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Lavida ...



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...   Erstellt am 31.08.2008 - 10:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am 1. September wird der Aachener Friedenspreis 2008 an die israelische Frauenorganisation MachsomWatch(Israel)

Die diesjährigen Preisträger setzen sich auf ihre jeweils eigene Weise vorbildlich „von unten“ für den Frieden und für eine zivile und gewaltfreie Lösung von Konflikten ein. MachsomWatch ist eine Freiwilligenorganisation israelischer Frauen.

Sie wurde 2001 von drei Frauen gegründet, um den Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser an den Kontrollposten der israelischen Armee im besetzten Palästina entgegen zu wirken.

Dr. Rahel-Roni Hammermann berichtete in der ehemaligen Synagoge in Kippenheim über ihre Arbeit in einer israelischen Frauen- Friedensgruppe. Der Name der Friedensgruppe 'Machsomwatch' ist zugleich Programm. Er ist eine Kombination aus dem hebräischen Wort "machsom" für Grenzbarriere und dem englischen Wort "watch" für Beobachtung. Die rund 400 israelischen Frauen dieser im Januar 2001 gegründeten Friedensgruppe haben sich zur Aufgabe gemacht, die israelischen Checkpoints an der "grünen Grenze" und im Palästinensergebiet zu beobachten. Sie können so Übergriffen israelischer Soldaten gewaltfrei entgegenwirken und sie üben inzwischen großen Druck auf die israelische Regierung aus, indem sie die menschenunwürdigen Zustände an den Checkpoints, den Kontrollposten, unnachsichtig in die Öffentlichkeit tragen.


gesamter Artikel im Netzwerk Regenbogen



Aachener Friedenspreistraeger 2008 : Interview mit Rahel-Roni Hammermann (Machsomwatch) und Mitri Raheb auf der HP von Machsomwatch

Gemeinsam mit den Frauen erhält
evangelischen Pfarrer Prof. Dr. Andreas Buro ,der Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb, den internationalen Aachener Friedenspreis 2008.

Getrennt von den israelischen MachsomWatch-Frauen durch eine acht Meter hohe Mauer mit noch höheren Wachtürmen setzt sich in Bethlehem Pfarrer Mitri Raheb für das friedliche Zusammenleben von Juden und Palästinensern ein. Für ihn als Christ gehört die „Feindesliebe“ dazu.

Für ihn als Christ gehört die „Feindesliebe“ dazu. „Den Feind zu lieben, heißt, in ihm trotz des Konfliktes Gottes Geschöpf zu erkennen, das ein Recht auf Leben, Vergebung und Liebe hat, nicht jedoch das Recht, Unrecht zu tun.“ Mitri Raheb unterhält vielfältige Beziehungen nach Deutschland, Skandinavien und in die USA.

Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern.





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