine ähnliche Beobachtung wurde vor vielen Jahren in Bayern gemacht. Nicht umsonst gibt es dort die Wetterregel:
"Kräht der Hahn auf dem Mist,
so ändert sich´s Wetter
oder 's bleibt wie´s ist."
Diese Regel stimmt immer! 
jetsetwilly schrieb
Ich habe allerdings noch nie von einer Schwarze-Katze-Messreihe gehört, die eine kausale Korrelation zwischen der zum Betrachter relativen Bewegungsrichtung des Stubentigers und der weiteren Vita der Testperson herstellt. |
Ich schon! Diese Testreihe habe ich sogar selbst durchgeführt.
Es geht doch das Sprichwort, daß es Unglück bringe, wenn dir morgens an einem Freitag, den 13. eine schwarze Katze von links nach rechts über den Weg läuft.
Nun gut, ich war vielleicht etwas in Eile, aber ein kurzer Tritt aufs Gaspedal konnte mich von der Richtigkeit dieser Regel restlos überzeugen. Die schwarze Katze hatte wirklich sehr viel Pech an diesem Freitag. 
Ansonsten aber gefällt mir die Versuchsreihe von jetsetwilly, in der es um die kausalen Zusammenhänge von Schornsteinfegern und Glück geht, am besten.
Ähnliche Zusammenhänge habe ich bereits in meiner Kurzgeschichte Der Umweltengel geschildert. Auch die rituelle Verbrennung meiner alten Winterreifen anläßlich der Geisteraustreibung zur Walpurgisnacht habe ich dort kurz erwähnt.
Kuckstu: http://www.razyboard.com/system/morethr … 397-0.html
Abergläubische Grüße vom Mino. 
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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 30.05.2008 - 16:07 |  |
In vielen Kulturen gilt die Anwesenheit von 13 Personen an einem Tisch als unheilvoll.
Das hat mit dem generellem Aberglauben der Zahl 13 zu tun.
In Frankreich bucht man deshalb einen zusätzlichen Gast, um den 14. Platz zu besetzen.
Im Savoy in London nimmt eine hölzerne Katze namens Kaspar ihren Platz ein, sobald sich eine Gesellschaft von 13 Personen einfindet.
Auch in der Mythologie wurde die Zahl 13 aufgrund der tragischen Ereignisse um ein Festmahl im Götterhimmel Walhalla zur Unglückszahl.
Nachdem Baldur durch eine List des verschlagenen Loki ums Leben kam, wurde der Mörder zum unliebsamen 13. Gast.
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Cecilia 

Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 426 Nachricht senden | Erstellt am 31.05.2008 - 17:21 |  |
Paula schrieb
Kurios an dieser Nachricht ist meiner Meinung,
die Tatsache, dass ein Mädchen im Alter von 16 Jahren für die Impotenz der Männer verantwortlich gemacht wird.
Die letzte Hexenverbrennung in Europa war in Polen im Jahr 1792 und in Deutschland 1775.
Frauen wurden als Hexen bezeichnet,wenn MANN ihnen geistig nicht folgen konnte.
Besonders neideten "Ärzte" ihr Wissen um das Verborgene in der Pflanzenwelt. Kräutermischungen, die für den Medicus auf unerklärliche Weise Erfolg erzielten.
Auch heute noch wird die Naturheilmedizin belächelt oder ignoriert.
Medikamente mit Beipackzetteln, die einem das Gruseln lehren, werden als Fortschritt bezeichnet.
Hauptsache es wirkt.
Hauptsache gesund ist Hexensache.
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Romi schrieb
Wie gut, dass es nicht viele solcher "Hexen" gibt 
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Im Vergleich zu anderen Ländern tauchen in Irlands Vergangenheit nur wenige Hexen auf, was manche Experten damit begründen, dass ihr Erscheinen an den Protestantismus geknüpft sei, während das katholische Irland es mit den Feen hielt. Zweifellos aber verfügten die früheren Bewohner der Insel über ihre eigenen Vorstellungen von mächtigen Frauen, und ihre Göttinnen Badhb, Macha und Morrigu gelten als die Vorbilder für die drei Hexen in Shakespeares Macbeth.
Alice Kyteler wurde von ihren Kindern der Hexerei und der Vergiftung ihrer ersten drei Ehemänner angeklagt. Sie und ihr Inkubus Kobin, der sich häufig in Gestalt einer Katze zeigte, hatten einen Kreis von Anhängern um sich geschart, die — so die Untersuchungskommission — Dämonen opferten, durch Getränke und Salben Liebe, Hass oder Krankheiten erweckten und sich selbst bereicherten. Während Alice, noch bevor sie zur Rechenschaft gezogen werden konnte, nach England entfloh, wo sie unerkannt bis zum natürlichen Ende ihres Lebens verblieb, gestand ihre Zofe Petronilla unter der Folter und wurde 1324 als erste Hexe in Irland verbrannt.
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<Gästin> unregistriert
| Erstellt am 02.06.2008 - 16:01 |  |
http://www.mount-leinster-cottages.de/i … ssing.html
Start klicken und genießen
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Minka unregistriert
| Erstellt am 02.06.2008 - 22:30 |  |
Danke, Gästin Jutta, so, auf diese Weise,
bin ich gerne abergläubisch.
Dir eine gute Nacht.
Ingeborg
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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 02.02.2009 - 14:15 |  |
2. Februar Bauernregel für diesen Tag
Wenn es an Lichtmess stürmt und schneit,
dann ist der Frühling nicht mehr weit,
ist es aber klar und hell,
kommt der Frühling nicht so schnell
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