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mikelima ...



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...   Erstellt am 18.02.2009 - 10:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich suche nach einer geeigneten Technik um Akzente zu setzen. Übergänge zu anderen Kleidungsstücken, Riemen, Gurten oder Waffen. Bei einigen Modellbauern sieht man das in Form dünner, schwarzer Linien. Die bisher von mir genutzte Technik mit Pinsel ist eher unbefriedigend. Zufriedenstellend fiel ein Test mit Skribenten aus. Allerdings ist in der Regel die Farbe nicht dünn genug für die Röhrchen bzw. sie ist soweit verdünnt, daß der erzielte Effekt gegen Null geht. Wer kann helfen?





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ml

wiking ...



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...   Erstellt am 18.02.2009 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Tuschen!

Ich tusche solche Stellen eigentlich immer mit dunklen Tönen. Sollen es drastische Abgrenzungen werden, nehme ich "Badab Black" von Foundation (stark verdünntes Schwarz tut es aber genau so) und für nicht so starke Grenzen entweder "Gryphone Sepia" oder Devlan Mud".
Sorgt für schöne Abgrenzungen und man kann eventuell zu weit ausgebreitete Tusche (beispielsweise neben einem Gurt) nochmal mit der Kleidungsgrundfarbe überarbeiten.

Greetz Wiking

Nachtrag: Wird man bei meinem beitrag zum Wettbewerb in der Kategorie Einzelminiatur schön sehen können! ^^

[Dieser Beitrag wurde am 18.02.2009 - 19:59 von wiking aktualisiert]





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Si vis Pacem Parabellum! -"wenn du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor!"





IN ARBEIT: (Für Tom)

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Fine Scale Factory: Shermann mit Winterketten
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Salamanders Spaßdosen ^^

malcolmblackwall ...
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...   Erstellt am 19.02.2009 - 09:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Mikelima,

so....gefährlicher Fehler......jetzt kann ich klugschei#@en

Zunächst mal müsste zwischen Akzentuieren und Abgrenzen unterschieden werden.

Das Blacklining, welches Du ansprichst, ist dort am sinnvollsten, wo es durch eine Vertiefung (am besten einen Absatz) zwischen zwei Farbflächen unterstützt wird. Ich selber grundiere immer Schwarz - wenn ich nun sauber die Farbflächen bemale und den Absatz einfach freilasse, kommt das Blacklining von alleine. Hier solltest Du aber immer darauf achten, dass der stehengelassene Schwarzbereich so schmal wie möglich ist, sonst sieht der Schatten aufgesetzt aus. Verstärken kannst Du den Farbverlauf "zum Absatz hin" durch abdunkeln der
"tieferen" Fläche und durch aufhellen der "höheren" Fläche - aber die schwarze Linie dazwischen muss stehen bleiben.

Das Akzentuieren hingegen ist meist ein heller werdender Verlauf in einer Farbe hin zum höchsten Punkt/Verlauf oder höher gelegenen Rand im Absatz zu einer tiefer gelegenen oder abgegrenzten Farbfläche. Das Aufhellen kann maltechnisch durch verschiedene Techniken erreicht werden. Man kann zum einen durch aufhellendes Mischen in sanften Stufen zum Rand/zur Erhöhung hin hellere Abstufungen aufmalen. Der hellste Farbton wird dabei dann meist deutlich heller gemischt und dann sehr dünn auuf die höchste Stelle gemalt.
Vorteil: schöner Farbverlauf.
Nachteil: aufwändiges Mischen notwendig.

Diese hervorgehobene Stelle ist dann "akzentuiert" oder Neudeutsch ge"highlightet".

Eine zweite Technik ist das allseits beliebte Drybrushing/Trockenbürsten. Hierbei nehme ich eine hellere Farbe in einen Pinsel auf, streiche sie am Tuch fast gänzlich aus dem Pinsel, sodaß fast nichts mehr am Tuch bleibt (also der Pinsel fast trocken ist - daher der Name) und streiche dann mit dem Pinsel über die erhöhten Stellen der Miniatur. Dadurch bleibt die hellere Farbe an den "höheren" Stellen.
Vorteil: schnell und relativ leicht zu lernen.
Nachteil: grobe Akzentuierung, Farbpostition schwer kontrollierbar.

Die meiner Meinung nach (also kein Massstab, nur meine Meinung) schönste Technik für das Akzentuieren - die sich aber am ehesten für Vitrinenfiguren eignet - ist mir vom Namen her gerade entfallen - ich glaube es war "blending" oder "wet-shading", bin mir absolut unsicher. Sobald ich es weiß, reiche ich es nach. Die Technik ist im Grunde genommen recht simpel, aber sehr Zeitaufwändig, dabei aber im Ergebnis wunderschön. Man nimmt die Farbe, mit der man akzentuieren will und verdünnt sie SEHR STARK. Es dürfen nur noch wenig Pigmente drin sein, und ein hoher Wasseranteil. Dieses "Farbwasser" nimmst Du in den Pinsel auf und lässt es dann von einem Zewatuch aus dem Pinsel raussaugen bis er bestenfalls noch gering feucht ist - NICHT NASS!
Dann streichst Du mit dem Pinsel über die aufzuhellende Stelle. Der Pinsel ist dann perfekt feucht, wenn Du gerade mal wahrnehmen kannst, dass die Stelle befeuchtet wird und kurz hinter dem Pinsel bereits wieder trocknet - dabei aber keinen wirklichen Farbstrich hinterlässt. Der saubere Farbverlauf entsteht nun durch stetiges wiederholen dieses "Befeuchtungsvorgangs". Erst nach einigen Malen stellst Du eine Aufhellung fest. Hier kannst Du aber zu 100% kontrollieren wo, wie stark und wie schnell der Farbverlauf/die Aufhellung ist. Ich selber kenne keine Methode die präziser und weicher im Farbverlauf ist.
..
...... LAYERING ......so hiess es, genau, weil man den Farbverlauf in ganz vielen Schichten aufbaut.
Vorteil: perfekter Farbverlauf, präzise Akzentuierung, volle Farbkontrolle
Nachteil: Sehr zeitaufwändig - absolut nicht für Massenbemalung geeignet (es sei denn Du hast wirklich 'ne Menge Zeit)

So, soviel zu meinem Klugsch*#@. Hier noch ein Bild dazu:



Hoffe, ich konnte helfen.

Malcolm

[Dieser Beitrag wurde am 19.02.2009 - 09:26 von malcolmblackwall aktualisiert]





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Userprojekt Monterrey 1846:

16.02.2007 - Figurenstatus aktualisiert - 30 Infanteristen und 16 Artilleristen fertig

12.01.2007 - Figurenstatus aktualisiert - 20 Infanteristen fertig (LINK ZU 10. Infanteria Linea)


"Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen." - Abraham Lincoln

mikelima ...



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Registriert seit: 28.01.2009
Beiträge: 9
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...   Erstellt am 19.02.2009 - 14:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Akzentuierung war ein falscher "Zungenschlag" meinerseits. Meinte tatsächlich Abgrenzung. Mit schwarz habe ich schon grundiert, aber gerade bei 1:72 das Problem, daß viele Details nur noch schwer zu erkennen sind (ziemlich ermüdend für die Augen). Werde aber bei meiner nächsten "Zehnergruppe" das mal ausprobieren. Danke auch an wiking für seine Tipps.





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Markus ...



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Registriert seit: 29.07.2007
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...   Erstellt am 24.02.2009 - 13:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


so nu will ich auch mal klugscheissern...
also wenn du (wie ich) deine figuren schwarz grundierst hast du schon die halbe miete was das abgrenzen angeht, vorrausgesetzt du malst "sauber" die grenzen entlang.
bei einigen farben,wie zum beispiel rot, empfiehlt es sich mit zum beispiel braun als grund zu arbeiten (rotes dunkles braun) bei weiß nimmst du schwarz grau als grund. Sinn ist die figur nicht zu hart abgegrenz aussehen zu lassen, da schwarze grenzen sehr ins augefallen. Danach die hauptfarbe etwas aufhellen (nicht zu stark) und dann die oberen Spitzen bearbeiten.
Näheres siehe auch Gamesworkshop Malkompendium. Sehr empfehlenswerte literatur, auc wenn mir einige sachen bei denen zu stark akzetuirt sind
gruß markus





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Was schreibe ich nun hier rein???
Wer ideen hat der melde sich...
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