
| Forum | News | Mitglieder | Suchen | Registrieren | Member Login | Kostenloses Forum! |
| More : [1] [2] [3] [4] |
| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen | | ||
DelFina18 ![]() ~Kraine no Aikosha~ Status: Offline Registriert seit: 17.03.2007 Beiträge: 246 Nachricht senden |
(Die Geschichte ist endlich fertig ^^) Der nächste Morgen brachte für viele Kopfschmerzen mit sich. Nur Raine hatte das Glück, nicht davon geplagt zu werden, aber letztendlich war der Kirimango-Saft ja auch nicht alkoholhaltig. Trotzdem konnte sie sich nur noch schwach an das erinnern, was sie am letzten Abend gemacht hatte. Sie stand auf und ihr Blick wanderte zu Kratos, der immer noch schlief und ihr Gesicht verfinsterte sich. Heute war eigentlich der ‚große Tag’, aber Raine würde dafür sorgen, dass er nicht stattfand. Sie ging nach unten und sah die anderen schon am Tisch sitzen. Die meisten hielten sich ihren Kopf und sahen ziemlich fertig aus, aber das war auch nicht weiter verwunderlich bei dem ganzen Alkohol, den sie zu sich genommen hatten. „Ich werde schon einmal nach Asgard fliegen. Ich muss noch gewisse ‚Vorbereitungen’ treffen“, verkündete Raine. Ihre Freunde nickten nur und Raine verließ das Haus, um mit einem Rheaird nach Asgard zu fliegen. Besser sie sagte dem Pastor und all den anderen, die etwas aufbauen mussten, schon einmal Bescheid, dass die Hochzeit nicht stattfinden würde. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Kratos ging die Treppe hinunter und fand seine Freunde vor, die schon Frühstück gemacht hatten. „Wisst ihr, wo Raine ist?“, fragte Kratos. „Die wollte nach Asgard, um schon mal ein paar Vorbereitungen zu treffen“, antwortete Sheena stöhnend. Sie hätte nicht so viel Alkohol trinken sollen, jetzt tat ihr Kopf höllisch weh. Kratos nickte und machte sich ebenfalls auf den Weg nach Asgard. „Wir sollten uns auch bald auf den Weg machen…“, murmelte Yuan. „Obwohl ich nicht gerade in der Stimmung bin, eine Hochzeit zu feiern…“ Genis, der weniger Kopfschmerzen hatte, gab inzwischen jedem eine Kopfschmerztablette. „Vielleicht findet die Hochzeit ja auch gar nicht statt…“, sagte Kiya und nahm dankbar die Kopfschmerztablette entgegen. „Wie meinst du das?“, fragte Yuan verwirrt. „Raine hat gestern so etwas gesagt…“ Kiya rieb sich den Kopf. „Dass sie Kratos nicht heiraten würde, da er Xai entführt hat und nicht einmal den Mumm hatte, es ihr zu sagen…“ Es herrschte absolute Stille im Zimmer. Yuan und Kiya realisierten auf einmal, was das bedeutete und schrien erschrocken auf. „Sie weiß Bescheid!“, rief Kiya alarmiert. „Wir müssen… Oh, heilige Martel, wir müssen Kratos warnen und… Argh, irgendwie müssen wir dafür sorgen, dass die Hochzeit doch stattfindet…“, sagte Yuan und die beiden stürmten aus dem Haus, schnappten sich ihre Rheairds und flogen nach Asgard. „Was hat das alles zu bedeuten?“, fragte Zelos verwirrt. „Kratos hat Xai damals entführt…?“, wunderte sich Sheena. Colette sah verwirrt aus. „Warum sollte er das getan haben?“ Nun meldete sich auch Xai zu Wort: „Vermutlich hat Mithos ihn dazu gezwungen… Er konnte ziemlich Furcht einflößend sein…“ „Wir sollten auch nach Asgard fliegen“, sagte Genis und die anderen nickten. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Raine war gerade damit beschäftigt, die Leute davon abzuhalten, Bänke und Tische aufzubauen, als Kratos sie fand. „Raine, ich muss mit dir reden.“ „So?“, fragte sie mit hochgezogener Augenbraue. „Es ist wichtig.“ Raine deutete zum Ritenschrein. „Dort können wir ungestört reden.“ Sie betraten also den Ritenschrein, an dessen Wände überall Wandmalereien waren. „Raine… Wegen Xais Entführung… Ich habe dich angelogen… Ich weiß, wer ihn damals entführt hat… Ich…“ Raine unterbrach ihn. „Du warst es. Ich weiß.“ Kratos blieben die Worte weg. Woher wusste sie, dass er Xai damals entführt hatte? „Hat Yuan es dir gesagt? Oder nein, wohl eher Kiya, nicht wahr?“ Raine sah ihn irritiert an. „Nein, wieso…?“ Dann ging ihr ein Licht auf. „Die beiden wissen es auch?! Und sie haben mir nichts davon gesagt?!“ „Ich habe sie darum gebeten, dir nichts zu sagen… Ich wollte es dir selber beibringen…“, murmelte Kratos. „Nun, da bist du etwas spät dran.“ „Wenn Yuan und Kiya dir nichts gesagt haben, woher…?“ „Nun, als ich am zweiten Tag in Nyhaim abends zum See gegangen bin, hatte ich einen komischen Traum. Obwohl… Ich glaube, es war nicht mal ein Traum. Jedenfalls erschien mir Lamara, die Göttin der Gewässer und sie zeigte mir die damalige Szene noch einmal. Viel konnte ich von dir ja nicht erkennen, da du vermummt warst, aber wenigstens erinnerte ich mich so wieder an die Feder, die du bei Xais Entführung verloren hast. Das war der erste Hinweis, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Aber vorgestern… Der Hüter hat mich in eine Kristallkugel sehen lassen und ich konnte den Entführer sehen, der zum Turm des Heils flog und sich dann die Kapuze vom Kopf zog… Das warst du. Ich wollte meinen eigenen Augen nicht trauen und wollte mir noch mehr Gewissheit verschaffen. Also bin ich gestern zu Altessa geflogen, da ich mir dachte, dass er mir womöglich weiterhelfen könnte. Es hat einige Zeit gedauert, aber dann konnte er sich wirklich an die Entführung erinnern. Und er bestätigte mir, dass du Xai entführt hast.“ Kratos hatte blass ihren Schilderungen zugehört. Er öffnete den Mund, um zu erklären, warum er Xai damals entführen musste, aber Raine unterbrach ihn: „Ich will keine Erklärungen hören, Kratos. Was geschehen ist, ist geschehen und man kann es nicht mehr ändern.“ Kratos atmete erleichtert aus, weil es sich so anhörte, als würde sie ihm verzeihen. Aber da irrte er sich gewaltig. „Verschwinde aus meinem Leben, Kratos. Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.“ „R-Raine, hör mir doch erst einmal zu!“, verlangte Kratos geschockt. „Verschwinde endlich!!!“, schrie Raine mit Tränen in den Augen. „Ich werde dir nie im Leben verzeihen!!!“ Sie rannte wütend nach draußen und ließ Kratos im Ritenschrein zurück. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Yuan und Kiya sorgten inzwischen dafür, dass Bänke und Tische doch aufgebaut wurden. „Aber die Braut meinte doch, die Hochzeit findet nicht statt…“, meinte einer. „Die Hochzeit wird stattfinden, da bin ich mir sicher“, erwiderte Yuan. „Yuan…“ Kiya zog Yuan am Ärmel und deutete in Richtung Ritenschrein, aus dem Raine gerannt kam. „Das sieht nicht gut aus…“ „Du folgst Raine. Ich kümmere mich um Kratos“, beschloss Yuan. „Vielleicht können wir heute ja wenigstens mal OSE erfüllen…“ Kiya nickte. „Wollen wir’s hoffen…“ Sie rannte zu den Rheairds und wollte schon starten, als jemand sie aufhielt. „Mom ist weggeflogen, richtig?“, fragte Xai. Kiya nickte. „Ich will sie wieder zur Vernunft bringen“, sagte Xai und setzte sich mit auf Kiyas Rheaird. Kiya lächelte. „Wir werden dafür sorgen, dass die Hochzeit wieder stattfindet, nicht wahr?“ „Ja. Mom würde es später sonst bereuen, da bin ich mir sicher.“ Die beiden flogen los und folgten Raines Rheaird, der in einiger Entfernung vor ihr flog. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Zelos sah den Rheairds hinterher, die gestartet waren. „Hier geht es ja ganz schön zur Sache… Hat die Braut etwa kalte Füße bekommen?“ Genis runzelte die Stirn. „Nach dem, was wir heute Morgen gehört haben, bin ich mir da nicht so sicher… Ach, übrigens, fliegt Raine da nicht mit deinem Rheaird, Zelos?“ „Ahh!!!“, stieß Zelos aus. „Sie hat schon wieder meinen Rheaird genommen!!! Ich habe vergessen, ihn zu verstecken, verdammt!!!“ Sheena seufzte. „Jetzt ist nicht die Zeit, um sich Gedanken über irgendwelche Rheairds zu machen, Zelos. Wir haben jetzt wirklich andere Sorgen.“ Presea nickte. „Sheena hat Recht. Wir sollten hoffen, dass die Hochzeit doch noch stattfindet.“ „Können wir auch noch was anderes machen als hoffen?“, fragte Lloyd. „Wir könnten dafür sorgen, dass alles für die Hochzeit vorbereitet wird“, schlug Regal vor. Lloyd seufzte. „Das hört sich zwar nicht gerade spannend an, aber es ist besser, als nur rum zu sitzen und zu hoffen, dass alles gut ausgeht…“ ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Raine flog nach Altamira. Sie wusste, warum, aber andererseits wollte sie es sich nicht eingestehen. Am Strand von Altamira hatten Kratos und Raine sich ihre Liebe gestanden. Es schien schon eine halbe Ewigkeit her zu sein, dabei war es gerade mal sechs Monate her. Der Strand war gesperrt, der Grund war Raine unbekannt. Jedenfalls war deshalb keine Menschenseele am Strand und ihr war das nur recht. Sie wollte jetzt allein sein. Auf einmal hörte sie Schritte. In der Erwartung, Kratos zu sehen, legte sie sich schon die passenden Worte zurecht, aber als sie erkannte, dass es Xai und Kiya waren, fragte sie nur: „Was macht ihr hier? Ich will allein sein.“ „Raine, ich bin mir sicher, dass du wütend auf Kratos bist, aber…“, fing Kiya an, bevor sie von Raine unterbrochen wurde. „Wütend?! Das ist eine Untertreibung! Ich kann schon gar nicht mehr in Worte fassen, wie sehr ich ihn verachte! Nein, Kiya, wütend bin ich auf dich! Du wusstest die ganze Zeit davon und hast mir nichts gesagt! Und ich dachte, wir wären Freundinnen!“ „Ich habe Kratos versprochen, nichts zu sagen. Und ich dachte, er würde es dir bald sagen, also habe ich geschwiegen.“ Raine rieb sich die Schläfen. „Es spielt jetzt sowieso keine Rolle mehr. Es ist vorbei. Ich will mit Kratos nichts mehr zu tun haben.“ „Mom, du weißt, dass das nicht wahr ist! Du liebst ihn, egal was er getan hat!“, mischte sich Xai ein. „Da irrst du dich, Xai. Ich hasse Kratos für das, was er uns angetan hat.“ „Vielleicht hatte er seine Gründe! Vielleicht hat Mithos ihn dazu gezwungen, mich zu entführen! Er konnte manchmal sehr Furcht einflößend sein…“, sagte Xai. „Kratos ist zu Yuan gegangen, als Xai bei euch aufgetaucht ist. Er hat mit Yuan über die ganze Sache geredet… Ich habe das Gespräch zufällig mitbekommen. Er war ziemlich fertig und relativ sicher, dass du ihn hassen würdest, sobald du die Wahrheit erfährst – “ „Wie Recht er da hat!“, sagte Raine wütend. Kiya fuhr unbeirrt fort. „ – und er bat uns, dir nichts zu sagen. Raine, ich denke, da gibt es ein paar Sachen, die du nicht weißt. Keith war ein Mitglied von Cruxis, bis er vor ungefähr neun Jahren ausstieg. Ich denke mal, das war der Zeitpunkt, an dem ihr euch kennen gelernt habt, oder? Jedenfalls war Mithos wohl ziemlich sauer, weil sein bester Dieb nicht mehr für ihn arbeiten wollte… Er ließ nach Keith suchen, aber als er ihn fand, war dieser im Gefängnis. Mithos wollte sich nicht die Mühe machen, ihn dort rauszuholen und beschloss, dafür Keiths Sohn zu entführen, der seiner Meinung nach wohl irgendwann ebenso gut im Stehlen sein würde wie sein Vater…“ Kiya sah Xai an. „Und nach der Sache in Nyhaim habe ich sogar den Verdacht, dass er nicht ganz Unrecht hatte. Mithos hat Kratos gezwungen, Xai zu entführen. Damals hat es Kratos wohl nicht weiter gekümmert, da es nur ein Auftrag war, aber heute bereut er seine Tat, Raine. Yuan meinte zu ihm, er hätte keine andere Wahl gehabt, da Mithos ihn gezwungen hat. Und weißt du, was Kratos darauf geantwortet hat, Raine?“ Raine schüttelte den Kopf. „Nein, woher soll ich das wissen?!“ „‚Man hat immer eine Wahl.’“ „Und? Soll ich deswegen glücklich in seine Arme zurückkehren, nur weil er gesagt hat ‚Man hat immer eine Wahl’?!“, fragte Raine aufgebracht. „Raine, ich will damit sagen, dass er es wirklich bereut. Er liebt dich und das weißt du!“, sagte Kiya. „Und du darfst auch nicht vergessen, dass Kratos mir vorgestern das Leben gerettet hat, Mom. Und ihr erwartet ein Kind! Soll es etwa ohne Vater aufwachsen? Du kannst mir glauben, wenn ich dir sage, dass es schrecklich ist, mit nur einem Elternteil aufzuwachsen…“, bemerkte Xai. Wie zur Bestätigung bewegte sich das Kind in Raines Bauch. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch. „Ich weiß, dass es schrecklich ist, aber…“ „Du liebst ihn doch, Raine. Oder willst du dir wirklich etwas anderes einreden?“, fragte Kiya. „Aber er hat Xai entführt…“, murmelte Raine schon wesentlich unsicherer. „Er wurde gezwungen und er bereut es! Außerdem geht es mir gut! Die Jahre bei Mithos waren zwar alles andere als schön, aber Dad hat mich dann ja auch schnell dort weggeholt…“ Xai zögerte eine Weile und schien sich zu überlegen, ob er das, was ihm auf der Zunge lag, wirklich sagen wollte. „Ich… Ich will nicht noch einen Vater verlieren, Mom…“ Raine sah Xai überrascht an. Dann nahm sie ihn in die Arme. „Vielleicht habt ihr Recht… Ich sollte ihm verzeihen… Ich kann mir sowieso nicht vorstellen, wie ich ohne ihn weiterleben soll…“ Tränen liefen über ihr Gesicht. „Ich liebe ihn…“ „Dann solltest du vielleicht nicht heulend hier rum stehen, sondern dich auf den Rheaird schwingen und zu ihm fliegen“, bemerkte Kiya zufrieden. Raine nickte und umarmte auch Kiya noch einmal kurz. „Danke, ihr beiden.“ Dann flog sie mit ihrem beziehungsweise Zelos’ Rheaird wieder zurück nach Asgard. Kiya seufzte erleichtert. „Wow, sieht so aus, als könnten wir diesmal OSE doch noch erfüllen…“ (Wobei man das Ganze eigentlich nicht mehr OSE nennen kann XDDD) Signatur Crynil, do rical nade; Elran, do tilial nade; Mina, ris fris antaras nideras ko offim desto; Boli dyx strimur syrax windalk! © by DelFina18 ![]() | |||
DelFina18 ![]() ~Kraine no Aikosha~ Status: Offline Registriert seit: 17.03.2007 Beiträge: 246 Nachricht senden |
Yuan sprach inzwischen mit Kratos. „Kiya wird Raine schon davon überzeugen, wieder zurückzukommen! Vertrau ihr einfach!“ „Es ist vorbei, Yuan. Es hat keinen Sinn, auf Raine zu warten. Sie wird mir nie verzeihen.“ „Verdammt, Kratos, warum gibst du so schnell auf?! Raine ist auch nicht perfekt, sie hat selber schon Fehler gemacht, insofern bin ich mir sicher, dass sie dir deine verzeihen wird!“, erwiderte Yuan überzeugt. „Nicht einen so großen…“, murmelte Kratos. „Ich werde aus ihrem Leben verschwinden, so wie sie es verlangt hat…“ Kratos verließ den Ritenschrein und ging auf die Rheairds zu. „Kratos, nun warte doch!“ Kratos hörte nicht auf ihn, startete den Rheaird und sagte noch: „Es war schön, dich gekannt zu haben, Yuan…“ Yuan blieb verwirrt zurück und im nächsten Moment landete auch schon Raine mit ihrem Rheaird neben ihm. „Wo ist Kratos?!“ „Er ist gerade weggeflogen…“ „Wohin?!“, fragte Raine ungeduldig. „Ich weiß nicht…“ Dann dachte Yuan über Kratos’ letzte Worte nach und er wurde blass, als ihm klar wurde, was Kratos damit hatte sagen wollen. „Raine, du musst schnell nach Hima fliegen, bevor Kratos eine Dummheit begeht!“ „Eine Dummheit?“, fragte Raine verwirrt. „Er will Selbstmord begehen!“, erklärte Yuan. „Also beeil dich jetzt lieber!“ (Oi, zieeeeemlich dramatisch, ne? XDDD Kratos ist ganz schön verzweifelt…) Raine ließ sich das nicht zweimal sagen und flog in Richtung Hima. In der Zwischenzeit landete Xai und Kiya wieder in Asgard. „Wo sind Raine und Kratos?“, fragte Kiya Yuan. „In Hima… Raine muss Kratos davon abhalten, sich von den Klippen zu stürzen…“ „Was?! Warum das denn?!“, fragte Kiya geschockt. „Er ist nun einmal verzweifelt…“ „Du solltest dich doch um ihn kümmern!“, warf Kiya ihm vor. „Er wollte nicht auf mich hören!“, verteidigte sich Yuan. „Hört auf zu streiten, ich habe genug davon“, mischte sich Xai ein. „Warum hat sich Kratos überhaupt Klippen ausgesucht, um Selbstmord zu begehen?“ Yuan zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Das hat er bis jetzt immer. Es ist nicht das erste Mal, dass er Selbstmord begehen will… Ich hoffe nur, Raine kommt noch rechtzeitig.“ „Sie wird es schaffen“, sagte Kiya überzeugt. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Kratos stand am Abgrund des höchsten Punktes von Hima. Vor ihm ragte eine gähnende Tiefe. Wer sich hier runterstürzte, war danach auf jeden Fall tot. Wie oft hatte Kratos schon an einem Abgrund gestanden und wollte sich in die Tiefe stürzen? Jedes Mal hatte ihn jemand davon abgehalten und ihm einen neuen Grund zum Leben gegeben. Aber dieses Mal würde es nicht so sein… Selbst wenn ihn jemand davon abhalten würde, sich die Klippen hinab zu stürzen, so hätte er doch keinen Grund zum Leben mehr und es wäre nur eine Frage der Zeit, bis er wieder hier stünde. Kratos schloss die Augen, breitete die Arme aus und ließ sich fallen. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Raine rannte so schnell wie möglich auf Kratos zu und erwischte gerade noch sein Oberteil. Aber sie wusste, dass sie ihn nicht lange würde halten können. „Was machst du Idiot da?! Du kannst doch nicht einfach Selbstmord begehen und mich mit unserem ungeborenen Kind allein lassen!!!“, schrie sie ihn an. „Raine…?“, hauchte Kratos ungläubig. „Ich kann dich nicht mehr lange halten!“ „Lass mich los“, forderte Kratos. Raine schüttelte den Kopf. „Nie im Leben würde ich…“ „Lass mich los, Raine. Vertrau mir.“ Raine blieb sowieso nicht anderes übrig, als ihn loszulassen, denn er entglitt ihren Händen. Erschrocken schrie sie auf und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, überzeugt davon, dass er tot war. Doch dann hörte sie auf einmal Kratos’ Stimme fragen: „Warum wolltest du mich davon abhalten, Selbstmord zu begehen?“ Er hatte seine Flügel ausgebreitet und landete nun neben ihr. Raine umarmte ihn erleichtert. „Warum wohl?! Ich liebe dich, Idiot!“ „Ich dachte, du würdest mir nicht verzeihen…“, meinte Kratos bedrückt. „Jeder macht mal Fehler… Und du wurdest dazu gezwungen, Xai zu entführen. Außerdem bereust du es… Deswegen verzeihe ich dir.“ „Raine…“ Er drückte Raine an sich. „Es tut mir Leid…“ „Ich weiß…“ Eine Weile standen sie nur da und hielten sich in den Armen, bis Raine scherzhaft meinte: „Wir sollten nach Asgard zurückfliegen. Ich habe gehört, dort findet heute eine Hochzeit statt. Es wäre doch schade, wenn wir nicht dabei wären.“ Kratos lachte. „Ja, das wäre wirklich schade.“ ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lloyd ging ungeduldig auf und ab. „Und ihr seid euch sicher, dass sie zurückkommen und die Hochzeit stattfindet?“ „Ja!!!“, erwiderten alle genervt, da Lloyd das nun schon zum wiederholten Male fragte. „Ich meine ja nur… Vielleicht irrt ihr euch ja auch…“ Aber bevor irgendjemand auch nur den Mund öffnen konnte, um etwas zu erwidern, sahen sie auf einmal einen Rheaird zurückkehren, auf dem Kratos und Raine saßen. „Haben wir’s nicht gesagt?“, fragte Yuan grinsend. Kiya räusperte sich. „Du warst doch fast genauso schlimm wie er! Immer hast du gefragt: ‚Schafft Raine es noch rechtzeitig? Ist Kratos schon tot?’ Aber das heftigste war ja noch: ‚Hat er mich in seinem Testament erwähnt?’“ „Psst! Sei ein wenig leiser, sonst hört er das noch!“, wisperte Yuan. Kiya verpasste ihm wieder einmal eine Kopfnuss. „Du bist unmöglich!“ Zelos schrie auf einmal wütend auf. „Aaahh!!! Sie haben wieder einmal meinen Rheaird zurückgelassen!!! Das machen die doch mit Absicht!!!“ Zelos schnaubte verärgert, bis sich ein Grinsen in seinem Gesicht breit machte. „Zum Glück habe ich diesmal vorgesorgt und habe gestern schon einen Rheaird hierher gebracht.“ „Dann ist doch alles in Ordnung. Warum regst du dich noch so auf?“, fragte Sheena. „Es geht ums Prinzip. Sie können nicht immer meinen Rheaird nehmen und den dann mitten in der Walachei zurücklassen!“, erklärte Zelos. „‚Mitten in der Walachei’ trifft aber nicht ganz zu…“, meinte Genis. „Altamira, Asgard, Hima… Das sind alles Städte, Zelos.“ Kratos und Raine kamen auf die Gruppe zu. „Was steht ihr hier noch rum? Ich denke, hier soll noch eine Hochzeit gefeiert werden!“, sagte Raine grinsend. „Wir müssen uns noch umziehen und schminken, Mädels!“ „Du hast Recht!“, stimmte Sheena ihr zu. „Beeilung, wir haben nicht mehr viel Zeit!“ Die Frauen stürmten daraufhin das Gebäude, in dem sie ihre Kleider untergebracht hatten. „Nicht mehr viel Zeit? Es soll doch erst in zwei Stunden losgehen…“, murmelte Xai. „Frauen brauchen extrem lange, um sich fertig zu machen“, erklärte Dyn. „Sie gehen nicht eher vor die Tür, bis nicht jedes einzelne Haar so sitzt, wie es sitzen soll.“ „Da hast du Recht“, stimmte Yuan zu. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Ungefähr anderthalb Stunden später waren die Frauen dann fertig mit dem Herrichten. „Ach, Raine, das Kleid ist einfach traumhaft“, schwärmte Lilia. Raine trug ein ärmelloses weißes Kleid mit blauen Säumen. „Da hat Lilia Recht“, stimmte Kiya ihr zu. „In Mizuho gibt es eine Tradition an Hochzeiten. Damit die Ehe auch wirklich mit Glück versehen ist, muss die Braut etwas Altes bei sich haben, das steht für das bisherige Leben vor der Ehe, dann etwas Neues, das das beginnende Eheleben symbolisiert, etwas Geliehenes als Zeichen der Freundschaft und des Glücks, am besten von einer glücklich verheirateten Freundin, etwas Blaues symbolisiert die Treue und dann noch einen Glücksgald im Schuh, der für Wohlstand steht“, erzählte Sheena. „Du bist zwar nicht aus Mizuho, aber es kann ja nicht schaden, der Tradition Folge zu leisten, oder?“ Raine dachte nach. „Etwas Altes… Dieses Medaillon ist alt…“ Raine deutete auf das silberne Medaillon, das um ihren Hals hing. „Das haben… Keith und ich zu Xais Geburt schmieden lassen… Als etwas Neues könnte ich das Kleid nehmen. Einen Gald habe ich hier…“ Raine tat ihn in ihren Schuh. „Fehlt also nur noch etwas Geliehenes und etwas Blaues…“ Colette meldete sich zu Wort. „Ich könnte dir eine Haarspange leihen! Wir müssen deine Haare sowieso noch hoch stecken.“ Sheena nickte. „Das ist eine gute Idee. Colette ist ja auch schon verheiratet, also bringt das noch mehr Glück.“ (Bis gestern wusste ich auch noch nicht, dass Lloyd und Colette doch inzwischen verheiratet sind XDDDD Nun ja, muss jetzt aber sein, also sind sie’s jetzt XDDD) „Als etwas Blaues könnte man das hier nehmen.“ Kiya hielt eine blaue Blüte in ihrer Hand. „Das könnten wir auch in dein Haar stecken.“ „Eine Kornblume…“, murmelte Raine, während die anderen ihre Haare hochsteckten und die Blüte in ihrem Haar befestigten. Raine lächelte. „Eine blaue Blume ist gut.“ Lilia grinste. „Ja.“ Presea sah die beiden fragend an. „Wieso?“ „Eine blaue Blume ist das Symbol für Romantik und steht für Sehnsucht, Liebe und das metaphysische Streben nach dem Unendlichen“, erklärte Lilia. (Ach ja… Wikipedia, was würde ich bloß ohne dich machen? XDD Dabei war das diesmal Zufall… XD) „Da kommt die Blumenverkäuferin wieder zum Vorschein“, lachte Raine. „Nur weil ich den Beruf nicht mehr ausübe, heißt das ja noch lange nicht, dass ich alles wieder vergessen habe“, meinte Lilia lächelnd. „So, fertig“, sagte Colette. Raine sah in den Spiegel und fragte sich, ob wirklich sie das war, die der Spiegel zeigte. „Du siehst wunderschön aus, Raine…“, sagte Kiya verträumt. „Ich bin mir sicher, dass einige Männer Kratos beneiden werden.“ Raine lächelte dankbar. „Ich denke, ich sollte jetzt mal schauen, wie lange es noch dauert, bis es losgeht“, sagte Colette, nahm Anna an die Hand und ging nach draußen. „Ich schau mal, was Genis so macht“, verkündete Presea und ging ebenfalls nach draußen. Raine stand noch eine Weile vorm Spiegel und betrachtete sich. „Ich bin nervös…“ „Das ist normal, Raine“, meinte Lilia. „Ich hoffe nur, ich tue das richtige… Vielleicht sollten wir doch noch ein wenig warten…“, murmelte Raine unruhig. „Was sagst du denn da?“, fragte Sheena ungläubig. „Ihr liebt euch doch! Und ihr habt jetzt schon so viel Zeit vergeudet… Dieser Schritt ist schon längst überfällig!“ „Du hast Recht…“, sagte Raine und ging nervös auf und ab. „Hoffentlich geht es gleich los, bevor ich vor Nervosität doch noch kalte Füße bekomme…“ „Und dabei warst du schon einmal verheiratet“, bemerkte Lilia. „Das mit Keith war etwas anderes… Es war alles… viel schlichter…“, erklärte Raine. Presea kam wieder rein. „Bist du bereit, Raine?“ Raine nickte und atmete noch einmal tief durch. Dann trat sie nach draußen, die anderen folgten ihr. Signatur Crynil, do rical nade; Elran, do tilial nade; Mina, ris fris antaras nideras ko offim desto; Boli dyx strimur syrax windalk! © by DelFina18 ![]() | |||
DelFina18 ![]() ~Kraine no Aikosha~ Status: Offline Registriert seit: 17.03.2007 Beiträge: 246 Nachricht senden |
Genis erkannte seine Schwester fast nicht wieder. Er starrte sie mit offenem Mund an, bis sie sagte: „Genis, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.“ Genis fasste sich wieder. „Ja, ja…“ Er hielt ihr einen Arm hin und Raine nahm ihn. Genis war der Brautführer und brachte Raine bis zum Altar, wo Kratos auf sie wartete. In der Hand hielt Raine den traditionellen Brautstrauß, der aus Kornblumen zusammengestellt war. Hinter Raine und Genis ging Xai, der das Kissen mit den Ringen trug. Neben Kratos und dem Pastor am Altar standen noch Lloyd und Yuan als Treuzeugen, Lilia, Kiya und Sheena als Brautjungfern. Die Gäste waren alle aufgestanden, sobald Raine und Genis den Weg zum Altar zwischen den Bänken lang gingen. (Übrigens… Fällt mir jetzt grade so ein… Das Ganze spielt sich draußen auf der Ruinenplattform ab. Nicht in einer Kirche oder so.) Als sie am Altar ankamen, übergab Genis Raine an Kratos und nahm in der ersten Reihe Platz. „Liebe Gäste!“, fing der Pastor an. „Wir haben uns an diesem wunderschönen Tag hier versammelt, um zwei besondere Menschen miteinander zu vermählen. Schon in den heiligen Schriften von Martel hieß es: Vermählet euch! Und so…“ Raine räusperte sich. „Vermehret euch…“ „Wie bitte?“, fragte der Pastor irritiert. „In den heiligen Schriften von Martel stand ‚Vermehret euch’, nicht ‚Vermählet euch’.“ „Oh. Na, wie auch immer. Martel segnet diesen Tag und damit diese Eheschließung mit schönem Wetter, was ein sehr gutes Zeichen ist. Heute Morgen dachte ich noch, es würde regnen, aber zum Glück ist auch auf den Wetterfrosch nicht immer Verlass. Auch da sieht man es mal wieder: Martels Entscheidungen sind unergründlich und…“ Genis beugte sich zu Zelos und fragte im Flüsterton: „Sag mal, ist das wirklich ein Pastor oder tut der nur so?“ Zelos zuckte mit den Schultern. „Sieh ihn dir doch an. Das ist ein alter Knacker, der wird halt schon senil…“ „… Auch in der Nacht weht in letzter Zeit ein starker Wind und…“ Raine unterbrach den Pastor wieder einmal. „Können Sie jetzt zur Sache kommen? Das hier ist eine Hochzeit, kein Kaffeeklatsch!“ Der Pastor sah Raine schmollend an. „Die Jugend von heute… Hat einfach keine Geduld mehr… Also gut. Dann überspringe ich halt den ganzen Teil und komme zu dem Part, den wohl alle hören wollen.“ Die Menge seufzte erleichtert. „Kratos Aurion, willst du Raine Sage als deine Ehefrau lieben und ehren, sie versorgen in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, ich will“, sagte der Pastor. „Ja, ich will“, erwiderte Kratos. „Raine Sage, willst du Kratos Aurion als deinen Ehemann lieben und ehren, ihn versorgen in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, ich will.“ „Ja, ich will.“ (Den Text habe ich ein wenig abgewandelt… Normal ist der viel religiöser, aber dann hätte ich jedes Mal ‚Gott’ durch Martel austauschen müssen und das hätte komisch geklungen, finde ich…) Sie tauschten die Ringe und der Pastor lächelte. „Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau. Du darfst die Braut jetzt küssen.“ Kratos gab Raine einen langen Kuss und alle klatschten begeistert. Während Kratos und Raine an den Bänken vorbei gingen, streuten Anna und ein paar andere Kinder Blumenblüten auf den Weg. ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Nach der Trauung fand nun also die Hochzeitsfeier statt. Aber erst einmal musste Raine den Brautstrauß werfen. Alle unverheirateten Frauen stellten sich hinter ihr auf. Raine drehte sich um und warf dann rückwärts den Strauß. Schließlich landete der Strauß in Lilias Händen. Sie lief rot an und warf Dyn einen kurzen Blick zu. Danach gab es erst einmal was zu essen. Die große Hochzeitstorte wurde angeschnitten. Sie bestand aus ziemlich viel Sahne und leckeren Erdbeeren, wer wollte, konnte sich auch noch Schokoladensoße drüber schütten. Nachdem alle satt waren, erhob Yuan das Wort. „Zuerst möchte ich dem Brautpaar herzlich gratulieren. Ihr seid füreinander geschaffen und ich bin mir sicher, ihr werdet bis an euer Leben glücklich zusammen leben, auch wenn ihr euch mit Sicherheit noch öfters streiten werdet.“ Yuan machte eine kurze Pause. „Dann möchte ich euch noch einmal nahe legen, wie anstrengend ihr sein könnt! Ich glaube, euch ist nicht ganz bewusst, was Kiya und ich wegen euch alles durchmachen mussten! Zuerst füllt Kratos mich ab und bringt mich dazu, ihm zu versprechen, alles für seine Hochzeit vorzubereiten…“ Raine sah Kratos mit erhobener Augenbraue an. „Ich dachte, er wollte das freiwillig machen…“ Kratos kratzte sich verlegen am Kopf. „Er hat doch freiwillig getrunken, also…“ Yuan fuhr fort. „… und das war ja nicht gerade wenig, denn er wollte ja eine pompöse Hochzeit mit allem Drum und Dran… Ausgerechnet er, der vor rund drei Monaten nicht einmal seine Verlobung feiern wollte, weil er so viel Trubel nicht mag.“ Yuan nickte Genis kurz zu nach dem Motto: „Danke für die Info.“ Kratos protestierte. „Raine brauchte ihre Ruhe!“ Raine rollte mit den Augen. „Jetzt geht das schon wieder los…“ „Wie auch immer. Von den ganzen Einkaufstouren, zu denen Kratos mich mitgeschleppt hat, um den Schrank voller Babykleidung zu füllen, will ich jetzt mal nicht reden, obwohl ich da bestimmt einen halben Roman erzählen könnte, wie peinlich Kratos in seinem ‚Babymoden-Wahn’ sein kann. Nein, ich komme lieber auf den nächsten Punkt zu sprechen. Der Drei-Tage-Urlaub nach Nyhaim, war eigentlich dazu gedacht, uns ein wenig zu erholen, aber stattdessen war es alles andere als die pure Erholung. Kiya und ich erklärten und zu Kratos’ und Raines Bodyguards und wollten ihnen so viel Stress wie möglich vom Hals halten. Aber wir konnten ja auch nicht ahnen, dass die beiden Stress anziehen wie ein Magnet Nägel. Kaum erfuhr Raine, dass es im Museum eine Ausstellung zu Artefakten gab, musste sie uns auch schon dorthin zerren. Als wenn das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, gab es auch noch gewisse Zwischenfälle, die ich jetzt lieber nicht näher erläutere. Kiya und ich versagten schon am ersten Tag als Bodyguards. Am zweiten Tag gründeten wir OSE, die Operation Stresselimination. Den Codenamen habe ich mir übrigens ausgedacht.“ Yuan grinste. „Aber auch am zweiten Tag scheiterten wir daran, diese Mission zu erfüllen. Vom dritten Tag will ich lieber nicht reden, ich bekomme immer noch Alpträume davon…“ Yuan überlegte kurz, wie er fortfahren sollte. „Nun, die ganze Zeit über jedenfalls war uns klar, dass es früher oder später zu einem Konflikt zwischen Kratos und Raine kommen würde, da Kratos Raine etwas verschwieg, was sie mit richtiger Recherche einfach herausfinden musste. Und das war dann auch der Fall. Aber anstatt Kratos damit gleich zu konfrontieren, wartete sie noch ab. Heute Morgen wollte sie dann die Hochzeit absagen, sie wollte mit Kratos nichts mehr zu tun haben und die Beziehung schien hinüber zu sein. An dieser Stelle sollte man vielleicht wirklich Kiya und Xai dankbar sein, dass sie Raine davon überzeugen konnten, Kratos noch einmal zu verzeihen, denn ansonsten säßen wir jetzt alle nicht hier und hätten wohl kaum diese leckere Torte essen können. Ich selber habe wohl nicht so gute Überzeugungsarbeit leisten können…“ Yuan kratzte sich am Hinterkopf. „Kratos hätte fast Selbstmord begangen – wieder einmal, wie ich hinzufügen kann. Zum Glück wusste ich, dass Kratos sich schon immer gern von Klippen hatte stürzen wollen, so konnte ich Raine nach Hima schicken, sobald diese wieder zurückkam. Sie kam rechtzeitig, konnte Kratos von seiner Dummheit abhalten und die Hochzeit fand doch noch statt. Auch wenn alles gut ausgegangen ist, so muss ich leider doch feststellen, dass Kiya und ich OSE doch nicht erfüllen konnten. Insofern hatte Zelos vielleicht doch Recht, als er meinte, wie sollten das Ganze besser HOSE nennen, hoffnungslose Operation Stresselimination.“ Zelos grinste breit. „Endlich siehst du’s ein!“ „Lange Rede, kurzer Sinn. Kratos, Raine, ich will nie wieder euer Bodyguard sein, um euch Stress vom Hals zu halten“, endete Yuan. „Keine Angst, dich hätten wir sowieso nicht mehr genommen“, sagte Raine grinsend. „Ach, so zahlt man es mir also aus, dass ich Blut und Wasser geschwitzt habe, um euch so viel Erholung wie möglich zu bescheren?!“, fragte Yuan schnaufend. Alle lachten und Yuan schloss sich ihnen bald an. „Hey, wir müssen noch etwas machen!“, rief Sheena auf einmal. „Ein Foto von der ganzen Gruppe!“ „Passen wir denn alle rauf?“, fragte Presea. „Wird schon“, sagte Lloyd zuversichtlich. Sie stellten sich alle auf und einer der Bürger von Asgard machte das Foto. Es war eine weitere Erinnerung, die alle ihr ganzes Leben lang haben würden, was auch immer geschehen mochte. Signatur Crynil, do rical nade; Elran, do tilial nade; Mina, ris fris antaras nideras ko offim desto; Boli dyx strimur syrax windalk! © by DelFina18 ![]() | |||
| More : [1] [2] [3] [4] |
| Ähnliche Themen: | |||
| Thema | Erstellt von | Antworten | Forumname |
| A Year of Celebrations 3: Long-living Memories | DelFina18 | 32 | rikana |
| A Year of Celebrations 3: Long-living Memories | DelFina18 | 32 | delfina18 |
| A Year of Celebrations 3: Long-living Memories | DelFina18 | 32 | hinonokankurou |
| A Year of Celebrations 1: Every End is also a Beginning | DelFina18 | 0 | hinonokankurou |
| A Year of Celebrations 1: Every End is also a Beginning | DelFina18 | 0 | rikana |
| Geburtstagsliste: |
| Heute hat kein User Geburtstag! |
| ---------------------------------- |