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derchefderII ...
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...   Erstellt am 11.12.2007 - 23:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Larry Evers "SOS"

SOS – Schipp in Not.
Alle Mann sofort an Bord.
Un sind Minschen in Gefohr,
sind de Retter för se dor.


Auch das Schiff Lok II hatte diese Saison mehr Schlagseite als Fahrt aufgenommen, sodass es wirklich wichtig war gegen Ebersbach zu punkten.
Da die Erste nach Ausfall aufgefüllt werden musste, waren aber nicht alle Mann an Deck.

Nach 4 Runden fanden wir uns so ziemlich am Ender der Tabelle wieder, Ebersbach hatte bereits 6 aus 8.
Dies bleib auf deren Habenseite zum Glück so, weil unser Oberhaus zu großer Form auflief:

1. Bores - Weitzer 0:1

Wieder eine schöne Partie von Steffen, nur diesmal mit etwas ungewohnten Verlauf. Nach fast zurückhaltender Eröffnung (Stonewall) nahm die Partie langsam an Fahrt auf. Steffen schaffte das Kunststück, gleichzeitig den Königsflügel mit Druck zu öffnen und auf dem Damenflügel Bauern zu gewinnen, alles wiederum ohne im Zentrum in Verlegenheit zu geraten.
Nach Damentausch blieb der Druck und der c-Freibauer wurde bedrohlich. Plötzlich lief Steffen nach feinem Figurenopfer von Miroslav in ein Konter, vor unserem geistigen Auge tauchte Tod (Matt) und Verderben (Materialverlust) auf. Steffens 40-minütige innere Emigration half, noch das Optimum herauszuholen, ein eher remisliches Endspiel mit Mehrbauern. Zu unsererem Glück stand es zu diesem Zeitpunkt schon 4:3 für uns, sodass Miroslav - ohnehin eine schlechteres Abspiel wählend - weiterspielen und fast folgerichtig überziehen musste.
Ein schöner Kampfserfolg !!.

2. Braun - Hollstein 1:0

Frank hat eine rabenschwarze Saison gespielt und deshalb war ich bereits im Vorfeld guter Dinge. Gottfried, in seiner unerschütterlich guten Spiellaune noch besser vorbereitet, stellte ihn vor theoretische Probleme, welche am Brett nicht zu lösen waren. Der Vorteil verdichtete sich und in dessen Realisierung ist Gottfried innerhalb des Teams sicher eine Klasse für sich. Ein überzeugender Start-Ziel-Sieg. Stark !!

3. Richter - Schirrmeister 0:1

Mein eigentlicher Held diese Spieltags ist aber Ralf. Um dies zu verstehen, muss man wissen das er von der Nachtschicht kommend, sich mit 2,5-3 h Schlaf sich an das Brett setzt und in seinem üblich unspektakulären Stil einen für ihn eher unüblichen schnellen Sieg erringt.
Dabei war die Stellung wirklich nicht einfach, Weiß drückte und hatte die Initiative. Zum Glück konnte Ralf einige Züge nach Schema ziehen und war dann im entscheidenden Moment "hellwach".
Eine große Energieleistung !!

4. Limpert - Volfl 0,5:0,5

Ich bin sehr zufrieden mit der Partie. Recht vorsichtig beginnend, war die Stellung schnell ausgeglichen. Um den Druck abzuschütteln nahm ich eine positionelle Schwächung (Doppelbauer) in Kauf. Meine Einschätzung, das dies im entstehenden Figurenendspiel keinen Nachteil darstellt war - denke ich - ok. Zdenek schätzte seine Stellung etwas zu optimistisch ein und so konnte ich einen Figurentausch erzwingen und hätte entscheidend mit dem K in seine Stellung eindringen können. Das mögliche Bauernendspiel war in der Analyse immer gewonnen, war aber so klar nicht zu rechnen. Da ich bei Steffen von einem Sieg ausging, bei Ubald aber noch die Zeitnot nicht überstanden war, wollte ich nichts riskieren und wählte die passivere Variante und den Ausgleich.

5. Brauer : Just 0,5:0,5

Wolfgang hatte sich vor zwei Jahren mit dem kampfstarken Mannschaftsleiter der Ebersbacher auseinanderzusetzten und verloren, war also gewarnt.
Der ziemlich exotische Franzose führte zu einigen Vereinfachungen. Schwarz blieb zwar auf einem Isolani sitzen, dieser hatte aber genügend Unterstützung. Somit nahm die Partie sicherlich den normalen Ausgang, auch wenn sich Weiß vielleicht im Nachgang geärgert hat. Sehr sicher von Wolfgang gepielt.

6. Greger : Bores 0,5:0,5

Von dieser Partie habe ich nur soviel mitbekommen, dass Ubald bei solider Stellung plötzlich in horrende kam. Diese überstand er mit Routine, aber sicherlich waren die gemachten Vereinfachungen für den Ausgang der Partie entscheidend. Nach der Zeitkontrolle sahen beide kein Fortkommen und daher Remis. Ubald und die Zeit ..... (siehe letzter Bericht, vorletzter Bericht vorvor.....)

7. Leipert - Dobierzin 0,5:0,5

So langsam kommt Olaf in Schwung. Nach der Eröffnung hat er locker Ausgleich und gewann einen Bauern. Der stellte sich zwar als nicht verteidigungsfähig heraus, aber der Druck blieb. Vielleicht hatt er aber doch zu sehr forciert (?), jedenfalls hält Weiß die Stellung und das Gleichgewicht. Sehr solide und sicher gespielt, da geht noch mehr !!

8. Sonntag - Richter 0:1

Sehr unglücklich (/unclever?) gespielt. Im Abtauschfranzosen hatte Herrmann riesig Druck und war im Gegensatz zu Volker optimal entwickelt. Von der entscheidenden Stellung fehlt mit aber ein Stück Film, plötzlich war alles abgetauscht und ein hoffnungsloses Endspiel auf dem Brett. Da sollte ein Fehler schon fast zu wenig gewesen sein, die Analysen werden Aufklärung bringen. Sehr Schade, aber zum Glück nicht mehr entscheidend.

So haben wir uns zum 2. Advent wieder selbst ein zweites Licht der Hoffnung (zweiter Sieg) angezündet. Wir haben es wieder selbst in der Hand uns mit einer konzentrierten Doppelrunde im Januar weiter von den Abstiegs-/Relegationsplätzen zu verabschieden.

Bleibt mir nur nach allen Mitspielern von Lok II und unseres Vereins, den Mannschaften unserer Staffel und den geneigten Besuchern dieses Forums ein gesegnetes Weihnachtsfestzu wünschen.
Kommt gesund ins neue Jahr.


Dies wünscht Euch

Michael Limpert





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Man hat vom Schach gesagt, dass das Leben nicht lang genug dazu ist, -
aber das ist ein Fehler des Lebens, nicht des Schachs. - Christian Morgenstern

derchefderII ...
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...   Erstellt am 22.12.2007 - 23:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein kleiner Wermutstropfen in meine (nichtrechnergestützte) Analyse meiner Partie ergab ein weiterer Blick auf die kritischen Positionen.

Demnach führte das "gewinnorientierte" Eindringen des Königs bei bester Verteidigung von Schwartz nur zum Remis, während die in der Partie gewählten Variante mit einem Schmackes-Springeropfer sogar für mich hatte verloren gehen können. Es war allerdings der 38. Zug bei relativ beschränkter Zeit, also wirklich nicht einfach zu sehen. Fazit: Glück gehabt!!





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