AEASOP

Status: Offline Registriert seit: 29.07.2009 Beiträge: 1 Nachricht senden | Erstellt am 29.07.2009 - 11:50 |  |
Hallo, Hallo, Hallo und nochmal Hallo!
Erstmal Danke an die Macher der Seite und das erleichtern des Einstiegs für Leute wie mich.
Meine ersten Weine sind gerade am Gären.
Ich habe noch ein Gärgefäß übrig und bin gerade noch tierisch in Probierlaune, da gerade Starter.
Da fragte ich mich, nicht etwa weil ich Eastern-Fan wäre oder gehört habe, dass es sehr gesund sein soll, sondern aus Neugierde.
- ob es möglich wäre das traditionelle "Airag"("Wein" aus Stutenmilch) oder auf Russisch "Kumys" herzustellen.
Ich hörte, dass es Vielerorts auch mit anderen Milcharten nachgeahmt wird.
Die Mongolen sieben dazu die Milch durch ein Tuch, geben das Erzeugnis in einen Ledersack oder ein Fass(Im Fall Fass wird dann statt dem schütteln mit einem Holzstampfer kräftig gerührt um Sauerstoff unterzurühren) und lassen den Sack dann am Eingang der Jute hängen.
Kommt nun ein Besucher oder tritt Jemand in die Jute, wird vorher jedesmal als Brauch der Sack mit der Stutenmilch von Diesem kräftig geschüttelt. Zudem wird auch das umrühren hin und wieder wiederholt.
Der Alkoholanteil ist wie zu erwarten nur sehr gering und liegt laut Quellen bei 1,2 bis max 2 %
Angeblich soll die Gärung von selbst von statten gehen wenn ausreichend gerührt wurde.
Wikipedia schreibt zum Thema gesund: "Aufgrund seines hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalts diente der Kumys den Steppenvölkern teilweise als Ersatz für frisches Obst und Gemüse."
Klang für mich verlockend. Sollte Jemand von Euch ein "Airag, Kumys" Rezept schoneinmal probiert haben oder schon Erfahrung damit haben. Bitte teilt es mir mit. Grüße und gut Sud!
[EDIT]
Hier wären für Jemand der interessiert ist ein paar Seiten mit kurzen Infos:
http://www.mongolfood.info/de/rezepte/airag.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Airag
[Dieser Beitrag wurde am 29.07.2009 - 11:58 von AEASOP aktualisiert]
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Fruchtweinkeller  Administrator
         

Status: Offline Registriert seit: 29.03.2004 Beiträge: 13433 Nachricht senden | Erstellt am 29.07.2009 - 13:31 |  |
Hallo AEASOP,
klingt für mich nach einem "normalen" Kefir. Da Hefen Milchzucker nicht spalten können braucht du dafür Michkulturen mit Bakkis die das übernehmen. Die klassischen Kefirkulturen enthalten meines Wissens Hefen, Milchsäure- und Essigbakterien. Entsprechende Kefirkulturen wären hilfreich damit dir das ganze nicht verdirbt.
Signatur Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören! |
JasonOgg  1000 Liter Wein
    

Status: Offline Registriert seit: 13.08.2007 Beiträge: 1954 Nachricht senden | Erstellt am 29.07.2009 - 14:28 |  |
Hallo AEASOP, schöne Seite.
Für die Schnapsbrenner ist wahrscheinlich die Weiterverarbeitung interessant, insbesondere die Jurtendestille:
Mongolfood schrieb
Anders als bei unkontrolierten Obst- und Weinbränden besteht hier übrigens keinerlei Methanol-Risiko. Der sogenannte "Holzgeist" entsteht dort aus der Vergärung des Zellmaterials (Schalen, Stiele). Da der Mongol Arkhi ausschliesslich aus Milch ohne jegliche planzliche Zutaten hergestellt wird, kann bei der Vergärung auch kein Methylalkohol entstehen. |
Signatur Was lange gärt wird gut. |