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Dani ...
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...   Erstellt am 15.08.2005 - 09:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Werder Bremen konnte sich beim 2:0-Sieg in Mainz einmal mehr auf seinen "K.u.K-Sturm" verlassen. Klasnic brachte die Hanseaten nach 21 Minuten in Führung, Nationalstürmer Klose erzielte in der 62. Mintute den Endstand. Der FSV Mainz probierte viel, doch die gegen die Effektivität der abgeklärten Werderaner fand die Klopp-Elf kein Mittel. Durch den "Dreier" rückt Werder Bremen auf Rang zwei in der Tabelle.

Der FC Bayern München hatte noch eine Rechnung mit Bayer Leverkusen offen. Am dritten Spieltag der vergangenen Spielzeit ging der deutsche Vorzeigeklub am Rhein gleich mit 1:4 baden - es sollte die höchste Saisonniederlage des Rekordmeisters bleiben. "Es war bitter", erinnert sich Felix Magath, während Leverkusens Nationalspieler Bernd Schneider vor dem erneuten Aufeinandertreffen am Samstag großen Optimismus verbereitete: "Wieso sollten wir die Bayern nicht schlagen? Die Qualität haben wir", so der Mittelfeldakteur der Augenthaler-Elf.

Die Qualitätskontrolle bestanden zunächst jedoch die Bayern. Ballack eröffnete mit einem platzieren Flachschuss ins kurze Eck den Torreigen (3.). Acht Minuten später setzte ausgerechnet Schneiders Lapsus Karimi in Szene, der mit einem Steilpass Makaay bediente. Der Niederländer zog unnachahmlich in Richtung Tor, versetzte Roque Junior und auch Butt bei seinem bereits dritten Saisontor. Leverkusens zwischenzeitliche Drangphase in einem zu diesem Zeitpunkt abwechslungsreichen Spiel brachte zwar Aluminium- und Anschlusstreffer, doch die Bayern waren an diesem Nachmittag einfach nicht zu schlagen. Nach dem hart erkämpften Auftaktsieg gegen Gladbach (3:0) stand am Ende in der BayArena nach Toren von Karimi und zwei Mal Makaay ein deutlicher und hoch verdienter "Dreier". Das Auswärtskonto in der "ewigen" Bundesliga-Tabelle stockten die Münchner nebenbei als erster Klub auf 1000 Zähler auf!

Während die Partie in Leverkusen aus tabellarischer Sicht das Spiel des Tages war, interessiert im Revier wahrscheinlich nur der "Klassiker" Dortmund gegen Schalke. Das 65. Derby zwischen "Schwarz-Gelb" und "Königsblau" stand unter klaren Vorzeichen. Während die Westfalen auf Grund der finanziellen Situation mit zahlreichen jungen Spielern - der 16-jährige Sahin wurde rechtzeitig zum Schlager fit - ihr Glück versuchen, unterstrichen die Schalker mit großen Investitionen ihre Ambitionen. In Führung ging jedoch der BVB im ausverkauften Westfalenstadion. Dass Smolarek bei der Ballannahme vor seinem Torschuss wie ein Volleyballer die Hand zu Hilfe nahm, entging sowohl Referee Fandel (Kyllburg) wie auch dessen Assistenten. Ralf Rangnicks Schützlinge hatten schon am ersten Spieltag gegen Lautern einen Rückstand umgebogen, und auch diesmal glückte den "Knappen" die Wende. Neuerwerb Kuranyi sorgte per Kopf und aus der Distanz dafür, dass die Punkte nach Gelsenkirchen gingen - und die Borussia weiter seit dem 14.11.1998 (3:0) auf einen Heimerfolg gegen den Erzrivalen warten.

Der dritte Bundesligist mit sechs Punkten aus zwei Partien heißt Hamburger SV. Die Hanseaten taten sich in der Schüco-Arena in Bielefeld lange Zeit schwer. Die Arminia verzeichnete vor der Pause gute Chancen durch Zuma und Krupnikovic, während Hamburg ein (Abseits-)Treffer von Barbarez aberkannt wurde. Der Bosnier bewies wie schon zum Auftakt gegen Nürnberg (3:0) und im UI-Cup-Finalhinspiel gegen Valencia (1:0) Torjäger- und Führungsspielerqualitäten und verwandelte in der 79. Minute einen von Zuma an Jarolim verwandelten Strafstoß zum "goldenen Treffer" dieser Partie sicher.

Zum ersten Saisonsieg kamen am Samstag Hertha BSC und der 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer mussten in einem torreichen Heimauftakt gegen Aufsteiger MSV Duisburg jedoch lange zittern, ehe der 5:3-Sieg feststand. Der erste Erfolg für Michael Henke als Cheftrainer einer Bundesliga-Mannschaft. Halil Altintop bewies seine derzeit tolle Form mit drei weiteren Treffern. Der Türke hatte sich bereits zu Saisonbeginn beim 1:2 auf Schalke in die Schützenliste eingetragen. Die "Zebras" ließen sich auch von einem 1:3-Rückstand nach der Pause nicht beeindrucken und glichen zwischenzeitlich zum 3:3 aus. Doch Sanogo stellte zwei Minuten nach Ahanfoufs Ausgleich die Weichen auf Sieg (68.).

Die Berliner Hertha wurde ihrer Favoritenrolle gegen Eintracht Frankfurt gerecht - nach einer schwachen ersten Hälfte dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt auch verdient. Oliver Schröder wurde bei seinem zweiten Bundesliga-Tor nach 53 Minuten einfach nicht angegriffen, Arie van Lents Eigentor machte schließlich die Eintracht-Niederlage perfekt. Friedhelm Funkels Schützlinge mussten somit wie schon gegen Leverkusen (1:4) auch in der Hauptstadt Lehrgeld zahlen.

In Nürnberg wollte sich die Mannschaft von Wolfgang Wolf für den enttäuschenden Auftritt in Hamburg (0:3) rehabilitieren und zugleich dem Vereinspräsidenten Michael A. Roth zum 70. Geburtstag ein entsprechendes Geschenk machen. Trotz Gratis-Bratwurst und Getränk waren gegen Hannover 96 nicht einmal 29.000 Fans ins Frankenstadion gekommen. Die nicht Erschienenen ahnten wohl, dass es mit der Heimmisere der Club aus der Vorsaison weitergehen würde. Brdaric profitierte beim frühen Führungstreffer der Hannoveraner von einem Stellungsfehler in der Club-Abwehr, danach mühten sich die Franken lange Zeit vergeblich. Hannover hätte die Partie auf Grund guter Konterchancen entscheiden können. Die Nürnberger Bemühungen fruchteten schließlich doch noch. "Phantom" Mintal schoss aus der Drehung zum späten aber nicht unverdienten Ausgleich ein (90.).

Auch in Mönchengladbach zog die Heimelf den Kopf spät aus der Schlinge. Neuzugang Bögelund traf in der Nachspielzeit mit einem abgefälschten Schuss gegen dezimierte Wolfsburger zum glücklichen Ausgleich.





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