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...   Erstellt am 19.07.2011 - 00:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alleinseligmachende Kirche



Der Herr Jesus Christus hat gesagt: "Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Geht darum hin und macht alle Völker zu meinen Jüngern, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und sie lehrt, alles zu halten, was ich euch aufgetragen habe" (Mt 28, 18f). Gemäß der Apostelgeschichte sagte der Heiland: "[...] doch werdet ihr Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an die Grenzen der Erde" (1, 8).

Die Kirche wurde von Gott gegründet mit einem klaren missionarischen Auftrag, den der Herr ihr gab: "Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium aller Kreatur! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden" (Mk 16, 15f).
Erzbischof Lefebvre hat darum gesagt, was die Kirche immer gesagt hat und auch heute noch, wenn auch in gemäßigter Weise noch sagt: "Wir müssen wahre Missionäre sein. Wenn es sein muss, dann müssen wir uns bemühen, auch bis zum Tod, die Seelen zu suchen und sie zu unserem Herrn Jesus Christus bekehren. Wir müssen unser Leben und unser Blut hingeben, um diese Seelen zu retten."
Die Kirche will alle zu Christus führen in die wahre Freiheit der Gotteskindschaft und zur ewigen Glückseligkeit, die wir nur beim Herrn finden, der von sich sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich" (Joh 14, 6). Aber nicht allein der Glaube an Christus und die Taufe wird retten, sondern dazu benötigt man auch die Priester, die die Sakramente spenden und somit jene Gnaden, die der Herr am Stamm des Kreuzes für uns erworben hat. Durch die Priester wird uns das ewige Heil vermittelt. Der hl. Pfarrer von Ars erklärt es ganz einfach: „Ohne den Priester würden der Tod und das Leiden unseres Herrn zu nichts nützen. Der Priester ist es, der das Werk der Erlösung auf Erden fortführt … Was nützt uns ein Haus voller Gold, wenn es niemanden gäbe, der uns die Tür dazu öffnet? Der Priester besitzt den Schlüssel zu den himmlischen Schätzen: Er ist es, der die Tür öffnet; er ist der Haushälter des lieben Gottes; der Verwalter seiner Güter“. „Ohne das Sakrament der Weihe hätten wir den Herrn nicht. Wer hat eure Seele beim ersten Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester. Wer nährt sie, um ihr Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft zu vollenden? Der Priester. Wer wird sie darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester. Und wenn diese Seele [durch die Sünde] stirbt, wer wird sie auferwecken, wer wird ihr die Ruhe und den Frieden geben? Wieder der Priester ... Nach Gott ist der Priester alles! ... Erst im Himmel wird er sich selbst recht verstehen.“ Ohne das Weihepriestertum hätten wir nicht die Heiligste Eucharistie, in der sich uns der liebe Gott wahrhaftig selber in einem kleinen, bescheidenen Stück Brot schenkt.
Der Herr Jesus Christus sagt uns über die Heiligste Eucharistie: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit“ (Joh 6, 54-58). Der Protestantismus den man im 16. Jahrhundert erfand, wird darum die Seelen nicht retten, er kennt kein Weihepriestertum und auch kein hl. Messopfer. Nur die römisch-katholische Kirche und die Ostkirchen haben in dieser Hinsicht die Lehre aller Zeiten bewahrt und können diese heilsnotwendigen Gnaden aufgrund der apostolischen Sukzession gültig spenden. Doch alleine die römisch-katholische Kirche, die Kirche aller Zeiten, die einzig wahre Kirche, von der sich auch die Ostkirchen abspalteten, besitzt die Wahrheit, während alle anderen christlichen Gemeinschaften - allen voran die Ostkirchen - wahre Elemente, aber nicht die ganze Wahrheit haben und solange man nicht die ganze Wahrheit hat, ist man im Irrtum, dann sind die wahren Elemente, Diener des Irrtums, weil sie den Irrtum wahrer erscheinen lassen und die Menschen verwirren. Aber - um es mit den Worten von Bischof Tissier de Mallerais zu sagen - "[...] die Wahrheit allein rettet." Das muss man allerdings richtig verstehen.

Grundsätzlich gilt: "Extra ecclesiam nulla salus." Es handelt sich dabei um eine Abwandlung der Worte des hl. Cyprian von Karthago, der im Original lautet: "Extra ecclesiam salus non est - Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil." Der Herr hat die Kirche eingesetzt, damit dort die Menschen Zuflucht finden, vor allen Gefahren und Angriffen an Leib und vor allem an der Seele. Hier ist die Rettung, hier ist das Heil, hier ist die Seelenruhe, hier die Glückseligkeit zu finden. Die Kirche ist ein göttliches Werk, das freilich geplagt ist von den Schwächen und der Sündhaftigkeit jener Gläubigen - Kleriker wie Laien - aus der sie besteht und die auch nur arme Sünder sind, die der Herr aber reich beschenkt. Weil die Kirche ein göttliches, vollkommenes Werk ist, das Werk der Liebe und Wahrheit, ist sie alleinseligmachend. Seit dem Sündenfall befinden sich die Menschen nicht mehr im Stande der Gnade, d.h. sie sind von Gott getrennt. Durch die Kirche werden sie wieder zum lieben Gott geführt, also in den Gnadenstand versetzt. Die Liebeshingabe Christi bis hin zu seinem Kreuzesopfer, setzt sich in der Verkündigung, in den Sakramenten, vornehmlich aber im hl. Messopfer bis ans Ende der Zeiten fort. Darin liegt das Seelenheil.
Dies hat man immer geglaubt und dann im 15. Jahrhundert auf dem Konzil von Florenz als Dogma festgeschrieben: „[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß ‚niemand außerhalb der katholischen Kirche — weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter — des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und daß nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt‘ (Fulgentius).“

Dies ist die grundsätzliche Lehre der Kirche, die notwendigerweise dem christlichen Glauben entspringt. Das bedeutet aber nicht, dass ein jeder praktizierender Katholik in den Himmel kommt und ein jeder Heide, Häretiker oder Jude in die Hölle.

Der Katholik muss seinen seligmachenden Glauben durch dementsprechende christliche Werke, also durch ein christliches Leben vollenden, denn wie der hl. Jakobus sagt, ist der Glaube ohne Werke tot: "Was nützt es, meine Brüder, wenn einer sagt, er habe Glauben, und er hat nicht Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleider sind und nichts haben zum täglichen Essen, und jemand von euch sagt zu ihnen: 'Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!' und ihr gebt ihnen nicht, wessen sie für ihren Leib bedürfen, was hat das für einen Wert? So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, in sich selber tot. [...] Willst du aber einsehen, törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nichtig ist? [...] Ihr seht [...], dass der Mensch durch Werke gerecht wird und nicht durch Glauben allein. [...] Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot" (Jak 2, 14-17.20.24).

Die Heiden, Juden und Ketzer dagegen, die nicht innerhalb der Kirche sterben, müssen deshalb nicht verloren sein. Es sind da nämlich zahllose besondere und verborgene Heilswege Gottes. So stellte etwa Papst Pius IX. in seiner Ansprache "Singulari Quadam" 1854 bekräftigend, abmildernd und erläuternd fest: "Im Glauben müssen wir festhalten, daß außerhalb der apostolischen, römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils und jeder, der nicht in sie eintritt, muß in der Flut untergehen. Aber ebenso müssen wir sicher daran festhalten, daß von dieser Schuld vor den Augen des Herrn niemand betroffen wird, der da lebt in unüberwindlicher Unkenntnis der wahren Religion." Wer sich wissentlich vom Heil ausschließt, der geht verloren, wer aber nie etwas von der Kirche Gottes gehört hat oder aus bestimmten Gründen nicht glauben kann, dass sie die alleinseligmachende Wahrheit hat, der ist ohne Schuld, wenn er außerhalb der Kirche stirbt. Ihrem Gewissen, das ja - wenn es auch beeinflusst und verdunkelt durch die Erziehung, das soziale Umfeld, die Lehren falscher Religionen - das ewige göttliche Gesetz ist, dass in das menschliche Herz eingeschrieben ist (vgl. Röm 2, 15), sind auch die Heiden, Juden und Häretiker verpflichtet. Ihm müssen sie gehorchen, ihm müssen sie folgen.

Was bedeutet das alles für die Mission. Da die Kirche auf dem Fundament der Liebe und Wahrheit basiert, darf keine missionarische Tätigkeit die Liebe verletzen. Vielmehr sollen die Missionare in Demut, Sanftmut und der nötigen Geduld ihre Arbeit tun und niemanden unter Druck setzen.
Zwangsbekehrungen sind abzulehnen, weil sie keinerlei Wert haben. Aus freiem Willen und persönlicher Überzeugung muss man sich der Kirche Christi anschließen. Der Kirchenvater Augustinus erklärte: "Der Glaubensakt ist schlichtweg unmöglich, außer er ist freiwillig."
Der byzantinische Kaiser Manuel II., der 1321 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser ein Gespräch über den Islam und das Christentum führte, legte eingehend dar, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele: "Gott hat kein Gefallen am Blut und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemandem zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung ... Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst ein Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann ..."




Aquila ...
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...   Erstellt am 19.07.2011 - 15:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber CSc


Vielen Dank für diese Darlegung !


Du hast das Wesen der Heiligen Mutter Kirche als
die
ALLEINSELIGMACHENDE
prägnant herausgearbeitet, ohne dabei die nötige Differenzierungen vermissen zu lassen !

Ich erlaube mir angesichtes der Wichtigkeit dieser Thematik eine längere
- Deinen Beitrag festigende -
Ergänzungen.....


Die von
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS eingesetzte Heilige Mutter Kirche ist
SEIN mystischer LEIB.

In der Heiligen Mutter Kirche lebt
ER denn auch fort !

Sie ist das
E b e n b i l d
der Weisheit
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES.
Sie lebt in Seinem Herzen....


sie ist denn auch ein
l e b e n d i g e r
Organismus...

dessen
HAUPT
unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS ist
und dessen
Glieder
die Gläubigen sind.


Die Heilige Kirche ist die
"Mutter der Lebendigen".....
d.h. denn auch dass es
ausserhalb
von ihr

k e i n

Heil geben kann !



Die
streitende Kirche hier auf Erden
die
leidende Kirche der Seelen im Fegefeuer
sowie die
triumphierende Kirche im Himmel, der Glückseligkeit durch die Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben...

ist eine unzertrennliche Gemeinschaft.

Alle Menschen, die
gerettet werden
- auch jene, die noch fern sind von der Heiligen Mutter Kirche, aber nach der Wahrheit suchen und stets versuchen mit den Gnaden, die ihnen gegeben sind nach dieser Wahrheit zu leben -
können durch die Fürbitten und Sühn-Opfer der Heiligen Mutter Kirche auch das Seelenheil erlangen -
....alleine
durch die GNADE unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS,
der diese Errettung
unauflöslich
mit
Seinem mystischen Leib, der Heiligen Mutter Kirche
verbunden hat
....

und Seine hochheiligen Verdienste den Seelen durch die
Gnadenfülle der heiligen Sakramente...
seelen-reinigend,
seelen-heilend und
seelen-stärkend....
sichtbar wirksam zuteil werden lässt.

Aus dieser Gnadenfülle der heiligen Sakramente
schöpft nun die heilige Mutter Kirche durch ihre
Fürbitten und ihre Sühn-Opfer ( das heilige Messopfer !)
auch jene Gnaden für jene, die noch fern sind von ihr.

In der Glückseligkeit werden denn auch alle
geretteten Menschen....
( man beachte; nicht alle Erlösten, denn wenn auch alle Menschen durch das hochheilige Opfer unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS erlöst sind, können sie dennoch ihre Rettung bewusst zurückweisen;
daher auch bei der heiligen Wandlung des Weines in das hochheilige Blut Christi die Worte; das für "für Viele" vergossene Blut Christi und nicht das für "für Alle" !!!!....)

....mit unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS vereint sein und somit auch mit allen geretteten Menschen verbunden sein.

Dies durch die Gemeinschaft im Geist....
durch die Gemeinschaft im Geiste an der Kirche im Himmel.

Die Heilige Mutter Kirche ist somit
nicht bloss
eine zeitbedingte Organisation
- gleichsam ein blosses Hilfsmittel -
sondern sie wird auch über die Zeit hinaus bestehen bleibende.....

eine in der Verklärung fortlebende !


Die unfehlbare Glaubenswahrheit, dass es
ausserhalb der Heiligen Mutter Kirche
kein Heil geben kann,
ist denn auch nicht an die vergängliche Zeit gebunden sondern ist eine zeitlose Aussage !


Alleine durch die Aufnahme in die eine Kirche des Himmels kann ein Mensch die Glückseligkeit erlangen.
Diese ist denn die
triumphierende Vollendung durch Verklärung jener, die wir eingangs durch die
streitende und die leidende umschrieben haben.

Welch in ihrer Tiefsinnigkeit wunderschöne Aussage:

"Die Kirche ist die Mutter der Lebendigen."
( Hl. Ambrosius )


Gleichsam als Zusammenfassung können wir auch die Worte des
hl. Augustinus nennen:

"Niemand kann Gott zum Vater haben,
der nicht die Kirche zur Mutter hat
"


--

Schliesslich noch eine bedeutsame Anmerkung....
unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS spricht:

"Amen, amen, das sage ich euch:
Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst
und sein Blut
nicht trinkt,
habt ihr das Leben nicht in euch
"
( Joh. 6,53 )

--


Auch diese hochheiligen Worte unterliegen
keiner
"zeitgemässen" Krummbiegung !
Sie sind in ihrer unauslotbar tiefen Heiligkeit unveränderlich !

Wie letztendlich diejenigen Seelen guten Willens, die
- durch die Sühn-Opfer und Fürbitten der Heiligen Mutter Kirche gerettet -
in dieser Zeit nicht den LEIB CHRISTI empfangen konnten,
Diesen aber empfangen werden müssen, um das ewige Leben zu erlangen....
dies obliegt alleine dem EWIGEN RATSCHLUSS der allerheiligsten Dreifaltigkeit....
in der Stunde des Todes
- auf der Schwelle der Ewigkeit -
spielen sich für uns nicht Zugängliches ab !
Letztendlich muss sich jeder Mensch
aus freiem Willen
FÜR die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS entscheiden....
sei es auch ( erst ) auf der Schwelle zur Ewigkeit.


Einige hilfreiche Erläuterung dazu:

Der Mensch ist
aufgrund der
Erbsünde
- davon ausgenommen ist
die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, die
ohne Erbsünde Empfangene -
auf die eigenen Triebe fixiert.


JESUS CHRISTUS als der Mensch gewordene eingeborene SOHN GOTTES hat den menschlichen Leib
als Knechtschaft angenommen !
Er hat dadurch die Sünde gesühnt !
Das Ziel von uns erlösten beseelten Menschen ist nun die
ewige Anschauung
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES !

Diese Anschauung geschieht denn auch
in der
Verklärung,
d.h. der Geist wird "anfassbar" im Leibe !



Wir können
nach der Auferstehung
so Seine allmächtige HERRLICHKEIT
schauen....
Seine Einzigartigkeit in Seiner Dreieinen Persönlichkeit schauen.

Die neuen Sinne des verklärten Leibes müssen aber in der Lage sein diese Einzigartigkeit entgegen nehmen zu können.

Dies vermag der Mensch niemals aus sich selbst.

Alleine durch
die Sich völlig Selbst-entäussernden Liebestat GOTTES ist es uns überhaupt gegeben, ihn einstmal schauen zu dürfen.
Dies durch unseren einstmals verklärten Leib,
den uns unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS als Glieder Seines mystischen Leibes schenkt
!


Dieser
neue Leib
ist denn gleichsam eine
"neue Schöpfung" GOTTES,
verlangt aber das Mitwirken des Menschen !

Ohne die Vereinigung mit dem LEIB CHRISTI vermag kein Mensch GOTT zu schauen.

Das allerheiligste ALTARSAKRAMENT
befähigt uns diesen neuen Leib
bereits in dieser Zeit mit aufzubauen...
jede im Stande der Gnade empfangene heilige Kommunion ist denn ein Mosaikstein mehr für das prächtige unvergängliche Kunstwerk des künftigen verklärten Leibes !

Uns ist denn in dieser Zeit gegeben, an dieser "Neuschöpfung" mitzuwirken....
durch unsere demütige, stets reuebereite, dankbar-liebende Antwort auf das Liebeswerben GOTTES durch, mit und in Seinem Mensch gewordenen eingeborenen
SOHN JESUS CHRISTUS, Seiner Barmherzigkeit.

Die Verklärung führt denn auch
alleine über den Empfang des hochheiligen LEIBES CHRISTI
!


-

Joh 6,51
Ich bin das
lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Wer von diesem Brot
isst,
wird in Ewigkeit leben.

Das Brot, das ich geben werde,
ist mein Fleisch,
(ich gebe es hin) für das Leben der Welt.


--


NIEMAND kommt zum VATER, ausser durch unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS....
dazu
- zur Teilhabe am Sühneleiden CHRISTI -
drängen die Gnaden des HEILIGEN GEISTES in dieser Zeit!






Freundliche Grüsse und Gottes Segen

[Dieser Beitrag wurde am 19.07.2011 - 16:35 von Aquila aktualisiert]




CSc ...

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...   Erstellt am 21.08.2011 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der hl. Johannes der Täufer sagte zu den Pharisäern und Sadduzäern: "Ihr Natternbrut! Wer hat euch gelehrt, dem kommenden Zorngericht zu entfliehen? Bringt darum Frucht, die der Bekehrung würdig ist, und bildet euch nicht ein, euch vorsagen zu dürfen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gesetzt. Jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird herausgehauen und ins Feuer geworfen. […] Die Wurschschaufel hat [der Herr Jesus Christus] in seiner Hand, und säubern wird er seine Tenne; seinen Weizen wird er sammeln in den Speicher, die Spreu aber verbrennen in unauslöschlichem Feuer" (Mt 3, 7-10.12).

Es findet sich dazu folgende Anmerkung in der Heiligen Schrift (nach den Grundtexten übersetzt und herausgegeben von Prof. Dr. Vinzenz Hamp, Prof. Dr. Meinrad Stenzel, Prof. Dr. Josef Kürzinger) aus der auch dieses wortwörtliche Zitat stammt: "Die Juden erwarteten für sich allein, auf Grund ihrer leiblichen Abstammung von Abraham, das messianische Heil und damit die Rettung im Endgericht. Johannes lehnte diese Privilegienstimmung ab mit der Forderung nach innerer, geistiger Umstellung."

Ebenso kommen auch nicht die Katholiken in den Himmel, nur weil sie katholisch wären. Um in den Himmel zu kommen, muss man sich zur Wahrheit bekennen und aus dieser Wahrheit heraus leben.

[Dieser Beitrag wurde am 21.08.2011 - 20:16 von CSc aktualisiert]




Aquila ...
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...   Erstellt am 24.08.2011 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber CSc


Vielen Dank für diese hilfreiche Ergänzung....


anfügen möchte ich noch, dass es im Umkehrschluss ebenso unhaltbar ist,
derart zu argumentieren,
dass es einerlei wäre, welcher Religion man nachgehe, denn es führten "alle zum Heil"...

wir wissen, dass diese Argumentation sich heute einer Krake gleich innerhalb der
Heiligen Mutter Kirche festgekrallt hat....

Im Jahre 1864 hat Papst Pius IX. einen
Syllabus ( Errorum )
- also ein Verzeichnis der Irrtümer -
herausgegeben mit u.a.
Verurteilung folgender "Thesen"

- " Die Menschen können in der Pflege jeder Art von Religion den Weg des Heiles finden"

- "Der Protestantismus ist nichts anderes als eine verschiedene Gestalt desselben wahren christlichen Glaubens, in der man Gott ebenso wohlgefällig dienen kann wie in der katholischen Kirche"



Wie bereits angedeutet, ist es unnötig besonders darauf hinzuweisen, dass obige
- von der Heiligen Mutter Kirche verurteilten -
"Thesen" heute gar oft wieder unverhohlen hofiert werden....




Freundliche Grüsse und Gottes Segen




CSc ...

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...   Erstellt am 03.09.2011 - 17:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Um in den Himmel zu kommen müssen wir die seligmachende Wahrheit annehmen und sie in guten Werken mit unserem eigenen Leben bezeugen und verteidigen.

Der Herr hat gesagt: "So leuchte euer Licht vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater preisen, der im Himmel ist" (Mt 5, 16).


Auch auf ein anderen Herrenwort sei verwiesen: "Nicht jeder, der zu mir sagt: 'Herr, Herr!' wird eingehen in das Himmelreich, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: 'Herr, Herr, haben wir nicht geweissagt in deinem Namen? Haben wir nicht Dämonen ausgetrieben in deinem Namen? Haben wir nicht viele Wunder gewirkt in deinem Namen?' Alsdann werde ich ihnen offen erklären: 'Ich habe euch niemals gekannt; weicht von mir, die ihr die Werke des Bösen tut!'" (Mt 7, 21-23).

Nach dem Willen des himmlischen Vaters leben, heißt, die seligmachende Wahrheit annehmen und gute Werke vollbringen. Die reformierten Christen, die von Rom getrennten Ostchristen und die Anhänger unzähliger christlicher Sekten und Freikirchen treten alle im Namen Christi auf, treiben Dämonen aus, wirken Wunder und machen Weissagungen, aber deshalb gehören sie nicht zu den wahren Jüngern Christi, den römischen und apostolischen Katholiken. Auch sie müssen sich bekehren zur alleinseligmachenden Kirche.




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...   Erstellt am 03.12.2011 - 11:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die katholische, apostolische und römische Kirche ist die Kirche Gottes, die Kirche aller Zeiten. Der hl. Papst Gregor VII. (1020-1085) erklärte in seinem "Dictatus Papae": "Die römische Kirche ist allein vom Herrn gegründet worden" Und: "Die römische Kirche hat niemals geirrt und wird nach dem Zeugnis der Schrift auch nie und nimmer irren." Papst Pius XI. schreibt in seiner Enzyklika "Mortalium animos" aus dem Jahre 1928: "Daher kann es nicht anders sein, als daß die Kirche Christi heute und für alle Zukunft nicht bloß wirklich existiert, sondern dass sie als ganz und gar dieselbe existiert, wie sie in der apostolischen Zeit war." Der hl. Papst Pius X. (1835-1914) lies alle Geistlichen und Lehrer des seligmachenden Glaubens den Antimodernisteneid ablegen, in dem es heißt, wie müssten "festhalten den Glauben der Väter an die sichere Gnadengabe der Wahrheit, die in der Nachfolge des bischöflichen Amtes seit den Aposteln ist, war und immer sein wird, so dass nicht das Glaubensgegenstand ist, was entsprechend der Kultur eines jeden Zeitabschnittes besser und passender scheinen könnte, sondern dass niemals in verschiedener Weise geglaubt, nie anders verstanden wurde die absolute, unveränderliche Wahrheit, die seit Anfang von den Aposteln gepredigt wurde." Der hl. Kirchenvater Vinzenz von Lérin (5. Jahrhundert) lehrte: "Was in der Kirche überall, immer und von allen geglaubt wurde, das ist wahrhaft und eigentlich katholisch." Im Athanasianischen Glaubensbekenntnis, das nach dem hl. Kirchenvater Athanasius (298-373) benannt ist, heißt es: "Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten. Jeder, der diesen nicht unversehrt und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verlorengehen. […] Jeder, der ihn nicht aufrichtig und fest glaubt, kann nicht selig werden." Der hl. Kirchenvater Cyprian von Karthago (3. Jahrhundert) schrieb: "Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil." Freilich gehen die nicht verloren, die ohne persönliche Schuld außerhalb der Kirche stehen und sich somit objektiv im Irrtum befinden.




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...   Erstellt am 06.05.2012 - 13:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Papst Pius XII. schreibt in seiner Enzyklika „Mystici Corporis“ vom 29.6.1943: "Denn mögen sie auch aus einem unbewußten Sehnen und Wünschen heraus schon in einer Beziehung stehen zum mystischen Leib des Erlösers, so entbehren sie doch so vieler wirksamen göttlichen Gaben und Hilfen, deren man sich nur in der katholischen Kirche erfreuen kann." Damit stellt er klar, dass auch jene gerettet werden, die - freilich ohne persönliche Schuld - außerhalb der sichtbaren Kirche stehen, wenngleich es jene leichter haben, die sich innerhalb der sichtbaren Kirche befinden.

Noch einmal sei auf die Worte des sel. Papst Pius' IX. in seiner Ansprache „Singulari quadam“ am 9.12.1854 verwiesen, mit denen er die Lehre, wonach es außerhalb der Kirche kein Heil gibt, schön zusammenfasst: „Im Glauben müssen wir festhalten, dass außerhalb der apostolischen römischen Kirche niemand gerettet werden kann; sie ist die einzige Arche des Heils, und jeder, der nicht in sie eintritt, muss in der Flut untergehen. Aber ebenso sicher müssen wir daran festhalten, dass von dieser Schuld vor den Augen des Herrn niemand betroffen wird, der da in unüberwindlicher Unkenntnis der wahren Religion lebt.“




CSc ...

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...   Erstellt am 09.08.2012 - 18:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Athanasianischen Glaubensbekenntnis werden die beiden Bedingungen, von denen unser ewiges Heil abhängt, dargelegt:

1. Bedingung
"Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten. Jeder, der diesen nicht unversehrt und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verlorengehen. […] Jeder, der ihn nicht aufrichtig und fest glaubt, kann nicht selig werden."

2. Bedingung
"Die Gutes getan haben, werden zum ewigen Leben eingehen, die aber Böses getan, in das ewige Feuer."




Hemma ...
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...   Erstellt am 10.08.2012 - 11:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber CSc!


Wir dürfen aber auch auf die Barmherzigkeit Gottes vertrauen durch unser stellvertretendes Gebet und Opfer für die Sünder.

So wissen wir z.B., dass der dreifache Mörder Pranzini durch das Gebet der hl. Theresia von Lisieux vor seiner Hinrichtung ein sichtbares Zeichen der Reue setzte durch das Küssen des Kruzifixes um das er den anwesenden Priester im letzten Augenblick bat.



LG. Hemma





Signatur
"ich vermag alles in dem, der mich stärkt" (Phil 4,13).

CSc ...

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...   Erstellt am 10.08.2012 - 13:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, Gott ist barmherzig. Einer der Verbrecher, die mit Christus gekreuzigt wurden, bat den göttlichen Heiland: "Jesus, gedenke meiner, wenn du kommst in deinem Reich!" (Lk 23,42). Und unser lieber Herr erwiderte: "Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein!" (Lk 23,43). Zuvor hatte der reumütige Schächer den Herrn verteidigt gegen den Spott des anderen Verbrechers. Ebenso kehrte der Mörder Pranzini noch rechtzeitig (vor seinem Tod) um und schaute auf zum Guten. Es geht darum, unser ganzes Leben auf das Gute auszurichten. Wir können es nicht ohne Gebet und Opfer, die das Gute von uns verlangt. Wir müssen unser Fleisch durch den Geist auf das Gute ausrichten und darauf achten, nicht unseren Geist durch das Fleisch der Begierde dienen zu lassen. Das entscheidet darüber, ob wir ins ewige Leben eingehen oder den ewigen Tod sterben.




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