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sabine 
Frauchen & Dosi




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...   Erstellt am 16.10.2006 - 21:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 





Engel kommen auf leisen Pfoten,
sie sind Freunde, Gefährten und Friedensboten.
So sicher wie Hunde bellen und Tauben gurren –
So sicher steht fest: Engel schnurren.





Machs gut kleiner Schatz ... wir lieben dich so !


Nach langer Krankheit mussten wir unser Sorgenkind heute über die Regenbogenbrücke gehen lassen.


[Dieser Beitrag wurde am 24.11.2006 - 13:18 von sabine aktualisiert]




sabine 
Frauchen & Dosi




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...   Erstellt am 24.11.2006 - 13:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Viele werden ja die gesundheitliche Geschichte um Deejay schon wissen bzw. kennen sie .... seit ich ihn bekommen habe gab es halt nur Probleme.
Durchfall von Anfang an (Giardien), zu viele E-Colis, Coronas, Ohrmilben/Otitis mit Kopfschiefhaltung, Gleichgewichtsstörung, Ortungsproblemen (davon hatte er "nur" einen Hörschaden davongetragen), Wachstumsstörung, schwaches Immunsystem, Zahnfleischentzündungen, Milchzähne mussten gezogen werden, zeigte starke Impfreaktionen (so dass ich ihn nicht mehr impfen lassen konnte), Hypertrophie (Vermehrung Mundschleimhaut – hätte zu gegebener Zeit, bei Entzündung, operiert werden müssen), Diagnose mit 2 Jahren beginnender grauer Star beidseitig und immer wieder Durchfall, Durchfall, Durchfall ... aber halt explosionsartiger ... dünn wie Piesel.
Sein Bruder lebt schon lange nicht mehr … und Daylight, seine Schwester ist auch sehr krank und bekommt nur Cortison.



In den 3 Jahren hatte ich locker 4 unterschiedliche TÄ konsultiert, war mehrfach mit ihm in der Tierklinik und schaltete einen Tierheilpraktiker ein ... es wurden mehrere große Blutbilder gemacht, locker 7-8x Kottests (Sammelkotproben von mehreren Tagen (die letzten Giardien-Test`s waren immer negativ), Pankreas-Werte bestimmt .... Futtersorten wurden auch 8-10 Sorten probiert, auch Versuch Barfen unternommen, Futter-Ausschlussverfahren wegen evtl. Unverträglichkeit, darmaufbauende Präparate verabreicht, Bachblüten, Globulis undundund .......
Ich hatte sogar bis zur Schweizer Tierklinik über Ingrid Vitalis Kontakt aufgenommen.
Alles war nur von sehr kurzer Zeitdauer .... dann wurde er gegen Futter wieder "resistent" und es ging von vorn los. Kürzlich dachten wir, JETZT haben wir vielleicht die Ursache gefunden "Glutenunverträglichkeit" weil er sehr gut auf das Diät-Futter Hills z/d ansprach. Aber auch hier wurde er wieder resistent und kippte wieder.

DeeJay ging es wieder saudreckig, schlimmer als sonst.

Am 13.10. hatte ich DJ am Abend noch zu Jule (meiner TÄin) gebracht, dort kam er an den Tropf.
Wir wussten echt nicht, was er hatte, warum es diesmal so extrem war, außer halt wieder sein wässriger explosionsartiger Durchfall (das war, als wenn er aus dem Po pullert) ... er fras und trank nichts mehr ... kauert nur da ... hatte große Pupillen, aber kein Fieber. Er schafft es auch schon nicht mal mehr zum Katzenklo .... unterwegs lief ihm die Brühe schon raus. Aber der kleine Schatz bemühte sich immer noch ins Klo zu springen.
Ich kannte das nun schon seit ich ihn habe ... eigentlich war es gar nicht so neu ... aber diesmal ... es war einfach noch schlimmer als sonst und ich hatte schon ein ungutes Gefühl. Er hatte ja auch nichts „zuzusetzen“ … wog mit seinen 3 Jahren immer noch 4 kg. Selten, dass er die 4 kg-Grenze mal um 300-500g überstieg.

Nun war ja noch die Option gewesen: wieder Tierklinik - Narkose und Darmspiegelung mit Gewebsprobenentnahme, aber Jule meinte, so schwach wie er seinerzeit war ... wäre er für eine Narkose gar nicht geeignet.
Blut wurde noch mal abgenommen .... und an eine Kotprobe war nicht dran zu denken, dass versickert halt sofort ! wie Piesel.

Das letzte Mal hatte er am 13.10. 5-6 Brekkis gefressen, seitdem nichts mehr. Nassfutter verweigerte er auch. Wasser gab ich mit einer Plastespritze ein.

15.10.2006 war ich wieder bei Jule ... die nächste Infusion war notwendig. Er war so schwach, dass er hinten schon umfiel.
Eine Spritze gegen Schmerzen hatte er noch bekommen und da er immer noch nichts gefressen hatte, auch mit betteln (füttern) gab es von Virbac Nutri-Plus Gel (hochkonzentrierter Energieträger).
400 g hatte er die letzten 3 Tage abgenommen.

Wir wollten und MUSSTEN ihn stabiler bekommen, ehe wir die Leipziger Tierklinik anfahren.

Geplant war am Folgeabend gegen 18.00 Uhr die nächste Infusion ....

In der Nacht vom 15. zum 16.10. ist er alle 2 Stunden auf das Klo gerannt. Ich bekam es Gott sei Dank mit, weil ich bei den Coonies schlief. Bin dann immer hochgesprungen und hatte somit auch das Glück, während des "Strahles" eine Tasse unter seinen Po zu halten, um eine Kotprobe abzufangen. Der Kot war sehr sehr sehr dünn .... farblich gelb/grün und einzelne .... hmmm, wie Fasern schwammen da drin rum. Konnte man mit einem "verdünnten" Natursaft von der Konsistenz her vergleichen.

Am 16.10.2006 musste ich Jule gegen 16.00 Uhr schon anrufen, weil DeeJay krampfte und erbroch zusätzlich Blut.

Die Grenze war erreicht. Für mich stand fest … bis hierher und nicht weiter ! … und ich habe ihn gehen gelassen.
Sein Herz hörte schon bei der leichten Narkose auf zu schlagen, er war körperlich schon zu schwach.

Obduktion war sicherlich ein Thema ....
wenn ich einen super Kontakt zu seiner Züchterin gehabt hätte und sie hätte es gewünscht, um evtl. weitere Entscheidungen für ihre Zucht treffen zu können, hätte ich es gemacht ... aber so, sie hat sich nie um ihren Nachwuchskater interessiert. Hat weder auf Mails mit Fotos oder seiner gesundheitlichen Probleme reagiert … weder mit Rückmail oder Telefonat. Daher habe/werde ich sie über den Tod von DJ auch nicht informieren .... vielleicht liest sie es, was WIR … Blade, DeeJay und ich in den letzten Jahren durchgemacht haben.
Auch ich hätte „eigentlich“ gern gewusst, gegen WAS wir 3 Jahre gekämpft haben, zog es aber vor, ihn im Garten einen schönen Platz zu geben.



Der Tag danach war der Schlimmste ... irgendwie realisierte man das erst später .... schon beim Wachwerden am Morgen liefen mir die Tränen raus (obwohl ich noch schlief). Grad an den Sorgenkindern hängt man besonders stark.
Sein Kumpel Frisbee war hier ganz unruhig und suchte ihn, sie waren ja so dicke Freunde .... er hat 3 Tage nichts mehr angerührt. Er trauerte.
Die Mädchen kümmerten sich eher um mich, suchten die Nähe extremer als sonst.

Ich weiß, dass ich am 16.10.2006 die richtige Entscheidung getroffen habe, im Interesse von DeeJay ... und ich weiß, er ist jetzt bei seinem Halbbruder Blade, Bombi und all den anderen Tieren, die den Kampf verloren haben.





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