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AlbusDumbledore 
Anführer des Ordens
Schulleiter




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...   Erstellt am 09.05.2006 - 00:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Name: Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore

Alter: ca. 160 Jahre

Familie: Albus hat einen Bruder namens Aberforth Dumbledore. Über den Rest der Familie schweigt er sich aus.

Beruf:
Professor Dumbledore war früher Lehrer für Verwandlung. Inzwischen ist er seit vielen Jahren Schulleiter der Hogwarts-Schule für Hexerei & Zauberei. Außerdem ist er Gründer, Anführer und Geheimniswahrer des Ordens des Phönixs, der gegen die dunkle Magie kämpft.

Haare:
Albus hat silbernes Haar und einen ergrauten Bart. Beides ist so lang, dass er sie in den Gürtel seiner langen Robe stecken kann.

Augenfarbe: Er hat blaue Augen.

Körper/Statur:
Dumbledore ist groß und schlank. Er hat eine lange krumme Nase, die aussieht, als wäre sie schon mehrmals gebrochen gewesen. Dumbledore trägt eine halbmondförmige Brille. Zu seiner Robe trägt Albus meist einen purpurroten Umhang, sowie Schnallenstiefel mit hohen Hacken.

Besonderheiten:
Dumbledore ist sehr weise. Trotz seines hohen Alters strahlt er eine Aura von ungeheurer Kraft und Überlegenheit aus. Er ist gutmütig und hat für alle stets ein offenes Ohr. Albus lügt nie, beherrscht jedoch gleichzeitig die Kunst, nicht jedem gegenüber seine geheimsten Gedanken zu offenbaren. Und so ist er auch unergründlich und den anderen meist einen Schritt voraus. Wenn alles verloren zu sein scheint, dann taucht er ganz sicher auf und weiß Rat.
Albus besitzt einen Phönix namens Fawkes. Regelmäßig geht dieser wie alle Exemplare dieser seltenen magischen Wesen an einem Tag des Feuers in Flammen auf. Daraufhin ersteht er aus seiner Asche wieder auf. Er kann unglaubliche Lasten tragen. Der Phönix ist Albus treu ergeben. Und wenn jemand Dumbledore große Treue erweist und in Not ist, dann erscheint Fawkes. So hat er zum Beispiel Harry Potter im zweiten Schuljahr durch die heilenden Kräfte von Phönixtränen das Leben gerettet.
Da Dumbledore soviel mit Fawkes verbindet, ist es nicht verwunderlich, dass auch sein Patronus ein Phönix ist. Ferner besitzt Albus den Orden der Merlin erster Klasse. Er ist Großzauberer, Großmeister des Zaubergamots, Hexenmeister und ein ganz hohes Tier in der internationalen Vereinigung der Zauberer.
Albus Dumbledore gilt bei den meisten Zauberern als der größte Zauberer der jüngeren Geschichte. Und es heißt, dass sogar Lord Voldemort ihn fürchtet.

Charakter:
Albus verkörpert alles, was einen typischen Gryffindor ausmacht und noch viel mehr. Wenn er einen Raum betritt, merkt man sofort, dass man es nicht mit einem gewöhnlichen Zauberer zu tun hat. Dabei ist Dumbledore stets besonnen und die Ruhe selbst. Auch in streßigen Situationen scheint er die Dinge immer unter Kontrolle zu haben. Vor allem versucht er, seine Mitmenschen nicht in Panik zu versetzen, wenn ungewöhnliche Situationen auftreten. Albus reagiert meist gelassen und geht den Dingen auf den Grund, bevor er sich ein Urteil bildet. So ist er nie voreingenommen gegenüber Schülern oder anderen Leuten, denen er begegnet. Er versucht stets, das Beste in anderen zu sehen. Für ihn gehören kleine Charakterschwächen zu dem, was einen Menschen ausmacht. Und so akzeptiert er sie auch mit ihren kleinen Fehlern. Denn in seinen Augen ist niemand vollkommen, am allerwenigsten er selbst. Und wenn er feststellt, dass sich jemand nicht so verhält, wie er es sollte, dann macht ihn Albus darauf aufmerksam. So bringt er zum Beispiel Severus Snape immer wieder zur Ression, wenn dieser in seinen Augen, über das Ziel hinausschießt. Und auch Harry gibt er immer wieder Ratschläge, wie er sich den Dingen gegenüber verhalten soll. Auch Bestrafung setzt Albus Dumbledore in äußerster Ruhe und wohl dosiert ein. Schüler straft er dadurch, dass er sie den Grad seiner Enttäuschung sehr deutlich durch einen tiefen Blick in die Augen spüren lässt. Trotzdem zwingt er niemandem seinen Glauben auf. Zwar hat ein Schubs in die richtige Richtung noch niemandem geschadet. Jedoch ist Dumbledore auch der Auffassung, dass jeder seine Erfahrungen selber machen muss. Nur so könne man aus Fehlern lernen. Doch wer einen guten Rat braucht, der wird bei Albus nie vor verschlossenen Türen stehen. Der weise Zauberer hat immer ein paar tröstende Worte auf den Lippen. Und für die meisten Problemen kann er Lösungen präsentieren, die einfach und zum Besten von allen sind. Wo immer Albus helfen kann, da wird er auch zu finden sein. Für ihn gibt es zunächst keine unlösbaren Probleme. Und es ist sicher, dass er alles in seiner Macht stehende tun wird, um die Dinge zu bereinigen.
Die meisten Leute beeindruckt Dumbledore durch sein ruhiges, gütiges und dennoch sicheres Auftreten. Manchmal scheint es, als gäbe es nichts, was der Mann nicht vorausgeahnt hätte. Es gibt kaum Dinge, die ihn überraschen können. Fehlschläge nimmt er sich zwar zu Herzen, aber er versucht auch, aus seinen Fehlern zu lernen. Außerdem sucht er in solchen Erlebnissen immer auch etwas Positives. Albus ist niemand, der sich so leicht unterkriegen lässt. Mit dem Willen, immer das Richtige zu tun, stößt er zwar öfter auf taube Ohren. Doch er findet durch seine Überzeugungskraft auch immer Menschen, die ihn auf seinem Weg begleiten.
Albus kann die Positionen und Meinungen der meisten Menschen gut verstehen und akzeptieren. So gibt es zum Beispiel kaum Schülerstreiche, für die er kein Verständnis hätte und die er nicht verzeihen könnte. Überhaupt sind seine Schüler ihm das Wichtigste. Und das schließt die Slytherins, trotz ihrer manchmal extremen Auffassungen ein. Dumbledore weiß, dass viele Schüler, durch ihre Eltern in ein bestimmtes Muster gepresst werden, in dem sie sich wiederfinden sollen. Deswegen hat er auch Draco Malfoy und andere nicht von der Schule verwiesen, obwohl ihre Eltern wegen des Verdachts, für Voldemort zu arbeiten, angeklagt sind. Aber auch Severus Snape vertraut er fast blind. Er ist der festen Auffassung, dass dieser seine Lektion gelernt hat und ihm nun treu ergeben ist. Und auch, wenn niemand sonst Severus so recht vertrauen kann, hält Dumbledore an seinem Glauben fest und läßt sich von niemandem davon abbringen.
Manchmal sind seine Entscheidungen für andere nur schwer nachvollziehbar. Doch auch davon, lässt sich Albus nicht beirren. Er folgt meist nur dem Weg, dem ihm sein Verstand, sein Herz und sein Bauch vorgeben. Und letztendlich haben sich die meisten anfangs für andere Menschen schwer verständlichen Entscheidungen als richtig herausgestellt.
Dumbledore ist ein Mensch, den man trotz all seiner Güte nicht unterschätzen sollte. Er ist meist sehr besonnen, doch wenn er offen gefordert wird, dann steht ein anderer Dumbledore vor einem. Seinen Zorn zieht sich niemand gerne zu.

Stärken:
Albus verfügt durch sein hohes Alter und seine vielen Erfahrungen über ein unglaubliches Wissen. Deswegen gilt er auch als einer der weisesten Zauberer der Welt. Er kennt die wichtigsten Bücher, die je geschrieben wurden. Außerdem gibt es kaum einen Zauberspruch, den er nicht kennt oder einen Zauber, den er nicht anwenden kann. Dumbledore kann im Kampf unglaublich bedrohlich wirken und kaum jemand will sich ernsthaft mit ihm anlegen. Selbst Lord Voldemort wird nachgesagt, dass er sich vor der Macht des weisen Zauberers fürchte.
Albus scheint in jeder Situation die Fäden in der Hand zu haben. Das kommt zum einen daher, dass er grundsätzlich mit allem rechnet. Zum anderen hat Albus aber auch eine ausgezeichnete Menschenkenntnis und ein Gespür dafür, wo es Probleme gibt. Die kleinste Kleinigkeit und die kleinste Veränderung am Verhalten eines Menschen nimmt er wahr. Auch besitzt er eine Art, die die Leute dazu bringt, ihm ihre Probleme anzuvertrauen. Und selbst, wenn diese es eigentlich nicht möchten, reicht oft schon ihre Reaktion, um Albus die Antworten zu geben, nach denen er sucht. Sein großer Einfluß in der Zaubererwelt, den er aufgrund seiner Erfahrung und Weisheit erlangt hat, gibt ihm außerdem Zugang zu Informationen, die anderen verschlossen bleiben. Er bezieht seine Informationen aus vielen Quellen, die er zu ihrem eigenen Schutz geheimhält. Seine außergewöhnliche Kombinations- und Auffassungsgabe helfen ihm dann, sich ein Bild von einer Sache zu machen. So weiß Dumbledore meistens, was auf ihn zukommt und was der nächste Tag bringen wird.
Sein selbstsicheres und ruhiges Auftreten verschafft ihm meistens den Respekt der Menschen, denen er gegenüber tritt. Wenn er einen Raum betritt oder sich zu einer Rede erhebt, verstummen die Leute für gewöhnlich. Nur die Schüler muss Minerva McGonagall hin und wieder mit einem zusätzlichen Glasklingeln zum Schweigen bringen. Doch wenn er erstmal den Mund aufmacht, hören ihm die meisten zu. Seine Meinung ist fast überall hoch angesehen. Und er wird zu wichtigen Problemen in der Zaubererwelt stets angehört.

Schwächen:
Albus ist stets in Sorge um seine Schüler, die Kollegen und eigentlich alle Menschen. So nimmt er sich viele Dinge sehr zu Herzen. Wenn jemand Kummer hat, dann ist auch Dumbledore auf seine Weise bedrückt darüber. Und über seine ständige Bereitschaft, helfen zu wollen, vergißt er ab und zu, dass es manchmal Probleme gibt, für die nur der Betroffene selbst eine Lösung finden kann. Albus ist immer und überall bereit, zu helfen. Doch seine Hilfsbereitschaft wird gerade von den Schülern oft als Einmischen in Dinge angesehen, die ihn ihrer Meinung nach, nichts angehen. Und so geht er hin und wieder unbewusst auch Leuten auf die Nerven.
Dumbledore ist stets mit den Problemen anderer beschäftigt. So kommt es auch, dass er kaum noch Zeit für sich selber findet. Meistens bemerkt er das garnicht, weil Helfen irgendwie sein Leben geworden ist, spätestens seit er auf Hogwarts ist. Doch wenn er dann mal fünf Minuten durchatmen kann, merkt er manchmal, dass er sehr erschöpft ist. Albus geht bei seiner Arbeit und Hilfe oft an seine Grenzen. Dabei könnte ihn hin und wieder eine Auszeit gut tun, in der er neue Kräfte sammeln kann.
Es gibt Menschen, in die Dumbledore grenzenloses Vertrauen setzt. Und das wird von seinen Mitmenschen nicht immer verstanden. So ist er der einzige, der Severus Snape wirklich vertraut. Und wenn er diesen dann in wichtige Diskussionen und Entscheidungen mit einbezieht, zieht er sich öfter den Unmut seiner Kollegen zu, die ihn nicht verstehen können.
Albus’s größte Schwäche in diesen Zeiten ist aber wohl Harry Potter und dessen Wohlergehen. Er will die Zukunft des Jungen sichern und dafür sorgen, dass die Prophezeihung zu Harry’s Gunsten ausgeht. Harry ist für ihn wie ein Sohn geworden, und er will ihn unter allen Umständen beschützen. So kann es passieren, dass er kurzzeitig seinen sonst so weitsichtigen Blick vergißt oder ihn gar Regeln und Grenzen überschreiten lässt.
Lucius Malfoy und andere Reinblüter seines Schlages sehen Dumbledore’s größte Schwäche darin, dass er keinen Unterschied zwischen muggelgeborenen und reinblütigen Zauberern und Hexen macht. Albus behandelt alle Schüler seiner Schule gleich und gewährt jedem, der die gewisse Veranlagerung besitzt, einen Besuch in Hogwarts. So hat er sich unter einigen Reinblütern große Feinde gemacht.

Vorlieben:
Dumbledore liebt Gerechtigkeit über alles. Deswegen behandelt er alle Schüler gleich, sofern sie sich auch entsprechend benehmen. Er ist immer gewillt, auch Muggelgeborenen eine entsprechend gute Zaubereiausbildung zu ermöglichen. Und er sieht es besonders gerne, wenn diese Schüler dann über sich hinauswachsen. So zum Beispiel ist er insgeheim sehr stolz auf Hermine Granger, die sich trotz Malfoys’s ständigen Attacken und Harry’s oft unüberlegten Handlungen nicht unterkriegen läßt. Albus nimmt sich gerne jeden Problems an, dass andere nicht alleine bewältigen können. Und er hilft für sein Leben gerne. Anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen ist sein Leben. Dem hat er sich verschrieben und darin sieht er seine Berufung. Ein Tag, an dem er niemanden helfen kann, ist für ihn fast ein verlorener Tag.
Dennoch liebt es Albus, wenn er auch mal ein paar Minuten Zeit für sich selbst findet. Dann unterhält er sich stundenlang mit seinem Phönix Fawkes, den er sehr liebt. Für ihn ist der Phönix eine Art Freund und Berater. Der weise Zauberer hat sowieso ein Herz für alle Geschöpfe dieser Welt. Von dem Zentauren Firenze lässt er sich gerne beraten. Und er glaubt an Schicksal. So ist es auch kein Wunder, dass er Sibyll Trelawney trotz ihrer Absonderlichkeiten eingestellt hat, nachdem diese unbewusst die alles entscheidende Prophezeihung über Voldemort abgegeben hat. Auch wenn Dumbledore sich gerne die Meinungen anderer Leute anhört, bildet er sich letztendlich immer lieber sein eigenes Urteil.
Albus hat nur wenig Freizeit. Doch wenn er einmal ein paar Stunden für sich selbst findet, dann hört er mit Vorliebe Kammermusik. Auch spielt er gerne Bowling. Dumbledore hat eine Schwäche für Bertie Botts Bohnen in jeder Geschmacksrichtung. Weil er aber ein Talent dafür hat, immer wieder den Geschmack von Erbrochenem, Ohrenschmalz oder ähnlichem zu erwischen, unterliegt er heute nur noch selten der Versuchung, sie zu probieren. Zudem liebt er Zitronenbrausebonbons. Seine allgemeine Vorliebe für andere Süßspeisen ist an den seltsam anmutenden Paßwörtern für den Zugang zu seinem Büro nicht zu verkennen.

Abneigungen:
Albus hasst jede Form von Ungerechtigkeit. Und dabei geht seine Definition von Ungerechtigkeit wohl weit über das hinaus, was die meisten Menschen darunter verstehen. Ungerechtigkeit fängt bei ihm schon bei den kleinen Dingen an. Er versucht Schülern und Menschen, die vom Schicksal schwer getroffen wurden, stets zu helfen, um ihr Leid ein wenig zu lindern. Dumbledore kann die Auffassung mancher Reinblüter, nur reinblütige Kinder sollten Zauberei studieren dürfen, absolut nicht verstehen. Für ihn ist das nichts weiter als ein Vorurteil. Denn er weiß, dass Muggelgeborene zu genauso viel fähig sind, wie alle anderen. Albus hasst Vorurteile. Er kann es nicht leiden, wenn Leute sich ein Urteil über bestimmte Dinge bilden, ohne alle Seiten angehört zu haben. Und deswegen ist er auch auf sich selbst nicht besonders stolz, dass er Sirius Black so viele Jahre für den Verräter von Lily & James gehalten hat.
Albus mag es nicht, wenn andere Leute ihn belügen. Aber er kann es auch verstehen, wenn ihm nicht immer gleich alles offenbart wird, denn er selbst verhält sich oft ähnlich. Nur wenn ihm jemand offen ins Gesicht lügt ohne rot zu werden, kränkt ihn das. Er möchte nicht unbedingt von allen gemocht werden, aber zumindest Respekt erwartet er. Und deswegen mag er es nicht, wenn ihm dieser offen verweigert wird. Aber auch dann, ist er, wie immer wieder an seinem festzustellen ist, nicht böse auf diese Menschen. Hinterlist und Tücke sind Dinge, von denen Albus im Grunde garnichts hält. Und deswegen wendet er selbst sie nur an, wenn er absolut keine andere Wahl hat.
Überhaupt gibt es keinen Menschen, den Albus wirklich abgrund tief hasst. Viele Leute sind ihm unsympatisch. Und bei einigen ist er froh, wenn er nichts mit ihnen zu tun haben muss. Aber Haß ist ein Wort, welches Albus nicht gerne hört. Nicht einmal Lord Voldemort als solchen hasst er. Natürlich mißfällt ihm dessen Verhalten zutiefst und er unternimmt auch alles, um dagegen vorzugehen. Aber richtig hassen tut er niemanden. Die Sturheit und Ignoranz des Zaubereiministeriums machen ihm manchmal schwer zu schaffen. Denn Albus arbeitet ungern gegen die Menschen, die eigentlich für die gleichen Ziele einstehen sollten.
Albus Dumbledore ist ein erbitterter Kämpfer gegen die dunklen Mächte. Er verabscheut die Methoden, mit denen die Todesser anderen ihren Glauben aufzwingen. Demzufolge hasst er auch die unverzeihlichen Flüche.

Vorgeschichte:
Dumbledore wurde ungefähr um 1840 geboren. Von seinem Leben außerhalb seiner großen Erfolge, die durch die Medien publiziert wurden, ist kaum etwas bekannt. Albus besaß schon in seiner Kindheit viele Eigenschaften, die einen echten Gryffindor auszeichnen. Und so kam er in seinem ersten Schuljahr in Hogwarts auch nach Gryffindor. Er war stets ein interessierter Schüler und stand jedem zur Seite, dem Unrecht wiederfuhr. Albus setzte sich stets für Schwächere ein und sein gutes Herz war in der ganzen Schule bekannt. Nach seinem Hogwarts-Abschluß durchreiste er die Welt. So genau weiß er heute selbst nicht mehr, was er in diesen Jahren so alles getan hat. (Das darf man einem Mann in seinem Alter ja wohl zugestehen. ^^)
Dumbledore’s Name tauchte erst wieder im Jahre 1945 in den magischen Geschichtsbüchern auf: In diesem Jahr besiegte er den schwarzen Magier Grindelwald. Später entdeckte er die 6 Anwendungen von Drachenmilch. Und zusammen mit seinem Freund Nicolas Flamel verfasste er ein Werk über Alchemie. Auf diese Taten, die in seinen Augen nichts Besonderes waren, ist wohl auch sein heutiger Ruhm zurückzuführen, der ihm in der ganzen Welt beehrt wird.
Etwa zur selben Zeit wurde Professor Albus Dumbledore Lehrer für Verwandlungen in der Hogwartsschule für Hexerei & Zauberei. Zu dieser Zeit hatte er zwar schon ein stattliches Alter erreicht, jedoch waren sein Haar und sein Bart noch nicht vom Alter ergraut. Und so geschah es, dass sich das Schicksal der Zauberwelt auch unter seinen Augen entscheiden sollte. Er selbst holte einst Tom Riddle nach Hogwarts, ohne zu wissen, dass später aus diesem der gefürchtete Lord Voldemort werden sollte. Doch entgegen dem, was viele von dieser Entscheidung halten, ist Albus der Meinung, dass es Schicksal war. Tom Riddle war dazu bestimmt ein Zauberer zu sein. Und er war dazu bestimmt Lord Voldemort zu werden. Deswegen gibt sich Albus auch nicht die Schuld an all den Geschehnissen. Denn er hat Tom Riddle immer im Auge behalten, weil er um das auffällige Verhalten des Jungen wusste.
1970 gründet Dumbledore den Orden des Phönixs. Von da an sucht er stets gute und mächtige Zauberer, die ihm im Kampf gegen die Verbreitung der dunklen Künste helfen. So werden später viele seiner ehemaligen Schüler an seiner Seite kämpfen, darunter James & Lily Potter, Remus Lupin, Rubeus Hagrid, Arthur & Molly Weasley und viele andere. Und schon bald sollte eine Zeit kommen, in der der Phönixorden alle seine Kräfte aufbringen muss, um das Böse in Schach zu halten.
Ungefähr zur selben Zeit wurde Albus auch Nachfolger von Armando Dippet im Amt des Schulleiters. Seit dem führt er Hogwarts durch gute und schlechte Tage und versucht, seinen Schülern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
Albus befindet sich beim Einstellungsgespräch mit Sybill Trelawney, als diese ihm gegenüber unerwarteter Weise und unbeabsichtigt eine Prophezeihung abgibt.
"Der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran...jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren wenn der siebte Monat stirbt...und der Dunkle Lord wird Ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt..und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt...der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt..."
Nur wenige wissen, dass diese Prophezeihung sowohl auf Harry Potter, als auch auf den reinblütigen Neville Longbottom hätte zutreffen können. Erst dadurch, dass Voldemort den jungen Harry für den Auserwählten hält, wird sie konkretisiert. Aber dadurch weiß Albus auch, dass von dem eigentlich so trotteligen Neville einiges zu erwarten ist im Kampf gegen den dunklen Lord.
Als Voldemort zu großer Macht aufsteigt, versucht er alles, um seine Schüler zu beschützen. Leider konnte er nicht verhindern, dass seine guten Freunde Lily und James Potter verraten und vom dunklen Lord getötet werden. Doch wie durch ein Wunder überlebt der einjährige Sohn der beiden den Angriff Voldemorts. Der dunkle Herrscher überträgt unbeabsichtigt einige seiner Kräfte auf den jungen Harry Potter, kann ihn jedoch nicht töten. Vielmehr verliert er seine Kraft und verschwindet. Albus beauftragt seinen Freund und Wildhüter von Hogwarts Rubeus Hagrid damit, das Baby zu seiner verbliebenen Familie zu bringen. Er weiß, dass es der Junge in der Muggelfamilie Dursley nicht leicht haben wird. Aber er sieht es als das Beste an, wenn er fern von der Zaubererwelt aufwächst. Denn in dieser Welt wird jedes Kind seinen Namen kennen. Er wird berühmt sein. Denn Harry Potter wird DER Junge sein, der noch lebt. Doch Albus versäumt es nicht, in der Nähe der Dursleys ein paar Zauberer und Hexen zu stationieren, die auf den jungen Zauberer acht geben sollen. Zudem umgibt den jungen Harry dank Dumbledore eine Art Schutzzauber. Auch wenn Harry nicht besonders gut mit seiner Familie zurechtkommt, liegt in dieser Familienzugehörigkeit auch die Kraft des Zaubers.
Als Harry Potter mit 11 Jahren nach Hogwarts gehen soll, weiß Albus genau, dass seine Tante und sein Onkel dies verhindern wollen. Und nachdem hunderte von Eulen ihr Ziel nicht erreichen, schickt er Hagrid zu Harry Potter, damit dieser ihm seinen Hogwarts-Brief übergibt. Dumbledore ist sehr stolz, dass der Junge nach Gryffindor kommt, obwohl er eigentlich auch nichts Anderes erwartet hat. Er ist in den nächsten Jahren stets Harry’s Helfer und Mentor. Der Junge wird für ihn fast wie eine Art Sohn und Dumbledore tut alles, um ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Und er weiß, dass das, was er zu sagen hat, stets bei Harry bleibenden Eindruck hinterlässt. Dumbledore erkennt in Harry viel von sich selbst, vor allem aber die Eigenschaft, stets das Richtige tun zu wollen und andere Menschen zu beschützen. Deswegen versucht Albus immer, Harry zu helfen, wenn es Probleme gibt, auch wenn der ihm nicht immer alles erzählt. Doch Dumbledore hat wie bei allen seinen Schülern für Vieles Verständnis.
Während all der Jahre nach Voldemorts Untergang glaubt Albus nie an die Gerüchte, die behaupten, der dunkle Lord sei gestorben. Er ist stets wachsam, weil er immer mit der Möglichkeit rechnet, der dunkle Lord würde eines Tages zurückkehren. Und so bemerkt er schnell, dass sich im Verborgenen etwas rührt. Dumbledore tut alles, um Harry zu schützen. Denn er weiß, dass Voldemort bei seiner Rückkehr alles daran setzen wird, den Jungen zu töten. Einerseits versucht Dumbledore stets, Harry vom Bösen fernzuhalten. Zum anderen steht er ihm aber auch in allem bei, was er nicht von ihm fernhalten kann und will. Albus will Harry langsam an das heranführen, was ihm unausweichlich bevorsteht. Er ist sehr stolz, wie Harry im ersten Schuljahr in den Kerkern gegen Voldemort besteht. Wäre er da gewesen, hätte er selbstverständlich nie zugelassen, dass der Junge mit seinen Freunden den Kampf selbst in die Hand nimmt. Dass Harry ihm im zweiten Schuljahr etwas verschweigt, hat Albus gleich gemerkt. Und er hätte wissen müssen, dass der Gryffindor in die Kammer des Schreckens steigen würde, sollte er deren Eingang finden. Freilich hätte Dumbledore das niemals zugelassen. Doch Harry’s Mut und sein todesmutiger Einsatz haben Albus sehr beeindruckt. Dass ihm Harry in der Kammer die Treue gehalten hat, woraufhin sein Phönix Fawkes erschienen ist, hat Albus jedoch nicht überrascht. Dennoch dankt er ihm später dafür. Auch Albus selbst hat Sirius Black all die Jahre für den Verräter gehalten, der Lily & James an Voldemort verraten und unschuldige Leute getötet hat. Doch er glaubt Harry, Ron und Hermine sofort, als diese ihm die Dinge, aus ihrer Sicht darstellen. Und so ist er auch bereit, ihnen zu helfen. Er gibt Hermine die Erlaubnis, mithilfe des Zeitumkehrers, einige Stunden in die Vergangenheit zu reisen und so die Dinge zu bereinigen, die er selbst nicht ändern kann. Albus war überzeugt, dass die Gryffindors sowohl Sirius retten, als auch den Hippogreif Seidenschnabel vor dem Tode bewahren konnten. Und er wurde nicht enttäuscht.
Als Harry ihm erzählt, das Lord Voldemort endgültig zurückgekehrt sei, zögerte Albus keinen Augenblick. Er erweckt den Orden des Phönixs zu neuem Leben. Und wieder sucht er in der ganzen Zaubererwelt nach Hexen und Zauberern, die mit ihm gegen die bösen Mächte ankämpfen wollen. Deswegen hat er auch im letzten Schuljahr wenig Zeit für Harry gehabt. Er weiß, dass der Junge darüber nicht erfreut ist. Doch in Hogwarts glaubt Dumbledore seinen Schützling sicher. Und der Phönixorden fordert von ihm erhöhte Aufmerksamkeit. Er hat alle Hände voll zu tun, den Widerstand gegen Voldemort und seine Todesser zu organisieren. Zudem muss er gegen eine Hetzkampagne seitens des Tagespropheten ankämpfen. Das Ministerium, welches Dumbledore’s Warnungen ignoiert und ihn für senil hält, setzt ihm obendrein Dolores Umbridge als Großinquisitorin vor die Nase. Diese schafft es sogar, ihn für kurze Zeit von seinem Posten zu stoßen. Doch Umbridge hat die Rechnung ohne Dumbledore und seine treuen Schüler gemacht.
Am Ende des letzten Schuljahres kam es zu einem direkten Duell zwischen Dumbledore und Lord Voldemort im Atrium des Zaubereiministeriums. Der Kampf endet trotz verblüffender Angriffe und Verteidigungen unentschieden. Lord Voldemort kann fliehen. Doch nach diesem Ereignis erzählt Albus Dumbledore seinem Schützling Harry endlich die vollständige Geschichte um sein Schicksal und die Verbindung zu Lord Voldemort. Er unterrichtet ihn von der Prophezeihung, die Sibyll Trelawney einst abgegeben hat. Und so erfährt Harry, worin die Verbindung zwischen ihm und Voldemort besteht.
Albus Dumbledore hat sich vorgenommen, seinen Kampf gegen den dunklen Lord fortzusetzen. Er will den Orden des Phönixs ausbauen und den Widerstand verstärken. Zugleich wird er alles daran legen, die dunklen Kräfte von seiner Schule fernzuhalten. Und natürlich wird er sich bemühen, Harry auf das vorzubereiten, was ihm das Schicksal auferlegt hat.

Avaperson: Richard Harris


PS: Kesselkuchen





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~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~

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