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DieRomi
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...   Erstellt am 01.11.2005 - 08:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Allerheiligen - Hochfest - Gedächtnistag aller Heiligen des Himmels

In den östlichen Kirchen gab es schon seit Anfang des 4. Jahrhundert Allerheiligenfeste, bei den Byzantinern zunächst als "Herrentag aller Heiligen" am Sonntag nach Pfingsten. Es galt, bei der Fülle der Märtyrer nach den Verfolgungen, keinen zu vergessen.

In der westlichen Kirche weihte Bonifatius IV. am 13. Mai 609 (oder 610) das Pantheon in Rom - zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt - der Jungfrau Maria und allen Heiligen und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern. Papst Gregor III. weihte eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte den Feiertag auf den 1. November. Ende des 8. Jahrhunderts begann man das Fest im gallikanischen Bereich zu feiern. Papst Gregor IV. dehnte 839 den Gedächtnistag auf die ganze Kirche aus, seither wird Allerheiligen und Allerseelen an den ersten beiden Novembertagen begangen.

mehr>>>> www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienA/Alle_Heiligen.htm



[Dieser Beitrag wurde am 01.11.2005 - 08:47 von DieRomi aktualisiert]




Judith7 



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...   Erstellt am 01.11.2011 - 07:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die schöne Collage von Romi muss ich immer wieder bewundern.

Von der Einheit der Lebenden mit den Toten.
Allerheiligen und Allerseelen



Das ausklingende Kirchenjahr gedenkt nicht nur der Verstorbenen, sondern auch dem Sterben der noch Lebenden. Das Kommen des Reiches Gottes, Buße und Weltgericht stehen im Mittelpunkt der liturgischen Betrachtungen der Kirchen.

Sammelfeste für alle heiligen Märtyrer und übrigen Heiligen bzw. die Heiligen einer bestimmten Region begegnen im christlichen Altertum im österlichen Umfeld. Der älteste Beleg findet sich bei Johannes Chrysostomos für Antiochien im 4. Jahrhundert am Oktavtag von Pfingsten mit der Bezeichnung „Herrentag aller Heiligen”. Nach der Pascha Domini feierte man den Nachvollzug dieser Pascha durch die Heiligen. Andere Bezeichnungen für Allerheiligen: Godeshilligendach, Aller sintentag (Rheinland), Helgona messa, helmisse (Skand.). In der Ostkirche haben sich dieses Fest und dieser Termin bis heute erhalten. In der Westkirche wurde der Termin ursprünglich übernommen. Im 8. Jahrhundert heißt dieser Sonntag in Würzburg Dominica in Natali Sanctorum. In Irland entstand im 8./9. Jahrhundert - als der Zusammenhang zwischen diesem Fest und Ostern verblasste - ein neuer Festtermin: Der 1. November markiert hier den Winterbeginn und ist zugleich Jahresanfang. Hintergrundfolie ist nun nicht mehr Ostern, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Durch die irisch-schottischen Missionare gelangte das Allerheiligenfest am 1. November im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Im irischen Einflussbereich (z.B. USA) haben sich vorchristliche Brauchelemente erhalten, analog den Saturnalien vor dem römischen Neujahr. Am „Halloween”, dem Vorabend der Heiligen (= hallows), wird ein ausgelassenes Brauchtum gepflegt. Altes Jahresendbrauchtum und die gefeierte Einheit der Lebenden mit den Toten führten zu ausgelassenen Feiern. Das in die USA exportierte und von dort auch nach Deutschland schwappende Halloween-Brauchtum hat mit diesem Anlass nur noch wenig zu tun. Es ist eher eine Mischung von Karneval, Walpurgisnacht und Silvester in Verbindung mit ausgehöhlten Kürbissen - ein Party-Gag oder eine Art Winterkarneval


Nach altem christlichen Volksglauben, der auch in evangelischen Gebieten verbreitet war, stiegen die Armen Seelen an Allerseelen aus dem Fegfeuer zur Erde auf und ruhten für kurze Zeit von ihren Qualen aus. Zuwendungen für Arme, Mönche, Nonnen und Patenkinder (z.B. das Seelspitzbrot, ein Gebildebrot, oder Seelenkuchen, kleine runde Mürbeteigkekse mit Rosinenaugen und Mündern aus kandierten Kirschen, oder Seelenbrote, Seelenzopf, Stuck, Allerseelenbrötchen), aber auch spirituelle Gaben wie Gebet, Licht und Weihwasser prägten diesen Tag. An manchen Orten finden feierliche Prozessionen der Gläubigen auf den Friedhof statt, wobei auch die Priestergräber besucht werden. Der Kirchenchor intoniert auf dem Friedhof das „Dies irae, dies illae”. „Um der armen Seelen willen” heischten die Kinder früher auch mancherorts und erhielten Äpfel, Getreide, Mehl, Schmalz, Geld und vor allem Brot. Es gab Gegenden, wo die Kinder auf den Gräbern kleine Münzen suchten und fanden, die dort hingelegt wurden, damit sich die Kinder von dem Geld „Seelenbirnen” oder Gebäck kaufen konnten.

usw usw... wen´s interessiert... ich finde es ganz spannend



Brauchtum - Allerheiligen




RAJABEAT
unregistriert

...   Erstellt am 01.11.2011 - 15:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Allerheiligen

Vor den Gräbern unsrer Lieben
scheint die Zeit stehen geblieben,
die gemeinsam wir verbracht,
in der zusammen wir gelacht,
und manchmal auch geweint,
in Freud und Glück vereint.
Doch schon morgen kann es sein,
dass man betend gedenkt Dein,
wahr hier wohl die Worte werden:
„Die Menschen sind nur Gast auf Erden.“



© atheistischer Raja




Judith7 



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...   Erstellt am 01.11.2011 - 16:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wow... atheistischer Raja.




RAJABEAT
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...   Erstellt am 01.11.2011 - 17:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Man tut was man kann, gläubige Judith




Elliz
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...   Erstellt am 01.11.2011 - 19:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Diese Bräuche gefallen mir besser als das Halloween-Zeugs. Sie sind näher am Herzen.




Judith7 



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...   Erstellt am 02.11.2011 - 07:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In untrennbarem Zusammenhang mit Allerheiligen ist Allerseelen zu sehen. Allerseelen ist der eigentliche Gedenktag für die Verstorbenen.

Der Tag geht auf den Abt Odilo aus dem französischen Kloster Cluny zurück. Im Jahr 998 begann man in Cluny und allen unterstellten Klöstern damit, an diesem Tag aller verstorbenen Gläubigen zu gedenken.

Auch heute noch wird in der katholischen Kirche an diesem Tag für die Verstorbenen gebetet, damit sie die Vollendung bzw. Gemeinschaft mit Gott erlangen.

Das evangelische Gegenstück im Sinne eines "Gedenktages für Verstorbene" ist der heutige Feiertag "Buß- und Bettag", der früher auch "Totensonntag" bzw. "Ewigkeitssonntag" genannt wurde.???
Bedeutung Allerseelen

In untrennbarem Zusammenhang mit Allerheiligen ist Allerseelen zu sehen. Allerseelen ist der eigentliche Gedenktag für die Verstorbenen. Der Tag geht auf den Abt Odilo aus dem französischen Kloster Cluny zurück. Im Jahr 998 begann man in Cluny und allen unterstellten Klöstern damit, an diesem Tag aller verstorbenen Gläubigen zu gedenken.

Auch heute noch wird in der katholischen Kirche an diesem Tag für die Verstorbenen gebetet, damit sie die Vollendung bzw. Gemeinschaft mit Gott erlangen.

Das evangelische Gegenstück im Sinne eines "Gedenktages für Verstorbene" ist der heutige Feiertag "Buß- und Bettag", der früher auch "Totensonntag" bzw. "Ewigkeitssonntag" genannt wurde.

Brauchtum Allerseelen

Der Zeitraum vom 1.-8.11. wird als "Seelenwoche" bezeichnet. Nach altem Volksglauben stiegen die armen Seelen in diesem Zeitraum aus dem Fegfeuer zur Erde hinauf und, um sich für kurze Zeit von ihren Qualen auszuruhen. Damit sie aber auf der Erde nicht frieren mußten, ließ man Tag und Nacht das Herdfeuer brennen.

Gräber wurden mit Weihwasser bespritzt, nicht um sie zu segnen, sondern um den Seelen Abkühlung zu verschaffen und um ihnen die Qualen in der heißen Hölle zu erträglicher zu machen.

Almosen, kleine Geschenke oder Teigwaren (z.B. das Seelspitzbrot, ein Gebildebrot aus Hefeteig, Seelenkuchen (kleine runde Mürbeteigkekse), Seelenbrote, Seelenzopf, Seelenbrezel oder Allerseelenbrötchen) für Arme, Mönche oder (Paten-) Kinder waren an diesem Tag üblich.

"Um der armen Seelen willen" bettelten die Kinder früher manchmal und erhielten Äpfel, Getreide, Schmalz oder eben Teigwaren.

Die Teigwaren gehen vermutlich auf den seit der Urzeit bekannten Brauch der Grabbeigaben zurück. Ein eher praktischer Grund dürfte allerdings gewesen sein, den Kindern die wetterbedingt ohnehin trüben Tage um Allerheiligen herum, an denen auch noch zusätzlich eher ernste Stimmung im Haus herrschte und viel gebetet wurde, zu "versüßen". Von diesem Brauch stammt vermutlich die Sitte des "Trick or Treat" an Halloween (siehe dort).

Quelle

Das ist interessant, jedoch hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Totensonntag ist durchaus nicht identisch mit dem Buß und Bettag! Der Buß- und Bettag fällt regelmäßig auf den Mittwoch vor dem letzten Sonntag des Kirchenjahres.




Judith7 



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...   Erstellt am 02.11.2014 - 08:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Allerheiligen: Ein Hochfest der katholischen Kirche

Allerheiligen ist ein katholischer Feiertag und findet jedes Jahr am 1. November statt. An diesem Tag gedenken Katholiken aller bekannten sowie unbekannten Heiligen. Traditionell geschieht das im Ausgleich dafür, dass nicht jedem der frommen Glaubensvertreter ein einzelner Tag gewidmet werden kann und außerdem auch diejenigen bedacht werden sollen, die niemals offiziell zu Heiligen erklärt worden sind.

Allerseelen im Unterschied zu Allerheiligen

Auf das katholische Hochfest Allerheiligen folgt am 2. November der Festtag Allerseelen. Im Unterschied zu Allerheiligen wird an Allerseelen der verstorbenen Verwandten, Freunden und Bekannten gedacht. Brauch ist es zu diesem Anlass unter anderem, den Friedhof zu besuchen, Fürbitten für Verstorbene zu halten, Grablichter zu entzünden und Gräber mit frischen Blumen zu schmücken.


"An diesem Tag wird jener Toten gedacht, die sich, so nimmt die Kirche an, in einem Reinigungszustand befinden und noch keine volle Gemeinschaft mit Gott erreicht haben. Für diese Menschen wird gebetet, um ihnen zu helfen", so schreibt die Katholische Kirche in Deutschland auf ihrer Internetseite. So können sich Hinterbliebene den Verstorbenen an diesem Tag besonders nahe fühlen. Gesetzlich gilt Allerseelen im Unterschied zu Allerheiligen aber nicht als Feiertag.

Es kommt dann auch zur "Vermischung der Bräuche"


Quelle


Laut N.T. sind nämlich alle Christen "Heilige"

Es gibt nur einen Fall, wo das Wort in der Einzahl benutzt wird, „ Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus!“ (Philipper 4:21). In der Schrift wird das Wort „Heilige“ in der Mehrzahl 67 mal benutzt, wo hingegen die Einzahl nur einmal gebraucht wird. Aber sogar in diesem einen Fall ist die Mehrzahl der Heiligen in Sicht „...jeden Heiligen...“ (Philipper 4:21).

Diesem Gedanken folgt die evangelische Kirche in Deutschland (EDK) diesem Gedanken nicht. Nach dem protestantischen Glauben erlangen Christen die Errettung ihrer Seele nicht durch gute Werke, sondern allein durch die göttliche Gnade und ihren Glauben. Es gibt auch keinen "Zwischenzustand", in dem für die Seelen gebetet werden müsse.
Der Tod ist wie ein traumloser Schlaf, in dem die Toten verharren bis zu ihrer Auferstehung bei der Wiederkunft Christi. Sie haben derweil keinen Anteil mehr am Leben.




RAJABEAT
unregistriert

...   Erstellt am 02.11.2014 - 18:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Hallstatt 2008, Michaelskirche, Ossarium





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