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Frank  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.11.2005 Beiträge: 160 Nachricht senden | Erstellt am 17.09.2006 - 17:33 |  |
Hallo, hallo!
Den leistungsorientierten Multisportlern und besonders den Radsportlern muss ich einfach eine sensationelle Beobachtung mitteilen. Ich konnte durch Skike-Training meine Radleistung messbar steigern. EPO sagt man ja nach 5 bis 10 % mehr Leistung zu mobilisieren. Skikebesitzer können sich freuen, denn sie haben ihr legales Doping-Mittel schon im Keller stehen: 9,3 % Leistungszuwachs bei einer 20-km-Simulation konnte ich auf dem Radergometer messen (= plus 1,3 km/h, was bei rund 40 km/h schon ein Menge ist).
Und ich habe noch nicht einmal das Skike-Training zum Radtraining hinzu genommen, was eine Leistungsteigerung durch größere Gesamttrainingsumfänge erklären würde.
Jetzt gut festhalten: Ich habe das Radtraining durch Skiken ersetzt! Den Test habe ich praktisch ohne spezifisches Radtraining absolviert. (Dreimal kurz Radfahren in 5 Wochen zählt ja praktisch nicht.) Was passiert, wenn ich jetzt wieder "richtig" Rad fahre? Oder habe ich zwei Jahrzehnte lang falsch Rad trainiert? Vielleicht ist Skiken auch das bessere Radtraining?
Jedenfalls werden Skikes nie auf der Dopingliste stehen.
Ein Bericht über meine Messung liegt auf meiner Projektseite unter http://www.personaltraining-rhein-main. … ojekte.htm
Hat von euch noch jemand ähnliche Erfahrugen gemacht?
Schöne Grüße,
(vom jetzt 9 % stärkeren) Frank
[Dieser Beitrag wurde am 17.09.2006 - 17:35 von Frank aktualisiert]
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poppey24 erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 19.08.2006 Beiträge: 74 Nachricht senden | Erstellt am 18.09.2006 - 23:52 |  |
ich bin zwar kein sportmediziner aber ich versuch das mal etwas zu durchleuchten.
deinen leistungszuwachs kannst du beruhigt auf die skikes *schieben*. damit hast du absolut recht. liegt im grunde eben darin, dass mit den skikes bei jedem training in der regel in höheren pulsbereichen gefahren wird. is ja auch normal. du benutzt bei skiken fast jeden muskel. ein auto mit allrad verbaucht auch mehr sprit als n front angetriebener. durch dein intensives training hat sich dein Körper daran gewöhnt, einen längeren zeitraum in diesem pulsbereich zu verbringen, ohne dass die leistung abfällt. trotzdem bleibt mir nix als staunen. so ein leistungssprung ist schon aller ehren wert.
würde mich interessieren, was eine kombination von skike und rennrad bringt. 
Signatur Wo kämen wir denn hin, wenn alle leute sagen würden: wo kämen wir denn hin, aber keiner würde los gehen um zu schauen, wo wir hin kämen, wenn wir nur gingen |
wolfgang schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 05.10.2006 Beiträge: 8 Nachricht senden | Erstellt am 06.10.2006 - 00:06 |  |
Servus miteinander,
tja, das mit der Intensität beschäftigt mich auch seit langem. Als Hobby-Triathlet beschäftigt man sich ja mit sport-medizinischen Dingen und da hab ich mir letztes Jahr noch vor den skikes eine Suunto T6 bei ebay besogt, die ja bekanntlich äußerst genau die HF misst. Kurzum, als 40-jähriger mit Ruhefrequenz unter 50 und MaximalFrequenz knapp 190 bin ich eigentlich ziehmlich fit. Problem is, dass Skiken sehr hohe Intensität hat (was man per Downlaod aus der T6 auf den Computer gut auswerten kann) , sprich bei meinen Hausstrecken über 12, 15 oder 18km (auf Asfalt) hab ich oft ein durchschn. Frequenz von ca. 160, zumindest wenn ich je 5 Min. warm-up und Cooldown wegrechne. Ich fahr da meist mit 16-20km/h aber das macht so Spass, dass ich da irgendwie wie im Rausch bin, und auch die oft vorkommende Spitzen HF von über 18o merk ich gar nicht so richtig. Manchmal mach ich mir Gedanken, ob das Gerät auf Dauer so gesund ist, aber irgendwie bin ich nach dem 1-1 Rythmus süchtig. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen ?
(Hab mir nach ca. 1000km g'rad beim Meister Eder einen neuen Satz Mäntel bestellt, werd wohl noch a zeitlang weiterfahren).
Noch nen Tip von mir: da ich Probleme beim Durchrutschen der Stöcke auf Asfalt g'habt hab, habe ich mir mittlerweile über ebay eine sog. Diamantschleifscheibe besorgt, um die (Exel Blader)-Spitzen der Stöcke immer scharf zu schleifen. Ist im Endeffekt billiger als immer neue Spitzen zu kaufen.
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mrskike  Administrator
       

Status: Offline Registriert seit: 13.05.2005 Beiträge: 516 Nachricht senden | Erstellt am 06.10.2006 - 08:09 |  |
Hallo Wolfgang!
Danke für Deinen interessanten Beitrag - übrigens, Du bist unser hundertstes Mitglied - Gratulation!
Signatur ...es grüßt Mr. Skike nach dem Motto: "Ob skiken, nordicboarden oder musizieren, das Leben ist bunt"

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Frank  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.11.2005 Beiträge: 160 Nachricht senden | Erstellt am 22.10.2006 - 22:53 |  |
Hi poppey24 !
Du hast da wohl völlig recht. Es ist schwer die Gesamtbelastung beim Skiken in Fakten zu erfassen, aber die Tricks scheinen wirklich die sowohl hohe, als auch andauernde Belastung zu sein von der man sich so erstaunlich schnell wieder erholt. Alles sportwissenschaftlich wünschenswerte Faktoren für eine Sportart.
Aber auch geanu die Punkte wo im Hochleistungssport einige böse Buben mit verbotenen Mittelchen nachzuhelfen versuchen.
Und noch ein erfolgreicher Selbstversuch von mir: Definschwimmen gilt als der anstrengendste Schwimmstil. Man braucht die richtige Technik, Kraft, Ausdauer und eine ziemliche Atemkapazität um das überhaupt nur zufriedenstellend hinzubekommen. Deswegen habe ich das Delfinschwimmen in meinem (seltenen) Schwimmtraining der letzten Jahre völlig weggelassen. Ausdauer war zwar noch vorhanden, auch die Technik verliert man kaum, nur nützt das nichts, wenn man die Kraft nicht hat und vorher kein spezielles atemintensives Training durchgeführt hat. Eigentlich bekommt man das nur mit längerem systematischem Delfinschwimmtraining in den Griff.
Ich war völig baff, als ich das letzte Woche das Delfinschwimmen fast so gut wie zu meinen besseren Schwimmer-Jahren hinbekommen habe. Eigentlich unerklärlich, da nach meiner bisherigen Überzeugung das spezifische Delfinschwimmen nicht ersetzt werden kann. Plötzlich die Luft und Kraft zu haben für etwas, das erwartungsgemäß schiefgehen müsste, das war schon ein tolles Gefühl.
Also Schwimmer: lernt Skiken!!!
Und umgekehrt, wer schon auf Skikes unterwegs ist, hat es "leichter" im mega-anstrengenden Schwimmstil Delfin über die Runden zu kommen. Relativ gesehen...
Aber probiert's mal aus. Im Vergleich zu Nicht-Skikern, schafft ihr sicher ein paar Meter mehr.
Viel Spaß dabei,
Frank
[Dieser Beitrag wurde am 02.12.2006 - 17:46 von Frank aktualisiert]
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Aargoviaskiker  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 19.09.2006 Beiträge: 131 Nachricht senden | Erstellt am 01.12.2006 - 16:04 |  |
Hallo Frank !
Ich kann vollauf bestätigen, dass Skiken positive Auswirkungen auf die Leistung beim Schwimmen hat. Ich kann allerdings nicht vom Delfinschwimmen sprechen, daran habe ich mich nie gewagt!
Ich trainierte vor jahren Triathlon. Dabei war Schwimmen immer meine schwächste Disziplin. D.h. ich musste mich immer über die Distanzen quälen mit Crawlschwimmen. Als ich dann in den Ehehafen steuerte und später dann die Familie wuchs, habe ich ausser gelegentlichen Schwimmbadbesuchen mit der Familie keine Schwimmbahn mehr zu Trainingszwecken gesehen.
Seit August 2006 habe ich mit Nordic-Blading angefangen, seit Sept. 2006 mit den Skikes. Seit es nun früher dunkel wird und meine Ausflüge mit den Skikes nicht mehr so häufig und ausgiebig sind, habe ich zusätzlich wieder Schwimmen in mein Programm eingebaut.
Ich staunte nicht schlecht, als ich feststellte, dass ich beinahe den selben Leistungsstand im Crawlen hatte, wie zu meinen Triathlon-Zeiten. Ich bemerkte auch einen raschen Fortschritt in der Ausdauerfähigkeit im Wasser.
Das zeigt tatsächlich, dass Nordic-Blading, und im speziellen Skiken, einen umfassenden Trainingseffekt erzeugt.
Wenn das Gerät noch nicht erfunden wäre, müsste mans noch noch erfinden!
Gruss
Thomas 
Signatur ..in dubio pro reo.... |
Frank  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.11.2005 Beiträge: 160 Nachricht senden | Erstellt am 02.12.2006 - 18:29 |  |
Hallo Thomas,
im Schwimmen kann man den leistungfördenden Effekt durch Skiken ja direkt durch das Armtraining und die intensive Herz-Kreislaufbelastung erklären. Bei gleicher Bewegungstechnik ergibt das auch mehr Tempo - klar.
Beim Radfahren würde ich sagen, kommt der Skatingschritt/Schlittschuhschritt dem Radfahren irgendwie nahe, obwohl sich das völlig anders anfühlt. Eischnellläufer, Speedskater und Skiskater sind eigentlich alle recht gute Radfahrer oft sogar sehr gute. Das soll jetzt nicht abwertend klingen, aber im Vergleich zu all diesen Sportarten kann man Radfahren als motorisch weniger anspruchvoll bezeichnen. Schiere Leistung wird durch das Sportgerät Fahrrad zielmlich direkt in Tempo umgesetzt. Auch bei eher grobmotorisch veranlageten Sportlern. Damit will ich auf keinen Fall sagen, Radfahrer seien alle Grobmotoriker (bin ja selbst einer ... also ein Radfahrer).
Beim Langstreckenlaufen wird immer wieder festgestellt, dass die spezifische Belastung nicht völlig durch anderere Sportarten ersetzt werden kann. Das hat mit der konzentrischen (=nachgebenden) Muskelarbiet zu tun, die beim Aufprall oder Abfedern des Schrittes auftritt. Schnelle Langstreckenläufer können das, weil sie das schon länger trainiert haben und/oder ein Talent für genau diese Belastung haben. Leistungsfähige Sportler aus anderen Sportarten sind erstaunlich häufig nur mäßige oder sogar schlechte Läufer. Kai Hundertmarck, der Ex-Radprofi und jetzt Triathlet, kann beim Langstreckenlauf wahrscheinlich deswegen immer noch keine adäquate Leistung erbringen. Ebenso hassen einge Skilangläufer der Weltspitze beim Sommertraining das Laufen, weil sie es nicht wirklich schnell können.
Trotzdem möchte ich behaupten, dass Skiken auch für Langstreckenläufer ein Mittel zur Leistungssteigerung und zur Verletzungspropylaxe ist. Mein Gefühl beim Laufen ist in Verbindung mit dem Skiken sehr gut. Ich habe nicht das Gefühl wirklich schnell zu sein, es fühlt sich mehr nach einem kraftvollen, beinahe behäbigen Laufen an. Ist aber nicht so. Die Kraftausdauer ist besser, ganz eindeutig, da ich weniger in der Muskulatur ermüde und die Beine sich wirklich lange "kräftig" anfühlen. Und ich laufe dann oft sogar doch etwas schneller als man sich fühlt. Skiken ist kein völliger Ersatz für gezielte schnelle Laufeinheiten, aber Belastungsspitzen kann man auf Skikes trotzdem hervorragend trainieren. Viele Marathonläufer fahren aus orthodädischen Gründen zusätzlich Rad oder Inliner. Ich bin mir sicher, dass Skiken noch mehr bringt, denn es spricht die Rumpfmuskulatur an wie kaum eine andere Ausdauersportart und kaum ein Lanstreckenläufer erreicht auf dem Rad gleichhohe Pulswerte wie beim Laufen. Und da sind wir uns wohl alle einig: Beim Skiken schafft es unser Langsteckenläufer, jede Wette. Dazu kommt noch die wirklich schnelle Regeneration nach dem Skiken und die gesündere Körperhaltung.
Ich bin gespannt, wann die Langstreckenläufer die Geheimwaffe Skike zum Angriff auf ihre Bestzeiten nutzen werden.
Ich beginne jetzt ein Trainingsprojekt, bei dem ich mich auf einen Mitteldistanztriathlon (3/76/20 km) vorbereite. Dabei werde ich in der Vorbereitung etwa 40% Skiken, 20 % Schwimmen, 20 % Radfahren und 20 % Laufen, also im Schwerpunkt eindeutig Skiken. Ich werde euch hier im Forum davon berichten.
Wer von euch kombiniert Skiken noch mit anderen Sportarten?
Und wie geht es den Bisher-Nur-Im Winter-Skilangläufern aus, wenn sie erstmalig im Sommer auf Skikes durchtraininert haben? Ich selbst war einmal ein Nur-Jeden-Fünften-Winter-Skilangläufer und die Winter werden nicht schneereicher.
Bin gespannt auf euere Erfahrungen.
Frank
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Biathlon24  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 13.01.2007 Beiträge: 304 Nachricht senden | Erstellt am 27.01.2007 - 14:00 |  |
Hallo Leute - habt ihr mal gesehen wie sich unsere Top-Biathleten vorbereiten - Skirollern ohne Ende - aber auch Radfahren ohne Ende und zwar die Pässe rauf - gnadenlos - da würde so mancher vor Neid verblassen - wenn er sähe was die für Frequenzen treten - ich bin auch kein Sportmediziner - aber mal anders ausgedrückt - ich hatte vor vier Jahren einen doppelten Bandscheibenvorfall in der HWS, der oprativ entfernt wurde - schon ne ganz schön heikle Geschichte - 3 Monate vor dieser Operation bekam ich wöchentlich zwei Spritzen in den Nacken - täglich synthetische Morphiate und habe täglich einiges an Schnaps getrunken um überhaupt zwei bis drei Stunden zu schlafen - Bewegung war fast nicht mehr möglich - es war unglaublich - fast alles an Muskulatur hatte sich verabschiedet bzw. einseitig verschoben - die Rehamassnahmen sind da auch eher sensibel zu praktizieren, weil meine HWS extrem bescheiden aussieht - der Physio riet mir zum Rückenschwimmen - super - früher habe ich beim Schwimmtraining die Kacheln gezählt - jetzt die Deckenverkleidung begutachtet und es gibt bei aller Vorsicht immer jemanden, der deine Bahn kreuzt und dir voll in den Nacken schwimmt und dann muss man auch noch ruhig und freundlich bleiben .... - Fakt - seit regelmässigem SKIKEtraining baut sich zunehmend die Muskulatur zur Freude des Physio wieder richtig auf - Rückenschwimmen fällt mir erheblich leichter und ich wurde schneller - joggen fällt leichter etc. - ich skike "ruhig" und auch da sind die Pulswerte höher und ich glaube der Endorphinausstoss ist auch höher als beim Joggen - es macht kolossal süchtig - und die Rumpfmuskulatur - das ist für mich die Sensation überhaupt - da kommt alles wieder und noch viel mehr - auch hier muss ich dem akribischen Frank Recht geben - besser als EPO - wenn die wüssten ........
Signatur www.biathlon24.de
www.biathlon-dortmund.de |
dehippi  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 10.02.2007 Beiträge: 20 Nachricht senden | Erstellt am 05.03.2007 - 20:34 |  |
Hi!
Also ich kann zwar noch nicht von einem Leistungszuwachs sprechen, da ich erst seit kurzem skike, aber ich bin von den Teilen überzeugt.
Finde es einfach genial.
biathlon24 kann ich mit dem süchtig werden nur zustimmen.
achja, ich ringe in meiner freizeit und fahre im sommer sehr gerne radmarathons, mit meinem hardtail mit welligem profil, aber auch kniffligen abfahrten 
Gruß
Signatur Besucht uns doch mal www.saar-skiken.de
Gruß |
poppey24 erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 19.08.2006 Beiträge: 74 Nachricht senden | Erstellt am 01.04.2007 - 15:29 |  |
so nun hab ich es auch erlebt. wohne ja seit einigen monaten schon in kärnten und hab hier sehr gute möglichkeiten zum skiken gefunden. vor zwei wochen hab ich wieder mit dem rennrad fahren angefangen und siehe da, das fing schon richtig gut an. ich muß mich zwar wie jedes jahr erst wieder an den sattel gewöhnen aber ich hab auf einem ganz anderen level angefangen zu fahren. meine skike-einheiten haben mich ganz gut in form gebracht. ich bin erstaunt
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