Das Chateau wurde am 11.08.2007 eröffnet. || Neue Mitspieler sind immer gerne gesehen.


News
Team
Mitglieder
Suchen
Eintreten
Registrieren

Storyline
Regeln
Avatarliste
Gesuche




ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

<Tochter der Erde>
unregistriert

...   Erstellt am 06.10.2007 - 14:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


A Skalds Tale
Mittelalter | Real Life | Nc17

http://37498.rapidforum.com

... leise kratzend fuhr die Feder über das Pergament, und nur der Schein einer Kerze erleuchtete den kleinen Raum. Das Gesicht unseres Schreiberlings wird von den Schatten verschluckt, jedoch nicht das was er für uns überliefert. Seine Worte führen uns zurück in der Zeit, weit zurück, in eine Epoche, die so anders ist als wie die in der wir heute leben ...


Die Luft stand fast still, nur die sanft wogenden Kronen der Bäume zeugten von einer sanften Brise. Vögel zwitscherten hier und da, und manche von ihnen spielten mit ihren Artgenossen zwischen den Wolken fangen. Eine Strasse führte durch das Tal, in dem sich bis zu den Baumgrenzen der umliegenden Bergketten ein Mischwald erstreckte, eine Straße die an einem Bergpass begann und an einem anderem endete. Ob Straße für diesen besseren Schotterweg ein angemessenes Wort war, konnte man abstreiten, aber für die Bewohner der beiden Siedlungen war es eine Straße. Und genau in diesen beiden Siedlungen soll nun unsere Geschichte beginnen, eine Geschichte über Menschen, die der Ferne nicht hingezogen waren, die froh waren über das was sie besaßen und sich nicht nach mehr sehnten. Sie hatten nie danach gefragt was hinter der natürlichen Barriere lag welche sie umgab, für sie endete die Welt dahinter, hinter diesen Bergen lag für sie nicht mehr als die Sonne, der Mond und die Sterne.

Das dies nicht der Wahrheit entsprach, mag vielleicht für jeden von uns klar sein, aber eben nicht für die Bewohner dieses Tals. Sie lebten glücklich in ihrer Abgeschiedenheit, klärten all ihre Probleme unter sich und mussten sich von niemandem sagen lassen was zu tuen war. Doch wie jede Illusion, kam auch hier die Zeit, in der diese wie eine Seifenblase zerplatzen sollte. Ohne jegliche Anzeichen, die man dem Weltuntergang voraus sagte, marschierte eine riesige Armee in dieses kleine Tal. Für die Leute war klar, das mussten die Truppen der Dunkelheit sein, geboren aus der Unterwelt, Sendboten der Göttin Hel, alleine nur gekommen die Welt zu verschlingen und alles Leben zu vernichten. Der Aberglaube der Dorfbewohner bewahrheitete sich nicht, die Armee gehörte einem König, welcher über ein Königreich außerhalb des Tales regierte, und der gegen einen anderen König in den Krieg zog.
Er hatte das Tal als strategischen Marschweg gewählt, und damit den Bewohnern unseres Tals einen gehörigen Schrecken eingejagt. Die Armee zog friedlich durch das Tal, denn sie war gut genug versorgt um nicht plündern zu müssen. Die Dorfbewohner versteckten sich in ihren Häusern, beim Anblick dieser Schlange aus Fleisch und Stahl, und so schnell der Spuk begonnen hatte so war er auch schon vorbei, und die einzigen Zeugen, waren die Spuren im Schotter und die Deserteure, die heimlich die Armee verlassen hatten und in den Dörfern Unterschlupf gesucht hatten.

So kamen die Fremden in das Tal, nicht viele aber immerhin so viele, dass sie schon fast eine Eigene Gruppe in der Gesellschaft bildeten. Das kleine heidnische Dorf machte seine erste Begegnung mit dem Christentum, und eine Wende im sonst so ruhigen Alltag zeichnete sich ab. Und genau an diesem Punkt beginnt unsere Geschichte, die Heerschar zog vor ungefähr einem Jahr durch das Tal, die Fremden haben eigene Wohnungen und ihre eigenen Aufgaben in der Gemeinschaft.


... die Feder setzte ab, denn die Geschichte sollte nun von anderen Geschrieben werden. Die Kerze verlosch, aber der Text hatte sich in unsere Herzen gebrannt, denn ab hier liegt alles in unserer Hand ...



Fakten

Das Play spielt im 10. - 11. Jahrhundert nach Christus, in einem fiktiven Tal im Norden Germaniens
Die Christianisierung war an den Bewohnern, bis zum Beginn des Plays, vorbeigegangen
Man kann alle möglichen Charaktere spielen, die in die Zeit passen, jedoch gibt es -wie im realen Leben- keinerlei Magie
Der Religionskonflikt gehört zwar zur Story aber sollte nicht Überhand nehmen.
Bedenkt, dass die Menschen zu dieser Zeit, meist mit 40 Jahren am Ende ihres Lebens standen. Nur sehr wenige Ausnahmen wurden älter.
In der Gemeinschaft kennen sich Alle untereinander. Handlungen der einzelnen Charaktere können das komplette Alltagsleben jedes Bewohners beeinflussen.









comment it! already dis.st? add bookmark!

| Besucherzähler |
Preisvergleich

Sisterboards





Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Sony Ericsson K750i
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank