![]() |
Bluewater &
Trans-Ocean FORUM Informationen, Tipps + Tricks von und für den Langzeit (Weltum-) Segler |
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
||||
![]() |
| More : [1] [2] |
| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen | | |||
Frank Moderator ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 339 Nachricht senden |
Das ist mit ziemlicher Sicherheit ein Starterbatterie. Als Verbraucherbatterie taugen die nicht sehr viel. Der maßgebliche Unterschied liegt im Aufbau der Bleiplatten. Starterbatterien haben relativ dünne Bleiplatten mit einer sehr großen Oberfläche, daraus ergibt sich der hohe Startstrom von 720A. Verbraucherbatterien (insbesondere Tracktionsbatterien) haben recht dicke Bleiplatten und damit ein deutliche höheres Gewicht (höheren Preis). Gleichzeitig ist bei diesen Batterien die Oberfläche reduziert, was einen geringeren Kurzschlussstrom zur Folge hat. Außerdem haben Verbraucherbatterien in der Regel einen größeren Abstand zwischen den Bleiplatten und Boden damit der anfallende Batterieschlamm nicht zu schnell für einen Platteschluss sorgt. Verbraucherbatterien sind dafür ausgelegt über längere Zeit kontinuierlich Strom abzugeben, es findet also ein kontinuierlicher Sulfatisierungsprozess statt. Die Dünnwandigen Starterbatteien geben dabei relativ schnell den Geist auf. Die robusteren Versorgerbatterien sind also gegen Tiefenentladungen unempfindlicher (Das bedeutet nicht das auch hier Tiefenentladung zur Schädigung der Batterie führt, sie haben lediglich mehr Ladezüglen). Am einfachsten erkennt man Verbraucher und Tracktionsbatterien daran das in der Regel KEIN Starterstrom genannt wird sondern die Entladungskapazitäten bei üblicher Weise 6/12/und 24h. Wir hatten anfangs ebenfalls Starterbatterien verwendet, die Leistungsabnahme dieser Batterien war bei uns allding rappide. Das lag daran, dass die Batterien unsere Elektromotoren speißen, die mit 120A bei 24V zulangen. Wir haben jetzt Tracktionsbatterien, wie sie bei Golfcars verwendet werden. Durch schlechte Behandlung meinerseits haben diese allerdings auch schon einen Hau weg Signatur Eigenbau Katamaran - Langfahrt - Weltumsegelung - DVD - Video - Fotos - Berichte.www.hermann-heinrich.net | ||||
WindJob ![]() Status: Offline Registriert seit: 21.09.2006 Beiträge: 86 Nachricht senden |
Hallo Micha, Sinn der Trenndioden ist ja, die guten vor den schlechten Batterien zu schützen. Wenn mit neuen Trenndioden die Spannung OK ist heisst dies trotzdem, dass mindestens eine Batterie schlecht sein muss und die anderen runterzieht. Also nochmals alle getrennt messen um die schlechte zu finden. MuS Klaus Signatur "There are Good Ships and there are Wood Ships, the Ships that sail the Sea. But the best Ships are Friendships and may they always be." | ||||
Frank Moderator ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 339 Nachricht senden |
Bedeutet das, dass Du jede Batterie, sowohl bei der Zuleitung als auch bei der Ableitung mit Trenndioden Bestückst? Signatur Eigenbau Katamaran - Langfahrt - Weltumsegelung - DVD - Video - Fotos - Berichte.www.hermann-heinrich.net | ||||
WindJob ![]() Status: Offline Registriert seit: 21.09.2006 Beiträge: 86 Nachricht senden |
Hallo Frank, ich selbst verwende keine Trenndioden. Bin da etwas puristisch. Ansonsten gibt es genügend fertige Produkte mit unterschiedlicher Technologie und Einbauanleitung. Meine Aussage an Micha ging nur in die Richtung, wenn vorher wegen defekter Trennung die Spannung sehr schnell auf 11,7V absackt kann man nur vermuten, dass eine der Batterien (auch wenn neu) schlecht ist. Dies lässt sich nur durch abtrennen und messen jeder einzelnen Batterie einkreisen. MuS Klaus Signatur "There are Good Ships and there are Wood Ships, the Ships that sail the Sea. But the best Ships are Friendships and may they always be." | ||||
| More : [1] [2] |
![]() |