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sfff 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 20:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo

Ich mache dieses Jahr meine Maturitätsarbeit zum Thema "Herstellen von eigenem Honigwein".
Da ich das ganze im Fach Chemie mache, würde ich gerne wissen, wie sich der Zuckergehalt im Verhältnis zum Alkoholgehalt im Laufe der Gährung verändert.

Da die normalen Messmethoden ja nicht genau sind, da der Zucker und der Alkohol die Dichte verändern, kann ich nun bei einem Chemikerlabor die beiden Werte exakt bestimmen lassen.
Da ich dort aber nicht alle paar Tage mit einer Probe vorbeigehen kann, sondern am besten alle auf einmal bringe, frage ich mich, wie ich das anstellen soll.

Da ich alle paar Tage eine Probe nehmen will, sollte die ja in der Wartezeit, bis ich zum Chemiker gehe, nicht verändern. Ich habe mir überlegt, dass ich jedesmal ein wenig abfiltere (mit dem feinsten Filterpapier) und dies dann in einem Reagenzglas verschliesse.
Jetzt wollte ich fragen ob ihr wisst, ob das mit dieser Methode funktioniert, und sich die Zucker/Alkohol-Werte nicht mehr verändern, oder ob ich eine andere Methode anwenden sollte.


Habe noch eine andere kleine Nebenfrage:
Habe bisher in der Schweiz noch keine Geschäfte gefunden, wo man Tannin/Antigel kaufen kann. (habe auch das Forum durchforstet). Gibt es sehr grosse Auswirkungen auf das Endprodukt, wenn diese beiden Komponenten fehlen? Gibt es auch ein anderes Produkt mit dem gleichen Nutzen, das man eher in Läden findet?

gruess

Fabio




Professore ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Fabio,

filtern hilft nur, wenn Du alle Hefen rausbekommst.
Ich würde die Proben verschließen und auf deutlich über 30°C erhitzen. Damit tötest Du alle Hefen ab und stellst so sicher, dass sich der Alkoholgehalt nicht mehr ändert.

Viel Erfolg mit Deiner Arbeit!

Gruß

Jochen





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matzl0505 ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 21:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du kannst jeden Tag eine Probe nehmen und sie dann einfrieren und vor der Analyse auftauen.

Oder wie Professore schon geschrieben hat. Jedes mal ein Rggl voll pasteurisieren.
Allerdings musst du hier aufpassen, dass du eine sinnvolle Pasteurisationstemperatur wählst. Einerseits musst du die Hefen abtöten. Dazu brauchst du je nach Alkoholgehalt mindestens 60°C eher mehr.
Worauf du dann aber achten musst, ist das beim erhitzen der Alkohol leicht verdampfen kann.

Was auch vorher wichtig zu wissen ist, ist wie groß die Probe sein muss. Wenn du Zucker und Alkohol analytisch genau bestimmen willst, wird da ein Rggl voll nicht reichen.

gruß
Marius





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Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


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Professore ...
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Einfrieren ginge natürlich auch, allerdings ist zu bedenken, wie lange das Labor für die Bestimmung braucht.
Wenn die Bestimmung längere Zeit in Anspruch nimmt, dann ändert sich der Alkoholgehalt doch wieder wenn die Hefen auftauen.

Das Verdampfen kann man verhindern, wenn man die Proben verschließt.

Gruß

Jochen





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sfff 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 21:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oke vielen Dank für eure bisherigen Antworten.
Rufe erst morgen an und weis erst dann, wie lange und wieviel sie davon benötige, kenne mich davon nicht aus
Mein Lehrer schickte mich zu dem, da es an unserer Schule mit den Geräten nicht möglich ist.

Wisst ihr zufällig noch etwas anderes interessantes, was man Messen/Testen/Machen könnte für meine Arbeit?
Vlt etwas komplexeres, was man eben nur bei einem Chemielabor machen kann?




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 21:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo sfff,

ich würde die Proben in den Tiefkühler packen. Selbst wenn sie nicht fest werden sollte sich zumindest nichts mehr ändern. Tannin und Antigel sind den Hefen erst einmal egal

Tja, was kann man sonst noch messen? Den Säuregehalt vielleicht? Eigentlich ist das eher langweilig. Oder mach aus dem Honigwein etwas Essig, dann kann man messen wie Alkohol ab- und Essigsäure zunimmt. Zwischendurch kannst du Essigsäureethylester messen.





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sfff 
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 22:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ok vielen Dank

Also kann ich den Met nach eurem Rezept auch ohne Antigel und Tannin herstellen und er wird gut?

Den Säuregehalt werde ich einfach am Anfang messen und bestimmen, da er ja nicht wirklich spannend ist.
Das mit dem Essig ist noch eine gute Idee, wie stelle ich denn den her?
Kann ich da einfach Met nehmen und offen stehen lassen und hoffen, das er infiziert wird?




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 22:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Naja, gut wird er, aber Antigel hilft bei der Klärung und Tannin verbessert vor allem den Geschmack.

Um gezielt Essig herzustellen besorgst du dir am Besten eine Essigmutter. Die gibt es im Fachhandel oder auch bei ebay. Gekaufter, ungefilterter Essig ist oft trüb mit Bodensatz, auch darin sind oft aktive Essigsäurebakterien. Daran denken: Für Essig nur bis zehn, elf Umdrehungen vergären, abziehen von der Hefe und nicht schwefeln.





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...   Erstellt am 28.10.2009 - 23:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Habe gerade Antigel auf Ebay gefunden, somit hat sich dieses Problem gelöst
Zum Tannin noch eine Frage, habe in einem Shop mehrere Gefunden, Tannin F, Tannin E und Tannin S, welches davon sollte ich nehmen?
Das günstigste ist dieses hier: http://www.busproshop.ch/shop/baldinger … ppe=&page=

Wenn das auch ok ist, kann genau nach eurem Rezept vorgehen




Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 28.10.2009 - 23:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Diese Tannine kenne ich nicht. Aus dem Bauch heraus wäre anhand der Beschreibungen meine Favoritenreihenfolge S > F > E. Ohne Gewähr





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